DE410539C - Verfahren zur Herstellung von Knebeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Knebeln

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DE410539C
DE410539C DEK82533D DEK0082533D DE410539C DE 410539 C DE410539 C DE 410539C DE K82533 D DEK82533 D DE K82533D DE K0082533 D DEK0082533 D DE K0082533D DE 410539 C DE410539 C DE 410539C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/48Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für Knebel aus biegsamem Material, insbesondere aus Blechen beliebiger Metalle.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine rund oder oval vorgezogene Grundform derart zusammengepreßt wird, daß sie eine elliptische Gestalt erhält. Da derartige Knebel meistens mit Stoff oder mit anderen ίο Überzügen bezogen werden, so können an dem MetaUknebel zweckmäßig Vorrichtungen, wie Zacken, gerauhte Flächen o. dgl. vorgesehen sein, die an einer Seite das Festhalten des zu überziehenden Stoffes bewirken, um diesen bequem um den Knebel umlegen zu können. Zu gleicher Zeit können diese Zacken u.,dgL auch zum Festhalten der Annähbutze benutzt werden. Djiie in die Knebelform zu bringende Grundform kann auch an zwei gegenüberliegenden Punkten mit Emschhittm ausgestattet sein, oder falls man von einer ovalen Grundform ausgeht, kann diese an zwei gegenüberliegenden Punkten scharfe Ecken aufweisen, die dann im zusammengebogenen Zustande die Spitzen des Knebels bilden. Auf der Zeichnung sind einige Grund-
formen, wie sie zur Ausführung des neuen Verfahrens dienen können, sowie ein danach hergestellter fertiger KnebeL veranschaulicht. Es zeigt:
Abb. ι eine runde Grundform in Seitenansicht und .Djraufsicht,
Abb. 2 eine ovale Grundform, Abb. 3 eine ovale Grundform mit Ansatz zum Halten einer eingelegten Annähbutze, ίο Abb. 4 den fertigen Knebel.
Hierbei ist mit α die jund oder oval vorgezogene Grundform bezeichnet, die aus einem biegsamen Blech eines an sich beliebigen Metalls besteht. Diese Grundform kann, ohne daß dies erforderlich ist, an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Einschnitten b ausgestattet sein. Zum Festhalten des Überzuges aus Stoff o. dgl. über den Knebel dienen an einer Seite der Form α angeordnete Zacken c oder andere hierfür geeignete Hilfsmittel, wie z. B. die Ausbildung eines gerauhten Randes. Die Herstellung des endgültigen, in Abb. 4 veranschaulichten Knebels erfolgt durch Zusammendrücken der Form α in der zur Vierbindungslinie der beiden Einschnitte senkrechten Richtung. Vor dem endgültigen Zusammenbiegen des Knebels kann in dessen Schlitz noch eine Annähbutze oder irgendeine andere Vorrichtung eingelegt werden, die, mit einer entsprechlenden öse aus dem Knebel herausragend, dazu dient, diesen an dem Kleidungsstück o. dgl. zu befestigen. Auch diese eingelegte Haltevorrichtung kann durch, die Zacken c, durch einen gerauhte^ Rand oder auch, wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 veranschaulicht, durch besondere Buckel d festgehalten werden.
Es versteht sich, daß die Einrichtung im einzelnen Abänderungen erfahren kann, ohne daß das Wesen der Erfindung berührt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung van Knebeln, dadurch gekennzeichnet, daß eine einteilige, aus biegsamem Material bestehende, runde oder ovale Grundform durch einfachen D|ruck unmittelbar zur endgültigen Knebelform zusammengedrückt wird.
2. Nach Anspruch ι hergestellter Knebel, dadurch gekennzeichjnet, daß die Grundform 'an zwei gegenüberliegenden Punkten mit Einschnitten versehen ist.
3. Knebel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundform mit Zacken oder sonstigen Haltevorrichtungen, für den zu überziehenden Stoff bzw. die Annähvorrichtung ausgestattet ist.
Abb. 2.
Abb. 3. Abb.
BERLIN. CEDRUCKT IN DER KEICHSDRUCKEREI.
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