DE526256C - Filterzelle aus Metallstrickgewebe fuer Luft- und Gasreinigung - Google Patents
Filterzelle aus Metallstrickgewebe fuer Luft- und GasreinigungInfo
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- DE526256C DE526256C DER74605D DER0074605D DE526256C DE 526256 C DE526256 C DE 526256C DE R74605 D DER74605 D DE R74605D DE R0074605 D DER0074605 D DE R0074605D DE 526256 C DE526256 C DE 526256C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/10—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
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Description
- Filterzelle aus Metallstrickgewebe für Luft- und Gasreinigung Zum Zwecke der Luft- und Gasreinigung sind Metallgewebe aller Art vorgeschlagen und angewendet worden. Meistens handelt es sich um Körpergewebe, die je nach den Verhältnissen. unter denen die Luft- bzw. das Gas gereinigt werden soll, mehr oder weniger feinmaschig gewählt werden. Eine besondere Art von Metallgewebe stellt das Stricligewebe dar, das sich als besonders gut geeignet für Filterzwecke erwiesen hat. Dieses WIetallgestrick besteht aus zahlreichen feinen Metallfäden von rechteckigem Querschnitt, die miteinander verstrickt sind und dadurch ein zusammenhängendes sehr elastisches und nachgiebiges Gewebe bilden. Wird ein derartiges Gestrick in mehreren Lagen dem l. oder Gasstrom entgegengestellt, so wird derselbe in zahlreiche feine Einzelströme zerlegt, die zu häufigen Richtungsänderungen gezwungen werden und dabei auf die NIetallfäden aufprallen. Auf diese Weise werden die mitgeführten Staubteilchen zurückgehalten und finden in den toten Räumen, die das Strickgewebe bildet. Gelegenheit, sich zu sammeln, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie von dem Luft- oder Gasstrom wieder mitgerissen werden.
- Die staubabscheidende Wirkung des Strickgewebes wird noch erhöht, wenn dasselbe in bekannter Weise mit einer staubbindenden Flüssigkeit (Öl, Glycerin. Wasser usw.) besetzt wird.
- Das Strickgewebe kann in einfachster Weise zu einer Filterzelle zusammengesetzt werden. Es ist z. B. nur erforderlich, dasselbe regellos zwischen zwei in einem Rahmen eingespannte Siebwände zu füllen, in ähnlicher Weise etwa wie es bei den mit Raschigringen gefüllten Filterzellen geschieht, oder es kann auch in einer oder in mehreren Lagen über ein Gestell gespannt werden, wie es z.B. bei den Taschenluftfiltern aus Baumwollstoff bekannt geworden ist.
- Diese Konstruktionen haben jedoch den Nachteil, daß die Netzflüssigkeit bei senkrechter oder schräger Anordnung der Zelle nach unten läuft, so daß der obere Teil der Zellen trocken wird, während sich im unteren zuviel Flüssigkeit sammelt, die die Durchgangsquerschnitte für die Luft oder das Gas stark verengt. Diese Querschnittsverengung gibt infolge der dadurch hervorgerufenen großen Luftgeschwindigkeit Veranlassung zum Mitreißen von Flüssigkeitsteilchen, während im oberen Teil der Zelle wegen der Trockenheit des Filtermaterials die Reinigungswirkung nachläßt.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß die Filterfläche einer Zelle dadurch in schmale Streifen unterteilt, von denen jeder ein in sich geschlossenes Filterelement bildet, daß das Strickgewebe in einer oder in mehreren Lagen um Schienen gewickelt wird. Es ist zwar bekannt geworden, die Filterfläche einer Zelle durch tSbereinanderschichten schmaler Filterpakete zu unterteilen, aber die vorliegende Erfindung erreicht den gleichen Zweck auf einem ganz neuen eigenartigen Weg, der gegenüber den bekannten Konstruktionen wesentliche Vorteile bringt. Während bei diesen die einzelnen Filterpakete dadurch gebildet werden, daß Filtermaterial in feinmaschiges Drahtgewebe, perforierte Bleche 0. dgl. gebettet wird, ist bei der Filterzelle nach der Erfindung das Filtermaterial in einfacher Weise um schmale Schienen gewickelt. Es liegt auf der Hand, daß die neue Konstruktion wesentlich billigen hergestellt werden kann, dab eine gleichmäßigere Dichte des Filtermaterials und eine große Steifigkeit der einzelnen Filterelemente erreicht wird.
- Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. 1 bis 3 veranschaulicht. Abt. 1 zeigt die Ansicht einer Filterzelle. Abb. 2 und 3 sind Schnitte nach den Linien A-B bzw. C-D.
- Das Metallstrickgewebe I ist in einer oder mehreren Lagen um Schienen 2 von der gewünschten Länge, die aus dünnem Band-oder Flacheisen bestehen können, gewickelt Die so entstehenden Filterelemente werden dann in-beliebiger Anzahl in einen Rahmen 3 eingesetzt. Zwischen je zwei mit dem Strickgewebe I umwickelte Schienen 2 wird außerdem ein Zwischensteg 4 gelegt, der ebenfalls aus Bandeisen bestehen kann und dazu dient. die benachbarten Filterelemente voneinander zu trennen. Durch ein kräftiges Abschlußblech 5 werden die einzelnen Filterelemente mittels Gewindestangen 6 und Muttern 7 zusammengehalten. Auf diese Weise entsteht eine allseitig geschlossene Filterzelle.
- Die Zwischenstege 4 werden zweckmäßig so breit ausgeführt, daß sie auf beiden Seiten iiber das aufgewickelte Strickgewebe I hinausragen. Dadurch wird es vermieden, daß die Netzflüssigkeit von den Rändern des Gewebes nach unten ablaufen kann. Die Zwischenstege 4 können auch an den Rändern nach oben umgebogen werden, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, so daß eine Art Mulde entsteht, in der sich die Flüssigkeit ansammelt, von wo sie durch den abgesdiedenen Staub, der infolge seiner Porösität eine kräftige Saugwirkung hat, wieder in die Höhe gesaugt wird. Um diese mit Sicherheit zu erreichen, dürfen die Abstände der einzelnen Schienen 2 nicht allzu groß gewählt werden.
- Die Zwischenstege4 bilden also gleichzeitig Vorratsbehälter für die Netzflüssigkeit, was von großem Vorteil ist, da dadurch der abgeschiedene Staub stets feucht bleibt.
- Die Gewindestangen 6 dienen noch dazu, Schienen2 und Zwischenstege4 4 in der richtigen Lage zu halten. Aus diesem Grunde besitzen diese Teile Löcher 8, durch welche die Gewindestangen 6 hindurchgehen.
- Durch die beschriebene Konstruktion ist man auch in der Lage, in bekannter Weise die Filterelemente z. B. durch anziehen oder Lockern der Muttern 7 mehr oder weniger stark zusammenzupressen und dadurch den Widerstand, den die Filterzelle dem Luft-oder Gasweg bietet, nach Wunsch cinzustellen.
Claims (2)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Filterzelle aus Metallstrickgewebe für Luft- und Gasreinigung, bei der die Filterfläche in schmale Streifen unterteilt ist, von denen jeder für sich ein in sich geschlossenes Filterelement bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Unterteilung der Filterfläche entstehenden Filterelemente aus mit Strickgewebe (1) in einer oder in mehreren Lagen umwickelten Schienen (2) beliebiger Länge bestehen.
- 2. Filterzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Filterelementen ein gerader oder muldenförmig ausgebildeter Zwischensteg (4) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER74605D DE526256C (de) | 1928-05-16 | 1928-05-16 | Filterzelle aus Metallstrickgewebe fuer Luft- und Gasreinigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER74605D DE526256C (de) | 1928-05-16 | 1928-05-16 | Filterzelle aus Metallstrickgewebe fuer Luft- und Gasreinigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526256C true DE526256C (de) | 1931-06-04 |
Family
ID=7414866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER74605D Expired DE526256C (de) | 1928-05-16 | 1928-05-16 | Filterzelle aus Metallstrickgewebe fuer Luft- und Gasreinigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526256C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177112B (de) * | 1957-02-13 | 1964-09-03 | Aerotec Ind Inc | Vorrichtung zur Abscheidung von Aminnebeln in Erdgasreinigungsanlagen |
-
1928
- 1928-05-16 DE DER74605D patent/DE526256C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1177112B (de) * | 1957-02-13 | 1964-09-03 | Aerotec Ind Inc | Vorrichtung zur Abscheidung von Aminnebeln in Erdgasreinigungsanlagen |
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