DE4100689C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Klopfunterdrückungssteuerung des Zündzeitpunktes eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Klopfunterdrückungssteuerung des Zündzeitpunktes eines VerbrennungsmotorsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Klopfunterdrückungssteuerung des Zündzeitpunktes
eines Verbrennungsmotors gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1 bzw. 2.
Ein solches Verfahren und Vorrichtung sind aus der DE-OS 39 10 029
bekannt. Die vorbekannte Vorrichtung weist einen
Motordrehzahlsensor, einen Motorlastsensor und einen Klopfsensor
zur Erfassung des Motorklopfens auf. Auf der Basis
der erfaßten Motorparameter wird ein Basiszündzeitpunktwert
berechnet und der Zündvorrichtung zugeführt. Der Grenzwert
für eine Frühzündung bzw. Spätzündung werden in Abhängigkeit
von der Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt, d. h. bei niedriger
Geschwindigkeit werden nur geringe Abweichungen zugelassen,
während dessen bei höherer Fahrgeschwindigkeit eine weitere
Vorverstellung des Zündwinkels in Richtung des Motorklopfens
zugelassen wird.
Aus der DE-OS 38 21 448 ist weiterhin bekannt, daß eine
Störungsfrequenz auf dem Basiswert des Motorsteuerparameters
erzeugt wird, das Anwachsen der Motorausgangsleistung beobachtet
wird und der Zündzeitpunkt entsprechend dem Ergebnis
der Überwachung korrigiert wird.
Aus der JP 61-182 465-A (15. Aug. 1986) ist eine Vorrichtung
zur Steuerung des Zündzeitpunktes eines Verbrennungsmotors
bekannt, in der der Zündzeitpunkt so gesteuert wird, daß er
in Richtung einer Winkelposition in der Umgebung einer
Klopfgrenze, oberhalb derer ein Motorklopfen auftritt und
unterhalb derer kein Klopfen auftritt, voreilt, um den
Kraftstoffverbrauch des Motors zu verringern.
Gemäß Fig. 9 wird bei der JP 61-182 465 bei einer allmählichen
Zunahme der Voreilung des Zündzeitpunktes eine plötzliche
Kraftstoffverbrennung des Motors nach vorne verschoben.
Daher wird der Pegel eines das Klopfniveau darstellenden
Signals erhöht. Bei einer sogenannten Klopfgrenze
(einer Amplitudengröße, die der Klopfpegel nicht übersteigen
darf, wenn eine Beschädigung des Motors verhindert werden
soll), ist ein Schwellenpegel vorgesehen. Wenn der Schwellenpegel
mit dem tatsächlichen Klopfpegel verglichen wird
und dieser den Schwellenpegel übersteigt, wird ein einen
hohen Pegel (logisch hoher Pegel) darstellendes Signal ausgegeben.
Eine Steuereinheit empfängt das Signal, d. h. ein
Bestimmungssignal, das angibt, daß das Signal auf hohem
Pegel liegt, und steuert die Zündzeitpunkteinstellung, um
sie über eine konstante Breite des Kurbelwellenwinkels
schrittweise zu verzögern, wenn ein Zeitintervall, während
dem das Signal fortgesetzt auf hohem Pegel liegt, ein vorgegebenes
Zeitintervall übersteigt. Dann bewirkt die Steuereinheit
ausgehend vom verzögerten Zündwinkel eine zunehmende
Voreilung des Zündzeitpunktes. Auf diese Weise wird der
Motor auf einen Zündzeitpunkt in der Umgebung der Klopfgrenze
eingesteuert.
Dabei wird der Zündzeitpunkt nur dann verzögert, wenn der
tatsächliche Klopfpegel den Schwellenpegel für ein vorgegebenes
Zeitintervall überschreitet. Daher kann ein Klopfen
nicht vermieden werden, falls der tatsächliche Klopfpegel
den Schwellenpegel nur in Zeitintervallen übersteigt, die
kürzer als das vorgegebene Zeitintervall sind. Das heißt,
daß der Zündzeitpunkt nicht optimal in die Umgebung der
Klopfgrenze eingesteuert werden kann, falls der Schwellenpegel
nur in einem bestimmten Maß überschritten wird. Daher
ist die Steuerungsgenauigkeit des Zündzeitpunktes nicht immer
optimal.
Ausgehend vom nächstliegenden Stand der Technik gemäß DE-OS
39 10 029 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Klopfunterdrückungssteuerung des Zündzeitpunktes eines
Verbrennungsmotors zu schaffen, mit der ein Zündzeitpunkt
möglichst dicht an der Klopfgrenze aber ohne ernsthaftes
Auftreten von Motorklopfen erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 bzw. 2 gelöst.
Erfindungsgemäß wird ein periodisches Pseudozufallsignal mit
einem sehr kleinen Signalwert dem Zündsignal überlagert und
eine Kreuzkorrelationsfunktion zwischen dem Klopfpegelsignal
und dem Pseudozufallsignal berechnet. Die
Kreuzkorrelationsfunktion wird mit einem vorgegebenen Zielwert
verglichen und ein
Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizient des Zündzeitpunktes
wird so berechnet, daß die Kreuzkorrelationsfunktion
mit dem vorgegebenen Zielwert in Übereinstimmung gebracht
wird. Die Korrektur eines Basiszündzeitpunktes erfolgt entsprechend
dem so berechneten
Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten und auf der
Basis desselben erfolgt die Zündung in der Brennkraftmaschine.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen offenbart.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung
beigefügten Figuren näher erläutert und beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein funktionales Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Klopfunterdrückungssteuerung des Zündzeitpunktes
eines Verbrennungsmotors gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2(A) eine schematische Darstellung der in Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung, wie sie in einem Motor anwendbar
ist;
Fig. 2(B) ein funktionales Blockschaltbild einer Klopferfassungseinheit,
wie sie der in den Fig. 1 und
2(A) gezeigten Vorrichtung anwendbar ist;
Fig. 3-5 Flußdiagramme zur Erläuterung der Steueroperationen
in der in den Fig. 1 bis 2(B) gezeigten
bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 6 ein Impulsdiagramm eines M-Reihen-Folgesignals
(t) und einer mit Φ(t) bezeichneten
Autokorrelationsfunktion;
Fig. 7 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Operation
der in den Fig. 1 bis 2(B) gezeigten bevorzugten
Ausführungsform;
Fig. 8 ein Steuer-Blockschaltbild einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform der Vorrichtung zur
Klopfunterdrückungssteuerung des Zündzeitpunktes
eines Verbrennungsmotors; und
Fig. 9 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Operation
einer aus JP 61-182465-A vorbekannten Vorrichtung zur Klopfunterdrückungssteuerung
des Zündzeitpunktes.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Steuerung des Zündzeitpunktes zwei Sensoren
21 und 22, die am Verbrennungsmotor angebracht sind, um
eine Motorlast (z. B. die Ansaugluftmenge Qa) und die
Motordrehzahl Ne zu erfassen. Ein Basiszündzeitpunkt-Berechnungsblock
berechnet auf der Grundlage der von den Sensoren 21 und 22
erfaßten und ausgegebenen Werte einen Basiszündzeitpunkt
PADV. Ein Zündungssignal-Erzeugerblock 24 erzeugt entsprechend
dem Zündzeitpunktwinkel vom Berechnungsblock 23
das Zündungssignal. Eine Zündungsvorrichtung 25 führt
aufgrund des Empfangs des Zündungssignals einen Zündungsvorgang
aus. Ferner enthält die Zündzeitpunkt-Steuervorrichtung
eine Einheit 26, die ein Pseudozufallssignal mit
sehr kurzer Periode (z. B. ein M-Reihen-Folgesignal (M-series
sequence signal) (t) (längste linear rückgekoppelte
Schieberegisterfolge)), einen Signalüberlagerungsblock 27 für
die Überlagerung des Pseudozufallssignals auf das den
Zündzeitpunkt darstellende Signal, eine Erfassungseinheit
28 für die Erfassung eines Motorklopfsignals y, das sich
durch die Überlagerung des Pseudozufallssignals mit dem
Zündzeitpunktsignal sehr wenig ändert, einen Berechnungsblock
29 für die Berechnung einer Kreuzkorrelations-Funktion
Φy aus dem Signal y und dem Pseudozufallssignal ,
ein Bestimmungsblock 30 für die Bestimmung, ob die Kreuzkorrelations-Funktion
mit einem vorgegebenen Zielwert Rs
übereinstimmt, einen Block 31 für die Berechnung eines
Voreilungs/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten HOS, derart,
daß die Kreuzkorrelations-Funktion Φy mit dem vorgegebenen
Zielwert Rs übereinstimmt, und einen Block 32
für die Korrektur des Basiszündzeitpunktes PADV anhand
des Voreilungs/Nacheilungswinkel-Korrekturkoeffizienten
HOS und für die Bestimmung des auszugebenden Zündzeitpunktes.
Erfindungsgemäß wird die Kreuzkorrelations-Funktion Φy
des den Zündzeitpunkt wenig ändernden Pseudozufallssignals
und des Klopfsignals y dazu verwendet, den Wert
des tatsächlichen Klopfens zu erfassen. Dann wird der
Zündzeitpunkt so gesteuert, daß er dem Basiszündzeitpunkt
entweder voreilt oder nacheilt, damit die Kreuzkorrelations-Funktion
Φy mit dem vorgegebenen Zielwert Rs übereinstimmt,
wobei der Zielwert Rs als Näherungswert definiert
ist, oberhalb dessen ein ernstzunehmendes Klopfen
auftritt. Obwohl daher der Zündzeitpunkt so gesteuert
wird, daß er einen Wert in der Nähe der Klopfgrenze erreicht,
übersteigt der tatsächliche Pegel die Klopfgrenze
nicht.
In Fig. 2(A) ist der mechanische Aufbau der in Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung zur Steuerung des Zündzeitpunktes gezeigt.
Ein Luftströmungsmesser 2 ermittelt eine Ansaugluftmenge
Qa, während ein Kurbelwellenwinkelsensor 3 die
Motordrehzahl Ne und ein Luft/Kraftstoff-Mischungsverhältnis-Sensor
4 (Sauerstoffkonzentrationssensor) aus der
Sauerstoffkonzentration im Abgas das Luft/Kraftstoff-Mischungsverhältnis
λ erfaßt. Die Ausgaben dieser Sensoren
werden in eine Steuereinheit 5 eingegeben.
In Fig. 2(B) ist eine Klopfsignal-Erfassungseinheit gezeigt.
Diese Klopfsignal-Erfassungseinheit umfaßt einen
druckempfindlichen Sensor (Klopfsensor) 15, der die Form
einer Unterlegscheibe für eine Zündkerze 7 besitzt, einen
Ladungsverstärker 16 und ein Hochpaßfilter (HPF) 17. Der
druckempfindliche Sensor 15 wandelt eine in der Verbrennungskammer
erzeugte Druckschwankung in eine elektrische
Ladungsmenge um. Die elektrische Ladungsmenge wird durch
ein Signal dargestellt und mittels eines Ladungsverstärkers
16 in ein Spannungssignal umgewandelt. Dann werden durch
das Hochpaßfilter (HPF) 17 aus dem Spannungssignal nur
die für das Klopfen charakteristischen Frequenzkomponenten
(Hochfrequenzkomponenten im Bereich zwischen 6 und 8 KHz)
ausgewählt. Das ausgewählte Klopfsignal wird ebenfalls
in die Steuereinheit 5 eingegeben. Der in Fig. 2(B)
gezeigte Aufbau ist aus US 47 50 103-A (7. Januar 1988)
und aus US 46 40 249-A (3. Februar 1987) bekannt; auf
diese Anmeldungen wird im folgenden Bezug genommen.
In dem in Fig. 2(A) gezeigten Aufbau führt die Steuereinheit
5, die das Zündsignal an einen Leistungstransistor 9
liefert, eine Klopfunterdrückungssteuerung gemäß den in
den Fig. 3 bis 5 gezeigten Flußdiagrammen aus. Weiterhin
umfaßt der in Fig. 2(A) gezeigte Aufbau eine Zündkerze 7
und eine Zündspule 8; die in Fig. 1 gezeigte Zündvorrichtung
25 umfaßt die Zündkerze 7, die Zündspule 8 und den
Leistungstransistor 9.
In Fig. 3 ist eine von der Steuereinheit 5 ausgeführte
Programmroutine gezeigt, auf deren Grundlage ein M-Reihen-Folgesignal,
das ein Pseudozufallssignal darstellt,
dem Zündzeitpunktsignal überlagert wird.
Die Erzeugung eines M-Reihen-Folgesignals ist beispielsweise
aus US 47 06 245-A (10. November 1987) und aus US
47 99 218-A (17. Januar 1989) bekannt: auf diese Anmeldungen
wird im folgenden Bezug genommen. Die Schaltungsstruktur
zur Erzeugung von M-Reihen-Folgesignalen enthält
eine (oder eine Mehrzahl von) Exklusiv-ODER-Gatter-Schaltung(en)
und eine Mehrzahl von Schieberegistern, deren
Anzahl der (unten erläuterten) Zahl N entspricht.
Wie in Fig. 3 dargestellt, stellt die Steuereinheit 5
fest, ob der Motorantriebszustand ein stationärer Zustand
ist. Wenn sich der Motor in einem stationären Zustand befindet,
geht die Routine weiter zu einem Schritt S2. Im
Schritt S2 wird die Steuereinheit 5 als Signalüberlagerungsblock
27, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, betrieben.
Das bedeutet, daß im Schritt S2 das M-Reihen-Folgesignal
(t) dem Zündzeitpunktsignal RB BTDC ("vor dem oberen
Totpunkt"), das ebenso wie in einer weiter unten beschriebenen
Zündzeitpunkt-Steuervorrichtung des Standes
der Technik berechnet wird, überlagert wird.
Genauer wird der Zündzeitpunkt RB (BTDC) folgendermaßen
berechnet:
R = RB + (t). (1)
Ein Teil der Zündzeitpunkt-Steuervorrichtung, der
das Zündsignal ausgibt, ist durch eine in der Steuereinheit
5 eingebaute Schnittstelle gegeben. Die Schnittstelle
dient als Zündsignal-Erzeugerblock 24, wie er in
Fig. 1 gezeigt ist.
Wenn andererseits im Schritt S1 festgestellt wird, daß
der Motorantriebszustand ein nichtstationärer Zustand
ist, geht die Routine anstatt zum Schritt S2 zu einem
Schritt S3 weiter, in dem dem Zündzeitpunktsignal kein M-Reihen-Folgesignal
überlagert wird.
Das M-Reihen-Folgesignal x(t) ist eine periodische Funktion,
deren Parameter durch eine Amplitude a, eine minimale
Impulsbreite Δ und eine Periode N · Δ (in der bevorzugten
Ausführungsform besitzt N in der Maximalfolge den
Wert 15, N kann jedoch alternativ auch die Werte 7, 3
oder 1 besitzen) gegeben sind. Es wird festgestellt, daß
auch die Autokorrelations-Funktion des M-Reihen-Folgesignals,
die mit Φ(t) bezeichnet wird, ebenfalls eine periodische
Funktion ist und durch eine periodische Impulsfolge,
deren Impulse Dreiecksform mit geringerer Breite
besitzen, gebildet wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Dieses
M-Reihen-Folgesignal ist ein sehr kleines "Zitter"-Signal.
Selbst wenn daher das M-Reihen-Folgesignal dem
Zündsignal überlagert wird, tritt keine wesentliche Änderung
der Motordrehzahl auf, so daß dieses Signal das
Fahrgefühl bei der Führung des Fahrzeugs in keiner Weise
beeinflußt. Es wird festgestellt, daß anstatt des M-Reihen-Folgesignals
ein L-Reihen-Folgesignal oder ein Doppelprimzahl-Reihen-Folgesignal
(twin prime number series
sequence signal) verwendet werden kann.
In Fig. 4 ist eine von der Steuereinheit 5 ausgeführte
Programmroutine gezeigt, mit der bestimmt wird, ob sich
der tatsächliche Klopfpegel in der Umgebung der Klopfgrenze
befindet und mit der der Voreilungs/Nacheilungswinkel-Korrekturkoeffizient
des Zündzeitpunktes
entsprechend dem Ergebnis dieser Feststellung
bestimmt wird.
In einem Schritt S11 speichert die Steuereinheit 5 die
Daten des M-Reihen-Folgesignals und des Klopfsignals y,
das auf dem M-Reihen-Folgesignal basiert, für jede konstante
Periode.
In einem Schritt S12 stellt die Steuereinheit 5 fest, ob
das M-Reihen-Folgesignal und das Klopfsignal y während
einer konstanten Periode eingegeben werden. Wenn die Eingabe
der Daten beendet ist, geht die Routine weiter zu
einem Schritt S13.
Im Schritt S13 berechnet der in Fig. 1 gezeigte Berechnungsblock
für die Kreuzkorrelations-Funktion, d. h. die
Steuereinheit 5, die Kreuzkorrelations-Funktion Φ y (α)
zwischen dem M-Reihen-Folgesignal und dem Klopfsignal y
gemäß der folgenden Gleichung:
Da die digitale Signalverarbeitung (DSV) in der
Steuereinheit 5 ausgeführt wird, wird der Ausdruck auf
der rechten Seite von Gleichung (2) in der Praxis in
einen Integrationswert umgewandelt. Genauer wird das
tatsächliche Steuersystem durch ein System diskreter
Werte gebildet.
In einem Schritt S14 dient die Steuereinheit 5 als Bestimmungsblock
30, wie er in Fig. 1 gezeigt ist. In den
Schritten S15 bis S17 dient die Steuereinheit 5 als Berechnungsblock
31 für den Voreilungs/Nacheilungswinkel-Korrekturkoeffizienten
HOS, wie er in Fig. 1 gezeigt ist.
Im Schritt S14 vergleicht die Steuereinheit 5 die im
Schritt S13 berechnete Kreuzkorrelations-Funktion Φy (α)
mit einem vorgegebenen Zielwert Rs. Wenn im Schritt S14
festgestellt wird, daß Φy (α) < Rs ist, stellt die
Steuereinheit 5 fest, daß der Klopfpegel den Zielwert Rs
übersteigt, woraufhin die Routine weitergeht zum Schritt
S15. Im Schritt S15 subtrahiert die Steuereinheit 5 einen
Nacheilungswinkel-Korrekturkoeffizienten TIK vom Korrekturkoeffizienten
HOS. Wenn andererseits im Schritt S14
festgestellt wird, daß Φ y (α) < Rs ist, stellt die
Steuereinheit 5 fest, daß ein ernstes Klopfen selbst dann
nicht auftritt, wenn der Zündzeitpunkt in Richtung Voreilung
verschoben wird, um eine bessere Verbrennung zu erzielen.
Anschließend geht die Routine weiter zum Schritt
S16.
Im Schritt S16 addiert die Steuereinheit 5 einen Voreilungswinkel-Korrekturkoeffizienten
SIN zum Korrekturkoeffizienten
HOS. Wenn schließlich im Schritt S14 festgestellt
wird, daß Φ y (α) = Rs ist, geht die Routine weiter
zum Schritt S17, in dem der Zündzeitpunkt unverändert
beibehalten wird, d. h. in dem weder eine Nacheilung noch
eine Voreilung des Zündzeitpunktwinkels bewirkt wird. Es
wird festgestellt, daß der Koeffizient HOS ein Referenzwert
ist, der anhand der Motorlast und der Drehzahl definiert
wird.
Nun wird erläutert, weshalb der Voreilungs/Nacheilungs-Korrekturkoeffizient
des Zündzeitpunktes entsprechend dem
Vergleichsergebnis zwischen der Kreuzkorrelations-Funktion
Φy (α) und dem Zielwert Rs berechnet wird.
Wenn der Zündzeitpunkt nicht in einem Maß voreilt, in dem
ein Klopfen auftritt, wird eine große Änderung des
Klopfpegels selbst dann nicht auftreten, wenn der Zündzeitpunkt
in geringem Ausmaß in Richtung Voreilung oder
in Richtung Nacheilung verschoben wird. Das bedeutet, daß
in diesem Fall zwischen den Zündzeitpunkten und dem
Klopfpegel keine nennenswerte Korrelation vorhanden ist
(d. h., daß der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion Φy (α)
Null wird). Wenn der Zündzeitpunkt jedoch bis in einen
Bereich voreilt, der sich in der Nähe der Klopfgrenze befindet,
beeinflußt der Verbrennungszustand in hohem Maß
die Erzeugung eines Motorklopfens. In diesem Fall bewirkt
eine geringe Änderung des Zündzeitpunktes eine größere
Änderung des Klopfpegels. Das bedeutet, daß die Korrelation
zwischen dem Zündzeitpunkt und dem Klopfpegel groß
ist (d. h., daß der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion
Φy (α) im wesentlichen Eins wird). Daher stellt der Wert
der Kreuzkorrelations-Funktion eine Größe dar, an der die
Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Motorklopfens abgelesen
werden kann.
Daher wird der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion für
einen Zustand, in dem der Motor in einem Bereich in der
Umgebung der Klopfgrenze betrieben wird, als vorgegebener
Zielwert Rs definiert. Wenn Φ < Rs gilt, wird der Zündzeitpunkt
verzögert, um die Verbrennung zu unterdrücken.
Wenn Φ < Rs gilt, wird der Zündzeitpunkt weiter nach
vorne verschoben, um eine Annäherung an die Klopfgrenze
zu erreichen.
Es wird festgestellt, daß für den Wert Rs vorzugsweise
eine "Totzone" (oder eine Hysterese) vorgesehen wird, um
die Steuerung zu stabilisieren.
In Fig. 5 ist eine von der Steuereinheit 5 ausgeführte
Programmroutine gezeigt, mit der der auszugebende Zündzeitpunkt
RB berechnet wird.
In den Schritten S21 und S22 dient die Steuereinheit 5
als Basiszündzeitpunkt-Berechnungsblock 23, wie er in
Fig. 1 gezeigt ist. Im Schritt S21 liest die Steuereinheit
5 die Motordrehzahl Ne und die Motorlast. In der bevorzugten
Ausführungsform wird die Motorlast in Form einer
Basiskraftstoffeinspritz-Impulsbreite Tp (Tp = K · Qa/Ne,
K Konstante) eingelesen. Im Schritt S22 greift
die Steuereinheit 5 auf eine Tabelle zu, um den Basiszündzeitpunktwinkel
PADV (BTDC) abzuleiten.
In einem Schritt S23 dient die Steuereinheit 5 als Block
32 für die Bestimmung des auszugebenden Zündzeitpunktes,
wie er in Fig. 1 gezeigt ist. In diesem Schritt berechnet
die Steuereinheit 5 den auszugebenden Zündzeitpunkt RB
(BTDC) unter Verwendung der folgenden Gleichung:
RB = PADV-HOS (3)
Wenn in Gleichung (3) HOS < 0 gilt, wird der auszugebende
Zündzeitpunkt in Richtung Voreilung verschoben. Wenn in
Gleichung (3) HOS < 0 gilt, wird der Zündzeitpunkt in
Richtung Nacheilung verschoben.
In Fig. 8 ist ein funktionales Blockschaltbild der Vorrichtung
zur Steuerung des Zündzeitpunktes gezeigt, das
den in den Fig. 3 bis 5 gezeigten Programmroutinen entspricht.
Die Steuereinheit 5 umfaßt einen Mikrocomputer
mit einer CPU, einem ROM, einem RAM und einer E/A-Schnittstelle.
Nun wird der Betrieb der bevorzugten Ausführungsform beschrieben.
In dieser Ausführungsform wird die Kreuzkorrelations-Funktion
Φy (α) zwischen dem M-Reihen-Folgesignal
und dem Klopfsignal y abgeleitet, um die Größe des Motorklopfens
zu erfassen. Der Grund hierfür besteht darin,
daß bei einer Annäherung des Zündzeitpunktes an die
Klopfgrenze die Korrelation zwischen dem Zündzeitpunkt
und dem Klopfpegel enger wird, so daß der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion
in diesem Fall zunimmt.
Wenn der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion Φy (α) den
Zielwert Rs, der als Wert in der Umgebung der Klopfgrenze
definiert ist, übersteigt, wird der Zündzeitpunkt um den
Wert des Koeffizienten HOS verzögert. Wenn andererseits
der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion Φy (α) unterhalb
des Wertes Rs liegt, wird der Zündzeitpunkt um den Koeffizienten
HOS in Richtung Voreilung verschoben. Daher
wird der tatsächliche Klopfpegel des Motors so gesteuert,
daß er den in der Umgebung der Klopfgrenze gesetzten
Zielwert erreicht, so daß der Wert der Kreuzkorrelations-Funktion
Φy (α) mit dem Zielwert Rs übereinstimmt.
Wie in Fig. 7 gezeigt, pendelt sich der tatsächliche
Klopfpegel in einer Position etwas unterhalb der Klopfgrenze
ein, ohne die Klopfgrenze (die in den Fig. mit
"Hörgrenze" bezeichnet wird) zu übersteigen. Wenn daher
in der bevorzugten Ausführungsform der Zündzeitpunkt so
gesteuert wird, daß er sich dem in der Umgebung der
Klopfgrenze definierten Zielwert annähert, wird die
Klopfgrenze nicht überschritten. Dadurch wird die Steuergenauigkeit
verbessert.
Demgegenüber ist in der herkömmlichen Vorrichtung zur
Steuerung des Zündzeitpunktes, wie sie eingangs beschrieben
worden ist, die Annäherung des Zündzeitpunktes an die
Klopfgrenze nur dann möglich, wenn die Klopfgrenze bereits
überschritten worden ist.
Es wird festgestellt, daß, obwohl das M-Reihen-Folgesignal
dem Zündsignal während des Motorbetriebs überlagert
wird, um festzustellen, ob sich der Klopfpegel in der Umgebung
der Klopfgrenze befindet, der Pegel des M-Reihen-Folgesignals
sehr klein ist und die Überlagerung während
eines stationären Zustandes des Motors ausgeführt wird.
Daher ergibt sich aus dieser Überlagerung keine Änderung
des Motorzustandes. Ferner wird festgestellt, daß der
Voreilungs/Nacheilungs-Korrekturkoeffizient HOS durch
einen lernenden Wert gegeben sein kann.
Da, wie oben beschrieben, in der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Steuerung des Zündzeitpunktes und in dem genannten
erfindungsgemäßen Verfahren die Kreuzkorrelations-Funktion
zwischen dem Pseudozufallssignal, das dem
mit dem Zündzeitpunkt in Beziehung stehenden Zündsignal
überlagert wird, und das Klopfsignal unter Verwendung eines
Kreuzkorrelations-Verfahrens abgeleitet wird, in dem
das Pseudozufallssignal überlagert und der Zündzeitpunkt
so korrigiert wird, daß er gegenüber dem normalen Zündzeitpunkt
entweder nacheilt oder voreilt, so daß die
Kreuzkorrelations-Funktion mit dem vorgegebenen Zielwert
Rs übereinstimmt, kann der Zündzeitpunkt des Motors so
gesteuert werden, daß er sich in einem Bereich in der Umgebung
der Klopfgrenze befindet, ohne daß die Klopfgrenze
überschritten wird.
Claims (12)
1. Verfahren zur Klopfunterdrückungssteuerung des
Zündzeitpunktes eines Verbrennungsmotor, mit den Schritten
- a) Erfassen der Motordrehzahl (Ne) und der Motorlast (Qa),
- b) Berechnen eines Basiszündzeitpunktwertes (PADV) auf der Basis der erfaßten Motordrehzahl (Ne) und der erfaßten Motorlast (Qa),
- c) Erzeugen eines Zündsignals zu einem Zeitpunkt, der im Schritt b) berechnet worden ist und Zünden eines Kraftstoff-/Luftgemischs, das, ausgelöst durch das Zündsignal, an den Motor geliefert worden ist,
- d) Erfassen des Motorklopfens und Ausgeben eines Motorklopfpegel-Signals (y),
- e) Berechnen eines Voreilungs-/Nacheilungskorrekturkoeffizienten (HOS) des Zündzeitpunktes, und
- f) Korrigieren des Basiszündzeitpunktwertes (PADV) entsprechend dem berechneten Voreilungs-/Nacheilungskorrekturkoeffizienten (HOS) und Bestimmen eines auszugebenden Zündzeitpunktwertes, gekennzeichnet durch die Schritte
- g) Erzeugen eines winzigen periodischen Pseudozufallssignals (),
- h) Überlagern des periodischen Pseudozufallssignals () auf das Zündsignal (S11, S12 in Fig. 4),
- i) Überlagern des Motorklopfens und Ausgeben eines sich aufgrund der Überlagerung des periodischen Pseudozufallssignals () ändernden Motorklopfpegelsignals (y),
- j) Berechnen einer Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) zwischen dem Klopfpegelsignal (y) und dem Pseudozufallssignal () (S13),
- k) Feststellen, ob die Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) mit einem vorgegebenen Zielwert (Rs) übereinstimmt (S14), und
- l) Berechnen des Voreilungs-/Nacheilungskorrekturkoeffizienten (HOS) des Zündzeitpunktes derart, daß die Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) mit dem vorgegebenen Zielwert (Rs) in Übereinstimmung gebracht wird (S17, S15, S16), wobei die Korrektur des Basiszündzeitpunktwertes (PADV) entsprechend dem berechneten Voreilungs-/Nacheilungs- Korrekturkoeffizienten (HOS) erfolgt.
2. Vorrichtung zur Klopfunterdrückungssteuerung des
Zündzeitpunktes eines Verbrennungsmotors, mit
einem ersten Sensor (22; 3) zur Erfassung der Motordrehzahl (Ne),
einem zweiten Sensor (21; 2) zur Erfassung der Motorlast (Qa),
einem ersten Schaltkreis (23) zur Berechnung eines Basiszündzeitpunktwertes (PADV) auf der Basis der erfaßten Motordrehzahl (Ne) und der erfaßten Motorleistung (Qa),
einem ersten, mit einer Zündvorrichtung (25) verbundenen Signalgenerator (24) zum Erzeugen eines Zündsignals zu einem vom ersten Schaltkreis (23) berechneten Zeitpunkt und zum Zünden des Kraftstoff-/Luft-Gemischs, das ausgelöst durch das Zündsignal an den Motor geliefert worden ist,
einem Klopfsensor (28) zur Erfassung des Motorklopfens und zur Ausgabe eines Motorklopfpegel-Signals (y),
einem zweiten Schaltkreis (31) zur Berechnung eines Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten (HOS) des Zündzeitpunktes, und
einem dritten Schaltkreis (32) zur Korrektur des Basiszündzeitpunktwertes (PADV) entsprechend dem berechneten Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten (HOS) und zur Bestimmung eines auszugebenden Zündzeitpunktwertes,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter Signalgenerator (26) zur Erzeugung eines winzigen periodischen Pseudozufallsignals () vorgesehen ist,
daß ein vierter Schaltkreis (27) zur Überlappung des periodischen Pseudozufallsignals () auf das Zündsignal vorgesehen ist,
daß der Klopfsensor (28) so mit dem vierten Schaltkreis (27) verbunden ist, daß sich das Motorklopf-Pegelsignal (y) aufgrund der Überlagerung des periodischen Pseudozufallsignals () verändert,
daß ein fünfter Schaltkreis (29) zur Berechnung einer Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) zwischen dem Klopfpegelsignal (y) und dem Pseudozufallsignal () vorgesehen ist,
daß ein sechster Schaltkreis (30) zur Feststellung, ob die Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) mit einem vorgegebenen Zielwert (Rs) übereinstimmt, vorgesehen ist,
daß der zweite Schaltkreis (31) so angeordnet ist, daß die Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) mit dem vorgegebenen Zielwert (Rs) in Übereinstimmung gebracht wird, und
daß der dritte Schaltkreis (32) so mit dem zweiten Schaltkreis (31) verbunden ist, daß der berechnete Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizient (HOS) zur Bestimmung eines auszugebenden Zündzeitpunktwertes verwendet wird.
einem ersten Sensor (22; 3) zur Erfassung der Motordrehzahl (Ne),
einem zweiten Sensor (21; 2) zur Erfassung der Motorlast (Qa),
einem ersten Schaltkreis (23) zur Berechnung eines Basiszündzeitpunktwertes (PADV) auf der Basis der erfaßten Motordrehzahl (Ne) und der erfaßten Motorleistung (Qa),
einem ersten, mit einer Zündvorrichtung (25) verbundenen Signalgenerator (24) zum Erzeugen eines Zündsignals zu einem vom ersten Schaltkreis (23) berechneten Zeitpunkt und zum Zünden des Kraftstoff-/Luft-Gemischs, das ausgelöst durch das Zündsignal an den Motor geliefert worden ist,
einem Klopfsensor (28) zur Erfassung des Motorklopfens und zur Ausgabe eines Motorklopfpegel-Signals (y),
einem zweiten Schaltkreis (31) zur Berechnung eines Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten (HOS) des Zündzeitpunktes, und
einem dritten Schaltkreis (32) zur Korrektur des Basiszündzeitpunktwertes (PADV) entsprechend dem berechneten Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten (HOS) und zur Bestimmung eines auszugebenden Zündzeitpunktwertes,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter Signalgenerator (26) zur Erzeugung eines winzigen periodischen Pseudozufallsignals () vorgesehen ist,
daß ein vierter Schaltkreis (27) zur Überlappung des periodischen Pseudozufallsignals () auf das Zündsignal vorgesehen ist,
daß der Klopfsensor (28) so mit dem vierten Schaltkreis (27) verbunden ist, daß sich das Motorklopf-Pegelsignal (y) aufgrund der Überlagerung des periodischen Pseudozufallsignals () verändert,
daß ein fünfter Schaltkreis (29) zur Berechnung einer Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) zwischen dem Klopfpegelsignal (y) und dem Pseudozufallsignal () vorgesehen ist,
daß ein sechster Schaltkreis (30) zur Feststellung, ob die Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) mit einem vorgegebenen Zielwert (Rs) übereinstimmt, vorgesehen ist,
daß der zweite Schaltkreis (31) so angeordnet ist, daß die Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) mit dem vorgegebenen Zielwert (Rs) in Übereinstimmung gebracht wird, und
daß der dritte Schaltkreis (32) so mit dem zweiten Schaltkreis (31) verbunden ist, daß der berechnete Voreilungs-/Nacheilungs-Korrekturkoeffizient (HOS) zur Bestimmung eines auszugebenden Zündzeitpunktwertes verwendet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen
siebenten Schaltkreis (5) zur Feststellung, ob der
Motorzustand ein stationärer Zustand ist, wobei der
vierte Schaltkreis (27) so mit dem siebenten Schaltkreis
(5) verbunden ist, daß das periodische Pseudozufallssignal
() überlagert wird, wenn der Motorzustand einen stationären
Zustand eingenommen hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pseudozufallssignal () ein
M-Reihen-Folgesignal ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der fünfte Schaltkreis (29) die
Kreuzkorrelations-Funktion gemäß der Gleichung
berechnet, wobei y(t) die Funktion des Klopfpegel-Signals in
Abhängigkeit von der Zeit t bezeichnet, wobei (α-t) die
Funktion des M-Reihen-Folgesignals in Abhängigkeit von der
Zeit t bezeichnet und wobei N · Δ eine Periode des
M-Reihen-Folgesignals bezeichnet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Signalgenerator (24) und der vierte Schaltkreis
(27) so angeordnet sind, daß das M-Reihen-Folgesignal (x(t))
dem Zündsignal (RB) überlagert wird und daher der
Zündzeitpunkt (R) durch die Gleichung
R = RB + x(t)dargestellt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der sechste Schaltkreis (30) so mit dem zweiten Schaltkreis
(31) verbunden ist, daß vom Voreilungs/Nacheilungs-
Korrekturkoeffizienten (HOS) einen Nacheilungs/
Korrekturkoeffizient (TIK) subtrahiert wird, wenn der Wert
der Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) den vorgegebenen
Zielwert (Rs) übersteigt, wobei der Korrekturkoeffizient
(HOS) aus der Motordrehzahl (Ne) und aus der Motorlast (Qa)
bestimmt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schaltkreis (31) so mit dem
sechsten Schaltkreis (30) verbunden ist, daß zum
Voreilungs/Nacheilungs-Korrekturkoeffizienten (HOS) ein
Voreilungs/Korrekturkoeffizient (SIN) addiert wird, wenn der
Wert der Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) unterhalb des
vorgegebenen Zielwertes (Rs) liegt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der dritte Schaltkreis (32) den
auszugebenden Zündzeitpunkt anhand der Gleichung
R B = PADV + HOSberechnet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Signalgenerator (24)
und die Zündvorrichtung (25) so angeordnet sind, daß das
Zündsignal (R) mit dem Wert RB ausgegeben wird, wenn der
Motorzustand ein nichtstationärer Zustand ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das M-Reihen-Folgesignal () die
Amplitude a, eine minimale Impulsbreite und eine Periode N
aufweist, wobei N die Maximalfolge bezeichnet und den Wert
15 besitzt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der vorgegebene Zielwert (Rs) ein Wert
der Kreuzkorrelations-Funktion (Φy) ist, der einem
Zündzeitpunktwinkel entspricht, der sich in der Umgebung der
Klopfgrenze befindet.
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