DE405232C - Walzenpresse fuer Eierbrikette - Google Patents

Walzenpresse fuer Eierbrikette

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DE405232C
DE405232C DES54518D DES0054518D DE405232C DE 405232 C DE405232 C DE 405232C DE S54518 D DES54518 D DE S54518D DE S0054518 D DES0054518 D DE S0054518D DE 405232 C DE405232 C DE 405232C
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DE
Germany
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forming
forming drums
shafts
drums
another
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Expired
Application number
DES54518D
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English (en)
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Dupuy Freres & Cie Soc
Original Assignee
Dupuy Freres & Cie Soc
Publication date
Priority to DES54518D priority Critical patent/DE405232C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405232C publication Critical patent/DE405232C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30—PRESSES
    • B30B—PRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/16—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using pocketed rollers, e.g. two co-operating pocketed rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Walzenpresse für Eierbrikette. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 18. November igig beansprucht. Bei den bisher bekannten Pressen zar Herstellung sogenannter Eierbrikette sind die Formtrommeln sowie die zugehörigen Antriebsräder im allgemeinen auf Wellen aufgekeilt, welche drehbar in dem Rahmen der Maschine gelagert sind, so daß die durch die Pressung bedingten Stöße und Beanspruchungen durch den Widerstand des Rahmens ausgeglichen werden müssen. Außerdem ist es bei diesen Pressen nicht möglich, während des Betriebes den gegenseitigen Abstand der Formtrommeln in geeigneter Weise zu regeln, um hierdurch einen durch Abnutzung oder jeweiligen Bedürfnisse des Betriebes bedingten Ausgleich herbeizuführen; es ist vielmehr erforderlich, die Formtrommeln durch neue Formtrommeln zu ersetzen, sobald ihr vorgeschriebener Abstand verlorengegangen ist. Schließlich weisen derartige Pressen auch noch den Nachteil auf, daß der Ausbau der Formtrommeln und insbesondere ihre Abnahme von der Welle infolge ihres festen Sitzes auf der Welle bzw. ihr Festklemmen auf dem sie mit der zugehörigen Welle verbindenden Keil oft sehr schwierig, zuweilen sogar unmöglich ist.
  • Um diese Übelstände zu beheben, ist bereits in Vorschlag gebracht worden, von den zur Lagerung der Wellenenden dienenden vier Lagern die Lager der einen Formtrommelwelle starr auf dem Rahmen zu befestigen, die Lager der anderen Fonntrommel-,velle dagegen verschiebbar anzuordnen, und der Wirkung je einer Schraubenfeder auszusetzen, welche das betreffende verschiebbare Lager dauernd dem festen Lager der anderen Formtrommelwelle zu nähern sucht. Jede dieser Schraubenfedern stützt sich hierbei mit ihrem äußeren Ende gegen ein Querstück ab, welches die freien Enden je zweier Zugstangen miteinander verbindet, die beiderseits paarweise durch den Maschinenrahmen hindurchgeführt sind, und durch Vermittelung der erwähnten Schraubenfeder den verschiebbaren Lagern als Stützpunkt dienen. A_ n den der Schraubenfeder entgegengesetzten Enden sind diese Zugstangen gegenüber dem Maschinenrahmen, durch Schraubenmuttern o. dgl. derart verankert, daß eine Verschiebung der Zugstangen nach der entgegengesetzten Richtung nicht möglich ist.
  • Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß eine etwaige Auswechselung der Forirtrommeln oder der Antriebszahnräder nach wie vor mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist.
  • Gegen Einrichtungen der vorerwähnten bekannten Art ist das kennzeichnende Merkmal der Erfindung in erster Linie darin zu erblicken, daß die Wellen der Formtrommeln nicht drehbar in dem Rahmen gelagert und untereinander durch die Zugstangen 3,eränderlicher Länge starr verbunden sind, mittels deren sie einander genähert oder voneinander entfernt ,werden können, während die Formtrommeln und die Antriebszahnräder durch Längsbolzen starr miteinander verbunden und drehbar auf den zugehörigen Wellen gelagert sind. Der Vorteil dieser Anordnung ist vor allem darin zu erblicken, daß die bei der Arbeit auftretenden Beanspruchungen gleichmäßig verteilt und auf jedes der beiden Enden jeder Zugstange übertragen wird.
  • Weiterhin zeichnet sich die Erfindung auch noch dadurch aus, daß die Antizebszahnräder zwischen den Formtrommeln mittels schulterförmiger Abdrehungen gleichachsig mit den Formtrommeln: eingepaßt und mit ihnen außer durch die achsial gerichteten Verstrebungsbolzen, auch noch durch radial gerichtete Keile starr verbunden sind. Hierdurch wird die Möglichkeit geboten, diese Maschinenteile leicht ein- und auszubauen und gleichzeitig in der den jeweiligen Betriebsbedürfnissen entsprechenden Weise gegenseitig einstellen zu können.
  • Auf der Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Walzenbrikettpresse beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt der Maschine in der Ebene einer der beiden Formtrommelwellen, Abb. 2 einen Grundriß der Maschine; Abb. 3 und q. zeigen die Verbindung der Antriebsräder mit den Formtrommeln in Stirnansicht bzw. im Längsschnitt.
  • Gemäß der Erfindung sind die Formtrommeln a, a1, b, b1 auf ihren zugehörigen Wellen, c bzw. d durch Vermittlung von Lagermuffen e drehbar gelagert. Die Lagermuffen e sind an ihren äußeren Enden mit je einem Bund ei versehen, der der Außen, fläche dieser Formtrommeln als .Anschlag und Führung dient. Die Wellen c bzw. d der Formtrommeln sind an beiden Enden in Lagern f bzw. g gelagert, gegen welche sich die äußere Stirnfläche der an den Lagermuffen e sitzenden Bunde ei anlegt. Die Lager der einen dieser beiden Wellen, beispielsweise die Lager g der Welle d, sind auf dem Rahmen /t der Maschine starr befestigt, während die Lager der anderen Welle, in. diesem Falle also die Lager f .der Welle c, lose auf dem Rahmen lt aufruhen, und zwar in der Weise, daß sie sich mittels einer geeigneten, beispielsweise aus Nut und Feder bestehenden Führung i auf ihrer Stützfläche gegen das andere Lager verschieben können.
  • Die Wellen c und d .sind an ihren beiden Enden untereinander durch starke stählerne Zugstangen j verbunden, welche durch die Wellen hindurchführen und an ihren Enden mit einem Gewinde und entsprechenden Stellmuttern k versehen sind. Die bei der Pressung der Eierbrikette auftretende Rückwirkung, welche die Wellen der Formtrommeln voneinander zu entfernen sucht, wird somit durch diese Zugstangen f aufgenommen, welche selbstverständlich eine beträchtliche Zugfestigkeit besitzen müssen. Durch Anzug oder Lösung der Stellmuttern k kann hierbei die beweglich gelagerte Welle c der festen Welle d nach Belieben genähert oder von ihr entfernt werden, so daß man auf diese Weise den gegenseitigen Abstand der zusammenwirkenden Formtrommeln je nach der Abnutzung oder den Bedürfnissen des Betriebes ohne weiteres regeln kann. Während dieser Einstellung der beweglichen Welle gleiten die beweglichen Lager f der Welle c auf dem Rahmen h, wobei die festen Lager g der Welle d als Stützpunkt dienen.
  • Die zum Antriebe der Formtrommeln dienenden Zahnräder 1 und m sind zwischen den Formtrommeln a, a1 bzw. b, b1 eingeschaltet, wobei ihre zentrische Lage zueinander mittels ringförmiger Führungsnuten n gesichert wird. Bolzen o, welche an ihren Enden mit Muttern p versehen sind und gleichzeitig die beiden Formtrommeln und das zwischen diesen eingeschaltete Zahnrad durchsetzen, sichern hierbei eine starre Verbindung des Ganzen. Die Zahnräder 1 und ,m sind mit den Formtrommeln auf entgegengesetzten Seiten durch radial gerichtete Keile g starr verbunden. Beim Zusammenbau der Maschine wird zuerst die Formtrommel a auf ihre Achse c geschoben; sodann werden beide Bolzen o hindurchgezogen, welche ihrerseits zur Aufnahme der Keile g dienen, die sich in die Vertiefungen am Formring a einlegen. Hierauf wird das Zahnrad 1 auf die Stangen o und die Welle c aufgebracht, so daß seine Aussparungen den aus der Formtrommel a vorstehenden Teil der Keile g umschließen. Die andere Gruppe von Keilen wird dann in die passenden Vertiefungen an der anderen Seite des Zahnrades L eingesetzt, die Formtrommel a' Baraufgebracht und das Ganze durch die Muttern p fest zusammengezogen.
  • Die auf diese Weise mit ihren Formtrommeln und ihren Zahnrädern versehenen Achsen c und d werden hierauf in ihre Lager f bzw. g eingelegt.
  • Beim Auseinandernehmen der Maschine werden zunächst die Muttern k gelöst, die Bolzen j herausgezogen und alsdann die Welle c bzw. d mit ihren Formtrommeln und Zahnrad aus ihren Lagern; f bzw. g herausgenommen.
  • Die Muttern p können nunmehr gelöst, die Bolzen o entfernt und die Formtrommeln a, a1, b, b1 und die Zahnräder 1, m von den Wellen c und d heruntergeschoben werden.
  • Die Anordnung von Radialkeilen g verringert wesentlich die Gefahr, daß die Keile festgeklemmt und damit das Auseinandernehmen der Maschine erschwert wird.
  • Der Antrieb der Formtrommeln erfolgt durch ein äußeres Zahnrad r, welches in Eingriff steht mit dem Zahnrad m der Welle d.
  • Die Schmierung der drehbaren Teile erfolgt bei der dargestellten Einrichtung in. sehr einfacher Weise durch Kanäle s, welche in den Wellen c und d (s. Abb. i) angebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Walzenpresse zur Formung sogenannter Eierbrikette, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (c, d) der Presse undrehbar in, dem Rahmen (h) gelagert und untereinander durch Zugstangen (j, f) einstellbarer Länge starr verbunden sind, mittels deren sie einander genähert oder voneinander entfernt werden können, während die Formtrommeln (a, a1, b, b1) und die Antriebszahnräder (1,m) mittels durchgehender Bolzen (o) starr miteinander verbunden und gemeinschaftlich drehbar auf den zugehörigen Wellen (c, d) ge- lagert sind. z. Walzenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder (1, m) zwischen die Formtrommeln (a, al bzw. b, b1) mittels schulterförmiger Abdrehungen (n) mittelpunktsgleich eingepaßt und mit den Formtrommeln außer durch die durchgehenden Bolzen (o) auch noch durch radial gerichtete Keile (g) starr verbunden sind.
DES54518D Walzenpresse fuer Eierbrikette Expired DE405232C (de)

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