DE412201C - Luftreifen fuer Fahrzeuge - Google Patents

Luftreifen fuer Fahrzeuge

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Publication number
DE412201C
DE412201C DEB111544D DEB0111544D DE412201C DE 412201 C DE412201 C DE 412201C DE B111544 D DEB111544 D DE B111544D DE B0111544 D DEB0111544 D DE B0111544D DE 412201 C DE412201 C DE 412201C
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DE
Germany
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hose
main
auxiliary
pneumatic tires
vehicles
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Expired
Application number
DEB111544D
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English (en)
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GONZAGUE DE BELLESCIZE
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GONZAGUE DE BELLESCIZE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C5/00Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
    • B60C5/02Inflatable pneumatic tyres or inner tubes having separate inflatable inserts, e.g. with inner tubes; Means for lubricating, venting, preventing relative movement between tyre and inner tube
    • B60C5/025Inflatable pneumatic tyres or inner tubes having separate inflatable inserts, e.g. with inner tubes; Means for lubricating, venting, preventing relative movement between tyre and inner tube separated by a part of the tyre

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Luftreifen für Fahrzeuge. Es :ereignet sich oft, daß die Luftreifen von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, platzen oder reißen. In diesem Falle entsteht eine plötzliche Verringerung des Durchmessers dies den geplatzten Reifen tragenden Rades, wodurch das Fahrzeug nach derjenigen Seite ;sich dreht :oder geschleudert wird, wo sich :dieses Rad befindet. Wenn das Fahrzeug in diesem Augenblick mit großer Geschwindigkeit läuft (und besonders bei großen Geschwindigkeiten .erfolgt das Platzen der Luftreifen leicht-), so ist der Lenker nicht in der Lage, die Richtung des Fahrzeuges zu ändiern und so diese Drehung oder dieses Schleudern zu verhindern.
  • Man hat schon verschiedene Mittel vorgeschlagen, um diese Nachteile zu beseitigen. So ist z. B. ein Luftreifen bekannt, der zwei Luftschläuche enthält, die dicht, aber voneinander abhängig sind, wobei der eine den anderen :einschließt. Jeder dieser Schläuche kann durch ein besonderes Ventil aufgeblasen werden. Das Ganze ist derartig angeordnet,; daß, wenn beide Schläuche aufgeblasen sind, zwischen dem äußeren und :dem inneren ein. henügend kleiner Zwischenraum vorhanden. ist, damit, wenn der äußere platzt, das Fahrzeug auf dem inneren ruht, wobei das Rad nur eine unmerkliche Verringerung des Durchmessers :erleidet.
  • Diese Lösung der Aufgabe ist aber ;nicht vollständig. Es kann vorkommen, daß der äußere Schlauch verletzt wird und ohne Geräusch die Luft ausläßt; da die Verringerung des Durchmessers des Rades unbedeutend, ist, so wird der Fahrzeugführer nicht bemerken, daß er auf dem inneren Schlauche fährt. Es kann auch vorkommen, daß der Führer -es unterläßt, sofort den äußeren, Schlauch auszubessern und wissentlich auf dem inneren weiterfährt. Wenn dieser nun. platzt, so wird der Nachteil (Schleudern des Wagens), den die besondere Einrichtung des Reifens vermeiden sollte, nichtsdestoweniger auftreten.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf Luftreifen dieser Art, die also im Innern; einen zweiten Luftschlauch enthalten, auf dem das Fahrzeug gegebenenfalls aufruhen kann. Ihr Zweck ist, den Führer des Fahrzeuges davon zu benachrichtigen, wenn der äußere Schlauch verletzt ist, und ihn auch zu zwingen, sofort die Ausbesserung des verletztet, Schlauches- vorzunehmen. Die Sicherheit der Insassen des Fahrzeuges ist somit gegen Zufälle, die beim Platzen der Luftreifen auftreten, selbsttätig gesichert.
  • Es gibt schon Reifen, die im Innern eine elastische, aber nicht pneumatische Garnitur enthalten, auf die das Fahrzeug zu ruhen, kommt, wenn der äußere Luftschlauch platzt. Bei einer derartigen Einrichtung ist die erwähnte Gefahr zwar nicht mehr vorhanden, aber man muß beachten, daß, um die Richtungsänderung des Wagens während des Platzens des Luftschlauches oder danach zu verhindern, der Durchmesser der inneren Garnitur wenig verschieden von dem Durchmesser des äußeren Luftschlauches sein muß, d.h., daß zwischen ihm und der inneren Garnitur nur ein sehr geringer Zwischenraum vorhanden sein darf. Unter diesen Bedingungen versteht man, daß infolge Platzens des äußeren Luftschlauches alles so ist, als wenn das Fahrzeug unmittelbar auf der elastischen Hülle ruht. Die Bequemlichkeit würde beträchtlich verringert werden, und alle Vorteile, welche die Benutzung des Luftreifens bietet, würden verschwinden.
  • Die Neuerung besteht darin, den Luftschlauch und den darin liegenden Hilfsschlauch durch Löcher von so kleinem Durchmesser zu verbinden, daß das Ausströmen der, Luft aus dem Hilfsschlauch nur langsam erfolgen kann. Im Falle der Durchbohrung düs Hauptschlauches wird der Hilfsschlauch so langsam die Luft ausströmen lassen, daß, irgendein Unglücksfall nicht zu befürchten ist. Anderseits wird der Führer durch das Ausströmen der Luft aus dem Reifen natürlich darauf aufmerksam gemacht. Endlich liegt es auch in seinem Pflichtenbereich, sofort den Reifen auszubessern.
  • Es sind auch schon Luftreifen bekannt,; bei welchen im Innein des Luftschlauches ein Hilfsschlauch von geringerem Durchmesser angeordnet ist, der mit dem Hauptschlauch durch eine oder mehrere Öffnungen und ein einziges Ventil verbunden ist, das in den Hilfsschlauch ausmündet, um so das Ganze aufblasen zu können. Diese Einrichtung bezweckt, möglichst schnell einen Schaden ausbessern zu können, wenn der Hauptschlauch beschädigt ist. Zu diesem Zwecke bringt man ein wenig Klebestoff durch das Loch in den Hauptschlauch und bläst den inneren. Hilfsschlauch auf, der dann auf den. Hauptschlauch aufgeleimt wird und so das Loch abdeckt. Alsdann erfolgt das Aufblasen des Hauptschlauches durch die Preßluft, die in dem Hilfsschlauch durch die sie verbindenden Öffnungen hindurch eintritt.
  • Der Hilfsschlauch soll aber nicht tragen. Wird der Hauptschlauch beschädigt und fällt er somit ebenfalls zusammen, so ist von einem vorläufigen Tragen durch den Hilfsschlauch nicht die Rede.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung im Schnitt einen Luftreifen gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Dieser wird auf folgende Weise gebildet: Der Schutzmantel t umschließt den Hauptschlauch 2. In dessen Innern befindet sich eine Felge 3, die auf der Hauptfelge ¢ aufruht und- an ihr durch Bolzen befestigt wird, die mit Abdichtung durch den Hauptschlauch 2 gehen. Auf dieser Felge ist der Hilfsschlauch 5 angebracht. Das Füllventil 6 mündet in den Hilfsschlauch 5 aus und durchdringt hierbei die Felgen 3 und 4.. Der, Hilfsschlauch ist mit kleinen Löchern 7 versehen, die ihn mit dem Hauptschlauch 2 verbinden. Somit kann man gleichzeitig den, Hilfsschlauch 5 und den Hauptschlauch 2 aufblasen, wobei dieses Aufblasen augens.cheinli.ch langsam erfolgen muß. Auch ist vollständiges Gleichgewicht der Drücke vorhanden.
  • Wenn der Hauptschlauch 2 platzt, läuft das Fahrzeug auf dem Hilfsschlauch 5, der sich allmählich entleert. Auf diese Weise ist jedes Schlingern unmöglich, und anderseits wird der Fahrer auf den Vorfall aufmerksam gemacht.
  • Das Anbringen dieser Reifen erfolgt in der bekannten Weise, indem man den abnehmbaren Flansch 8 der Felge q. entfernt und von der Seite aus den Reifen auflegt. Alsdann bringt man den Flansch wieder in seine Stellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftreifen für Fahrzeuge, bestehend aus einem gewöhnlichen Luftschlauch und einem in diesem liegenden Hilfsschlauch, der so stark ist, daß er die Belastung des Hauptschlauches aufnehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschlauch (5) mit dem Hauptschlauch (2) durch Löcher (7) von so kleinem Durchmesser verbunden ist, d,aß der Luftinhalt des Hilfsschlauches nur langsam in den Hauptschlauch überzutreten vermag.
DEB111544D 1923-11-01 1923-11-01 Luftreifen fuer Fahrzeuge Expired DE412201C (de)

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