DE40749C - Dampfmaschine mit kreuzförmigem Kolben und vier hin- und hergleitenden Cylindern - Google Patents
Dampfmaschine mit kreuzförmigem Kolben und vier hin- und hergleitenden CylindernInfo
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- DE40749C DE40749C DENDAT40749D DE40749DA DE40749C DE 40749 C DE40749 C DE 40749C DE NDAT40749 D DENDAT40749 D DE NDAT40749D DE 40749D A DE40749D A DE 40749DA DE 40749 C DE40749 C DE 40749C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0458—Moving cylinders for steam engines, e.g. with telescopic cylinder arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Vorliegende Construction ist vorzugsweise für Dampfmaschinen bestimmt, ist aber auch
auf alle anderen Motoren anwendbar, dieselben mögen durch Luft, Gas oder Flüssigkeiten betrieben
werden. Zweck dieser Erfindung ist die Schaffung einer Maschine, welche im Vergleich
mit den bekannten Maschinentypen aus wenigen und einfachen Theilen von geringem Volumen und Gewichte besteht, keinen Störungen
unterworfen und in allen Stellungen anzulassen ist, mit grofser Geschwindigkeit zu
laufen vermag und nur eine geringe Menge von dem die Bewegung erzeugenden ausdehnsam
oder tropfbar flüssigen Körper verbraucht. Dabei überträgt diese Maschine bei jeder Gröfse
des Druckes den Druck gleichmäisig auf die Kurbelwelle, welche Stellung diese auch haben
mag, so dafs todte Punkte vermieden sind, und besitzt mehrere andere schä'tzenswerthe
Eigenthümlichkeiten, welche aus der folgenden Beschreibung ihrer Construction und Wirkungsweise
klar werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Verticalschnitt senkrecht zu der Achse der
Kurbelwelle, von welcher angenommen ist, dafs sie eine horizontale Lage besitze. Fig. 2
ist ein Querschnitt nach der Linie x-x, Fig. 1.
Fig. 3 ist eine analoge Ansicht wie Fig. 1, jedoch die Stellung aller Theile nach einer
Kurbelbewegung um 900 mit Bezug auf Fig. 1 zeigend. In allen Figuren bedeuten gleiche
Buchstaben dieselben Theile.
A ist ein quadratisches Gehäuse, innerhalb dessen der Kanal α zum Ableiten des Abdampfes
nach dem Ausblasrohr B angebracht ist, und welches alle arbeitenden Theile der Maschine
enthält. Das Gehäuse ist an seinen beiden quadratischen Seiten durch Platten C C
geschlossen. Diese beiden Deckel enthalten die Lager der Kurbelwelle D mit ihrem Kurbelzapfen
D1. E ist der rotirende Kolbenkörper, welcher vorzugsweise in einem Stücke hergestellt
wird. Derselbe umschliefst den Kurbelzapfen mittelst einer Messingausbüchsung b b,
welche aus zwei Theilen besteht und durch eine Druckschraube c zusammengehalten wird,
so dafs man bei eingetretener Abnutzung auch nachstellen kann. Der Körper E besitzt vier
Vorsprünge E1 E2 E3 E1, von welchen jeder
in einen correspondirenden Cylinder F1 F2F3F11
hineinragt. Der Körper E besteht also aus vier Kolben; doch sind diese Kolben nicht
unabhängig von einander. Die Cylinder sitzen auf den Innenflächen der Wände des quadratischen
Gehäuses auf und gleiten auf denselben hin und her, so dafs sie gleichzeitig als Schieber
und Cylinder wirken und die Anwendung der sonst nöthigen besonderen Steuerungsschieber unnöthig machen.
Der Dampf oder die sonstige unter Druck stehende Flüssigkeit wird an einem geeigneten
Punkte wie bei G, Fig. 2, in das Innere des quadratischen Gehäuses eingelassen, und durch
den Druck auf die Aufsenflä'chen der Cylinder werden diese .an den Wänden des Gehäuses
festgehalten. Soll die Maschine in der in der Zeichnung dargestellten Stellung arbeiten, so
mufs irgend ein einfaches Mittel in Anwendung gebracht werden, um das Heruntersinken des
oberen Cylinders beim Aufhören des Druckes zu verhindern. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Stellung aller Theile ist angenommen, dafs
durch den Kanal /4 volle Dampfeinströmung
stattfinde. Der Druck dieses Dampfes wird senkrecht zu der die Achsen der Kurbelwelle
und des Kurbelzapfens enthaltenden Verticalebene, d. h. in der denkbar vortheilhaftesten
Richtung weiter fortgepflanzt. Durch die Bewegung des Kolbens und die daraus resultirende
Bewegung des Cylinders wird auch die Einströmungsöffnung/j geöffnet, so dafs Dampf
gegen die äufsere Fläche des Kolbens E1 treten kann, und es werden nun die Drucke auf die
Kolben E1 und Is4 auf den Kurbelzapfen in
solcher Weise übertragen, dafs die Resultirende aus beiden Drucken wieder auf der die Achsen
der Kurbelwelle und des Kurbelzapfens enthaltenden Ebene senkrecht ist. Bei der weiteren
Bewegung des Kolbens gelangt der Dampfdruck auch auf die Aufsenflächen von E2 und
Es zur Wirkung, und die Ausströmungsöffnungen
erschliefsen sich in der selbstverständlichen richtigen Aufeinanderfolge. Die Einströmungsöffnungen sind mit/1/2/3 fn ^ie Ausströmungsöffnungen mit g1 g2 gR g4 bezeichnet. Aufserdem
besitzen die Cylinder Kanäle h, durch welche die Ausströmung erleichtert wird, doch
sind dieselben entbehrlich.
Die Bewegungen des Kolbenkörpers sind Verschiebungen in Kreisbahnen. Jeder Vorsprung
desselben bewegt sich in seinem Cylinder um ein 'Mafs hin und her, welches dem
doppelten Kurbelradius gleich ist, und gleichzeitig bewegt er sich auch längs der Fläche,
an welcher der Cylinder sitzt, diesen letzteren mitnehmend, um das gleiche Mafs hin und
her.
Bei Maschinen, welche auf die in der Zeichnung dargestellte Art angeordnet sind, wirkt
der Dampfdruck, während die Maschine läuft, immer gleichzeitig in zwei Cylindern. Nach
den gleichen allgemeinen Principien kann man auch Maschinen construiren, in welchen nur
zwei Gehäusewände als Spiegel für die Cylinderschieber hergestellt sind, oder aber Gehäuse von
gröfserer Seitenzahl in Anwendung bringen. Bei Anwendung von nur zwei Cylinderschiebern
ergeben sich todte Punkte, während dies bei jeder gröfseren Anzahl nicht vorkommen
kann. Man kann die Maschine aus jeder beliebigen Stellung mit voller Kraft angehen
lassen.
Da die Cylinder der Maschine alle gleiche Form besitzen, ist die angegebene Construction
äufserst einfach; auch das Zusammensetzen und Zerlegen bietet keine Schwierigkeiten. Man
kann auch der Kurbelwelle eine beliebige Neigung geben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Eine Dampfmaschine, bestehend aus einem prismatischen Gehäuse A von regelmäfsig polygonalem Querschnitte, in dessen Endwänden C die Kurbelwelle D so gelagert ist, dafs die Kurbel in das Gehäuse eingeschlossen ist, ferner aus einer um den Kurbelzapfen drehbaren Platte E, von welcher gegen jede Gehä'usewand hin ein Kolben E1 E2 . . . vorspringt, und aus Schiebern F1 F2 . . ., welche längs der Gehäusewände verschiebbar sind und die Cylinder für die Kolben E1E2 ... tragen, wobei Gehäuse A durch eine Endwand C mit gespanntem Dampfe gefüllt wird, welchen die Schieberkanäle dem Gange entsprechend in die Cylinder treten lassen.
- 2. Bei der unter 1. angegebenen Dampfmaschine ein das Gehäuse A umschliefsender Kanal a, in welchen alle Ausströmungskanäle g\ g<i · ■ · münden und von welchem ein Ausblasrohr abgeht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40749C true DE40749C (de) |
Family
ID=316284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40749D Expired - Lifetime DE40749C (de) | Dampfmaschine mit kreuzförmigem Kolben und vier hin- und hergleitenden Cylindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40749C (de) |
-
0
- DE DENDAT40749D patent/DE40749C/de not_active Expired - Lifetime
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