DE4031729C2 - Waschmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine zum Waschen,
Reinigen, Entölen und/oder Entfetten von Werkstücken.
Bei der Bearbeitung von Werkstücken sind diese häufig
neben anderen Verunreinigungen mit einem Öl- oder
Fettfilm überzogen bzw. werden mitunter auch durch die
Bearbeitung ölig oder fettig. Dies gilt z. B. für
Stanzteile, aber auch Werkstücke, die durch Drehen,
Fräsen, Biegen oder dgl. bearbeitet werden.
Dieser Öl- bzw. Fettfilm muß anschließend wieder ent
fernt werden. Dies ist insbesondere dann notwendig,
wenn die Werkstücke nachfolgend noch weiter bearbeitet
oder behandelt werden sollen, z. B. eine galvanische
Behandlung.
Hierzu ist es bekannt, die Teile in Trichlorethylen
oder Perchlorethylen zu waschen. Da diese Wäsche so
wohl gesundheits- als auch umweltschädlich ist, sind
derartige Waschanlagen häufig an einer gesonderten
Stelle angeordnet, zu denen die zu reinigenden bzw.
waschenden Werkstücke gebracht werden müssen. Proble
matisch ist jedoch auch die Entsorgung der Waschflüs
sigkeit.
Das bekannte Verfahren stellt damit nicht nur einen
hohen Aufwand, sondern auch einen nicht unbedeutenden
Kostenfaktor dar.
Die DE 34 32 702 A1 beschreibt ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Aufbereiten bzw. Reinigen von veröltem
Haufwerk. Hierbei wird das verölte Material in eine
Waschtrommel eingeleitet und dort in einer Waschlauge
im Gegenstrom gewaschen. Des weiteren wird hierbei das
Waschgut an der Trommelwandung durch Tragflächen ange
hoben. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß durch das
Anheben des Waschgutes dieses beim Zurückfallen durch
das Zurückfallen und durch den Aufprall auf die Trom
melwandung bzw. auf das übrige Waschgut dieses beschä
digt wird, soweit es sich um Waschgut handelt, für
welches eine weitere Verwendung bzw. eine Weiterverar
beitung vorgesehen ist und es sich nicht um zu reini
gende Späne oder sonstige Abfallprodukte handelt.
Die DE 28 04 729 A1 beschreibt ein Verfahren zum Wa
schen und Trocknen von Schüttgut, insbesondere zer
kleinerten Kunststoffabfällen, sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens. Die in der DE 28 04 729 A1
dargestellte Vorrichtung weist hierbei starr
angeordnete Röhren auf, in welchen eine von einem Mo
tor angetriebene Förderschnecke angeordnet ist.
Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß sich zwi
schen der sich relativ zur Röhrenwand bewegenden För
derschnecke und der Röhrenwand selbst die zu reinigen
den Teile verklemmen können und dies zu einer Beschä
digung der zu reinigenden Teile oder gar zu einer Be
schädigung der Vorrichtung selbst führen kann. Des
weiteren ist diese Vorrichtung wenig kompakt und daher
stark platzraubend.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, ein Waschverfahren bzw. eine Waschmaschine
zu schaffen, die die vorstehend beschriebenen Nachtei
le nicht besitzt, insbesondere, die ohne lange Zwi
schenwege bei Bedarf direkt oder in der Nähe der Stel
le angeordnet werden kann, an der die Bearbeitung der
Werkstücke erfolgt, wobei hier die Wäsche auf einfache
Weise schnell und umweltfreundlich erfolgen soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Waschmaschine zum Waschen, Reinigen, Entölen
und/oder Entfetten von Werkstücken eine in einem Ge
häuse angeordnete rotierende Waschtrommel aufweist,
die eine Zugabe- und eine Auslaßöffnung aufweist, wo
bei die Zugabeöffnung zu der Trommel jeweils auf einer
offenen Stirnseite und die Auslaßöffnung jeweils auf
der anderen Stirnseite angeordnet ist, und die Sprüh
düsen zur Zugabe von Waschlauge aufweist, wobei in dem
Gehäuse außer der Waschtrommel eine rotierende Ab
sprühtrommel und eine rotierende Trockentrommel ange
ordnet ist, und wobei die Trommeln mit Transportglie
der für die Werkstücke versehen sind, wobei die Wasch
trommel teilweise in ein Überlaufbecken eintaucht, und
daß die Sprühdüsen derart angeordnet sind, daß die
Waschlauge in dem Überlaufbecken verwirbelt wird.
Erfindungsgemäß können nunmehr die Werkstücke bzw. die
zu waschenden Teile direkt von der Bearbeitungsstation
zu der Waschmaschine zugeführt werden, wobei die ge
samte Wäsche, Reinigung und Trocknung kompakt und
platzsparend in einem einzigen Gehäuse erfolgen kann.
Die Waschmaschine kann dabei im Durchlaufverfahren,
d. h. kontinuierlich, arbeiten, womit eine schnelle
Reinigung mit geringer Durchlaufzeit möglich ist.
Eine erfindungsgemäße Ausgestaltung besteht darin, daß
die Waschtrommel teilweise in ein Überlaufbecken ein
taucht, und daß die Sprühdüsen derart angeordnet sind,
daß die Waschlauge in dem Überlaufbecken verwirbelt
wird.
Durch die Verwendung eines Überlaufbeckens und das
teilweise Eintauchen der zu reinigenden Werkstücke
erfolgt eine sehr schnelle und optimale Reinigung. So
schwimmt z. B. das leichtere Öl auf und kann von der
Oberfläche abgezogen werden, während über die Sprühdü
sen stets frische Lauge zugeführt wird. Durch die Verwirbelung
wird weiterhin auch erreicht, daß Öl oder
Fett auch an schwer zugänglichen Stellen entfernt wer
den kann.
Da die erfindungsgemäße Waschmaschine als kompakte
Einheit ausgebildet ist, kann sie z. B. direkt neben
der Bearbeitungsstation angeordnet werden, wobei man
die zu waschenden Werkstücke automatisch in die Wasch
trommel einbringen kann. Auf diese Weise ist keinerlei
zusätzliches Personal für die Wäsche erforderlich. So
können z. B. auch am Schluß nach der Trocknung die ge
reinigten und getrockneten Teile in einen Sammelkasten
ausgeworfen werden.
Durch diesen direkten Anschluß an die jeweilige Werk
stückbearbeitungsmaschine entfallen Transportkosten
und Zwischenlagerkosten. Ebenso wird die Umwelt gerin
ger belastet, da keine Zwischenlagerung der Teile er
folgt, wobei Öl auslaufen bzw. abtropfen kann.
Bei Verwendung einer alkalischen Waschlauge, die in
erfinderischer Weise als besonders bevorzugtes Wasch-
bzw. Reinigungs- und Entölungsmittel eingesetzt wird,
entstehen weder Umweltschutzprobleme noch aufwendige
Entsorgungskosten, denn eine alkalische Waschlauge
kann nach Verbrauch problemlos entsorgt werden.
In einfacher Weise kann dabei vorgesehen sein, daß
unter dem Überlaufbecken ein Vorratsbehälter angeord
net ist, das über eine Pumpleitung mit dem Überlauf
becken verbunden ist, wobei für den Rücklauf das Über
laufbecken mit einer Überlaufkante versehen ist.
Durch diese Ausgestaltung läßt sich die Waschlauge auf
einfache Weise im Kreislauf führen. Ein geringer
Waschlaugenbedarf ist dabei gegeben, wenn der Vorrats
behälter mit einer Entölungseinrichtung versehen ist.
In diesem Falle zieht man von dem Vorratsbehälter öli
ge Waschlauge ab und kann diese nach einer Entölung
wieder in den Vorratsbehälter einbringen, von wo sie
entsprechend gereinigt über die Sprühdüsen wieder auf
die Werkstücke gebracht wird. In diesem Falle kann die
Waschlauge weitgehend im Kreislauf geführt werden und
es ist lediglich erforderlich, in geringem Maße fri
sche Waschlauge zuzugeben.
Eine weitere sehr vorteilhafte Weiterbildung der Er
findung besteht darin, daß die Antriebe für die Trommeln
so gesteuert sind, daß die jeweils einer Trommel
nachfolgende Trommel schneller rotiert als die voran
gegangene.
Durch diese Antriebsfolge werden Staus in den nachfol
genden Trommeln vermieden, da diese ja einen entspre
chend schnelleren Durchsatz besitzen.
Eine sehr kompakte und platzsparende Waschmaschine
ergibt sich, wenn vorgesehen ist, daß die Waschmaschi
nentrommel und die Absprühtrommel in dem Gehäuse ne
beneinander angeordnet sind und daß die Trockentrommel
unter der Absprühtrommel angeordnet ist.
Da dabei der Vorratsbehälter, der ein entsprechendes
Volumen besitzen sollte, unter der Waschtrommel ange
ordnet werden kann und die Absprühtrommel und Trocken
trommel übereinander angeordnet sind, wobei ein Sam
melbecken für das beim Absprühvorgang in der Absprüh
trommel anfallende Waschwasser darunter angeordnet
werden kann, der jedoch kleiner ausgebildet sein kann,
wie das Vorratsbecken, erhält man auf diese Weise eine
sehr kompakte und platzsparende Einheit.
Von Vorteil ist es, wenn der Sammelbehälter mit dem
Vorratsbehälter verbunden ist.
Die in dem Vorratsbehälter angeordnete Waschlauge, mit
der der Waschvorgang stattfindet, ist konzentrierter
und kann z. B. in der Größenordnung von 5% liegen. Im
allgemeinen wird man bei der Behandlung der Werkstücke
in der Absprühtrommel auch Sprühdüsen vorsehen, die
eine geringe alkalische Rückbefeuchtung mit z. B. einer
1%igen Waschlauge durchführen, um einen Korrosions
schutz zu ergeben.
Durch das Absprühen der in der Waschtrommel gewasche
nen Werkstücke in dem Absprühbecken wird jedoch die
Konzentration in dem Sammelbecken immer stärker, wes
halb man diese Waschlauge zur weiteren Verwendung wie
der in den Vorratsbehälter zurückleiten kann. Auf die
se Weise spart man Waschmittel bzw. entsprechende Che
mikalien. Der Transport der Werkstücke von der Wasch
trommel zu der Absprühtrommel kann z. B. über ein För
derband erfolgen. Selbstverständlich sind jedoch hier
für auch andere Fördermittel geeignet. Deren Ausgestaltung
richtet sich z. B. nach den örtlichen Gegeben
heiten.
Werden Werkstücke aus einem magnetischen oder magneti
sierbaren Werkstoff verwendet, so kann in einer vor
teilhaften Ausgestaltung das Förderband als Magnetför
derband ausgebildet sein.
Der Weitertransport von einer Trommel zu anderen, die
untereinander angeordnet sind, kann z. B. über Rutschen
erfolgen. Dies kann z. B. zwischen der Absprühtrommel
und der darunterliegenden Trockentrommel der Fall
sein.
Als Transportglieder zum axialen Transport der Werk
stücke durch die Trommeln sind die verschiedensten
Einrichtungen möglich.
In einfacher Weise kann vorgesehen sein, daß die
Transportglieder an den inneren Umfangswänden der
Trommeln entlang laufende Spiralen sind.
Das Behandlungsergebnis wird besser und die Reini
gungszeit kann kürzer gehalten werden, wenn die Waschlauge
in dem Vorratsbehälter und/oder dem Sammelbehäl
ter durch Heizelemente auf einer erhöhten Temperatur
gehalten wird. In einem derartigen Falle wird man zur
Energieeinsparung im allgemeinen auch das Gehäuse mit
einer Wärmeisolierung versehen.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Waschmaschine;
Fig. 2 eine Ansicht der Waschmaschine nach der Fig. 1
aus Pfeilrichtung A;
Fig. 3 in verkleinerter Darstellung eine Seitenan
sicht (ausschnittsweise), aus der der Weg der
Werkstücke durch die Waschmaschine ersichtlich
ist; und
Fig. 4 ausschnittsweise eine vergrößerte Darstellung
des Bereiches der Waschmaschine mit der Waschtrommel
und dem oberen Bereich des Vorratsbe
hälters.
Die in den Figuren beispielsweise dargestellte Wasch
maschine weist eine Waschtrommel 1, eine ungefähr in
gleicher Höhe daneben angeordnete achsparall dazu ver
laufende Absprühtrommel 2 und eine unter der Absprüh
trommel 2 angeordnete Trockentrommel 3 auf. Die drei
Trommeln sind in einem mit einer Isolierung 4 versehe
nen Gehäuse 5 untergebracht. Das Gehäuse 5 steht auf
einem Sockel 6 und ist deshalb bei Bedarf problemlos
transportabel.
Unter der Waschtrommel 1 befindet sich ein Vorratsbe
hälter 7 und unter der Trockentrommel 3 ein Sammelbe
hälter 8, wobei die beiden Behälter ebenfalls in dem
Gehäuse 5 angeordnet sind. Dies gilt auch für die
nachfolgend noch näher beschriebenen Teile, mit Aus
nahme einer Entölungseinrichtung 9, die als an sich
bekannter Ringkammerentöler ausgeführt werden kann.
Selbstverständlich kann jedoch im Bedarfsfalle auch
noch die Entölungseinrichtung in einem gemeinsamen
Gehäuse angeordnet sein.
Auf einer Stirnseite besitzt die Waschtrommel 1 eine
Zugabeöffnung 10. Das Gehäuse 5 ist in diesem Bereich
mit einer Rutsche 11 versehen, die durch eine Öffnung
in dem Gehäuse 5 durchgeführt ist. Über die Rutsche 11
erfolgt die Zugabe von Werkstücke zu der Waschtrommel
1.
Die Waschtrommel 1, die Absprühtrommel 2 und die Troc
kentrommel 3 sind jeweils mit einer oder mehreren
nicht näher dargestellten Spiralen 12 versehen, die
spiralförmig entlang der inneren Umfangswände der
Trommeln von einer Stirnseite zur anderen verlaufen.
Durch die Spiralen erfolgt jeweils ein Transport der
Werkstücke von einer Stirnseite der Trommel zur ande
ren. An der stirnseitigen Auslaßöffnung 13 der Wasch
trommel 1 ist ein nicht näher dargestelltes Magnetför
derband 14 angeordnet, das gewaschene Werkstücke
schräg nach oben zu einer stirnseitigen Zugabeöffnung
15 der Absprühtrommel 2 transportiert. Dabei können
die Werkstücke vom oberen Ende des Magnetförderbandes
14 aus ebenfalls über eine Rutsche 16 in die Absprüh
trommel 2 eingebracht werden. In den Innenraum der
Absprühtrommel 2 münden ein oder mehrere Sprührohre
17, die die Waschlauge von den Werkstücken absprühen.
Über diese Sprührohre 17 oder über gesonderte
Sprührohre kann auch durch z. B. eine 1%ige Waschlauge
eine Rückbefeuchtung der gewaschenen Werkstücke in
Form eines Schutzfilmes erfolgen.
Auf der der eingabeseitigen Stirnseite mit der Zugabe
öffnung 15 gegenüberliegenden Stirnseite werden die
Werkstücke aus der offenen Stirnseite ausgeworfen und
gelangen über zwei weitere Rutschen 18 und 19 zu einer
stirnseitigen Zulauföffnung 20 der Trockentrommel 3.
Während des Durchganges durch die Trockentrommel 3
werden die Werkstücke durch elektrische Heizlüfter,
z. B. bei 200°C getrocknet.
Auf der anderen Stirnseite der Trockentrommel 3 befin
det sich die Auslaßöffnung 21, von wo aus die gewa
schenen und getrockneten Werkstücke in einen Sammelka
sten 22, eine Rutsche oder einen Auswurf gelangen. Von
dieser Stelle aus kann direkt der Transport der Werk
stücke zum nächsten Bearbeitungszentrum oder zum Fer
tiglager erfolgen.
Wie aus der Fig. 1 und insbesondere der vergrößerten
Darstellung der Fig. 4 ersichtlich ist, taucht die
Waschtrommel 1 teilweise in ein Überlaufbecken 23 ein,
das auf einer Seite eine Überlaufkante 24 und auf der
anderen Seite hochgezogenene Spritzwände 25 aufweist.
Die Spritzwände 25 liegen bezüglich der Drehrichtung
der rotierenden Waschtrommel 1 auf der aufsteigenden
Seite.
In dem Überlaufbecken 23 befindet sich ein Sprührohr
26, das sich achsparallel zur Längsachse der Wasch
trommel erstreckt und eine Vielzahl von auf Abstand
nebeneinander angeordneten Düsenöffnungen besitzt. Wie
ersichtlich ist die Lage der Sprührohres 26 mit seinen
Düsenöffnungen so gewählt, daß sie sich ungefähr auf
dem Niveau der Waschlauge in dem Überlaufbecken 23
oder geringfügig darunter oder darüber befinden. Das
Niveau bzw. die Höhe der Waschlauge in dem Überlauf
becken 23 wird durch die Überlaufkante 24 bestimmt.
Durch das Sprührohr 26 mit den Düsenöffnungen findet
eine Verwirbelung der Waschlauge und damit eine inten
sive Reinigung der Werkstücke statt. Über die Über
laufkante 24 gelangt die Waschlauge in den darunter
befindlichen Vorratsbehälter 7, von wo aus sie über
eine Pumpenleitung 27 mit einer Pumpe 28 wieder in das
Sprührohr 26 zurückgepumpt wird.
Auf der Oberfläche des Vorratsbehälters 7 befindet
sich eine Ölabsaugeeinrichtung 29 mit einer Verbin
dungsleitung 30, die zu der Entölungseinrichtung 9
führt, von wo aus nach einer entsprechender Entölung
wieder eine Rückführung der gereinigten Waschlauge in
den Vorratsbehälter erfolgt.
Die drei Trommeln werden auf nicht näher dargestellte
Weise von einem Antriebsmotor 31 aus über einen nicht
näher dargestellten Antrieb bzw. eine entsprechende
Getriebeübersetzung 32 derart angetrieben, daß die
Absprühtrommel 2 etwas schneller rotiert wie die
Waschtrommel 1 und die Trockentrommel 3 wiederum etwas
schneller als die Absprühtrommel 2. Der Antrieb kann
z. B. über Zahnriemen oder Zahnscheiben erfolgen.
Aus der Fig. 2 sind einige Nebenaggregate der Waschma
schine ersichtlich, die entweder in dem gemeinsamen
Gehäuse 5 oder gesondert daneben angeordnet sein kön
nen.
Die Zuführung von Absprühflüssigkeit zu dem Sprührohr
17 erfolgt von dem Sammelbehälter 8 aus über ein An
saugrohr 35 und eine Pumpe 36 erfolgt.
Sowohl in dem Vorratsbehälter 7 als auch in dem Sam
melbehälter 8 sind Heizstäbe 37 und 38 angeordnet.
Durch die Heizstäbe kann die Waschlauge jeweils auf
z. B. 70° erwärmt werden.
Als alkalische Waschlauge kann eine handelsübliche
Waschlauge verwendet werden, wie es z. B. zum Waschen
von Wäsche auf dem Markt ist.
Der Wasserstand in den Behältern, insbesondere in dem
Vorratsbehälter 7, kann durch einen Fühler überwacht
werden und dessen Nachfüllung kann z. B. automatisch
von dem Sammelbehälter 8 aus erfolgen.
In den Sammelbehälter 8 gelangt die Waschflüssigkeit
aus der Absprühtrommel 2 von einem darunter angeordne
ten Auffangbecken 39 über einen Rücklaufkanal 40. Da
sich der Sammelbehälter 8 unter der Absprühtrommel 2
efindet, kann der Zulauf zu ihm durch den Rücklaufkanal
40 in einfacher Weise in Form einer Falleitung
erfolgen.
Claims (14)
1. Waschmaschine zum Waschen, Reinigen, Entölen
und/oder Entfetten von Werkstücken mit einer in
einem Gehäuse (5) angeordneten rotierenden Wasch
trommel (1), die eine Zugabeöffnung (10) und eine
Auslaßöffnung (15) aufweist, wobei die Zugabeöff
nung zu der Trommel (1) jeweils auf einer offenen
Stirnseite und die Auslaßöffnung jeweils auf der
anderen Stirnseite angeordnet ist, und die Sprüh
düsen (17) zur Zugabe von Waschlauge aufweist, wo
bei in dem Gehäuse (5) außer der Waschtrommel (1)
eine rotierende Absprühtrommel (2) und eine rotie
rende Trockentrommel (3) angeordnet ist, und wobei
die Trommeln (1, 2, 3) mit Transportgliedern
(Spiralen 12) für die Werkstücke versehen sind,
wobei die Waschtrommel (1) teilweise in ein Über
laufbecken (23) eintaucht, und daß die Sprühdüsen
(26) derart angeordnet sind, daß die Waschlauge in
dem Überlaufbecken (23) verwirbelt wird.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
unter dem Überlaufbecken (23) ein Vorratsbehälter
(7) angeordnet ist, der über eine Pumpenleitung
(27) mit dem Überlaufbecken (23) verbunden ist,
wobei für den Rücklauf das Überlaufbecken (23) mit
einer Überlaufkante (24) versehen ist.
3. Waschmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebe für die Trommeln (1, 2, 3) so gesteuert
sind, daß die jeweils einer Trommel nachfolgende
Trommel schneller rotiert.
4. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Waschmaschinentrommel (1) und die Absprühtrom
mel (2) in dem Gehäuse (5) nebeneinander angeord
net sind und daß die Trockentrommel (3) unter der
Absprühtrommel (2) angeordnet ist.
5. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
unter der Absprühtrommel (2) ein Sammelbehälter
(8) angeordnet ist, der über einen Rücklaufkanal
(40) mit einem unter der Absprühtrommel (2) ange
ordneten Auffangbecken (39) verbunden ist.
6. Waschmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Sammelbehälter (8) und der Vorratsbehälter (7)
miteinander verbunden sind.
7. Waschmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorratsbehälter (7) mit einer Entölungsein
richtung (9) verbunden ist, wobei die gereinigte
Waschlauge im Kreislauf geführt wird.
8. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Ausgangsseite der Waschtrommel (1)
und der Eingangsseite der Absprühtrommel (2) ein
Förderband (14) für die Werkstücke angeordnet ist.
9. Waschmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Förderband als Magnet-Förderband (14) ausge
bildet ist.
10. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Transportglieder an den inneren Umfangswänden
der Trommel entlanglaufende Spiralen (12) sind.
11. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Absprühtrommel (2) mit Sprühdüsen (17) für ein
Absprühen von Waschlauge und für eine alkalische
Wiederbefeuchtung und/oder eine entsprechende Kon
servierung versehen sind.
12. Waschmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorratsbehälter (7) mit Heizelementen (37)
versehen ist.
13. Waschmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Sammelbehälter (8) mit Heizelementen (34) ver
sehen ist.
14. Waschmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
alle Trommeln (1, 2, 3) stirnseitig offen sind.
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| DE (1) | DE4031729C2 (de) |
Cited By (2)
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| DE3432702A1 (de) * | 1983-09-08 | 1985-05-15 | Georg Von Dipl.-Ing. 4044 Kaarst Bormann | Verfahren, anlage und/oder vorrichtung zum aufbereiten von veroeltem haufwerk o.dgl. materialien |
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