DE409685C - Tragrost fuer das Filtertuch an Zellentrommelfiltern - Google Patents

Tragrost fuer das Filtertuch an Zellentrommelfiltern

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DE409685C
DE409685C DET24369D DET0024369D DE409685C DE 409685 C DE409685 C DE 409685C DE T24369 D DET24369 D DE T24369D DE T0024369 D DET0024369 D DE T0024369D DE 409685 C DE409685 C DE 409685C
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Ph Nebrich Vorm Reinicke & Jas
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Tragrost für das Filtertuch an Zellentrommelfiltern.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Tragrost für das Filtertuch an Zellentrommelfiltern und besteht darin, daß die Stäbe des Tragrostes einen spitzen bzw. stumpfen Winkel mit den Stirnflächen der Filtertrommel bilden. Durch diese Anordnung der Roststäbe wird gegenüber der üblichen, zur Trommelachse gleichlaufenden Anordnung der Roststäbe eine größere freie Saugfläche erzielt, ohne daß die Kreis form des Trommelumfanges beeinträchtigt wird.
  • Es ist bekannt, die Unterstützungsrippen, z. B. Drähte, für das Filtertuch unter einem Winkel zur Trommelstirnwand anzuordnen.
  • Solche Anordnungen von schrägen Drähten sind nur für Filter ohne Zellenwände und für eckige Trommeln brauchbar und bilden keine selbständigen Roste, weil sie als Grundlage selbst wieder erst als Roste anzusprechender Leisten bedürfen. Die DYahtunterlage des Filtertuches kann ferner eine Drosselung der Saugwirkung und eine Ungleichmäßigkeit der Trommeloberfläche zur Folge haben, wodurch das saubere Abstreichen der filtrierten Schicht erschwert ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Abb. I zeigt eine Ansicht von oben, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 in vergrößertem Maßstab einen Teil eines Schnittes nach der Linie I-I der Abb. 1 eines Teilrostes der Filtertrommel gemäß der Erfindung. Abb. 4 zeigt zur Erläuterung den entsprechenden Querschnitt eines Rostes mit zur Trommel achse gleichlaufenden Stäben.
  • Die übliche, mit den Trommelachsen gleichlaufende Anordnung der Tragroststäbe bei Trommelfiltern hat den Nachteil, daß die Stäbe b (Abb. 4) sehr dicht angeordnet sein müssen damit der in Wirklichkeit vieleckige Trommelumfang möglichst der Kreisform genähert ist. In der Regel ist die Breite der Saugspalte gleich der Breite der Stäbe b.
  • Hierauf ist die nachteilige Wirkung zurückzuführen, daß die abgesaugte Schicht auf dem Filtertuch d sehr ungleichmäßig wird. Die freie Saugfläche erhält beim Eintauchen in die Flüssigkeit eine Schicht von bestimmter, und zwar solcher Stärke, daß die durchstreichende Luft zu einer bestimmten Masse abgedrosselt ist und an dieser Stelle vorläufig kein Aufsaugen von Flüssigkeit mehr stattfindet. Jetzt streicht die Luft durch die Poren des Tuches in schräger Richtung von der Ecke e (Abb. 4) des Roststabesb nach der mit f bezeichneten Stelle des Filtertuches i, um dort Flüssigkeit in beschränktem Maße anzusaugen. Die Luft wird nun wieder abgedrosselt, und die Saugwirkung der Luft beginnt wieder, wie vorher beschrieben. Es ändert sich also andauernd die Richtung der Saugwirkung, und dadurch entsteht eine recht dünne und ungleichmäßige Schicht, welche an den in Abb. 4 mit Pfeilen bezeichnieten Stellen am dünnsten ist. Die Abstellung dieser Mängel durch Verbreiterung der Saugspalte ist deshalb unmöglich, weil der Abstand x sehr klein gehalten werden muß, damit die Querschnittsform des Tragrostes sich möglichst dem umschriebenen Kreis anschmiegt.
  • Bei dem in Abb. I bis 3 dargestellten Tragrost sind diese Mängel durch die Schrägsetzung der Roststäbe h unter einem spitzen oder stumpfen Winkel zu den Stirnflächen der Ilittertrommei und Verbreiterung der Saugspalte beseitigt.
  • Durch die e Verschiebung der benachbarten Spalt- und Stabqu, erschnitte gegeneinander wird hierbei auch bei Vergrößerung des Spaltes die Kreiszylinderform der Trommeloberfläche erhalten. Die Roststäbe werden zweckmäßig so schräg gesetzt, daß ihre Ebenen einen Winkel von 64 bis 760 mit der Trommelachse bilden, weil bei dieser Anordnung neben einem großen Abstand der Roststäbe noch eine genügende Annäherung an die Kreisform erzielt wird, welche für den Betrieb des Trommelfilters unentbehrlich ist.
  • Durch die bedeutende Vergrößerung der freien Saugfläche des Filtertuches i gegenüber der tragenden Fläche der Roststäbe h wird eine sehr gleichmäßige Wirkung der Luftverdünnung erreicht und die Schicht aus (Abb. 3) bedeuterrd stärker und gleichmäßiger Das Filtertuch soll sich zweckmäßig in der Richtung y, d. h. senkrecht zu den Stäben, über den Rost legen und wird zu diesem Zweck nach allen Richtungen hin straff gespannt, d. h. sowohl in der Richtung des Umfanges als auch quer zu dieser Richtung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Tragrost für das Filtertuch an Zellentrommelfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß die e Stäbe (h) des Tragrostes (g) einen spitzen bzw. einen stumpfen Winkel mit den Stirnflächen der Filtertrommel bilden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0014780A1 (de) * 1979-01-16 1980-09-03 Trislot Systems N.V. Verschweisstes flexibles Sieb

Cited By (2)

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