DE410059C - Einrichtung, um in fortlaufendem Arbeitsgang eine Faserstoffbahn mit einem schmelzbaren Klebmittel zu ueberziehen - Google Patents

Einrichtung, um in fortlaufendem Arbeitsgang eine Faserstoffbahn mit einem schmelzbaren Klebmittel zu ueberziehen

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DE410059C
DE410059C DEK87959D DEK0087959D DE410059C DE 410059 C DE410059 C DE 410059C DE K87959 D DEK87959 D DE K87959D DE K0087959 D DEK0087959 D DE K0087959D DE 410059 C DE410059 C DE 410059C
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Aiisführungsform der Einrichtung zum Überziehen einer Faserstoffbahn mit einem schmelzbaren Klebmittel nach dem Patent 363471, nach welchem das Klebmittel zuerst geschmolzen und dann in geschmolzenem Zustande an einer von der Schmelzstelle örtlich getrennten Stelle auf die Faserstoffbahn aufgetragen wird. Gemäß vorliegender Erlindung ist in den Weg des Klebmittels von der Schmelzstelle zur Auftragsstelle eine
natürliche Gefällsstrecke eingeschaltet, welche von dem geschmolzenen Klebmittel nur unter Schwerkraftwirkung durchflossen wird. Dies ermöglicht eine einfache Einrichtung sowie gute Prüfung und Regelung des Auftrages
Die Einrichtung ist insbesondere zur Herstellung von Isolierstoffen für elektrotech ηisehe Zwecke bestimmt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung schematisch dargestellt.
α ist eine Vorratsrolle einer Faserstoffbahn b, z. B. einer Papierbahn, die, indem sie sich von der Rolle α abwickelt, über eine Führungswalze c nach einer Rolle d läuft, auf die sie aufgewickelt wird. Zur Erzeugung der Bewegung der Faserstoffbahn kann die Rolle d in irgendeiner an sich bekannten Weise in Drehung versetzt werden. Gegenüber der Führungswalze c ist eine Walze e angeordnet, durch deren Vermittlung der Klebstoffauftrag erfolgt. Die Walzen c und e können heizbar sein. In einigem Abstand über der Walze e ist eine drehbare Walze / angeordnet, die den Boden einer sich über ihre ganze Länge erstreckenden Rinne g bilder, in welche aas Klebmittel in fester Form, z. B. in Stückform, Pulverform oder Blockform, autgegeben wird. Die Walze f ist derart geheizt, daß das feste Klebmittel an der Beratungsstelle mit ihr geschmolzen wird. h ist ein Abstreicher für das flüssige Klebmittel. Alle (diese Teile sind zweckmäßig in einem ^nicht dargestellten) gemeinsamen Gestell gelagert.
Der an der Berührungsstelle durch die Schmelzwalze/ geschmolzene Klebstoff wird \'on dieser Walze mitgenommen. Durch den Abstreicher h wird er von der Schmelzwalze losgelost und fließt über die natürliche Gefälisstrecke zwischen Schmelzwalze und Walze β frei hinunter auf die letztere. Durch diese wird er mitgenommen, der Faserstoffbahn zugeführt und auf diese aufgetragen. Der Abstand der Walzen c und e ist so bemessen, daß die Walze e beim Durchlaufen der Faserstoffbahn durch den Spalt einen Gegendruck auf die Bahn ausübt und dadurch den Klebstoff in die Faserstoffbahn einpreßt, so daß diese sozusagen mit dem Klebstoff getränkt wird. Der Abstand der Walzen c und e kann in an sich bekannter Weise veränderlich sein, wodurch in einfacher Weise eine Regelung des Auftrages erzielt werden kann. Die freie Gefällsstrecke ermöglicht eine gute Prüfung des geschmolzenen Klebstoffes und damit des Auftrages. Die Geschwindigkeit der Faserstoffbahn und die Entfernung der Aufwickelrolle von der Führungswalze c ist so gewählt, daß der Klebstoff auf dem Wege zu der Aufwickelrolle erstarrt, so daß die Aufwicklung im , trockenen Zustande erfolgt und der Isolierstoff später zwecks Verwendung wieder abgewickelt werden kann.
Die Heizung der Walze/ und gewünsch- |
tenfalls diejenige von c und e kann in irgendeiner zweckdienlichen Weise erfolgen, z. B. auch elektrisch.
Statt frei könnte der Klebstoff der Walze e auch über eine Fläche, z. B. eine Rinne, zufließen.
Der Klebmittelbehälter mit der Schmelzwalze könnte auch in anderer Weise oberhalb der Auftragsstelle angeordnet sein, z. B. über der Führungswalze c, so daß das Klebmittel geradezu auf die Faserstoffbahn auflaufen würde, wobei die Walze e nur als Gegendruck- und Regelwalze dienen würde, oder auch oberhalb des Walzenspaltes.
Die Gegendruckwalze e könnte ihrerseits wieder als Führungswalze für eine zweite ebenfalls durch den Walzenspalt durchlaufende Faserstoffbahn dienen, tür welche die Walze c Gegendruckwalze wäre. Auch könnten mehr als zwei Bahnen durchgeleitet werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung, um in fortlaufendem Arbeitsgang eine Faserstoffbahn mit einem schmelzbaren Klebmittel zu überziehen nach Patent 363471, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des Klebmittels von der Schmelzstelle zur Auftragsstelle eine natürliche Gefällsstrecke g, eingeschaltet ist, welche von dem geschmolzenen Klebmittel nur unter Schwerkraftswirkung durchflossen wird.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefälls- go strecke eine freie Strecke ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei einander gegenüberstehende Walzen, zwischen welchen die Faserstoffbahn unter Pressung durchgeleitet wird und von denen mindestens eine sich an die Gefällsstrecke anschließt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mindestens eine von einer Rolle sich abwickelnde, zwischen geheizten Walzen (c, e) unter Pressung durchlaufende und von diesen weg einer Aufwickelrolle zulaufende Faserstoffbahn (&), eine in einem Abstand oberhalb der Walzen angeordnete Schmelzwalze (f) mit Abstreicher (h) und eine über dieser Schmelzwalze angeordnete Rinne (gj zur Aufnahme des Klebmittels in fester Form sowie Mittel zum Ab- und Aufwickeln der Faserstoffbahn.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK87959D 1923-12-03 1923-12-25 Einrichtung, um in fortlaufendem Arbeitsgang eine Faserstoffbahn mit einem schmelzbaren Klebmittel zu ueberziehen Expired DE410059C (de)

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