DE403186C - Verschluss fuer Gamaschen u. dgl. - Google Patents

Verschluss fuer Gamaschen u. dgl.

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DE403186C
DE403186C DEB112003D DEB0112003D DE403186C DE 403186 C DE403186 C DE 403186C DE B112003 D DEB112003 D DE B112003D DE B0112003 D DEB0112003 D DE B0112003D DE 403186 C DE403186 C DE 403186C
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DE
Germany
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slide
locking
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teeth
slot guide
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Expired
Application number
DEB112003D
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English (en)
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Bermas A G
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Bermas A G
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE403186C publication Critical patent/DE403186C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D17/00Gaiters; Spats
    • A41D17/005Fastening means for gaiters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschluß für Gamaschen u. dgl. Die Erfindung erstreckt sich auf einen Verschluß für Gamaschen u. dgl. unter Anwendung eines auf oder in einer Bodenplatte geführten Sperrschiebers, der mit nach einer Richtung hin geneigten Sperrzähnen ausgestattet ist.
  • Gegenüber bekannten Ausführungen kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Bodenplatte einen vor den Zähnen des Sperrschiebers liegenden, an einem Ende beweglich gehaltenen Sperrstift hat, welcher nahe seinem anderen Ende innerhalb einer Schrägschlitzführung schwingbar ist und mit den Sperrzähnen des Schiebers derart zusammenwirkt, daß diese bei der Schieberbewegung nach einer Richtung ein Zurück- und Auswärtsschwenken des Sperrstiftes in seiner Schlitzführung veranlassen, so daß sie wirkungslos unter den Stiften durchgleiten können, während die Zähne bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung den Sperrstift vorwärts innerhalb seiner Schlitzführung in ihre Bahn einsteuern, so daß er sich sperrend in die Zähne einsenkt, bis ein von Hand erfolgender Auslösedruck den Sperrstift in seiner Schlitzführung rückwärts und auswärts schwenkt und die Sperre löst.
  • Dadurch «wird ein einfacher, insbesondere für Gamaschen vorteilhafter und sicherwirkender Verschluß von selbstsperrender und keiner Federbeeinflussung unterliegender Wirkung erzielt, der sich innerhalb bestimmter Grenzen verschieden weit einstellt, durch die Spannung der miteinander zu verbindenden Teile selbst in Verschlußstellung eingehalten wird und sich in einfacher und bequemer `-eise durch einen Handdruck auf den unsichtbar und verdeckt liegenden Sperrstift lösen läßt.
  • In der Zeichnung ist der die Erfindung verkörpernde Verschluß in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt Abb. i die gesamte Verschlußanordnung auf der Innenseite der zu verbindenden Gamaschenteile, Abb. 2 und 3 den Verschluß allein im Schaubilde in Offen- und Schließstellung.
  • i und 2 sind die übereinandergreifenden Vorderteile einer Gamasche, die am unteren i?nde durch einen an sich bekannten Steckverschluß 3,4 zusammengehalten «,erden, während am oberen Ende des Gamaschenteiles 2 ein Einhakknopf 5 und am Gamaschenteil i der Schieberverschluß angeordnet ist. Dieser besteht aus einer Bodenplatte 6, in deren hochaedrückten Führungen 7 ein Verschlußschieber i i beweglich gehalten ist. Dieser ist nahe seiner oberen Kante mit einer Zahnleiste 12 ausgestattet, deren Zähne einseitig geneigt sind. Vor dem gezahnten Verschlußschieber i i sitzt in eingebogenen Lappen 8, 9 ein Sperrstift io in der Bodenplatte, der mit seinem unteren Ende beweglich in dein Lappen 8 sitzt, während er nahe dem anderen Ende eine Schrägschlitzführung 9' des oteren Lappens 9 durchsetzt. Die Sperrzähne 12 des Schiebers i i und der Sperrstift io sind derart zueinander angeordnet, daß die Sperrzähne 12 bei der SchieberbeNvegung i i rückwärts den Stift io zurück Lind entsprechend der Schrägschlitzführung 9' auswärts schwenken, so daß die Zähne wirkungslos unter dein Stift durchgleiten können (A1#1). 2), während sie bei entgegengesetzter Schieberbe@i-eguiig den Sperrstift io erfassen und innerhalb der Schlitzführung 9' vorwärts schwenken, so daß er sich sperrend in die Zähne einsenkt (Abb. 3).
  • Da die miteinander verbundenen und einander überlappenden Gamaschenteile das Bestreben haben, sich auseinanderzuziehen, so wird nach erfolgtem Verschlüsse infolge der selbsttätigen Sperrwirkung ein ungewolltes (-iffnen ausgeschlossen, vielmehr muß dieses von Hand veranlaßt «-erden, indem der Sperrstift io innerhalb seiner Schrägschlitzführung 9' zurückgeschwenkt und dadurch aus den Sperrzähnen ausgeklinkt wird.
  • Der Sperrschieber i i ist in seiner vorderen Stellung durch eine an der Bodenplatte 6 vorgesehene -Nase (6') begrenzt und trägt eine Einhaköffnung 13, die iiiit einer Gegenöffnung 13' in der Bodenplatte 6 übereinstimmt. An die Öffnung 13' schließt sich ein Längsschlitz 13" an, in dein der Hals 5' des Einhakknopfes 5 längsverschoben werden kann, wenn der Knopf von außen durch die beiden Offiiungen 13', 13 in das Schloß eingeführt und seitwärts verschoben wird, wobei der Kopf 5 in der Schieberiiffnung 13 liegt und den Schieber dadurch gegenüber der Bodenplatte vor- oder rückwärts schiebt. Die dauernde Vereinigung zwischen Bodenplatte und Zahnstangeiischieber unter Anwendung des Einhakknopfes als Gegenstück, wie es das Ausführtingsheispiel vorsieht, ist vorteilhaft, jedoch für die Wirksamkeit des Verschlusses nicht Bedingung. Es kann in Sonderfällen auch eine Ausführung benutzt werden, bei der die Bodenplatte C> und der Sperrstift io den einen Teil darstellen, der an der einen Gainaschenseite befestigt ist, während der Zahnstangenschieber i 1, 12 den zweiten Teil abgibt, der an der anderen Gainaschenkante befestigt ist und bei Herstellung des Verschlusses nach Art einer Einschiehzunge in die Bodenplatte eingeschoben wird, wobei der Sperrstift i i die gleiche Wirkung wie bei der vereinigten Ausführung ausübt. Die -Nase 6' an der Bodenplatte küninit bei der getrennten Ausführung in Wegfall, oder sie erhält einen Durchführungsschlitz für den Einsteckschieber.

Claims (3)

  1. PATENT- AN SPRÜci-iC: i. Verschluß für Gamaschen u. dgl. mit einem auf oder in einer Bodenplatte geführten Sperrschieber, der mit -'#,perrzälinen ausgestattet ist, dadurch gekennzeich-.@et, daß die Bodenplatte (6) einen vor den Zähnen (12) des Sperrschiebers (ii) liegenden, am einen Ende angelenkten Sperrstift (io) hat, welcher nahe seinem anderen Ende innerhalb einer Schrägschlitzführung (9') schwingbar ist und mit den Sperrzähnen (12) des Schiebers (ii) derart zusammenwirkt, daß die Sperrzähne bei der Schieberbewegung nach der einen Richtung ein Zurück- und Auswärtsschwenken des Sperrstiftes in seiner Schlitzführung veranlassen und wirkungslos unter dein Stift durchgleiten, während die Zähne bei entgegengesetzter Schieherrichtung den Sperrstift vorwärts innerhalb seiner Schlitzführung in ihre Bahn einsteuern, so daß er sich sperrend in die Zähne einsenkt, bis ein von Hand erfolgender Auslösedruck den Sperrstift in seiner Schlitzführung rückwärts und auswärts schwenkt und die Sperre löst.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrzähne (12) des Schiebers (ii) nahe dein oberen Sperrstiftende (io) und dessen Schrägschlitzführung (9') angeordnet sind.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gezahnte Verschlußschieber (i i, 12) ständig mit der Bodenplatte (6) vereinigt und an der einen Kante der zti verbindenden Teile befestigt ist, während an der anderen Kante ein Einliakknopf (5, 5') sitzt, der in die hintereinanderliegenden Öffnungen (13 bzw. 13') des Schiebers und der Bodenplatte von außen einsetzbar ist und durch den Längsschlitz (13') der Bodenplatte seitwärts geschoben werden kann, wobei der Knopfkopf (5) in der Öffnung (13) des Schiebers liegt und diesen dadurch gegenüber der Bodenplatte (6) vor- oder rückwärts schiebt.
DEB112003D 1923-12-13 1923-12-13 Verschluss fuer Gamaschen u. dgl. Expired DE403186C (de)

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DE403186C true DE403186C (de) 1924-09-25

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