DE405689C - Griffbefestigung an Kochgefaessen u. dgl. - Google Patents

Griffbefestigung an Kochgefaessen u. dgl.

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DE405689C
DE405689C DEK86603D DEK0086603D DE405689C DE 405689 C DE405689 C DE 405689C DE K86603 D DEK86603 D DE K86603D DE K0086603 D DEK0086603 D DE K0086603D DE 405689 C DE405689 C DE 405689C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles
    • A47J45/062Bowl handles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Griffbefestigung an Kochgefäßen u. dgl. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 191i die Priorität auf Grund der Anmeldungen in Österreich vom 1g. Juli 19z2 und 7. Mai 1923 beansprucht. Gegenstand der Erfindung isst eine Griffbefestigung an Kochgefäßen u. dgl., bei welcher der Griff oder die Henkel auf dem zu einem geschlossenen Hohlwulst ausgebildeten oberen Rand des, Gefäßes befestigt sind. In dem Hohlwulst befindet sich zweckmäßigerweise ein Einlagring, der gleichzeitig die Niete für die Henkelbefestigung aufnimmt. Durch diese mit der Befestigung verbundene Randausbildung des Gefäßes wird eine Erhöhung seiner Festigkeit gegen Einbeulen sowie insbesondere bei der Ausführungsform ohne Einlagring ein Wärmeschutz des Henkels sowie eine glatte und nietefreie Innenwandung erzielt.
  • Zum Zweck der Freihaltung fder Gefäßinnenwandung von Nieten wurden bereits Handgriffe für Kochgefäße mehrfach vorgeschlagen, welche mit dem Gefäß leicht lösbar verbunden sind. Diese lösbaren Griffe sind jedoch für den üblichen Küchenbetrieb meisf unerwünscht und bedingen keinerlei Verstärkung für den Gefäßrand. Randausbildungen mit offenem Hohlwulst als Angriffsfläche für den abnehmbaren Griff erschweren überdies das Reinigen der Gefäße, ohne eine höhere Festigkeit des Gefäßrandes zu erzielen. Der geschlossene Hohlwulst mit den darauf befestigten Henkeln vermeidet diese Nachteile.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung im Schnitt in Abb. z ohne Einlagrsng und in Abb. a mit Einlagring dargestellt. Gemäß Abb. z wird der obere Rand des Gefäßes r nach abwärts umgebogen und vom Innengefäß entsprechend entfernt, wodurch ein äußerer Doppelmantel z von solcher Breite entsteht, daß der Handgriff oder die Henkel 3 daran angenietet angeschraubt oder in anderer bekannter Weise befestigt werden können. Unterhalb der Henkel wird ,der Rand z wieder in geeigneter Weise mit dem In-nenmiantel z verbunden oder an ihn angelegt, so daß durch diese Griffbefestigung die nachstehend beschriebenen Vorteile gegenüber dien gebräuchlichen Kochgefäßen durch ganz geringen Mehraufwand an Baustoff erzielt werden.
  • Die Innenwandung des Gefäßes bleibt trotz Anmietung der Henkel am Gefäße frei von Nieten. Durch das Umbiegen des Randes 2 entsteht ein Hohlraum 4, der, als Wärmeschutz des Henkels gegen die Wärmeleitung des heißen Gefäßes wirkt, wodurch eine übermäßige Erhitzung des Handgriffes oder Henkels hintangehalten wird. Durch den Doppelrand wird ferner die Festigkeit des Gefäßes erhöht, so daß es einer Formveränderung einen größeren Widerstand entgegensetzt. Schließlich kann der im Hohlraum 4 befindliche Nietkopf entsprechend stärker als bei Durchnietang durch das Gefäß gewählt sowie durch Beilagplatten erforderlichenfalls verstärkt werden, wodurch die Henkelbefestigung zuverlässiger wird.
  • Um bei den Gefäßen die Vernietung des Henkels durchführen zu können, müßte der geschlossene Hohlwulst zur Einführung der Niete und des Unterlagskeiles sehr breit sein, womit einerseits erhöhter Baustofiaufwand und anderseits ungefällige Formgebung verbunden ist. Erfindungsgemäß können diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß ein Einlagring aus festem Baustoff in den Hohlwulst eingelegt wird, der überdies die Festigkeit des Gefäßes erhöht und gleichzeitig in entsprechenden Versenkungen die Stelle für das Breitschlagen der Nietköpfe frei läßt und dadurch ein leichteres Vernieten bei Beibehaltung aller geschilderten. Vorteile ermöglicht.
  • In Abb.2 ist diese Au4führungsform im Schnitt dargestellt, und zm ar zeigt i die Gefäßwandung, die um den Einlagring 9 herumgebogen und zu einem geschlossenen Hohlwulst ausgebildet ist. An den Befestigungsstellen für die Henkel 3 weist der Ring 9 entsprechende Bohrungen G mit Versenkungen 7 auf; ,in welche der Draht von außen eingeführt wird, der durch Anstauchen den Nietkopf 7 erhält, wobei ein zwischen Einlagring 9 und Gefäßwand i eingelegter Blechstreifen $ die Gefäßwandung vor Beschädigung schützt und als Widerlager für das Anstauchen des, Drahtes dient. Der Werkstoff des Einlagringes ist hierbei ein beliebiger.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpAÜcHE: i. Griffbefestigung an Kochgefäßen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Griff oder die Henkel (3) auf dein zu einem geschlossenen Hohlwulst (.4) ausgebildeten oberen Rand (2) des Gefäßes (i) befestigt sind. z. Griffbefestigung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen im Hohlwulst (4) befindlichen Einlagring (9), der gleichzeitig die Niete (6) für die HEnkelbefestigung aufninunt.
DEK86603D 1922-07-19 1923-07-17 Griffbefestigung an Kochgefaessen u. dgl. Expired DE405689C (de)

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DE (1) DE405689C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2469167A1 (fr) * 1979-11-13 1981-05-22 Coqueval Sa Article de cuisine a dispositif de prehension rapporte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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