DE412256C - Kuehlanordnung fuer Gleichrichter - Google Patents
Kuehlanordnung fuer GleichrichterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/32—Cooling arrangements; Heating arrangements
Landscapes
- Rectifiers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN 21. APRIL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 g GRUPPE 12
rs 59106
Firma Siemens-Schuckertwerke G. m. b. H. in Berlin-Siemensstadt*).
Kühlanordnung für Gleichrichter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1922 ab.
Zur Abführung der in Gleichrichtern er- der Anordnung des doppelten Mantels ist
zeugten Wärme führt man den Mantel des jedoch der Nachteil verbunden, daß entweder
Gleichrichtergefäßes doppelwandig aus und j schwierige Gußstücke herzustellen sind oder
kühlt den Zwischenraum durch eine geeignete : aber schwierige Schweißarbeiten ausgeführt
S Kühlflüssigkeit, vorzugsweise Wasser. Mit werden müssen, um an dem eigentlichen
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. e. h. Morit~x Schenkel in Charlottenburg:
Gleichrichtergefäß den die Kühlflüssigkeit aufnehmenden Mantel zu befestigen. Abgesehen
von der Schwierigkeit der Herstellung besteht auch noch der Übelstand, daß diese
Kühlmäntel unter Umständen durch das Gewicht beim Transport der Aufstellung ungünstig
beeinflußt werden.
Die Erfindung hat nun eine neue Kühlanordnung für Gleichrichter zum Gegenstand,
ίο durch die diese Nachteile vermieden werden. Der Erfindung gemäß wird das Kühlgefäß,
das den Gleichrichter ringförmig umgibt, aus dem Gleichrichtermantel, dem Kopf eines
Traggestelles und dem ringförmigen Tragsockel gebildet.
Gegenüber bekannten Anordnungen, bei denen der Gleichrichter in ein Kühlgefäß gestellt
oder hineingehängt wird, bietet die Verwendung des beiderseits offenen röhrenförmigen
Traggestelles der Erfindung einmal den Vorteil der Materialersparnis, da der Boden
für das Kühlgefäß wegfällt, ferner auch den Vorteil, daß irgendwelche Arbeiten, z. B. das
Legen von Kühlröhren u. dgl., in dem beider seits offenen Traggestell sehr viel leichter vorgenommen
werden können als in Kühlgefäßen mit Boden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung veranschaulicht. Hierin bedeutet
α den Gleichrichter mit den Anoden b und der Kathode c. Der Gleichrichter wird
von dem Gestell d getragen, das in seinem unteren Teil einen hohlen Sockelraum bildet,
der -die- Stromzuführungen und Kühlflüssigkeitsleitungen
und sonstigen Hilfsapparate des Gleichrichters, wie beispielsweise die Pumpen, aufnehmen kann. Der Gestellkopf e
dient zugleich als Kühlgefäß, dessen Außenwand er bildet, während die Innenwand vom Gleichrichter a, der Boden durch
den ringförmigen, den Gleichrichter tragenden Sockel / gebildet wird. Der Gleichrichter
kann ohne Rücksicht auf sein Kühlgefäß hergestellt und transportiert werden,
er wird auf den ringförmigen Tragsockel des Gestelles aufgesetzt und das Kühlgefäß
ist damit geschaffen. Die Dichtung ist außerordentlich einfach, sie kann mit den üblichen
Mitteln, wie Rohrleitungen gegen Wasser . go gedichtet werden, erfolgen. Diese Verwendung
des Sockelkopfes als Kühlgefäß weist j nun eine Reihe weiterer \^orteile auf insofern,
als.. im Sockel der Abfluß des Kühlwassers beispielsweise in Form eines Überlaufes ohne
Schwierigkeit angebracht werden kann, beispielsweise durch einen angegossenen Kanal g,
dessen unteres Ende nach der Abflußleitung h führt, ohne daß zu befürchten ist, daß das
Überlaufwasser des Gleichrichters die Isolation des Gleichrichters beeinträchtigen könnte.
Die Zuführungen können ebenfalls durch derartige Kanäle durch die Kühlflüssigkeit hindurchgeführt
werden, ohne daß auch hier die Gefahr eines Kurzschlusses besteht. In einer Schutzrinne i am oberen Rande des Gestelles
werden die Zuführungen k zu den Anoden untergebracht; sie ·sind hier nach außen hin
völlig geschützt und können völlig geschützt den Anoden zugeführt werden, ohne daß die
Gefahr vorliegt, daß die Bedienungsmannschaft diese Leitungen bei dem Nachsehen des
Gleichrichters oder bei sonstigen Bedienungsarbeiten berührt.
Claims (4)
1. Kühlanordnung für Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlgefäß,
das den Gleichrichter ringförmig umgibt, aus dem Gleichrichtermantel, dem Kopf eines Traggestelles und dem ringförmigen
Tragsockel des Kopfes besteht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den inneren
Gestellkopf vom Sockelraum bis zum Flüssigkeitsspiegel führende Überfallkanäle angegossen sind, welche die Spiegelhöhe
der Kühlflüssigkeit begrenzen.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den inneren
Gestellkopf vom Sockelraum bis über den Spiegel der Kühlflüssigkeit führende Kanäle
angegossen sind, durch welche die Zuleitungen des Gleichrichters vom unteren Sockelraum nach den Anoden geführt
werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenzuleitungen
oberhalb des Spiegels der Kühlflüssigkeit in Schutzrinnen angeordnet sind, die den Abschlußrand des
Gestelles bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59106D DE412256C (de) | 1922-03-04 | 1922-03-04 | Kuehlanordnung fuer Gleichrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59106D DE412256C (de) | 1922-03-04 | 1922-03-04 | Kuehlanordnung fuer Gleichrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412256C true DE412256C (de) | 1925-04-21 |
Family
ID=7493042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59106D Expired DE412256C (de) | 1922-03-04 | 1922-03-04 | Kuehlanordnung fuer Gleichrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412256C (de) |
-
1922
- 1922-03-04 DE DES59106D patent/DE412256C/de not_active Expired
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