DE40466C - Schraubensicherung mittelst Schneidestiftes an der Muttergrundfläche - Google Patents

Schraubensicherung mittelst Schneidestiftes an der Muttergrundfläche

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DE40466C
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DE
Germany
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nut
base
screw locking
cutting pin
pin
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Application number
DENDAT40466D
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English (en)
Original Assignee
H. BORGS-MÜLLER in Berlin W., Lützowstrasse 13
Publication of DE40466C publication Critical patent/DE40466C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/282Locking by means of special shape of work-engaging surfaces, e.g. notched or toothed nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Schraubensicherungen mittelst sogenannter Schlüssel, zu welchen auch die durch die Patente No. 1930 und No. 6324 bekannt gewordenen gehören, beruhen darauf, dafs Flächen an der Mutter und der an den Unterlagen gehaltenen Schlüssel, Stifte u. s. w. zur gegen-' seitigen Anlage gebracht werden,' so dafs eine Drehung der Mutter verhindert wird. Diese Sicherungen ermöglichen deshalb nur eine beschränkte Anzahl von Mutterstellungen, man hat immer erst die Mutter mit dem Schraubenschlüssel passend einzustellen, um überhaupt die Sicherung bewirken zu können. Aufserdem ist eine Bedingung für die richtige Anlage der Mutterfläche an dem Sicherungstheil dann immer, dafs der Schraubenbolzen mitten durch das Bolzenloch führt und nicht in diesem excentrisch liegt, wie es bei den Laschenverbindungen der Eisenbahnschienen, die bekanntlich eine Ausdehnung und Zusammenziehung der .Schienen zulassen müssen, häufig der Fall ist. Die Stifte verlieren in solchem Falle ihren Halt in den Laschennuthen, durch welche sie längs der Mutterflächen eingetrieben werden, und arbeiten sich dann los, ohne überhaupt, wie wünschenswerth wäre, der zu sichernden Mutter von vornherein durch directen Flächenanschlag jeden Spielraum für das Zurückdrehen zu nehmen.
Um nun einerseits die Sicherung der Mutter in jeder beliebigen Stellung zu bewirken und dieselbe andererseits von einer excentrischen Bolzenlage ganz unabhängig zu machen, wird bei der vorliegenden Sicherung ein gehärteter Schneidstift angewendet, welcher durch eine möglichst dicht am Bolzen liegende Nuth der Lasche oder sonstigen Unterlage eingetrieben wird und sich mit seinem scharfen Rücken selbst eine kleine Furche in die Grundfläche der weichen Mutter einarbeitet, sich also selbst einen das Zurückdrehen der Mutter unbedingt verhindernden Flächenanschlag herstellt.
Die in der Lasche α oder der sonstigen Mutterunterlage enthaltene Nuth b führt möglichst dicht am Bolzen c vorbei, und ihre Tiefe ist etwas kleiner als die Querschnittshöhe des unter die Grundfläche der Mutter d einzutreibenden gut gehärteten Stiftes e, damit beim Eintreiben desselben sein scharfer Rücken eine kleine Furche in die weiche Mutter einarbeite. Auf diese, Weise wird ein wenn auch nur kleiner, immerhin für den vorliegenden Zweck ausreichender Flächenanschlag zwischen Mutter und Stift hergestellt, der das Zurückdrehen der Mutter unbedingt verhindert.
Der Stift erhält zweckmäfsig einen trapezförmigen Querschnitt, Fig. 5, oder auch einen Querschnitt nach Fig. 1 und 4.
Um das Eintreiben des Stiftes zu ermöglichen, wird derselbe an einem Ende etwas zugeschärft, Fig. 3, 4 und 5. Bedingung ist nur, dafs die Schnittkante des Stiftes nicht zu dick ist, so dafs dieselbe nicht zu viel Stoff erfafst, denn sonst würde der Widerstand beim Eintreiben des Stiftes zu grofs werden. Das Eintreiben erfolgt in der Richtung des Pfeiles und des Anzugs der Mutter am besten mittelst Stemmeisens und Hammers. Behufs Wiederlösens der Sicherung setzt man das Eisen einfach an das entgegengesetzte Ende des Stiftes an.
Um ein Nachfedern des Stiftes bei etwaiger Lockerung der Mutter an der Unterlage zu ermöglichen, empfiehlt es sich, ihn etwas ge-
bogen herzustellen; er wird dann beim Ein-' treiben gewaltsam gerade gerichtet und in Spannung gebracht. Ein Herausgehen des Stiftes aus der Mutterfurche bei starken Erschütterungen während des Befahrens der Schiene ist dadurch ausgeschlossen, und dadurch ist der Stift auch ohne besonderes Aufbiegen gegen Losrütteln vollständig gesichert.
Vor den bekannten getheilten und gehärteten Unterlagsringen mit aufgebogener Keilspitze, die beim Anziehen der Mutter gespannt werden und gegen ein Lösen nur durch starkes Schrammen an der Muttergrundfläche einwirken können, zeichnet sich die beschriebene Sicherung dadurch aus, dafs sie nicht so grofse Bolzenlä'ngen erfordert, ein glatteres Aeufsere liefert und besonders, dafs sie mittelst Flächenanschlags wirkt. Die Stifte werden einfach aus geeignet geformtem Stahldraht auf passende Länge abgeschnitten, an einem Ende zugeschärft, gebogen und dann gut gehärtet, damit die Schneidkanten guten Griff liefern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schraubensicherung mittelst eines Schneidstiftes e, welcher durch eine Nuth b unter der Muttergrundfläche eingetrieben wird und in diese mit seinem scharfen, harten Rücken einschneidet, zwecks Sicherung der Mutter in jeder beliebigen Stellung der letzteren.
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
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