DE4103250A1 - Zurrpunkt fuer ein spannmittel zur sicherung von ladegut auf fahrzeugen - Google Patents

Zurrpunkt fuer ein spannmittel zur sicherung von ladegut auf fahrzeugen

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0807Attachment points

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Description

Die Erfindung richtet sich auf einen Zurrpunkt der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art. Bei der Güterbeförderung ist das auf Fahrzeugen befindliche Ladegut durch Beschleunigungen oder Erschütterun­ gen des Fahrzeugs Kräften ausgesetzt, die zur Beschädigung des Ladeguts und/oder des Fahrzeugs führen. Aus diesem Grunde kommt es zu einer Sicherung des auf den Fahrzeugen befindlichen Ladeguts an. Dazu sieht man mehrere Zurrpunkte an einer Tragwand des Fahrzeugs vor, an welchen Spannmittel, wie Seile, Gurte oder Ketten angreifen können, mit welchen das Ladegut auf dem Fahrzeug festgehalten wird.
Bei dem bekannten Zurrpunkt der im Oberbegriff angegebenen Art verwendet man einen Ring mit D-Profil, dessen D-Steg als fester Lagerab­ schnitt von einem Scharnierblech mit Ω-Profil übergriffen wird und zur Schwenklagerung des D-Ringes am Schalenboden dient. Die beiden Enden des Scharnierblechs werden, zusammen mit der Schale, durch zwei Befestigungsschrauben an der Tragwand des Fahrzeugs festgelegt. Die Schale hat einen längsovalen Umriß. Das Scharnierblech erstreckt sich längs der großen Achse der längsovalen Schale, während die ortsfeste Schwenklagerstelle in Richtung der kurzen Achse des Längsovals verläuft. Im Ruhefall wird die Schale vom D-Ring nur zur Hälfte genutzt. Im Ruhefall erstreckt sich der D-Ring, in Richtung der großen Achse der längsovalen Schale nur über deren halbe Achslänge ein und kann dort im, Schaleninneren, lediglich zwei zueinander spiegelbildliche Einschwenklagen einnehmen. Im Gebrauchsfall wird der D-Ring an seinem D-Bogen aus der Schalenöffnung herausgehoben und dient zum Angriff eines Spannmittels. Der D-Ring kann zur Aufnahme des Spannmittels nur Winkellagen in einer einzigen Vertikalebene, nämlich seiner Schwenkebene, aufweisen. In einer anderen Vertikalebene, z. B. in der quer zur Schwenkebene weisenden Richtung, darf der D-Ring vom Spannmittel möglichst nicht beaufschlagt werden, weil durch die dann anfallenden Querkräfte das Scharnierblech aus seiner Befestigung gerissen werden könnte. Weil die Angriffsrichtung des Spannmittels festgelegt ist, muß beim bekannten Zurrpunkt die längsovale Schale dementsprechend an der Tragwand des Fahrzeugs montiert sein. Nach der Montage dieses Zurrpunkts sind manche Formen, Lagen und Größen des Ladeguts auf dem Fahrzeug damit nicht einwandfrei zu sichern. Abgesehen von dieser Einschränkung seiner Anwendung besitzt dieser Zurrpunkt eine verhältnismäßig platzaufwendige Schale. Wegen der beidendigen Schraubbefestigung des Scharnierblechs läßt sich die Baulänge der Schale nicht verringern. Der Einbau der längsovalen Schale ist verhältnismäßig zeitaufwendig und kompliziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen, preiswerten Zurrpunkt der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu entwickeln, der einen allseitigen Angriff des Spannmittels erlaubt und sich durch kleine Baumaße auszeichnet. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
Durch das am Schalenboden vorgesehene vertikale Drehlager kann der zum Befestigen des Ringes dienende Zapfen in jede beliebige Drehposition überführt werden. Es spielt daher keine Rolle, aus welcher Richtung das Spannmittel an den Zurrpunkt herangeführt wird; denn der Ring kann sich sofort dementsprechend radial einstellen und nimmt stets die optimale Richtung zum Spannmittel ein. Der Richtungsverlauf des Spannmittels kann dem jeweils auf dem Fahrzeug beförderten individuellen Ladegut angepaßt werden. Auf eine bestimmte Orientierung des Zurrpunkts an seinem Montageort im Fahrzeug kommt es nicht an. Durch die Zugbelastung des Spannmittels auf das im Schaleninneren befindliche radiale Endstück des Zapfens orientiert sich der Ring von selbst in Richtung des angreifenden Spannmittels.
Die Ausbildung dieses radialen Endstücks des Rings wird zweckmäßigerwei­ se durch die in Anspruch 2 bis 6 angegebenen Maßnahmen ausgeführt. Die Schale selbst kann jetzt, gemäß Anspruch 7, rotationssymmetrisch ausgebil­ det sein, was sich in einer besonders schnellen und einfachen Montage des erfindungsgemäßen Zurrpunkts an der Tragwand auswirkt. Es braucht nur eine zylindrische Stufenbohrung in die Tragwand eingelassen zu werden zur Aufnahme der zylindrischen Schale und des Zapfen-Drehlagers. Eine Stufung in der Schalenwand nach Anspruch 8 hält den Haken in seiner Radiallage fest, auch wenn extreme Belastungen über das Spannmittel auf den Ring einwirken. Die Maßnahmen nach Anspruch 9 bis 11 bringen wertvolle Ausgestaltungen im Aufbau der Schale.
Zur besseren Handhabung des Ringes empfiehlt es sich, diesen gemäß Anspruch 12 längsoval auszubilden. Der verfügbare Raum im Schaleninneren ist durch die Bemessung des Ovalrings im Sinne des Anspruches 13 und ggf. 14 optimal nutzbar. Zur Verbesserung seiner Ruhelage und der Handhabung empfiehlt es sich, diesen Ovalring entsprechend den Ansprü­ chen 15 bis 20 auszubilden. Als Drehlager hat sich die Lagerbüchse nach Anspruch 21 bewährt, deren Verankerung an der Tragwand des Fahrzeugs entsprechend Anspruch 22 gestaltet sein sollte. Die Verbindung der Lagerbüchse mit der Schale kann entsprechend der Ansprüche 23 bis 25 ausgeführt sein.
Die Abstützung des Zapfens in der Lagerbüchse sollte gemäß Anspruch 26 erfolgen. Durch die in Anspruch 27 und 28 angegebenen Maßnahmen läßt sich die Schale mit dem Zapfen vormontieren und als Baueinheit an der Tragwand einbauen. Eine Alternative zur Abstützung des Zapfens ist in Anspruch 29 angeführt, wofür die Maßnahmen nach Anspruch 30 einen bündigen Einbau gewährleisten.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, wo die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung ein Fahrzeug, das mit erfindungsge­ mäßen Zurrpunkten zur Sicherung des Ladeguts versehen ist,
Fig. 2 und 3 zwei zueinander rechtwinkelige Axialschnitte durch wesentli­ che Bestandteile einer ersten Ausführung des erfindungsgemäßen Zurrpunkts vor ihrer Anbringung an der Tragwand des Fahrzeugs,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Zurrpunkt von Fig. 2 im Ruhefall,
Fig. 5 in einem der Fig. 2 analogen Axialschnitt den Zurrpunkt nach seiner Befestigung an der Tragwand des Fahrzeugs im Gebrauchsfall,
Fig. 6 in einem Axialschnitt eine alternative Ausbildung im unteren Ende des in Fig. 5 gezeigten Zurrpunkts,
Fig. 7 in einer der Fig. 5 entsprechenden axialen Schnittdarstellung eine gegenüber dem vorausgehenden Ausführungsbeispiel abgewandelte Ausbildung des Zurrpunkts in Ruhelage seines Rings und
Fig. 8 eine Draufsicht auf den Zurrpunkt von Fig. 7.
Zur Sicherung eines Ladeguts 10 auf einem Fahrzeug 11 sind an der dortigen Ladefläche Zurrpunkte 15 vorgesehen, an denen ein Spannmittel 13 in Form eines Seiles angreift. Hier dient zwar die Ladefläche als Tragwand 12 zum Anbringen der Zurrpunkte 15, doch könnten auch angrenzende andere Wandbereiche dazu genutzt werden. Die Spannmittel können durch nicht näher gezeigte Spannwerkzeuge, wie Winden, Ratschen oder Spann­ schlösser in ihre Spannlage gebracht und durch Verbindungselemente, wie Haken oder Ösen, ergänzt sein. Der erfindungsgemäße Zurrpunkt hat eine besondere Ausbildung und besteht aus folgenden, am besten aus Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Bestandteilen.
Der Zurrpunkt 15 umfaßt eine gehäuseartige Schale 20, die rotationssym­ metrisch ausgebildet ist und aus einem Schalenboden 21 mit Kreisumriß 22 und einer angrenzenden gestuften Schalenwand 23 besteht. Die Schalenwand 23 läuft schließlich in einem Endflansch 27 aus. Die Stufung der Schalen­ wand 23 führt zu zwei zueinander radial versetzten Stoßflächen 24, 26, zwischen denen eine Innenstufe 25 entsteht. Die Schalenöffnung 28 ist von dem Endflansch 27 umgrenzt, der im Montagefall, wie Fig. 5 erläutert, die Einbautiefe der Schale 20 in der Tragwand 12 bestimmt. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist der Schalenboden 21 mit einem zentralen Axialloch 29 versehen, das zur Befestigung einer Lagerbüchse 30 dient, die nach ihrer Montage eine strichpunktiert in Fig. 2 eingezeichnete Achse 14 bestimmt. Die Lagerbüchse 30 erzeugt mit ihrer Aufnahme 31 ein vertikales Drehla­ ger für einen Zapfen 40. Das Außenende 32 der Lagerbüchse 30 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit einem axialen Nietschaft 33 versehen, der das Axialloch 29 durchragt und im Schaleninneren gestaucht ist. Die Lagerbüchse 30 bildet dann mit der Schale 20 eine vormontierte Bauein­ heit, zu welcher auch noch der Zapfen 40 gehört.
Der Zapfen 40 besteht aus Rundprofil 42, durchragt die Aufnahme 31 der Lagerbüchse 30 und ist im Schaleninneren 39 mit einem zur Achse 14 radialen Endstück 41 versehen. Dieses Endstück 41 ist hier durch eine hakenförmige Biegung des Zapfens 40 erzeugt und soll daher nachfolgend kurz als "Haken" 41 bezeichnet werden. Der Haken 41 entsteht durch eine U-förmige Rückbiegung, deren endseitige Stirnfläche 43 dem Schalenboden 21 zugekehrt ist. Der Haken 41 übergreift mit seiner konkaven Wölbungs­ seite 44 einen Abschnitt 51 eines Ringes 50. Über diesen Abschnitt 51 ist der Ring 50 zwischen dem Haken 41 einerseits und dem Schalenboden 21 andererseits festgelegt und erfährt an dieser Stelle eine Schwenklagerung, deren Bedeutung durch den Schwenkbewegungspfeil 16 in Fig. 5 veranschau­ licht ist. Dieser Abschnitt soll daher nachfolgend "Schwenklagerabschnitt" 51 bezeichnet werden. Wie Fig. 5 strichpunktiert weiter verdeutlicht, dient im Gebrauchsfall der dem Schwenklagerabschnitt 51 diametral gegenüberlie­ genden freien Ringabschnitt 52 als Angriffsstelle für das Spannmittel 13. Der Zapfen 40 hat somit die Form eines Spazierstocks und ist zwar drehbar, aber axialfest mit der Lagerbüchse 30 verbunden.
Für diese Verbindung ragt der Zapfen 40 mit seinem dem Haken 41 gegenüberliegenden axialen Endabschnitt 46 am inneren Stirnende 34 der Lagerbüchse 30 heraus, ist dort mit einem Außengewinde 47 versehen und dient zum Aufschrauben einer Mutter 48, die sich über eine Unterlegschei­ be 18 an der Stirnfläche 34 abstützt. Dadurch ist der Zapfen 40 zur Schale 20 hin axial festgelegt. Die Festlegung in der axialen Gegenrichtung erfolgt über die Stirnfläche 43 des Zapfens 40, die etwa parallel zum Schalenboden 21 verläuft und als axialer Endanschlag des Zapfens 40 in der Drehlageraufnahme 31 dient. Zwischen der Zapfen-Stirnfläche 43 und dem Schalenboden 21 entsteht eine enge Fuge 45. Damit ist, wie Fig. 2 verdeutlicht, der gesamte Zurrpunkt 15, bestehend aus den Hauptbestand­ teilen 20, 30, 40 vormontiert und läßt sich bei seiner Befestigung im Fahrzeug 11 als ganzes handhaben.
Zur Montage ist es lediglich erforderlich, wie Fig. 5 verdeutlicht, eine zylindrische Stufenbohrung 37, 38 in die Tragwand 12 des Fahrzeugs 11 einzulassen, was mit einem Bohrwerkzeug in einem Arbeitsgang ausführbar ist. Es entsteht eine weite Bohrung 37 zur bereits erwähnten bündigen Aufnahme der Schale 20. Die koaxial dazu liegende enge Bohrung 38 dient zum Durchführen der Lagerbüchse 30, welche an der Tragwand 12 verankert wird und damit für die Befestigung des gesamten Zurrpunktes 15 an der Fahrzeug-Tragwand 12 sorgt. Für diese Verankerung überragt das Innenende 36 der Lagerbüchse 30 die Rückseite 19 der Tragwand 12 und ist mit einem Außengewinde 36 versehen. Auf das Außengewinde 36 ist eine Mutter 60 aufschraubbar, die sich über eine Unterlegscheibe 61 an der Tragwand-Rückseite 19 abstützt. Beachtenswert ist, daß die vorbeschriebe­ ne, zur axialen Festlegung am Zapfen 40 dienende Mutter 48 ein aus Fig. 5 ersichtliches Außenmaß 49 aufweist, welches kleiner, höchstens aber gleich dem Innendurchmesser der Mutter 60 ist. Daher braucht die Baueinheit bei der Befestigung des Zurrpunkts 15 nicht wieder zerlegt zu werden. Das zurückgesetzte Außenmaß 49 der Mutter 48 behindert auch nicht das axiale Einführen der zur Baueinheit gehörenden Lagerbüchse 30 durch die enge Bohrung 38. Auf das herausragende freie Innenende 35 kann dann, über die Zapfen-Mutter 48 hinweg, die zur Verankerung der Lager­ büchse 30 dienende große Mutter 60 übergeschoben und auf das Büchsenge­ winde 36 problemlos aufgeschraubt werden.
Der Ring 50 ist längsoval ausgebildet und besitzt eine unebene Form, wie aus Fig. 3 und 4 zu ersehen ist. Dieser Ovalring 50 hat in seiner großen Achse eine Länge 53, die annähernd dem Kreisdurchmesser 62 der Schalenöffnung 28 gleich ist. Im Ruhefall, der in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist, befindet sich somit der Ovalring 50 im Schaleninneren 39 und nutzt dabei den verfügbaren Innenraum weitgehend aus. Wie ersichtlich, ist somit die Schale 20 durchmessermäßig einfach durch die gegebene große Achse 53 des Ovalrings 50 bestimmt und damit optimal klein. Der Ovalring 50 umfaßt zwei einander diametral gegenüberliegende, etwa halbkreisbogenför­ mig gekrümmte Ringendteile 54, 54′, die bezüglich der kleinen Achse 55 des Ovalrings 50 zueinander spiegelbildlich symmetrisch liegen. Diese beiden Ringendteile 54, 54′ sind durch zwei, in vertikaler Projektion gesehen, im wesentlichen geradlinige, parallele Ringzwischenteile 56, 56′ verbunden, die aber infolge zweier Knickstellen 57, 57′ in zueinander übereinstimmender Weise verkröpft sind. Die Knickstellen 57 und 57′ sind miteinander paarweise ausgerichtet und begrenzen geradlinig gestreckt verlaufende Teilstücke 58, 58′ aus diesen beiden Ringzwischenteilen 56, 56′. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, sind, ausgehend von den geraden Teil­ stücken 58, 58′ die angrenzenden Stücke der Ringzwischenteile 56, 56′ um den gleichen spitzen Winkel 59, 59′ gegenüber der Horizontalen zur gleichen Seite hin geknickt. Im Ruhefall befindet sich, wie aus Fig. 4 hervorgeht, das eine geradlinige Teilstück 58′ unter dem Haken 41, weshalb die große Achse 53 des Ovalrings 50 dann parallel zum Kreisdurchmesser 62 der Schalenöffnung 28 liegt. Infolge seiner Verkröpfung paßt sich dabei der Ovalring 50 dem Axialprofil der Schale 20 an und seine beiden Ringendteile 54, 54′ kommen an der Innenstufe 25 zur Anlage. Damit ist, trotz seiner beachtlichen Größe, der Ovalring 50 in der Schale 20 vertieft abgesenkt.
Im Gebrauchsfall wird der Ovalring 50 herausgeschwenkt und an seinem, dem jeweiligen Schwenklagerabschnitt 51 gegenüberliegenden freien Ringabschnitt 52, das Spannmittel 13 angesetzt, wie bereits erwähnt wurde. Entweder manuell oder von selbst zieht sich dann der Ovalring 50 in eine gegenüber dem Ruhefall von Fig. 2 bis 4 versetzte Drehlage, die in Fig. 5 veranschaulicht ist. Durch seine vorbeschriebene Form ist der Ovalring 50 nämlich selbsttätig unter dem Zapfen-Haken 41 durchschiebbar, wie durch den Durchschub-Pfeil 63 in Fig. 4 veranschaulicht ist. Dadurch gelangt der eine kreisförmige Ringendteil, z. B. 54, unter den Haken 41 und fungiert dann als Schwenklagerabschnitt 51 für die bereits erwähnte Schwenkbewe­ gung 16 des Ovalrings 50. Der Ovalring 50 weist mit seiner vorbeschriebe­ nen großen Achse 53 gegen die Angriffsstelle 52 des Spannmittels 53, wo sich jetzt der andere Ringendteil 54′ befindet. In diesem Gebrauchsfall ist die vorbeschriebene kurze Achse 55 des Ovalrings 50 parallel zum Kreisdurchmesser 62 der Schale 20. Aufgrund seines vertikalen Drehlagers ist nun der freie Ringabschnitt 52 in jede beliebige Richtung im Sinne des Drehbewegungs-Pfeils 17 einstellbar. Gleichgültig aus welcher Richtung das Spannmittel 13 herangeführt wird, über die Drehbarkeit des Hakens 41 stellt sich der Ovalring 50 in die gegebene Position. Diese Drehung des Hakens 41 ist auch in Fig. 5 durch den entsprechenden Drehbewegungs- Pfeil 17 veranschaulicht. Zu dieser Dreheinstellung 17 kommt auch noch die freie Schwenkbarkeit 16 in jeder dieser Drehlagen hinzu, weshalb eine optimale Verlaufsrichtung des Spannmittels 13 möglich ist. Gleichgültig, welches Ladegut 10 gesichert werden soll, der erfindungsgemäße Zurrpunkt kann mit seinem Ring 50 sich den gegebenen Verhältnissen ideal anpassen.
Das Spannmittel 13 kann daher, ausweislich der Fig. 1, innerhalb eines weiten Kegelbereichs 74 in jede Raumrichtung orientiert sein, was sich durch die Überlagerung der vorbeschriebenen Schwenk- und Drehbewegungen 16, 17 ergibt. Wie Fig. 5 zeigt, kann der Kegel einen äußerst stumpfen Kegelwinkel aufweisen. Das Spannmittel 13 kann somit nahezu alle Raumpunkte innerhalb einer Halbkugel ansteuern. Dieser weite Kegelwinkel ist aus Fig. 5 erkennbar, wo der Ovalring 50 aus der ausgezogen gezeich­ neten nach rechts gerichteten Position in die strichpunktiert angedeutete Gegenschwenklage 50′ überführbar ist. Wie aus der Gegenschwenklage 50′ erkennbar, ist der beschriebene Doppelknick 57, 57′ im Ovalring 50 für einen symmetrischen Kegel 74 nach gegenüberliegenden Seiten wesentlich, der sich durch einfache Schwenkbewegung 16 ergibt.
Die gegebene Ovalform des Ringes 50 ermöglicht schließlich auch eine bequeme Zugänglichkeit des freien Ringabschnitts 52 am Ringendteil 54 und somit in der größtmöglichen, durch die große Achse 53 bestimmten Entfernung vom Haken 41. Der Ovalring 50 ragt im Gebrauchsfall aus den gegebenen Dimensionen der Schale 20 heraus und gewährt eine bequeme Handhabung. Trotz dieser Überlänge ist aber, wie bereits erwähnt wurde, im Ruhefall der Ovalring 50 ganz im Schaleninneren 39 abgesenkt, steht nicht über die Vorderseite der Tragbahn 12 vor und bildet somit keine Stolperkanten. Trotz seiner U-förmigen Rückbiegung liegt der Haken 41 mit seinem Scheitelpunkt stets im Schaleninneren und ragt nicht über die Ebene des Endflansches 27 an der Schale 20 heraus. Die Bogenform des Hakens 41 kann aus folgendem Grunde selbst extrem hohen Zugbelastungen des Spannmittels 13 standhalten, wie aus Fig. 5 erkennbar ist.
Gleichgültig, welche Drehposition aufgrund der beschriebenen Drehbewegung 17 vorliegt, befindet sich das freie Hakenende 64 in der Nähe der bereits beschriebenen inneren Stoßfläche 24 der gestuften Schalenwand 23. Wenn nun die über den Ovalring 50 wirkende Zugspannung den Haken 41 aufbiegen will, so stößt das Hakenende 64 gegen diese Stoßfläche 24, die als Radialanschlag wirkt und ein unzulässig großes, möglicherweise bleibendes Aufbiegen des Hakens 41 verhindert. Diese anschlagwirksame Stoßfläche 24 sichert die Bogenform des Hakens 41 und sorgt damit für einen zuverlässigen Halt des Ovalrings 50 im Zurrpunkt 15. Der erfindungs­ gemäße Zurrpunkt kann somit viel höheren Belastungen standhalten, als aufgrund der gegebenen Werkstoffe und ihrer Dimensionen zu erwarten ist. Ein Minimum an Platz und Material beim erfindungsgemäßen Zurrpunkt erlaubt unglaublich hohe Belastungen über die Spannmittel.
Damit bei der Drehbewegung 17 des Zapfens 40 mit dem Ovalring 50 infolge Reibschluß nicht auch die Schale 20 mitgedreht wird, ist die Schalenwand 23 mit radialen Vorsprüngen 65 versehen, die durch innenseiti­ ge Sicken entstehen. Die Radialvorsprünge 65 machen die Schale 20 an diesen Stellen unrund, weshalb es beim Einbau der Schale 20 im Sinne von Fig. 5 zu einem Eingriff der Vorsprünge 65 mit dem Material der Fahr­ zeug-Tragwand 12 kommt. Aufgrund der beschriebenen Ovalform ist die lichte Weite im Bereich der kurzen Achse 55 vom Ring 50 etwa halb so groß wie die durch den Kreisdurchmesser 62 bestimmte lichte Weite der Schalenöffnung. Im Ruhefall von Fig. 4 verläuft die erwähnte große Achse 53 des Ovalrings 50 sehnenartig zur Kreisöffnung 62.
Fig. 6 zeigt das untere Teilstück eines Zurrpunkts nach der Erfindung, der gegenüber dem Ausführungsbeispiel von Fig. 2 durch andere Schraubmittel eine axiale Abstützung des Zapfens 40 besorgt. Zur Bezeichnung entspre­ chender Bauteile sind in Fig. 6 die gleichen Bezugszeichen verwendet. Es genügt, lediglich auf die Unterschiede einzugehen. Im übrigen gilt die bisherige Beschreibung.
In Fig. 6 ist der axiale Endabschnitt 46 des Zapfens 40 mit einer axialen Gewindebohrung 66 versehen, die zum Einschrauben des Gewindeschafts 67 einer Befestigungsschraube dient. In diesem Fall endet der Zapfen 40 vor dem Stirnende 34 der Lagerbüchse 30. Das Innenende 35 der Lagerbüchse 30 ist mit einer axialen Eindrehung 69 versehen, die zur versenkten Anordnung des Schraubenkopfes 68 dient. Durch die Eindrehung 68 entsteht eine Innenschulter 71, an welcher im Befestigungsfall sich der Schrauben­ kopf 68 über eine Unterlegscheibe 70 abstützt. Wie ersichtlich, sind hier die Befestigungsmittel im Innenende 35 der Lagerbüchse 30 versenkt angeordnet.
Im dritten Ausführungsbeispiel eines Zurrpunkts 15′ gemäß Fig. 7 und 8 liegt weitgehend ein übereinstimmender Aufbau mit dem eingangs beschrie­ benen Ausführungsbeispiel vor, weshalb auch insoweit die bisherigen Bezugszeichen gelten. Ein Unterschied besteht in einer abweichenden Gestaltung vom Außenende 32 der Lagerbüchse 30, woraus sich eine alternative Verbindung mit der dazu passend gestalteten Schale 20 ergibt. Dazu ist das Außenende 32 mit einem Flansch 72 versehen, der im Schaleninneren 39 den Schalenboden 21 übergreift. Die Schalenwand 23 ist mehrstufig ausgebildet. Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Stoßflächen 24, 26 und der Innenstufe 25 ist die Schale 20 um das Axialloch 29 herum mit einer flachen Innenstufe 73 versehen, in welche der Büchsenflansch 72 bündig eingreift. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist in diesem Fall der axiale Endabschnitt 46′ des Zapfens 40 radial abgesetzt, was die Verwendung von Zapfen-Muttern 48 mit entsprechend geringerem Außenmaß 49 gestattet.
Um die axiale Bauhöhe dieses Zurrpunkts 15′ zu minimieren, ist hier der Haken 41′ abgeflacht. Auch hier besteht der Zapfen 40 aus Rundprofil und bildet mit der Aufnahme in der Lagerbüchse 30 das beschriebene axiale Drehlager. Der Haken 41′ ist wegen der Abflachung zu seinem freien Hakenende 64′ hin verbreitert.
Anstelle der Mutternbefestigung bei 46, 48 könnte die Lagerbüchse 30 oder die Schale 20 durch Holzschrauben, durch Niete od. dgl. an der Tragwand 12 befestigt sein. Solche Holzschrauben könnten mit der Lagerbüchse 30 integriert sein. Die Befestigungselemente könnten aber auch als gesonderte Teile durch den Boden der Schale 20 geführt sein.
Bezugszeichenliste
10 Ladegut
11 Fahrzeug
12 Tragwand von 11
13 Spannmittel
14 Achse, Drehachse
15 Zurrpunkt (Fig. 1 bis 5)
15′ Zurrpunkt (Fig. 7, 8)
16 Schwenkbewegungs-Pfeil von 50
17 Drehbewegungs-Pfeil von 50
18 Unterlegscheibe bei 48
19 Rückseite von 12
20 gehäuseartige Schale
21 Schalenboden
22 Kreisumriß von 21
23 Schalenwand
24 innere Stoßfläche von 23, Radialanschlag
25 Innenstufe von 23
26 äußere Stoßfläche von 23
27 Endflansch von 20
28 Schalenöffnung
29 Axialloch in 21
30 Lagerbüchse
31 Aufnahme in 30
32 Außenende von 30
33 Nietschaft von 32
34 Stirnende von 35
35 Innenende von 30
36 Außengewinde von 35
37 Stufenbohrung in 12, weite Bohrung
38 Stufenbohrung von 12, enge Bohrung
39 Schaleninneres
40 Zapfen
41 Endstück, Haken (Fig. 1 bis 5)
41′ abgeflachter Haken (Fig. 7, 8)
42 Rundprofil von 40
43 Stirnfläche von 64
44 konkave Wölbungsseite von 41
45 Fuge zwischen 43, 21
46 axialer Endabschnitt von 40 (Fig. 2 bis 5)
46′ axialer Endabschnitt (Fig. 7)
47 Außengewinde von 46
48 Mutter für 46
49 Außenmaß von 48
50 Ring, Ovalring
50′ Gegenschwenklage von 50 (Fig. 5)
51 Schwenklagerabschnitt
52 freier Ringabschnitt, Angriff für 13
53 große Achse von 50, Achsenlänge
54 erster Ringteil
54′ zweiter Ringteil
55 kleine Achse, Achsenlänge
56 erster Ringzwischenteil
56′ zweiter Ringzwischenteil
57 erste Knickstelle
57′ zweite Knickstelle
58 gerades Teilstück von 56
58′ gerades Teilstück von 56′
59 Knickwinkel von 54
59′ Knickwinkel von 54′
60 Mutter von 30
61 Unterlegscheibe bei 60
62 Kreisdurchmesser von 28
63 Durchschub-Pfeil von 20
64 Hakenende (Fig. 1 bis 5)
64′ Hakenende (Fig. 7, 8)
65 Radialvorsprung von 23
66 Gewindebohrung (Fig. 6)
67 Befestigungsschraube, Gewindeschaft (Fig. 6)
68 Befestigungsschraube, Schraubenkopf (Fig. 6)
69 Eindrehung in 30 (Fig. 6)
70 Unterlegscheibe bei 68
71 Innenschulter von 68
72 Flansch von 30 (Fig. 7, 8)
73 Innenstufe von 20 (Fig. 7, 8)
74 Kegelbereich

Claims (30)

1. Zurrpunkt (15) für ein Spannmittel (13), wie ein Seil, einen Gurt od. dgl., zur Sicherung von Ladegut (10) auf zur Güterbeförderung dienenden Fahrzeugen (11),
mit einem zum Angriff des Spannmittels (13) dienenden Ring (50),
mit einer gehäuseartigen, in eine Tragwand (12) des Fahrzeugs (11), wie eine Bodenwand, eingelassenen Schale (20)
und mit einem Befestiger, der einen Abschnitt (Schwenklagerab­ schnitt 51) des Ringes (50) parallel zum Schalenboden (21) schwenk­ bar (16) lagert,
wobei der zum Angriff des Spannmittels (13) dienende freie Ringabschnitt (52) zwar im Ruhefall ins Schaleninnere (39) absenk­ bar, aber im Gebrauchsfall aus der Schalenöffnung (28) heraus­ schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß am Schalenboden (21) eine vertikale Aufnahme (31) als Drehla­ ger eines sich axialfest zur Tragwand (12) abstützenden Zapfens (40) angeordnet ist
und daß der Zapfen (40) im Schaleninneren (39) mit einem zur Drehachse (14) radialen Endstück (41) versehen ist, das als Befesti­ ger des Ringes (50) dient.
2. Zurrpunkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück mit dem Zapfen (40) einstückig ist, aus einer hakenförmi­ gen Biegung des Zapfens (Haken 41) besteht und dieser Haken (41) den am Schalenboden (21) anliegenden Schwenklagerabschnitt (51) des Ringes (50) übergreift.
3. Zurrpunkt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (41) U-förmig rückgebogen und mit seiner endseitigen Stirnfläche (43) dem Schalenboden (21) zugekehrt ist.
4. Zurrpunkt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken- Stirnfläche (43) etwa parallel zum Schalenboden (21) verläuft und zwischen ihnen sich eine enge Fuge (45) befindet.
5. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das radiale Endstück, der Haken (41) bzw. die Haken-Stirnfläche (43) als axialer Endanschlag des Zapfens (40) in der Drehlager-Aufnahme (31) dienen.
6. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rundprofil (42) des Zapfens (40) im Bereich des Hakens (41′) abgeflacht ist (vergl. Fig. 7, 8).
7. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (20) rotationssymmetrisch zur Drehlager-Aufnahme (31) des Zapfens (40) ausgebildet ist.
8. Zurrpunkt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalenboden (21) einen Kreisumriß (22) aufweist und die angrenzen­ de, ggf. gestufte Schalenwand (23) das freie Hakenende (64) in allen Drehlagen (17) umschließt und als Radialanschlag (24) ein Aufbiegen des Hakens (41) unter der Wirkung des Spannmittels (13) verhindert (vergl. Fig. 5).
9. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenwand (23) stufenförmig (24, 25, 26) ausgebildet ist und eine Innenstufe (25) bildet, die im Ruhefall zur Abstützung des Ringes (50) dient (vergl. Fig. 4).
10. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gestufte Schalenwand (23) in einem Endflansch (27) ausläuft, der die Schalenöffnung (28) umgrenzt und im Montagefall bündig mit der Tragwand (12) des Fahrzeugs (11) ist (vergl. Fig. 5).
11. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssymmetrische Schalenwand (23) stellenweise mit Radialvorsprüngen (65) versehen ist, welche ein Mitdrehen der in der Tragwand (12) des Fahrzeugs (11) eingebauten Schale (20) verhindern.
12. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring längsoval (Ovalring 50) ausgebildet ist (vergl. Fig. 4).
13. Zurrpunkt nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der großen Achse (53) des Ovalrings (50) annähernd gleich dem Kreisdurchmesser (62) der Schalenöffnung (28) ausgebildet ist.
14. Zurrpunkt nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite des Ovalrings (50) im Bereich der kleinen Achse (55) etwa gleich ist dem halben Kreisdurchmesser (62) der lichten Weite der Schalenöffnung (28).
15. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ovalring (50) in sich uneben (59, 59′) gestaltet ist.
16. Zurrpunkt nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Ovalring (50) in Richtung in seiner großen Achse (53) zwei, einander paarweise gegenüberliegende Knickstellen (57, 57′) aufweist und die beiden daran angrenzenden schmalen Ringendteile (54, 54′) zur gleichen Ringseite hin abgewinkelt (59, 59′) verlaufen.
17. Zurrpunkt nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den beiden Knickstellen (57, 57′) versehenen Ringzwischenteile (56, 56′) abschnittweise zueinander parallel und ihre zwischen den beiden Knickstellen (57, 57′) befindlichen Teilstücke (58, 58′) geradlinig verlaufen (vergl. Fig. 3, 4).
18. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Ovalring (50) bezüglich einer durch die kleine Achse (55) geführten Vertikalebene spiegelbildlich ausgebildet ist.
19. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Ovalring (50) im radialen Endstück des Zapfens bzw. unter dessen Haken (41) frei in Ringverlaufsrich­ tung durchschiebbar (63) ist, bis im Gebrauchsfall der eine der beiden schmalen Ringendteile (54, 54′) des Ovalrings (50) den Schwenklagerabschnitt (51) bildet und der andere zum Angriff (52) des Spannmittels (13) dient, während im Ruhefall der eine breite Ringzwischenteil (56 oder 56′) den Schwenklagerabschnitt bestimmt.
20. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhefall der Ovalring (50) mit seiner langen Achse (53) sehnenartig den Kreisdurchmesser (62) der Schalenöffnung (28) durchsetzt (vergl. Fig. 4).
21. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die als Drehlager des Zapfens (40) dienende Aufnahme (31) aus einer Lagerbüchse (30) besteht, die eine Bohrung (38) in der Tragwand (12) des Fahrzeugs durchsetzt und an der Tragwand (12) verankert (60) ist.
22. Zurrpunkt nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verankerung das Innenende (35) der Lagerbüchse (30) auf der Rückseite (19) der Tragwand (12) herausragt, mit einem Außengewin­ de (36) versehen ist und zum Aufschrauben eine Mutter (60) dient, die sich ggf. über eine Unterlegscheibe (61) od. dgl. an der Trag­ wand (12, 19) abstützt.
23. Zurrpunkt nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenende (32) der Lagerbüchse (30) am Schalenboden (21) befestigt ist.
24. Zurrpunkt nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenende (32) der Lagerbüchse (30) als Nietzapfen (33) ausgebildet ist, der ein Axialloch (29) im Schalenboden (21) durchragt und im Schaleninneren (39) gestaucht ist.
25. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenende (32) der Lagerbüchse (30) einen Flansch (72) aufweist, der im Schaleninneren (39) den Schalenboden (21) übergreift und der Schalenboden (21) ggf. entspre­ chend der Flanschhöhe in sich gestuft (73) ist (vergl. Fig. 7, 8).
26. Zurrpunkt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der dem radialen Endstück (41) gegenüberliegende axiale Endabschnitt (46) des Zapfens (40) über Schraubmittel (48, 67) an der Lagerbüchse (30) abgestützt ist.
27. Zurrpunkt nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Endabschnitt (46) des Zapfens (40) die Lagerbüchse (30) innenendig überragt, mit einem Außengewinde (47) versehen ist und zum Aufschrauben einer Mutter (48) dient, die sich ggf. über eine Unterlegscheibe (18) am inneren Stirnende der Lagerbüchse (40) abstützt (vergl. Fig. 2).
28. Zurrpunkt nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen-Mutter (48) einen Außendurchmaß (49) aufweist, welches kleiner/gleich dem Innendurchmesser jener Mutter (60) ist, die zur tragwandseitigen (12) Verankerung der Lagerbüchse (30) dient (vergl. Fig. 5).
29. Zurrpunkt nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (46) des Zapfens (40) mit einer axialen Gewindebohrung (66) für eine Befestigungsschraube (67) versehen ist, deren Schrau­ benkopf (68) sich ggf. über eine Unterlegscheibe (70) an der Lagerbüchse (30) abstützt (vergl. Fig. 6).
30. Zurrpunkt nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenende (35) der Lagerbüchse (30) eine Eindrehung (69) mit einer Innenschulter (71) aufweist, die Eindrehung (69) zur versenkten Anordnung der Befestigungsschraube (67, 68) und die Innenschulter (71) zum Abstützen des Schraubenkopfes (68) dienen (vergl. Fig. 6).
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