DE4033C - Kondensationsvorrichtiing für Dampfmaschinen - Google Patents

Kondensationsvorrichtiing für Dampfmaschinen

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DE4033C
DE4033C DENDAT4033D DE4033DA DE4033C DE 4033 C DE4033 C DE 4033C DE NDAT4033 D DENDAT4033 D DE NDAT4033D DE 4033D A DE4033D A DE 4033DA DE 4033 C DE4033 C DE 4033C
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Germany
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piston
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steam engines
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DENDAT4033D
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O. HlLLIC, Civil-Ingenieur, in Berlin, Kessel-Strafse 23
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B3/00Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
    • F28B3/04Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium by injecting cooling liquid into the steam or vapour

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

1878.
O. HILLIG in BERLIN. Co η densati on s-Vorrichtu ng für Dampfmaschinen.
Patcntirt im Deutschen Reiche vom 12. funi 187S ab.
In Fig. ι ist der Condensator in einem Längenschnitt X- Y1 Fig. 2, in Fig. 2 in dem Querschnitt S-T, Fig. 1, und in Fig. 3 und 4 ist die Einrichtung des Kolbens dargestellt.
In der Hauptsache besteht der Condensator i aus dem Condensationsraum C, dem mit diesem j in einem Stück gegossenen Pumpencylinder A, j welcher auf beiden Seiten mit Deckeln // geschlossen ist, und dem Kolben B. D ist das mit dem Cylinder der Dampfmaschine in Verbindung stehende Abdampfrohr; E das Saugbezw. Zuflufsrohr für das kalte Einspritzwasser; F ein siebartig durchlöcherter Boden; KK ein Kanal mit Ventil V, welcher den Condensationsraum C mit dem Pumpencylinder A verbindet; G der Abflufskanal für das warme Wasser mit Ventil /; Z eine mit dem Kolben von A verbundene Zunge, welche in Verbindung mit dem Kolben den Cylinder in. zwei Räume scheidet und Zu- und Abflufsrohr wasserdicht von ein- *ander trennt;.mm sind in Nuthen bewegliche Backen, welche durch elastische Körper η η, Gummi oder Federn aus Stahl, gegen die Breitseite der Zunge Z angedrückt werden und dadurch Abdichtung bewirken.
Seine rotirende Bewegung in der Richtung des Pfeiles erhält hier der Kolben B durch eine Kurbel L, welche mit einer in der Axenrichtung des Cylinders liegenden Welle verbunden ist, mittelst der auf dieser letzteren sitzenden Riemscheibe R.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird die Riemscheibe F nach der Pfeilrichtung in drehende Bewegung gesetzt, so dreht sich mit ihr in derselben Richtung Kurbel und Kolben, indem letzterer mit seinem äufseren Umfang an dem inneren Umfang der Cylinderwand, theils gleitend, theils rollend herumgeführt wird, wobei die Zunge Z eine auf- und abgehende sowohl,, als gleichzeitig eine schwingende Bewegung macht. Hierdurch wird Wasser aus dem Saugrohr E angesogen, welches in der Heilrichtung über den Siebboden F tritt, der dasselbe regeniörmig in den Condensationsraum C fallen läfst. Gleichzeitig tritt bei D auch Dampf in den Condensationsrrurm, weicher von dem herabtropfenden Wasser condensirt wird. Das Gemisch von Dampf und Wasser sammelt sich im Condensationsraum so hoch, bis es über die Oberkante der Rippe ο in den Kanal K fällt und durch denselben, gleichzeitig mit der Luft im Condensator, in der Pfeilrichtung in den Cylinder A tritt und dem Kolben B nachfliefst, weicher es auf der entgegengesetzten Seite durch G ins Freie befördert.
Nach oben hin ist der Condensationsraum durch den Deckel P abgeschlossen, in welchem eine Oeffnung Q zur Aufnahme des Vacuummeters dient.
Der Kolben, Fig. 3 und 4, ist selbstspannend sowohl hinsichtlich der Berührung seines Umfanges mit der Cylinderflächc, als auch in Hinsicht der Berührung seiner seitlichen Dichtungsflächen mit den inneren Flächen der Cylinderdeckel H. In ersterem Falle wird dies durch die Spiralfedern i i (oder auch durch Gummiringe) bewirkt. Dieselben umgeben die Büchse u- des Kurbelzapfens und werden in folgender Weise zur richtigen Spannung gebracht :
Die Summe der Radien des Kurbelkreises und des Kolbens wird um einige Millimeter gröfser gemacht als der Radius des Cylinders A. Beim Einsetzen des Kolbens B in den Cylinder werden dann die Federn ii zusammengedrückt derart, dafs sie den Kolben mit einem gewissen Druck stets in der Richtung der Kurbel gegen die Cylinderw.ind an-, pressen. Die selbsttätige Dichtung des Kolbens an den Seitenilächen wird dadurch erreicht, dafs zwischen den zwei den Kolbenkörper umspannenden Ringen r und ry ein elastischer Ring j (Gummiring) eingelegt ist, welcher r und rx gegen den Cylincterdeckd drückt. Durch die eingeschobenen Federn// ist >' am Gleiten um die Axe des Kolbenko'rpers verhindert ;
Die schmale, an den Cylinllerdeckeln anliegende Seite der Zunge Z ist in -ähnlicher Weise selbstspannend gemacht, indem »wischen
dieser und der T-fÖrmigen Metallschiene w ein Gummistreifen g eingelegt ist, wie aus dem Querschnitt der Zunge Z, Fig. 3, näher hervorgeht.
Die Befestigung der Zunge an dem Kolbenkörper geht aus der Zeichnung ebenfalls näher hervor.
Der Kurbelzapfen α ist hohl zur Aufnahm, von Schmiermaterial.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination eines Pumpencondensator in Verbindung mit einer Pumpe mit rohrenden sich selbst spannenden Kolben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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