DE4037737C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4037737C2
DE4037737C2 DE4037737A DE4037737A DE4037737C2 DE 4037737 C2 DE4037737 C2 DE 4037737C2 DE 4037737 A DE4037737 A DE 4037737A DE 4037737 A DE4037737 A DE 4037737A DE 4037737 C2 DE4037737 C2 DE 4037737C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic flux
windings
optical
current
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4037737A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4037737A1 (de
Inventor
Naoki Amagasaki Jp Ochi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE4037737A1 publication Critical patent/DE4037737A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4037737C2 publication Critical patent/DE4037737C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R15/00Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
    • G01R15/14Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks
    • G01R15/24Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using light-modulating devices
    • G01R15/245Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using light-modulating devices using magneto-optical modulators, e.g. based on the Faraday or Cotton-Mouton effect
    • G01R15/246Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using light-modulating devices using magneto-optical modulators, e.g. based on the Faraday or Cotton-Mouton effect based on the Faraday, i.e. linear magneto-optic, effect

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen optischen Stromumformer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Er weist eine Kombination aus einem magnetischen Kern und einer magnetischen Erfassungsvorrichtung, wie beispielsweise einer optischen Zelle, auf.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 wird ein optischer Stromumformer gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben, welcher beispielsweise in der veröffentlichten ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 59-1 98 359 gezeigt ist.
Fig. 5 zeigt in schematischer Vorderansicht drei Phasen-Gas­ isolations-Bus-Bars oder -Sammelschienen mit einem optischen Stromumformer 5. Gemäß Fig. 5 sind drei Bus-Bars bzw. Sammelschienen 2, 3 und 4 in einem röhrenförmigen Gehäuse 1 aus Metall angeordnet. Die optischen Stromumformer 5 sind um die Bus-Bars 2, 3 und 4 herum vorgesehen.
In Fig. 6 sind Einzelheiten des optischen Stromumformers 5 gezeigt. Gemäß Fig. 6 bildet ein C-förmig ausgebildeter Eisenkern 6 mit einem Spaltteil 7, der mit Kunststoff oder Glas gefüllt ist, einen ringförmigen magnetischen Pfad, der den Bus-Bar 2 verkettet. In dem Spaltteil 7 des Kern 6 ist eine Faraday-Zelle 8 als Beispiel einer magnetooptischen Zelle vorgesehen. Mit der Faraday-Zelle 8 sind optische Fasern 9a und 9b verbunden. Die optische Faser 9a dient zum Liefern eines Lichtstrahles an die Faraday-Zelle 8, und die andere optische Faser 9b dient zur Führung des Lichtes von der Faraday-Zelle 8 an eine fotoelektrische Signalverarbei­ tungsvorrichtung 15, welche den Lichtstrahl in ein elektri­ sches Signal umwandelt. In dem Spaltteil 7 und in der Nähe des Spaltteiles 7 des Kerns 6 ist eine Wicklung 10 zum Aufhe­ ben eines externen Magnetfeldes vorgesehen. Zur Erfassung des externen Magnetfeldes ist eine weitere Wicklung 11 bei einem Teil des Kerns 6 symmetrisch zu der Wicklung 10 gegen­ über dem Bus-Bar 2 vorgesehen. Die Windungszahlen der Wick­ lungen 10 und 11 sind gleich. Ferner sind die Wicklungen 10 und 11 auf solche Weise verbunden, daß die in den Wicklungen 10 und 11 durch einen Hauptmagnetfluß Φ1, welcher durch den Strom in den Bus-Bar 2 induziert ist und in dem Kern 6 zir­ kuliert, induzierten Spannungen gegenseitig aufgehoben wer­ den, da mehrere Spannungsquellen mit gleichen elektromotori­ schen Kräften gemeinsam verbunden sind, und ohne daß irgend­ eine Last an ihnen liegt.
Es wird die Betriebsweise des optischen Stromumformers be­ schrieben.
Wenn ein zu erfassender Strom in dem Bus-Bar 2 fließt, zir­ kuliert in dem Kern 8 der Hauptmagnetfluß Φ1 proportional zur Intensität des Stromes. Der Hauptmagnetfluß Φ1 fließt ebenso in dem Spaltteil 7. Wenn hierbei ein Lichtstrahl über die optische Faser 9a an die Faraday-Zelle 8 angelegt ist, wird der Lichtstrahl proportional zur Intensität eines Magnetfeldes aufgrund des Hauptmagnetflusses Φ1 in der Fara­ day-Zelle 8 moduliert. Der modulierte Lichtstrahl wird über die optische Faser 9b von der Faraday-Zelle 8 ausgegeben, und durch die Signalverarbeitungsvorrichtung 15 foto­ elektrisch umgeformt. Als Ergebnis wird die Intensität des in dem Bus-Bar 2 fließenden Stromes erfaßt.
Die Wicklungen 10 und 11 dienen zur Unterdrückung unerwünsch­ ter Einflüsse, welche durch einen externen magnetischen Fluß Φm (gezeigt in Fig. 6) bewirkt werden, der durch die in den anderen Bus-Bars 3 und 4 (gezeigt in Fig. 5) fließenden Ströme erzeugt wird. Unter der Annahme, daß der externe magnetische Fluß Φm an die Wicklungen 10 und 11 angelegt ist, werden, wie es in Fig. 6 gezeigt ist, auch dann die durch den externen magnetischen Fluß Φm in den Wicklungen 10 und 11 induzierten Spannungen nicht gegenseitig aufgehoben, und die Wicklung 10 erzeugt einen magnetischen Fluß, der eine entge­ gengesetzte Richtung zu dem externen magnetischen Fluß Φm aufweist. Folglich wird der Teil des externen magnetischen Flusses Φm, der sich in dem Spaltteil 7 befindet, aufgrund des durch die Wicklung 10 erzeugten magnetischen Flusses auf­ gehoben. Durch das Vorhandensein der Wicklungen 10 und 11 auf symmetrisch entgegengesetzten Teilen auf dem kreisförmigen Eisenkern 6 wird somit ein unerwünschter Einfluß des Haupt­ magnetflusses Φ1 in dem kreisförmigen Kern 6 durch den ex­ ternen magnetischen Fluß Φm aufgrund der Aufhebung redu­ ziert. Damit wird die innewohnende Stromerfassung des opti­ schen Stromumformers 5 nicht schädlich beeinflußt.
Jedoch beträgt bei dem oben erwähnten optischen Stromumfor­ mer 5 die Anzahl der Wicklungen 10 und 11 lediglich zwei, und die Breiten der Wicklungen sind nicht groß genug, so daß ein beträchtlicher Teil des kreisförmigen Kerns 6 unumwunden verbleibt. Damit ergibt sich das Problem, daß die durch den externen magnetischen Fluß Φm verursachten Einflüsse nicht genügend oder ideal verhindert werden, da die Wicklungen 10 und 11 zur Vermeidung des von dem externen magnetischen Fluß Φm verursachten Einflusses lediglich in dem Spaltteil 7 und in der Nähe des Spaltteiles 7, als auch in den jeweils symmetrisch entgegengesetzt hierzu befindlichen Teilen vor­ gesehen sind.
Jedoch ist bei einem tatsächlichen Gehäuse 1 der externe magnetische Fluß Φm nicht ideal gleichförmig oder gerade. In diesem Falle ist die Schutzfunktion durch die Wicklungen 10 und 11 nicht perfekt, und die Einflüsse in den Teilen des Kerns 6 außerhalb des Spaltteiles 7 werden durch den exter­ nen magnetischen Fluß Φm induziert. Daher werden die magne­ tischen Permeabilitäten der verschiedenen Teile des Kerns 6 ungleich bzw. ungleichmäßig wegen der Ungleichmäßigkeit der Intensitäten und Richtungen des externen magnetischen Flus­ ses Φm, und damit wird die gesamte magnetische Reluktanz des Kerns 6 vom gewünschten Wert schwanken, abhängig von dem Pfad und der Ungleichmäßigkeit des externen magnetischen Flusses Φm. Folglich ergibt sich in dem gemessenen Strom eine Fehlerkomponente des Ausgangsstromes aufgrund des ex­ ternen magnetischen Flusses Φm, und der von der Faraday- Zelle 8 erfaßte magnetische Fluß enthält Fehler.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten optischen Stromumformer der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, bei dem eine Fehlerkomponente, welche in einem erfaßten Signal ent­ halten ist und durch einen externen magnetischen Fluß Φm er­ zeugt ist, im Vergleich zu dem bekannten Fall erheblich ver­ ringert ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Ein optischer Stromumformer entsprechend der vorliegenden Erfindung weist auf:
einen C-förmig ausgebildeten kreisförmigen Eisenkern, der ein Spaltteil aufweist und zur Verkettung um eine Sammelschiene (Bus-Bar) herum vorgesehen ist, in welchem ein zu erfassender Strom fließt;
eine in dem Spaltteil des Kerns vorgesehene magnetooptische Zelle zur Erfassung eines in dem Kern induzierten magneti­ schen Flusses, und zur Ausgabe eines physikalisch geänderten Signales als Reaktion auf die Intensität des magnetischen Flusses;
eine Vorrichtung zur Messung des physikalisch geänderten Signales; und
zumindest vier Windungen bzw. Wicklungen mit jeweils derselben Windungszahl, wobei die Weiten der Wicklungen gleichförmig entlang des gesamten Teiles des kreisförmigen Eisenkerns vorgesehen sind, und die Anschlüsse der jeweiligen Wicklungen mit der­ selben Polarität miteinander verbunden sind.
Die Polaritäten und Intensitäten der in den jeweiligen Wick­ lungen durch den Hauptmagnetfluß induzierten Spannungen sind gleich. Daher wird durch die Spannungen kein elektrischer Strom in den Wicklungen induziert. Damit beeinflussen die Wicklungen nicht das Ergebnis der Stromerfassung des opti­ schen Stromumformers gemäß dieser Erfindung.
Bezüglich des von außerhalb eingebrachten, externen magneti­ schen Flusses sind im Gegenteil die Anzahlen der Verkettun­ gen und Richtungen des externen magnetischen Flusses in den jeweiligen Wicklungen im allgemeinen verschieden für die je­ weiligen Wicklungen. Daher treten Unterschiede in den Pola­ ritäten und der Größe der Spannungen auf, welche in den je­ weiligen Wicklungen durch den externen magnetischen Fluß in­ duziert sind. Als Ergebnis fließt ein elektrischer Strom in den Wicklungen, und der Einfluß des externen magnetischen Flusses ist in den gesamten Teilen des Kerns verringert.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus dem Unteranspruch.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Zweckmäßigkeiten der Er­ findung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1(A) ein Blockdiagramm einer Ausbildung einer bevor­ zugten Ausführungsform eines optischen Stromum­ formers entsprechend dieser Erfindung;
Fig. 1(B) eine geschnittene Vorderansicht einer Anordnung von Drei-Phasen-Gas-Isolations-Bus-Bars mit op­ tischen Stromumformern entsprechend dieser Er­ findung;
Fig. 2 ein Verbindungsdiagramm der in Fig. 1(A) gezeig­ ten Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des optischen Stromumformers entsprechend dieser Er­ findung;
Fig. 4 ein Verbindungsdiagramm eines weiteren bevorzug­ ten Ausführungsbeispiels des optischen Stromum­ formers entsprechend dieser Erfindung;
Fig. 5 eine geschnittene Vorderansicht einer Anordnung von typischen Drei-Phasen-Gas-Isolations-Bus- Bars mit einem optischen Stromumformer; und
Fig. 6 ein Blockdiagramm eines optischen Stromumfor­ mers.
Es ist zu beachten, daß einige bzw. sämtliche der Figuren schematische Darstellungen für Illustrationszwecke darstel­ len, und nicht notwendigerweise die tatsächlichen relativen Größenordnungen oder Abstände der gezeigten Elemente wieder­ geben.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines optischen Stromum­ formers entsprechend dieser Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 1(A), 1(B), 2 und 3 beschrieben. Fig. 1(A) zeigt ein Blockdiagramm des optischen Stromumformers 50 entspre­ chend dieser Erfindung. Fig. 1(B) zeigt in geschnittener Vorderansicht eine Anordnung von Drei-Phasen-Gas-Isolations- Bus-Bars mit den in Fig. 1(A) gezeigten optischen Stromumformern. Fig. 2 stellt ein Verbindungsdiagramm von Fig. 1(A) dar. Fig. 3 zeigt eine teilweise geschnittene Vor­ deransicht des optischen Stromumformers 50 gemäß Fig. 1(A).
Gemäß Fig. 1(B) sind drei Bus-Bars bzw. Sammelschienen 2, 3 und 4 in einem röhrenförmigen Gehäuse 1 aus Metall angeord­ net. Optische Stromumformer 5 entsprechend dieser Erfindung sind um die Bus-Bars 2, 3 und 4 herum angeordnet.
Gemäß Fig. 1(A) bildet ein C-förmig ausgebildeter Eisenkern 6 mit einem Spaltteil 7 einen ringförmigen magnetischen Pfad, der den Bus-Bar oder die Sammelschiene 2 verkettet. Ein Abstandhalter 7a ist in dem Spaltteil 7 eingepaßt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Eine Faradayzelle 8 als eine magnetooptische Zelle ist in dem Spaltteil 7 vorgesehen. Mit der Faradayzelle 8 sind op­ tische Fasern 9a und 9b verbunden. Die optische Faser 9a dient zum Liefern eines Lichtstrahles an die Faradayzelle 8, und die andere optische Faser 9b dient zur Führung des Lichtstrahles von der Faradayzelle 8 an eine Signalverarbeitungsvorrichtung als Vorrichtung 15 zur Messung. Die Signalverarbeitungs­ vorrichtung 15 wandelt den Lichtstrahl fotoelektrisch in ein elektrisches Signal um.
Vier Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d sind gleichförmig um den Kern 6 herum auf eine Weise gewunden, daß die Oberfläche des Kerns 6 kontinuierlich bedeckt ist. Die Windungszahlen der jeweiligen Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d sind gleich, wobei die gesamten Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d gleich­ förmig um die gesamte Länge des Kerns 6 herum gewunden sind.
Über Leitungen 13a und 13b sind die Anschlüsse der Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d mit gleicher Polarität parallel ver­ bunden.
Es wird die Wirkungsweise des optischen Stromumformers 50 entsprechend dieser Erfindung beschrieben.
Wenn ein zu erfassender Strom in dem Bus-Bar 2 fließt, zir­ kuliert der Hauptmagnetfluß Φ1 proportional zur Intensität des Stromes in dem Kern 6. Der Hauptmagnetfluß Φ1 fließt ebenso in dem Spaltteil 7. Wenn hierbei ein Lichtstrahl an die Faradayzelle 8 über die optische Faser 9a angelegt wird, wird das Licht als Reaktion auf die Intensität des magneti­ schen Feldes aufgrund des Hauptmagnetflusses Φ1 in der Fara­ dayzelle 8 moduliert. Der modulierte Lichtstrahl wird von der Faradayzelle 8 über die optische Faser 9b an die Signal­ verarbeitungsvorrichtung 15 ausgegeben. Der Lichtstrahl wird durch die Signalverarbeitungsvorrichtung 15 fotoelektrisch umgewandelt. Als Ergebnis wird die Intensität des in dem Bus-Bar 2 fließenden Stromes erfaßt.
Hierbei werden Spannungen in den jeweiligen Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d aufgrund des Hauptmagnetflusses Φ1 indu­ ziert, der durch den Strom in dem Bus-Bar 2 induziert wird, welcher in dem Zentrum des ringförmigen Kerns 6 angeordnet ist. Die Polaritäten und die Intensitäten der jeweiligen Spannungen sind gleich, und ferner sind die Anschlüsse mit der gleichen Polarität der Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d gemeinsam über die Leitungen 13a und 13b verbunden. Daher werden die Spannungen gegenseitig aufgehoben, und damit fließt kein Strom in irgendeiner der Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d, da eine Vielzahl von Spannungsquellen mit gleichen elektromotorischen Kräften gemeinsam und ohne Last verbunden sind. Die Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d haben nämlich durch den Hauptmagnetfluß Φ1 keine Wirkung, so daß sie nicht das magnetische Feld in dem Spaltteil 7 beeinflussen.
Auf der anderen Seite wird durch elektrische Ströme, die in den anderen Bus-Bars, zum Beispiel 3 und 4, wie in Fig. 5 gezeigt ist, fließen, ein externer magnetischer Fluß Φm er­ zeugt. Der externe magnetische Fluß Φm wirkt in den opti­ schen Stromumformer 50 ein. Daher werden durch den externen magnetischen Fluß Φm Spannungen in den Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d induziert. In diesem Fall wird der externe magnetische Fluß Φm mit den jeweiligen Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d in den Richtungen, die verschieden voneinander sind, verkettet. Die Polaritäten und die Intensitäten der in den Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d induzierten Spannungen sind verschieden voneinander. Als Ergebnis fließen elektri­ sche Ströme entsprechend der Unterschiede in den Spannungen in den jeweiligen Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d über die Leitungen 13a und 13b. Damit fließen Ströme in beiden Rich­ tungen und mit beiden Intensitäten zur Aufhebung des exter­ nen magnetischen Flusses Φm. Da der gesamte Kern 6 gleichförmig durch gleich ausgebildete Wicklungen 12a, 12b, 12c und 12d bedeckt ist, wird der Einfluß des externen magnetischen Flusses Φm nicht nur lediglich von dem Spaltteil 7 entfernt, sondern ebenso von den gesamten Teilen des Kerns 6. Dement­ sprechend wird die magnetische Reluktanz der gesamten Teile des Kerns 6 von dem Einfluß des externen magnetischen Flus­ ses Φm geschützt, und damit wird eine durch die Änderung der magnetischen Reluktanz des Kerns 6 verursachte Fehlerkompo­ nente, die in dem erfaßten Signal enthalten sein könnte, entfernt. Somit wird die Genauigkeit des Stromumformers ver­ bessert.
Unter Bezugnahme auf ein Verbindungsdiagramm gemäß Fig. 4 wird ein weiteres, bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines op­ tischen Stromumformers entsprechend dieser Erfindung be­ schrieben.
Gemäß Fig. 4 werden sechs Wicklungen 12a, 12b, 12c, 12d, 12e und 12f zur Entfernung des Einflusses des externen magnetischen Flusses Φm verwendet. Die Windungszahlen und die Weiten der jeweiligen Wicklungen 12a, 12b, 12c, 12d, 12e und 12f sind gleich. Ferner sind im ganzen die Wicklungen 12a, 12b, 12c, 12d, 12e und 12f gleichförmig um den gesamten Kern 6 gewunden. Die weiteren Elemente zur Ausbildung des optischen Stromumformers sind dieselben wie bei dem in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel. Daher sind die weiteren Elemente aus der Beschreibung und der Darstellung weggelassen. Die Anzahl der um den Kern 6 herum vorgesehenen Wicklungen kann beliebig gewählt werden, jedoch wird eine gerade Anzahl bevorzugt.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird für den Stromnachweis eine Faradayzelle 8 verwendet, welche die Intensität des magnetischen Flusses zu der Modulation des Lichtes umwandelt. Des weiteren kann auch eine Hall-Zelle verwendet werden, welche direkt die Intensität des magnetischen Flusses in die Potentialdifferenz umwandelt.
Obwohl die Erfindung mit einem bestimmten Grad von Besonderheit in ihrer bevorzugten Form beschrieben wurde, wird vermerkt, daß die vorliegende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform in den Konstruktionsdetails, der Kombinationen der Anordnung der Teile auch verlagert werden kann.

Claims (3)

1. Optischer Stromumformer mit:
  • - einem C-förmig ausgebildeten, kreisförmigen Eisenkern (6), der einen Spaltteil (7) aufweist und um eine Sammelschiene (2, 3, oder 4) herum vorgesehen ist, in welcher ein zu erfassender Strom fließt;
  • - einer in dem Spaltteil (7) des kreisförmigen Eisenkerns (6) vorgesehenen magnetooptischen Zelle (8) zum Erfassen eines magnetischen Flusses in dem kreisförmigen Eisenkern (6), zum Ausgeben eines physikalisch geänderten Signales als Reaktion auf die Intensität des magnetischen Flusses;
  • - einer Vorrichtung (15) zur Messung des physikalisch geänderten Signales;
gekennzeichnet durch, zumindest vier Windungen (12a, 12b, 12c, 12d) mit jeweils derselben Windungszahl, wobei die Weiten der Wicklungen gleichförmig entlang des ganzen Teiles des kreisförmigen Eisenkerns (6) vorgesehen sind, und die Anschlüsse der jeweiligen Windungen mit derselben Polarität miteinander verbunden sind (13a, 13b).
2. Optischer Stromumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetooptische Zelle (8) eine Faradayzelle darstellt und die Vorrichtung (15) zur Erfassung der Intensität des Stromes eine fotoelektrische Umwandlungsvorrichtung darstellt.
DE4037737A 1989-12-14 1990-11-27 Optischer stromumformer Granted DE4037737A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP89326289A JPH03185362A (ja) 1989-12-14 1989-12-14 変流器

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4037737A1 DE4037737A1 (de) 1991-06-20
DE4037737C2 true DE4037737C2 (de) 1992-03-19

Family

ID=18186109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4037737A Granted DE4037737A1 (de) 1989-12-14 1990-11-27 Optischer stromumformer

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5066903A (de)
JP (1) JPH03185362A (de)
DE (1) DE4037737A1 (de)
FR (1) FR2656152B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020124516A1 (de) 2020-09-21 2022-03-24 Turck Duotec GmbH Sensor mit Lichtleiteranschluss

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH05107272A (ja) * 1991-10-17 1993-04-27 Hitachi Ltd 三相一括形光変流器
FR2683912B1 (fr) * 1991-11-18 1993-12-31 Gec Alsthom Sa Dispositif optique de mesure du courant dans une installation a enveloppe metallique a la terre.
DE4236378C1 (de) * 1992-10-28 1994-06-30 Schorch Gmbh Hochspannungstransformator
US5594332A (en) * 1994-10-12 1997-01-14 Iris Electronics Corporation Alternating current detector
JPH10185961A (ja) * 1996-12-20 1998-07-14 Mitsubishi Electric Corp 光変流器
AU1215400A (en) 1998-10-21 2000-05-08 Paul G. Duncan Methods and apparatus for optically measuring polarization rotation of optical wave fronts using rare earth iron garnets
SE525864C2 (sv) * 2003-07-03 2005-05-17 Danaher Motion Stockholm Ab Metod och anordning för strömmätning med strömtranformatorer vid stora strömmar
CN101617237A (zh) * 2006-07-31 2009-12-30 尼克斯特法斯T&D公司 用于三相气体绝缘装置的传感器和传感方法
JP5461295B2 (ja) * 2010-05-13 2014-04-02 株式会社日立製作所 ガス絶縁機器用光変流器
CN103163352B (zh) * 2013-03-21 2015-06-10 哈尔滨工业大学 一种混合式光学电流互感器及其实现自校正测量的方法
CN107561337B (zh) * 2017-09-01 2024-07-23 全球能源互联网研究院 光纤电流互感器的制备方法及其所制备的光纤电流互感器

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3413055A (en) * 1961-04-12 1968-11-26 Gen Electric Magneto-optic glass body and electric circuit element in read-out apparatus including the same
US3324393A (en) * 1963-07-26 1967-06-06 Gen Electric Magneto-optical electric current sensing arrangement
CH591699A5 (en) * 1975-11-14 1977-09-30 Lem Liaisons Electron Mec Current measuring circuit using transformer - has amplifier providing feedback to secondary coils on transformer core surrounding conductor
US4855671A (en) * 1983-04-13 1989-08-08 Fernandes Roosevelt A Electrical power line and substation monitoring apparatus
JPS59198359A (ja) * 1983-04-27 1984-11-10 Kansai Electric Power Co Inc:The 光学式電流変成装置
US4894609A (en) * 1985-08-07 1990-01-16 Ngk Insulators, Ltd. Electrical measuring device
JPS62159053A (ja) * 1986-01-07 1987-07-15 Toshiba Corp 光変流器

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020124516A1 (de) 2020-09-21 2022-03-24 Turck Duotec GmbH Sensor mit Lichtleiteranschluss

Also Published As

Publication number Publication date
US5066903A (en) 1991-11-19
FR2656152B1 (fr) 1993-04-09
FR2656152A1 (fr) 1991-06-21
JPH03185362A (ja) 1991-08-13
DE4037737A1 (de) 1991-06-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69434496T2 (de) Gleichstromsensor
DE4037737C2 (de)
EP0815455B1 (de) Aktives optisches strommess-system
DE19930412C1 (de) Aktiv abgeschirmte supraleitende Magnetanordnung mit Feldstörungskompensation
DE19838536A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bildung eines oder mehrerer Magnetfeldgradienten durch einen geraden Leiter
CH427027A (de) Magneto-optische Anordnung zur Ermittlung der Stromstärke in einem Hochspannungsleiter
DE112015005669T5 (de) Stromsensor und Messvorrichtung
DE2041594B2 (de) Einrichtung zur ueberwachung des luftspaltes in rotierenden elektrischen maschinen
DE19542899B4 (de) Wechselstromsensor auf der Basis einer Parallelplattengeometrie und mit einem Shunt zur Selbstspeisung
DE3307105C2 (de)
DE69019619T2 (de) Optischer Stromtransformator.
DE3701037C2 (de) Elektromagnetische Abschirmung für eine Transformatoreinheit
DE2626060A1 (de) Wirbelstrom-messonde zur zerstoerungsfreien werkstoffpruefung
EP0596566B1 (de) Hochspannungstransformator
DE10011047B4 (de) Direktabbildender Stromsensor
DE102022111747A1 (de) Differenzstromsensor für hohe Ströme
CH684504A5 (de) Vorrichtung zum Nachweis eines elektrischen Stromes.
DE2646467C3 (de) Supraleitende Spulenanordnung für Meozwecke
DE2333242C2 (de) Digitaler magnetooptischer Meßwandler für Hochspannung
EP0242560A1 (de) Anordnung zur berührungslosen Messung des elektrischen Stroms in einem Leiter
DE19653552C2 (de) Summenstrom-Wandleranordnung
DE3125253C2 (de) Elektronenlinse mit drei Magnetpolstücken
EP0267498B1 (de) Flusskompensierter Stromwandler
DE202013010178U1 (de) Stromerfassungsvorrichtung
DE19924237A1 (de) Einrichtung zur Überwachung des Stroms eines elektrischen Leiters

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee