DE410031C - Tragbare Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.) - Google Patents
Tragbare Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.)Info
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- DE410031C DE410031C DEK87235D DEK0087235D DE410031C DE 410031 C DE410031 C DE 410031C DE K87235 D DEK87235 D DE K87235D DE K0087235 D DEK0087235 D DE K0087235D DE 410031 C DE410031 C DE 410031C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/04—Arrangements preventing overload of tools, e.g. restricting load
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B45/00—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
- B23B45/02—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by electric power
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Description
- Tragbare Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.). Die Erfindung bezieht sich auf tragbare, mit -einem am Gehäuse angeordneten Handgriff ersehene Werkzeugmaschinen (Bohrmaschinen o. dgl, ), die einen Kraftantrieb für eine drehbar irn Gehäuse gelagerte Werkzeugspindel besitzen und bezweckt, den Antrieb schnell und sicher selbsttätig auszuschalten, sobald z. B. infolge von Klemmungen des Werkzeuges, die Rückwirkung des Werkzeuges eine bestimmte Größe überschreitet.
- Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine tragbare elektrische Bohrmaschine in vereinfachter `'eise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Oberansicht der Maschine bei eingeschaltetem und Abb. 2 bei ausgeschaltetem Antrieb.
- Mit A ist das Gehäuse der Bohrmaschine bezeichnet, das an seiner oberen Stirnfläche mit einem Körner a1 versehen ist, der zur Anlage an ein Widerlager bestimmt ist. Ferner sind am Gehäuse A zwei seitliche, einander gegenüberliegende Handgriffe vorgesehen, von denen der eine, a=, starr am Gehäuse befestigt ist, während der andere, B, auf einem Zapfen a3 des Gehäuses A in einer senkrecht zur Bohrerachse liegenden Ebene schwenkbar gelagert ist. An seinem inneren Ende ist der Handgriff B mit einem senkrecht zur Schwenkachse angeordneten Querhaupt versehen, dessen eines Ende, b1, als Widerlager für eine Feder C dient, die sich mit ihrem vom Querhaupt abgewandten Ende gegen das Gehäuse A stützt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Feder zusammengedrückt wird, wenn das Gehäuse A gegenüber dem beim Arbeiten festgehaltenen Handgriff B durch die Rückwirkung des sich im Sinne des Pfeiles x drehenden Bohrers entgegen dem Sinne des Pfeiles x um die Achse des Zapfens a3 gedreht wird. Am anderen Ende, b2, des Querhauptes ist ein Stromschlußstück b3 befestigt, das sich bei eingeschaltetem Antrieb (Abb. i) unter der Wirkung der Feder C gegen ein am Gehäuse A gelagertes zweites Stromschlußstück, a4, legt. Die beiden Stromschlußstücke a4 und b3 bilden zusammen die Ausschaltevorrichtung für den auf der Zeichnung schematisch dargestellten zum Antrieb der Bohrspindel dienenden Motor D. Am Gehäuse A ist ferner auf derselben Seife wie die Feder C eine Sperrklinke E vorgesehen, die bei eingeschaltetem Antrieb (Abb. i ) unter der Wirkung einer Druckfeder F an der Stirnseite des mit b1 bezeichneten Endes des am Handgriff B vorgesehenen Querhauptes anliegt, während sie bei ausgeschaltetem Antrieb (Abb.2) hinter die Rückseite des Querhauptes faßt und den Handgriff in dieser Grenzstellung festhält.
- Beim Arbeiten der Maschine wird auf das Gehäuse A eine Rückwirkung ausgeübt, die von den festgehaltenen Handgriffen a2 und B aufgenommen wird. Solange die Größe der Rückwirkung, die das Gehäuse A gegenüber dem Handgriff B um die Achse des Zapfens a3 entgegen dem Sinne des Pfeiles x zu drehen sucht, wie es beim regelrechten Arbeiten der Maschine der Fall ist, so klein bleibt, daß sie nicht imstande ist, die Vorspannung des durch die Feder C gebildeten Kraftspeichers zu überwinden, verhalten sich das Gehäuse A und der Handgriff B wie ein starres Ganzes. Wird jedoch der von dem Handgriff B aufgenommene Teil der Rückwirkung, wie es z. B. beim Eintreten einer Klemmung des Bohrers vorkommen kann, so groß, daß die Vorspannung der Feder G überwunden wird, so wird das Gehäuse A gege -über dem Handgriff B entgegen der Wirkung der Feder in die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung gedreht, in der die Sperrklinke E hinter das mit b1 bezeichnete Ende des Querhauptes des Handgriffes B greift. i Bei dieser Stellung des Gehäuses ist die Zuleitung des Stromes an der Ausschaltevorrichtung a4, b3 unterbrochen und der Antrieb ausgeschaltet. Ein selbsttätiges Wiedereinschalten des Antriebes bei abnehmender Rückwirkung wird hierbei durch das Gesperre E, b1 verhindert.
- Die Erfindung bietet den Vorteil, daß eine Verletzung des die Maschine bedienenden Arbeiters mit Sicherheit vermieden wird. Bei bekannten Maschinen, bei denen eine willkürlich zu bedienende Ausschaltevorrichtung am Handgriff angeordnet ist, besteht nämlich der Nachteil, daß der Arbeiter bei plötzlich auftretenden Belastungen, z. B. beim Klemmen des Bohrers, keine Zeit findet, den Antrieb auszuschalten und den Griff nur krampfhafter festhält, wobei er Gefahr läuft, von der Maschine herumgerissen zu werden. Diesem Übelstande ist durch die Erfindung mit Sicherheit dadurch vorgebeugt, daß die Ausschaltevorrichtung selbsttätig durch die Rückwirkung der Bohrspindel zur Wirkung gebracht wird. Außerdem ist .eine Überlastung der Maschine auch beim Aufstecken von Z'erlängerungsrohren auf die Handgriffe ausgeschlossen, solange die Vorspannung der Feder C unverändert bleibt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare, mit einem am Gehäuse angeordneten Handgriff versehene Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.) mit Kraftantrieb für eine drehbar im Gehäuse gelagerte Werkzeugspindel, -- dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (A) in einer senkrecht zur Spindelachse liegenden Ebene gegenüber dem Handgriff (B) durch die Rückwirkung des Werkzeuges entgegen der Wirkung eines Kraftspeichers (C) verstellbar ist und derart mit einer Ausschaltevorrichtung (a4, b3) für den Antrieb in Verbindung steht, daß diese den Antrieb ausschaltet, wenn die Rückwirkung des Werkzeuges auf das Gehäuse (A) eine solche Größe erreicht, daß sie das Gehäuse (A) gegenüber dem Handgriff (B) zu verstellen vermag.
- 2. Werkzeugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbar am Gehäuse (A) gelagerte Handgriff (B) mit einem senkrecht zur Schwenkachse angeordneten Querhaupt (b1, b2) versehen ist, dessen eines Ende (b2) mit der Ausschaltevorrichtung (a4, b3) und dessen anderes Ende (b1) mit dem Kraftspeicher (C) in Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87235D DE410031C (de) | 1923-09-26 | 1923-09-27 | Tragbare Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.) |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222440X | 1923-09-26 | ||
| DEK87235D DE410031C (de) | 1923-09-26 | 1923-09-27 | Tragbare Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE410031C true DE410031C (de) | 1925-02-20 |
Family
ID=25763280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK87235D Expired DE410031C (de) | 1923-09-26 | 1923-09-27 | Tragbare Werkzeugmaschine (Bohrmaschine o. dgl.) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE410031C (de) |
-
1923
- 1923-09-27 DE DEK87235D patent/DE410031C/de not_active Expired
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