DE4029397C2 - Telefonanrufbeantworter mit unterschiedlichen Ansagetexten für jede Telefonleitung - Google Patents

Telefonanrufbeantworter mit unterschiedlichen Ansagetexten für jede Telefonleitung

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DE4029397C2 DE19904029397 DE4029397A DE4029397C2 DE 4029397 C2 DE4029397 C2 DE 4029397C2 DE 19904029397 DE19904029397 DE 19904029397 DE 4029397 A DE4029397 A DE 4029397A DE 4029397 C2 DE4029397 C2 DE 4029397C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Telefonanrufbeantworter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es gibt Abteilungen von Behörden oder Firmen, die für ihren Telefonanschluß einen Anrufbeantworter benötigen. Für 2 verschiedene Abteilungen würden, wegen den unterschiedlichen Ansagetexten (- gemäß der Postvorschrift -), 2 Anrufbeantworter benötigt. Berücksichtigt man die Anrufe mit Aufzeichnungen, könnte man mit einem einzigen Anrufbeantworter auskommen.
Es gibt schon Anrufbeantworter für mehrere Telefonleitungen z. B. (EP 00 57 852). Jedoch bietet die digitale Abspeicherung heute noch zu wenig Kapazität und die Ansage ist schnell vorbei. Außerdem ermöglicht er keine Aufzeichnung. Die Ansagen sind gleich, bis auf den eingefügten Satzteil. Einen Anrufbeantworter mit mehreren Ansagetexten auf einem Ansagetonband und mit Aufzeichnung zeigt die Offenlegungsschrift (DE 33 21 265), Beschreibung S. 4 ab Zeile 20. Laut Firmenunterlagen (Zettler-München) gibt es für den TAB 5.1 und TAB 5.2 Modulsystem Zusätze für eine 2. Leitung, Fernabfrage und Uhrzeiteinblendung, Beschreibung in der Offenlegungsschrift S. 5 ab Zeile 12. Somit wäre eine unterschiedliche Bearbeitung von den 2 Telefonleitungen denkbar. Jedoch können per Hand und Fernabfrage nur einer von 3 Ansagetexten ausgesucht werden, eine Aufteilung auf 2 Leitungen gibt es nicht. Außerdem ist auf die 2. Spur zuerst der 2. Ansagetext für "Nuransage" und anschließend nach einem festgelegten Bandabschnitt der 3. Ansagetext mit Aufzeichnung [sinngemäß siehe Abb. 1 oben, mit (8101)/ (8201)+(8202)]. Um den 3. Ansagetext zu benützen, wird beim Einschalten auf diesen - (in Telefonbereitschaft oder in Ansagetextbearbeitung) das Ansagetonband (in kurzer Zeit!) auf den Beginn dieses 3. Ansagetextes umgestellt. Da das Ansagetonband jedoch (ggf.) für den 1. Ansagetext unbedingt am Tonbandbeginn stehen muß, ist der 3. Ansagetext nicht sofort verfügbar.
Die Offenlegungsschriften (DE 28 42 364)+(DE 29 38 563) zeigen weitere Anrufbeantworter, die einen 2. Ansagetext auf der Ansagetonbandspur haben. Für eine 2. Telefonleitung erhalten sie jedoch nichts.
Außerdem soll beim Abhören der aufgezeichneten Gespräche eine Unterscheidung nach den verschiedenen Telefonleitungen möglich sein.
Aufgabe dieses Patentes ist, einen Anrufbeantworter für mindestens 2 Telefonleitungen zu schaffen, der mindestens 2 Ansagetexte für jede Telefonleitung zur Verfügung stellt und die vorher genannten Nachteile, des bisherigen Stands der Technik, nicht besitzt.
Diese Aufgabe wird bei einem Anrufbeantworter, gemäß des Anspruchs 1, durch die kennzeichnenden Merkmale gelöst. Weitere Ausgestaltung der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil der Unteransprüche beschrieben.
Die benötigten Baugruppen und Bauteile in den Bau-Einheiten , + sind (neben den Angaben in den Patentansprüchen) in den Tabellen 1+4 aufgeführt. Zusätzlich wird natürlich noch:
  • - ein Netzgerät (für die benötigten Spannungen und für die Taktfrequenz - für einen verwendeten Mikroprozessor),
  • - ggf. für die Gesamtsteuerung (66) einen Programmspeicher und die Eingabe- und Ausgabebausteine,
  • - für die Aufzeichnungs-Einheit ein Tonband,
  • - ein Gehäuse mit guter Anordnung der Bedienungselemente und
  • - ggf. weitere Baugruppen/Bauteile für die Fernabfrage benötigt, auch wenn in den Zeichnungen und Tabellen davon nichts erwähnt wird.
Zum besseren Verständnis noch folgende Einzelheiten: Die Ansteuerung zum Anfang des I. Ansagetextes (8001), oder des II. Ansagetextes (8002), erfolgt wie z. B. in den bekannten und anfangs erwähnten Anrufbeantwortern - hier mit II. Text-Einstellbaugruppe (29) genannt. Der Beginn beider Ansagetexte liegt zweckmäßigerweise bei allen Ansagetonbandspuren gleich (8001)+(8002).
Der I./II. Ansagetext-Wahltaster (28) mit 2 Taststellungen (außer die Mittelruhelage) ist für die manuelle Einstellung bei der Ansagetextbearbeitung. Zur Anzeige, welcher Ansagetext eingestellt ist, gibt es die Lampen LT1 und LT2, die von der II. Text-Einstellbaugruppe (29) angesteuert werden. Neben den üblichen (und nicht weiter erwähnten) Kontakten am Ansagetext-Wiedergabe-/Transport-Schalter (38) befindet sich ein zusätzlicher Arbeitskontakt (38 I), der den Ansagespur-Wahlschalterkontakt (48 I) (mit 2 oder 4 Stellungen) ansteuert/mit Strom versorgt und über eine Entkopplungsdiode (D₃₈) an die Anruf-Einheit ein Reset- Signal gibt.
Die Bedienungs- und Anzeige(-Baugruppe) (33) hat ferner alle bekannten Bauelemente, wie z. B. die nicht näher erwähnten und gezeichneten:
  • - Gespräch-Aufzeichnung-Wiedergabe-Schalter (31),
  • - Ansagetext-Aufnahmeschalter (39),
  • - Ansagetext-Steuersignal-Setztaster (19)
    • -des Ansage-Signalgebers (79) - (für die Umsteuerung von der Ansage zur Aufzeichnung) und zum manuellen Starten des Ansagetonbandes, usw.
Für jede Telefonleitung ist ein eigener Telefonbereit­ schafts-Schalter (TB.) in der Telefonbereitschafts- Schalterreihe (10) vorhanden, ebenso ein Ansagetext- Schalter (AT.) in der Ansagetext-Schalterreihe (12). Der Aufzeichnungs-Bandvoll-Signalgeber (71) gibt, wenn das Aufzeichnungstonband "voll" ist, das "Aufzeichnungs- Bandvoll"-Signal an die Gesamtsteuerung (66) ab. Dieses ABV-Signal kann von einem bestimmten Zählerstand an gebildet werden. Eine andere Möglichkeit bietet eine Lichtschranke, die das durchsichtige Nachlaufband erkennt.
Die Gesamtsteuerung (66), die (fast) den gesamten Anrufbeantworter steuert, ist zweckmäßigerweise mit einem Mikroprozessor und einem RAM, oder/und einem (E)(P)ROM als Programmspeicher ausgestattet.
Das Programm (für die) "Telefonbereitschaft" ist im Programmablaufplan (PAP) und (PAP 1) - 1. Schluß, bzw. (PAP 2) - 2. Schluß, dargestellt - siehe (Abb. 5-7). Bei Verwendung einer 3. und 4. Telefonleitung ist der mit (- · - · -) eingerahmte Abschnitt der 2. Telefonleitung übertragenerweise zwischen den beiden Übergangsstellen mit der Nr. 3 einzufügen.
Da der Abschnitt vom "Start" bis zur Übergangsstelle Nr. 5 und der Abschnitt zwischen den Übergangsstellen Nr. 6 und Nr. 2 von der "Hardware" der Anruf-Einheit ausgeführt wird, wird nur der Rest als "Software" im Programmspeicher abgespeichert.
Die Ein- und Ausgabe der Signale des Mikroprozessors erfolgt mit bekannten Bauteilen.
Und nun nähere Angaben zum Aufbau der Anruf-Einheit : In jeder (ggf. steckbaren) Anrufbaugruppe (14), (24), ggf. (34), (44), befindet sich für die Telefonschleife ein Anrufrelais (AN.) mit einem Kondensator (C.) in Reihe. Außerdem liegen die (I.) Ruhekontakte des Abschaltrelais (AB.) und des Schleifenrelais (SL.) und der (I.) Arbeitskontakte des Telefonbereitschafts-Schalters (TB.) im Anrufstromkreis. Am (I.) Ruhekontakt der Telefonbereitschafts-Schalter (TB.) kann mit Hilfe des (.W2′)-Anschlusses ein weiteres Gerät (Wecker etc.) angeschlossen werden; gleiches gilt für den (I.)- Arbeitskontakt des Abschaltrelais (AB.) mit dem Anschluß (.W2′′). Am (I.) Arbeitskontakt des Schleifenrelais (SL.) in der (.A)-Leitung und an der (.B)-Leitung werden die Kontakte des Umschaltkrelais (20), bzw. (30) oder (40), angeschlossen. Dabei ist die 1. Telefonleitung an den Ruhekontakten (20 III) und (20 IV) und der weiteren Telefonleitungen an den Arbeitskontakten (.OIII) und (.OIV) des jeweiligen Umschaltrelais (.O) angeschlossen. Dahinter (an den letzten Mittelkontakten) wird die Ansage/Aufzeichnungsweiche (18) der Ansage- Einheit angeschlossen, mit dem gemeinsamen Übertrager zur galvanischen Telefonstromkreistrennung von den restlichen Stromkreisen.
Am Arbeitskontakt (AN.I) des Anrufrelais (.) ist über die (AN.)-Leitung der eine Eingang des Anruf-Eingangsspeichers(.) (AE.) angeschlossen. Der 2. Eingang (Und-verknüpft) ist mit dem Anruffreigabeverteiler (84) verbunden. Dieser gibt abwechselnd nur einen Anruf-Eingangsspeicher(.), (AE.), durch ein Signal frei, so daß nicht 2 gleichzeitig einspeichern können. [Die Pausenzeit, bis zur nächsten Freigabe, richtet sich nach der Anzugszeit des Abschaltrelais(.) (AB.).]. Der Ausgang des Speichers bildet die (AE.)-Leitung. An der (AE2)-Leitung ist die Umschaltung für die 2. Leitung - gemäß Anspruch 2 - angeschlossen (für die 3.+4. Leitung gilt es übertragungsweise). An die (AE.)-Leitungen aller anderen Telefonleitungen ist jeweils ein Oder-Logigbaustein (OA.) mit dem Abschaltrelais (AB.) der entsprechenden Telefonleitung angeschlossen.
Im gemeinsamen Teil (64) der Anrufbaugruppen/Anruf-Einheit ist ein Oder-Logierbaustein (OAΦ), an dem alle (AE.)-Leitungen angeschlossen sind. Dessen Ausgang ist am Eingang der Rufimpuls-Zählstufe (74) und an einem (Und-verknüpften) Eingang des Anruf-Annahmespeichers (AAΦ) angeschlossen, während der 2.(Und-verknüpfte) Eingang am Ausgang der Ruf­ impuls-Zählstufe (74) angeschlossen ist. Der Zählereingang der Rufimpuls-Zählstufe (74) ist am Ausgang des Oder-Logig­ bausteins (OZΦ) angeschlossen, dessen Eingänge an alle (AN.)-Leitungen angeschlossen sind. Am Ausgang des Anruf- Annahmespeichers (AAΦ) liegt der eine (Und-verknüpfte) Eingang des Schleifen-Einschaltspeichers (SEΦ). Auf dem 2. (Und-verknüpften) Eingang liegt die Ansagetext-Bereit- Signal-Leitung / (ATB)-Signal-Leitung von der Gesamt­ steuerung (66). Der Speicherausgang bildet die (SEΦ)- Leitung, an die der eine Eingang aller Und-Logigbausteine (US.) mit dem Schleifenrelais(.) (SL.) angeschlossen ist. Der 2. Eingang des Und-Logigbausteines(.) (US.) ist an der eigenen (AE.)-Leitung angeschlossen. Die II. Arbeitskontakte (SL.II) aller Schleifenrelais(.) (SL.) sind parallelgeschaltet, und ergeben die (WS)-Signal-Leitung für die Gesamtsteuerung (66), die die übliche - "Weitere Steuerung" - des Anrufbeantworters veranlaßt [Im Programmablaufplan (PAP1), oder (PAP2), steht dafür U.S.W. - siehe (Abb. 6 oder 7)].
Die I. Kontakte (SL.I) liegen in der Telefonschleife der Anrufbaugruppen (14), (24), (34) oder (44).
An jeder (AE.)-Leitung ist der jeweilige Ansagetext- Schalter (AT.) angeschlossen, der - gemäß Anspruch 3 - das (I.AT)-Signal, oder das (II.AT)-Signal, an die Gesamtsteuerung (66) abgibt.
Eine Reset-Leitung von der Gesamtsteuerung (66) liegt auf den Rücksetzeingängen der Speicher und der Rufimpuls-Zählstufe (74). Liegt ein Reset-Signal/Rücksetz-Signal an, hat ein Signal auf den Eingängen der Speicher und der Rufimpuls-Zählstufe (74) keine Wirkung. Der Ausgang ist dann "O".
Sind nicht genügend Rufimpulse eingetroffen, weil der Teilnehmer aufgelegt hat, so erfolgt von der Rufimpuls-Zählstufe (74) nach einiger Zeit (mit Hilfe einer Verzögerungsstufe) ein Reset-Signal/Rücksetz-Signal mit dem die Speicher zurückgesetzt werden.
Für die 2. Schluß-Möglichkeit - gemäß Anspruch 5 - werden die II. Arbeitskontakte des Telefonbereitschafts-Schalters (TB.) an den II. Umschaltkontakt des jeweiligen Ansagetext- Schalters (AT.) angeschlossen. Dessen Ruhekontakte werden auf den einen Eingang des Und-Logigbausteins (UBAG) gelegt, während die Arbeitskontakte auf den anderen Eingang gelegt werden. Der Ausgang bildet das "Beide-Ansagetext-Gewünscht"- Signal auf der (BAG)-Signal-Leitung zur Gesamtsteuerung (66). Das Programm in der Gesamtsteuerung (66) ist entsprechend dem 2. Schluß-Programm-Ablauf-Plan (PAP2) zu erweitern [anstelle des 1. Schluß-Programm-Ablauf-Plans (PAP1) in (Abb. 6)] - siehe (Abb. 7).
Anhand der beigefügten Abbildungen (Zeichnungen und Programmablaufpläne) und den Tabellen werden nun die wesentlichen Ausführungsbeispiele für den erfindungsgemäßen Anrufbeantworter näher erläutert.
Die Abbildungen stellen folgendes dar:
Abb. 1: Blockschaltbild des Anrufbeantworters (Bauteile, die zum Verständnis nicht benötigt werden, sind nicht dargestellt.)
Abb. 2: Zusatz für die 2. Schluß-Möglichkeit/Variante - gemäß Programmablaufplan (PAP 2) 2. Teil (2. Schluß) - siehe Abb. 7
Abb. 3: Zusatz für eine 3. und 4. Telefonleitung
Abb. 4: die Anruf-Einheit
Abb. 5-7: die Programmablaufpläne für das Programm: "Telefonbereitschaft
Abb. 5: (PAP): der 1. Teil (Anfang+Hauptteil) des Programmes
Abb. 6: (PAP 1: der 2. Teil (1. Schluß) des Programmes - einfache Schlußmöglichkeit/Schlußvariante
Abb. 7: (PAP 2): der 2. Teil (2. Schluß) des Programmes - verbesserte 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante.
Die Übergangsstelle 2 sagt (zusätzlich) aus, daß die Fortsetzung (2. Teil) auf dem anderen Programmablauf-Blatt ist (Abb. 6 oder Abb. 7), und die Übergangsstelle 1 sagt aus, daß die Fortsetzung im 1. Teil (PAP) auf dem 1. Programmablaufplan- Blatt (Abb. 5) ist. Zwischen den beiden Übergangsstellen mit der Nr. 3 wird der Programmteil für die 3. und 4. Telefonleitung eingefügt, der ähnlich des eingerahmten (- · - · - · - · -) Programmteils der 2. Telefonleitung ist.
Die Tabellen geben Erläuterungen zu den Zeichnungen:
Tabelle 1: Baugruppen/Bauteile mit 2stelliger Nr.Baugruppen-Einheiten mit 1stelliger Nr.
und Details vom Ansagetonband mit 4stelliger Nr.
Tabelle 2: Sonstiges
Tabelle 3: Signale, Signal-Leitungen, Anschlüsse und Anschlußleitungen (Abkürzungen)
Tabelle 4: Bauteile mit Buchstaben (und Zahlen).
Die Ausführungsbeispiele sind mit Großbuchstaben gekennzeichnet. Um Wiederholungen zu vermeiden, werden sie zusätzlich unterteilt. Die Abschnitte sind, neben dem Buchstaben, noch mit Zahlen gekennzeichnet, z. B.: A2.), A5.), A8.). Durch Hinweise auf schon beschriebene Abschnitte sind die Ausführungsbeispiele - B.), D.), bis F.) - dadurch wesentlich kürzer gefaßt.
V.) Vorbereitung
Das Ansagetonband und das Aufzeichnungstonband wird entsprechend eingelegt und der Anrufbeantworter eingeschaltet. Für den Uhrzeit- und Leitungs-Nr. Geber (53) wird das Datum und die Uhrzeit eingestellt.
V1.) Ansagetexte aufsprechen
Zuerst wird am Ansagespur-Wahlschalter (48) die entsprechende Spur - gemäß der Telefonleitung - eingestellt, z. B. "2". Danach wird der Ansagetext-Wiedergabe-/Transport- Schalter (38) und der Ansagetext-Aufnahme-Schalter (39) betätigt. Neben den bekannten Vorgängen bei der Einstellung für die Aufnahme der Ansagetexte (z. B.: die Verstärkerbeschaltung/ die in der Abb. 1 nur mit - - - - - angedeutet ist!), wird mit dem Ansagetext-Wiedergabe-/Transport-Schalterkontakt (38 I) über die Entkopplungs-Diode (D₃₈) ein (RESET)-Signal an alle Speicher der Anruf-Einheit gegeben und somit (zurückgesetzt und) gesperrt. Zusätzlich wird über den Ansagespur-Wahlschalter (48) Ausgang "2", des I. Kontaktes (48 I), und dem Oder-Logigbaustein (OZ2), (2. Eingang), das 2. Leitungs- Umschaltrelais (20) erregt. Mit den Arbeitskontakten (20 VIII) und (20 IX) wird der Ansage-Verstärker (58) mit der 2. Spur des Ansage-Tonkopfes (88) und des Ansage-Löschkopfes (89) verbunden. Der I./II. Ansagetext-Wahltaster (28) wird nun betätigt - z. B. Stellung "I". Mit Hilfe der II. Text- Einstellbaugruppe (29) und dem Ansage-Motor mit Leistungsschaltung (98) wird das Ansagetonband (8000) auf den Beginn der I. Ansagetexte gebracht. Ist das Ansagetonband (8000) auf der entsprechenden Position (8001), so meldet die II. Text- Einstellbaugruppe (29) dies der Gesamtsteuerung (66) und damit auch die Anzeige (33). Die (LT1)-Lampe leuchtet auf.
Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungsschaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen.
Nun kann mit der Aufnahme des "Nuransagetextes" - I. Ansage­ text - der 2. Spur (8201) mit dem Mikrofon (59) und der nicht dargestellten Starttaste (wie bekannt) begonnen werden.
Der II. Ansagetext "mit Aufzeichnung" (8202) wird genauso aufgenommen, nur daß der I./II. Ansagetext-Wahlschalter (28) in Stellung "II" betätigt wird und das Ansagetonband (8000) zur Position der II. Ansagetexte (8002) gebracht wird. Dabei leuchtet dann die (LT2)-Lampe auf.
Für die Umschaltung auf "Aufzeichnung" und für die Fernabfrage werden die Signale mit dem Ansage-Signalgeber (79), wie bekannt und nicht dargestellt, aufgenommen.
Bei den Ansagetexten der anderen Telefonleitungen erfolgt es sinngemäß. Der Ansagespur-Wahlschalter (48) wird entsprechend auf "1", "3" oder "4" gestellt, usw.
Bei der 3. Telefonleitung wird über den Ansagespur-Wahlschalter (48) Ausgang "3", des I. Kontaktes (48 I), und dem Oder- Logigbaustein (OZ3), (2. Eingang), das 3. Leitungs-Umschaltrelais (30) (mit den Kontakten) betätigt; bei der 4. Telefonleitung wird über dem Ausgang "4" und dem Oder-Logigbaustein (OZ4), (2. Eingang), das 4. Leitungs-Umschaltrelais (40) (mit den Kontakten) betätigt.
Mit den Arbeitskontakten (30 VIII) und (30 IX), bzw. (40 VIII) und (40 IX), wird der Ansage-Verstärker (58) mit der 3. Spur, bzw. mit der 4. Spur, des Ansage-Tonkopfes (88) und des Ansage-Löschkopfes (89) verbunden.
Bei der 1. Telefonleitung wird kein Leitung-Umschaltrelais betätigt [Der Ausgang "1" des Ansagespur-Wahlschalters (48) - I. Kontakt (48 I) - ist unbelegt.], da über den Ruhekontakten (20 VIII) und (20 IX) des 2. Leitungs-Umschaltrelais (20) die 1. Spur des Ansage-Tonkopfes (88) und Ansage-Löschkopfes (89) mit dem Ansage-Verstärker (58) verbunden/angeschlossen ist.
V2.) Ansagetexte kontrollieren/Ansagetext-Wiedergabe
Die Wiedergabe (Das Kontrollieren) der Ansagetexte erfolgt wie die Aufnahme, jedoch bleibt der Ansagetext-Aufnahme- Schalter (39) unbetätigt / in Ruhestellung.
Über die nicht dargestellten Kontakte (in Abb. 1 nur mit - - - - - - angedeutet) des Ansagetext-Wiedergabe-/Transport- Schalters (38) und über den Endverstärker (50) und Lautsprecher (52) wird der Ansagetext wiedergegeben.
Für eine Kurzkontrolle kann während eines Ansagetonband- Laufes (bei verminderter Lautstärke - zur Vermeidung von Schaltgeräuschen) der Ansagespur-Wahlschalter (48) von Stellung "1" bis "4" verstellt werden, um eine Kurzübersicht der aufgenommenen Ansagetexte auf allen Spuren zu ermöglichen. Das jeweils angeschlossene und angesteuerte Leitung-Umschaltrelais (.O) stellt mit dem Kontakt (.OVIII) den Eingang des Ansagetext-Verstärkers (58) auf die entsprechende Spur des Ansage-Tonkopfes (88) um.
V3.) Vorbereitung für die Telefonbereitschaft
Für die Telefonbereitschaft müssen für jede verwendete Telefonleitung die Ansagetexte aufgesprochen/aufgenommen und kontrolliert worden sein [siehe Abschnitt V1.)+V2.)]. Für die Rufimpuls-Zählstufe (74) wird die Anzahl der Rufimpulse eingestellt, nach dem der Anrufbeantworter die ankommenden Gespräche annehmen darf.
Nun wird für jede verwendete Telefonleitung an den Ansagetext- Schalter (AT1) bis (AT4) in der Ansagetext-Schalterreihe (12) der gewünschte Ansagetext z. B. "I", oder "II", eingestellt.
Danach wird in der Telefonbereitschafts-Schalterreihe (10) jeder Telefonbereitschaft-Schalter (TB1) bis (TB4) eingeschaltet, auf dessen Telefonleitung ein ankommendes Gespräch vom Anrufbeantworter angenommen werden soll. Durch die getrennte Einstellung kann auch eine einzelne Telefonleitung "abgeschaltet" werden, während die anderen Telefonleitungen bedient werden.
Das Ansagetonband (8000) und das Aufzeichnungsband darf inzwischen nicht entfernt worden sein.
A.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001),
- das Aufzeichnungsband ist noch nicht voll:
A1.) Es erfolgt ein Anruf auf der 1. Telefonleitung und das (AN1)-Relais zieht an dem Schleifenrelaisruhekontakt (SL1I), dem betätigten Telefonbereitschafts-Schalterkontakt (TB1I), dem Abschaltrelaisruhekontakt (AB1I), den Kondensator (C1) und die Spule des (AN1)-Relais].
Mit dem Relaiskontakt (AN1I) wird über die (AN1)-Leitung der ankommende Ruf im Anruf-Eingangsspeicher der 1. Telefonleitung (AE1) abgespeichert, wenn der Anruffreigabeverteiler (84) sein regelmäßiges Freigabesignal für den Anruf- Eingangsspeicher der 1. Telefonleitung (AE1) gibt. Dessen Ausgang bildet die (AE1)-Leitung.
A2.) Mit einem Signal auf ihr wird im gemeinsamen Teil (64) der Anruf-Einheit über (den einen Eingang) des Oder-Logigbau­ stein (OAΦ) die Rufimpuls-Zählstufe (74) eingeschaltet. Von der genannten (AN.)-Leitung gelangen die Rufimpulse außerdem über (einen Eingang) des Oder-Logigbausteins (OZΦ) zum Zähleingang der Rufimpuls-Zählstufe (74). Sind dort die gewünschte (und eingestellte) Anzahl von Rufimpulsen erreicht, wird mit dessen Ausgangssignal und (Und-verknüpft) mit dem Ausgangssignal des Oder-Logigbausteins (OAΦ) der Anruf-Annahmespeicher (AAΦ) über die Eingänge gesetzt. Dessen Ausgangssignal gelangt zu den 1. (Und-verknüpften) Eingang des Schleifen-Einschaltspeicher (SEΦ) [Siehe A8.)].
A3.) Mit Hilfe des Signals auf der (AE1)-Leitung werden alle Abschaltrelais der anderen Telefonleitungen (AB2) bis (AB4) über ihre Oder-Logigbausteine (OA2) bis (OA4) erregt. Dessen Kontakte (AB2I) bis (AB4I) öffnen somit die Anruf­ stromkreise der anderen Telefonleitungen, so daß diese keinen Anruf annehmen und mit Rufimpulsen über den Oder- Logigbaustein (OZΦ) Fehlzählungen verursachen können.
A4.) Der Anrufbeantworter ist auf der 1. Telefonleitung eingestellt, weil kein Leitung-Umschaltrelais (20), ggf. (30) oder (40), betätigt ist.
Über den Ruhekontakt (20 I), des 2. Leitung-Umschaltrelais (20), ist der Uhrzeit- und Leitungs-Nr.-Geber (53) auf die Angabe: "1. Leitung" eingestellt.
Die Ruhekontakte (20 III)+(20 IV) verbinden den Eingang der Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche (18) mit der 1. Anrufbaugruppe (14) - der 1. Telefonleitung.
Über dem Ruhekontakt (20 VIII) ist der Ansage-Verstärker (58) mit der 1. Spur des Ansage-Tonkopfes (88) verbunden, über den Ruhekontakt (20 IX) mit der 1. Spur des Ansage-Löschkopfes (89).
A5.) Ist eine 3.+4. Telefonleitung vorhanden, so werden diese Verbindungen zusätzlich über die entsprechenden Ruhekontakte der 3.+4. Leitung-Umschaltrelais (30)+(40) hergestellt (Sind die 3.+4. Telefonleitungen nicht vorhanden, werden diese Ruhekontakte nicht benötigt und durch Brücken ersetzt.).
A6.) Das Signal auf der (AE1)-Leitung gelangt außerdem in der Ansagetext-Schalterreihe (12) zum I. Kontakt (AT1 I) des Ansagetext-Schalters 1. Über dessen Arbeitskontakt wird das (II.AT)-Signal gebildet und zur Gesamtsteuerung (66) gegeben. Somit weist die Gesamtsteuerung (66), daß der II. Ansagetext wiedergegeben werden soll.
A7.) Nun fragt die Gesamtsteuerung (66) den Aufzeichnungs- Bandvoll-Signalgeber (71) ab, ob das Aufzeichnungsband voll ist. Da noch etwa frei ist, bekommt die Gesamtsteuerung (66) kein "Aufzeichnungs-Bandvoll"-Signal / (ABV)-Signal. Mit Hilfe der Positionsangabe (8001) von der II. Text-Einstell­ baugruppe (29) erkennt die Gesamtsteuerung (66), daß der II. Ansagetext noch nicht zur Verfügung steht. Nun gibt sie den Befehl an die II.-Text-Einstellbaugruppe (29), daß der II. Ansagetext eingestellt werden soll. Der Ansage-Motor (98) mit seiner Leistungsschaltung transportiert das Ansagetonband (8000) zu dem Beginn der II. Ansagetexte (8002). Ist diese Position erreicht, gibt die II. Text- Einstellbaugruppe (29) die Positionsangabe (8002) an die Gesamtsteuerung (66) weiter. Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und die II. Text-Einstell­ baugruppe (29) und der Leistungsschaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal- Leitungen. Die Gesamtsteuerung (66) bildet nun das (ATB)-Signal, da nun der "Ansagetext bereit" steht.
A8.) Das (ATB)-Signal geht zum 2. (Und-verknüpften)Eingang des Schleifen-Einschaltspeicher (SEΦ) im gemeinsamen Teil (64) der Anruf-Einheit . Liegt zusätzlich das Ausgangssignal des Anruf-Annahmespeichers (AAΦ) [bei Erreichen der gewünschten Anzahl von Rufimpulsen! - siehe Ende Abschnitt A2.)] an dem 1. (Und-verknüpften)Eingang des Schleifen- Einschaltspeichers (SEΦ) an, so wird dieser gesetzt. Fehlt das (AAΦ)-Signal (noch zu wenig Rufimpulse eingetroffen), wird darauf gewartet.
A9.) Das Ausgangssignal (SEΦ) und das (AE1)-Signal des (AE1)-Speichers werden im Und-Logigbaustein (US1) verknüpft und steuern das Schleifenrelais (SL1) der 1. Telefonleitung an. Dessen Kontakt (SL1I) schaltet den Anrufstromkreis ab und schaltet die Telefonschleife [über die Ruhekontakte (.OIII)+(.OIV) d. Leitung-Umschaltrelais (.O)] zur Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche (18) durch. Dadurch wird jetzt erst die Telefonschleife gleichstrommäßig geschlossen und das Telefonamt schaltet jetzt erst die Rufimpulse ab. Mit den Kontakt (SL1II) wird das (WS)-Signal gebildet. Mit diesem "Weitere Steuerung"-Signal an die Gesamtsteuerung (66) werden alle weiteren, bekannten Vorgänge eines Anrufbeantworters eingeleitet.
A10.) Von Ansagetonband (8000) wird von der 1. Spur (8100) der II. Ansagetext (8102) über den Ansage-Tonkopf (88)-1. Spur, dem Ruhekontakt (20 VIII) des 2. Leitung-Umschaltrelais (20) [und ggf. den Ruhekontakten (30 VIII) und (40 VIII) der 3.+4. Leitung- Umschaltrelais (30) und (40)] zum Ansage-Verstärker (58) geleitet. Von dort gelangt der Ansagetext über die Ansage-/ Aufzeichnungs-Weiche (18) mit dem gemeinsamen Übertrager, [ggf. den Ruhenkontakten (40 III)+(40 IV) und (30 III)+(30 IV) des 4.+3. Leitungs-Umschaltrelais (40) und (30),] den Ruhekontakten (20 III)+(20 IV) des 2. Leitung-Umschaltrelais (20) und des Arbeitskontaktes (SL1I) des Schleifenrelais (SL1) in der Anrufbaugruppe (14) der 1. Telefonleitung zum anrufenden Teilnehmer. Alles weitere (U.S.W.) erfolgt wie bekannt.
A11.) Nach der Gesprächsaufzeichnung wird mit den Uhrzeit-Aufzeichnen- Signal/(UAZ)-Signal von der Gesamtsteuerung (66) mit Hilfe des Uhrzeit- und Leitungs-Nr.-Gebers (53) das Datum, die Uhrzeit und die Leitungs-Nr. akustisch aufgezeichnet (z. B.: "31.12. um 14 Uhr 10 auf der 1. Leitung"). [Die Einstellung dafür siehe Abschnitt A4.) und A5.)].
A12.) Das Ansagetonband (8000) wird nach der Wiedergabe der Schlußansage mit Hilfe der II. Text-Einstellbaugrupe (29) und dem Ansage-Motor mit der Leistungsschaltung (98) zu dem Beginn des gehörten Ansagetextes - Position der II. Ansagetexte (8002) - zurücktransportiert. Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungsschaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen.
A13.) Die Speicher und der Zähler (74) in der Anruf-Einheit werden danach durch ein (RESET)-Signal von der Gesamtsteuerung (66) zurückgesetzt und die daran angeschlossenen und angezogenen Relais fallen ab. Die Telefonschleife der 1. Leitung wird mit dem Schleifenrelaiskontakt (SL1I) - in Ruhelage - gleichstrommäßig getrennt und der Anrufstromkreis für das (AN1)-Relais wieder eingeschaltet. Nach dem Abfall der Abschaltrelais (AB2) bis (AB4) werden die Anrufstromkreise der 2. bis 4. Telefonleitungen über die I. Relaiskontakte (AB2I) bis (AB4I) - in Ruhelage - wieder eingeschaltet.
Ein erneuter Anruf kann nun der Anrufbeantworter wieder annehmen.
B.) Telefonbereitschaft
- Gleiche Einstellung wie A.),
- das Aufzeichnungsband ist jedoch voll:
B1.) entspricht/siehe A1.)
Es erfolgt ein Anruf auf der 1. Telefonleitung und . . .
B2.) entspricht/siehe A2.)
·
·
·
B6.) entspricht/siehe A6.)
B7.) Nun fragt die Gesamtsteuerung (66) den Aufzeichnungs-Band­ voll-Signalgeber (71) ab, ob das Aufzeichnungsband "voll" ist. Da es "voll"ist, bekommt die Gesamtsteuerung (66) das "Aufzeichnungs-Bandvoll"-Signal/ABV)-Signal über die (ABV)-Signal-Leitung.
Mit Hilfe der Positionsangabe (8001) von der II. Text- Einstellbaugruppe (29) über eine der (ASM)-Signal-Leitungen erkennt die Gesamtsteuerung (66), daß der "Nuransagetext"/ I. Ansagetext (8101) zur Verfügung steht.
Diese bildet nun das (ATB)-Signal, da der benötigte "Ansagetext" "bereit" steht.
Ein Umstellen des Ansagetonbandes (8000) ist nicht nötig.
B8.) entspricht/siehe A8.)
B9.) entspricht/siehe A9.)
B10.) ähnlich - siehe A10.) mit folgender Abweichung:
Vom Ansagetonband (8000) wird von der 1. Spur (8100) der I. Ansagetext (8101), anstelle des II. Ansagetextes (8102), wiedergegeben.
B11.) entfällt, da das Aufzeichnungsband (8000) voll ist.
B12.) Ist der I. Ansagetext (8101) wiedergegeben worden, wird das Ansagetonband (8000) mit Hilfe der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und des Ansage-Motors mit der Leistungsschaltung (98) zum Beginn des gehörten Ansagetextes (8101) - Position der I. Ansagetexte (8001)/Ansagetonbandbeginn - zurücktransportiert. Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungsschaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen.
B13.) entspricht/siehe A13.)
C.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der II. Ansagetexte (8002),
- das Aufzeichnungsband ist noch nicht voll,
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
C1.) Es erfolgt ein Anruf auf der 2. Telefonleitung und das (AN2)-Relais zieht an [über den Schleifenrelaisruhekontakt (SL2I), dem betätigten Telefonbereitschafts-Schalterkontakt (TB2I), dem Abschaltrelaisruhekontakt (AB2I), der Kondensator (C2) und die Spule des (AN2)-Relais].
Mit dem Relaiskontakt (AN2I) wird über die (AN2)-Leitung der ankommende Ruf im Anruf-Eingangsspeicher die 2. Telefonleitung (AE2) abgespeichert, wenn der Anruffreigabeverteiler (84) sein regelmäßiges Freigabesignal für den Anruf-Eingangsspeicher der 2. Telefonleitung (AE2) gibt. Dessen Ausgang bildet die (AE2)-Leitung.
C2.) entspricht/siehe A2.)
C3.) Mit Hilfe des Signales auf der (AE2)-Leitung werden alle Abschaltrelais der anderen Telefonleitungen (AB1), (AB3) und (AB4) über ihre Oder-Logigbausteine (OA1). (OA3) und (OA4) erregt. Dessen Kontakte (AB1I), (AB3I) und (AB4I) öffnen somit die Anrufstromkreise der anderen Telefonleitungen, so daß diese keinen Anruf annehmen und mit Rufimpulsen über den Oder- Logigbaustein (OZΦ) Fehlzählungen verursachen können.
C4.) Das Signal auf der (AE2)-Leitung steuert über (den 1. Eingang) des Oder-Logigbausteines (OZ2) das 2. Leitung-Umschaltrelais (20) an. Dessen Kontakte stellen den Anrufbeantworter auf die 2. Telefonleitung um.
Der Arbeitskontakt (20 I) schaltet den Uhrzeit- und Leistungs-Nr.- Geber (53) auf die Angabe: "2. Leitung" um.
Die Arbeitskontakte (20 III)+(20 IV) schaltet den Eingang der Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche (18) auf die 2. Anrufbaugruppe (24) - der 2. Telefonleitung - um.
Da noch kein Schleifenrelais z. B. (SL2) betätigt ist, erfolgt die Umschaltung der A/B-Leitung auf die 2. Telefonleitung stromlos.
Mit dem Arbeitskontakt (20 VIII) wird der Ansage-Verstärker (58) mit der 2. Spur des Ansage-Tonkopfes (88) verbunden, mit dem Arbeitskontakt (20 IX) die 2. Spur des Ansage-Lösch­ kopfes (89).
C5.) entspricht/siehe A5.)
C6.) Das Signal auf der (AE2)-Leitung gelangt außerdem in der Ansagetext-Schalterreihe (12) zum I. Kontakt (AT2I) des Ansagetext-Schalters 2. Über dessen Ruhekontakt wird das (I.AT)-Signal gebildet und zur Gesamtsteuerung (66) gegeben. Somit weis die Gesamtsteuerung (66), daß der I. Ansagetext wiedergegeben werden soll.
C7.) Mit Hilfe der Positionsangabe (8002) von der II. Text-Einstell­ baugruppe (29) erkennt die Gesamtsteuerung (66), daß der I. Ansagetext noch nicht zur Verfügung steht. Nun gibt sie den Befehl an die II. Text-Einstellbaugruppe (29), daß der I. Ansagetext eingestellt werden soll. Der Ansage-Motor (98) mit seiner Leistungsschaltung transportiert das Ansagetonband (8000) zu dem Beginn der I. Ansagetexte (8001). Ist diese Position erreicht, gibt die II. Text-Einstellbaugruppe (29) die Positions­ angabe (8001) an die Gesamtsteuerung (66) weiter. Der Informations­ austausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungsschaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen. Die Gesamtsteuerung (66) bildet nun das (ATB)-Signal, da nun der "Ansagetext bereit" steht.
C8.) entspricht/siehe A8.)
C9.) Das Ausgangssignal (SEΦ) und das (AE2)-Signal des (AE2)- Speichers werden im Und-Logigbaustein (US2) verknüpft und steuern das Schleifenrelais (SL2) der 2. Telefonleitung an. Dessen Kontakt (SL2I) schaltet den Anrufstromkreis ab und schaltet die Telefonschleife über die Arbeitskontakte (20 III)+ (20 IV) [und ggf. den Ruhekontakten (30 III)+(30 IV) und (40 III)+ (40 IV)] der Leitung-Umschaltrelais (.O) zur Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche (18) durch. Dadurch wird jetzt erst die Telefonschleife gleichstrommäßig geschlossen und das Telefonamt schaltet jetzt erst die Rufimpulse ab. Mit dem Kontakt (SL2II) wird das (WS)-Signal gebildet. Mit diesem "Weitere Steuerung"-Signal an die Gesamtsteuerung (66) werden alle weiteren, bekannten Vorgänge eines Anrufbeantworters eingeleitet.
C10.) Vom Ansagetonband (8000) wird von der 2. Spur (8200) der I. Ansagetext (8201) über den Ansage-Tonkopf (88) - 2. Spur, dem Arbeits­ kontakt (20 VIII) des 2. Leitungs-Umschaltrelais (20) [und ggf. den Ruhekontakten (30 VIII) und (40 VIII) des 3.+4. Leitungs- Umschaltrelais (30) und (40)] zum Ansage-Verstärker (58) geleitet. Von dort gelangt der Ansagetext über die Ansage-/ Aufzeichnungs-Weiche (18) mit dem gemeinsamen Übertrager, [ggf. den Ruhekontakten (40 III)+(40 IV) und (30 III)+(30 IV) der 4. und 3. Leitung-Umschaltrelais (40) und (30),] den Arbeits­ kontakten (20 III)+(20 IV) des 2. Leitungs-Umschaltrelais (20) und des Arbeitskontaktes (SL2I) des Schleifenrelais (SL2) in der Anrufbaugruppe (24) der 2. Telefonleitung zum anrufenden Teilnehmer. Alles Weitere (U.S.W.) erfolgt wie bekannt.
C11.) Ist der I. Ansagetext wiedergegeben worden, so erfolgt nun folgendes (nach der 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante):
Über den Arbeitskontakt (TB1II) des Telefonbereitschafts- Schalters 1 und den Arbeitskontakt (AT1II) des Ansagetext- Schalters 1 gelangt ein Signal auf den II. Eingang des Und-Logigbausteines (UBAG). Über den Arbeitskontakt (TB2II) des Telefonbereitschafts-Schalters 2 und den Ruhekontakt (AT2II) des Ansagetext-Schalters 2 gelangt ein Signal auf den I. Eingang des Und-Logigbausteines (UBAG). Da auf beiden Eingängen ein Signal liegt, wird am Ausgang des Und-Logig­ bausteines (UBAG) das "Beide-Ansagetexte-Gewünscht"-Signal/ (BAG)-Signal gebildet, das zur Gesamtsteuerung (66) gelangt. Nachdem der I. Ansagetext wiedergegeben worden ist, fragt die Gesamtsteuerung (66) folgende Bedingungen ab:
- Ist der I. Ansagetext verwendet worden,
- liegt ein (BAG)-Signal an und
- ist auf den Aufzeichnungsband noch etwa frei/ kein (ABV)-Signal ("Aufzeichnungs-Bandvoll"-Signal) vorhanden?
C12.) Da alle Bedingungen erfüllt sind (alle Fragen mit "ja" beantwortet), wird das Ansagetonband (8000) nicht zum Beginn des (gerade gehörten) I. Ansagetextes (8001) zurück­ gestellt. Nun gibt die Gesamtsteuerung (66) ein Befehl an die II. Text-Einstellbaugruppe (29), daß das Ansagetonband (8000) auf den Beginn der II. Ansagetexte (8002) eingestellt werden soll. Der Ansage-Motor mit seiner Leistungsschaltung (98) stellt das Ansagetonband (8000) vom Ende des I. Ansagetextes (8201) auf den Beginn der II. Ansagetexte (8002) vor. Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungs­ schaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen.C13.) Danach werden die Speicher und Zähler in der Anruf-Einheit durch ein (RESET)-Signal zurückgesetzt und die angezogenen Relais fallen ab.
Die Telefonschleife der 2. Leitung wird mit dem Schleifen­ relaiskontakt (SL2I) - (wieder) in Ruhelage - gleichstrommäßig getrennt und der Anrufstromkreis für das (AN2)-Relais wieder eingeschaltet. Nach dem Abfall der Abschaltrelais (AB1), (AB3)+(AB4) werden die Anrufstromkreise der 1., 3.+4. Telefonleitungen über die entsprechenden I. Relaiskontakte (AB1I), (AB3I)+(AB4I) - (wieder) in Ruhelage - wieder eingeschaltet.
Ein erneuter Anruf kann nun der Anrufbeantworter wieder annehmen.
C14.) Wird beim nächsten Anruf ein II. Ansagetext benötigt, steht dieser sofort zur Verfügung, da das Ansagetonband (8000) beim Beginn der II. Ansagetexte (8002) steht. Wird dagegen wieder ein I. Ansagetext benötigt, wird das Ansagetonband (8000) erst dann zum Beginn der I. Ansagetexte (8001) umge­ stellt.
D.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001),
- das Aufzeichnungsband ist voll/(ABV)-Signal vorhanden und
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
D1.) entspricht/siehe C1.)
Es erfolgt ein Anruf auf der 2. Telefonleitung und . . .
D2.) entspricht/siehe C2.)
·
·
·
D6.) entspricht/siehe C6.)
D7.) Mit Hilfe der Positionsangabe (8001) von der II. Text- Einstellbaugruppe (29) über eine der (ASM)-Signal-Leitungen erkennt die Gesamtsteuerung (66), daß der "Nuransagetext"/ I. Ansagetext (8201) zur Verfügung steht.
Diese bildet nun das (ATB)-Signal, da der gewünschte "Ansagetext bereit" steht.
Ein Umstellen des Ansagetonbandes (8000) ist nicht nötig.
D8.) entspricht/siehe C8.)
D9.) entspricht/siehe C9.)
D10.) entspricht/siehe C10.)
D11.) entspricht/siehe C11.)
D12.) Der Aufzeichnungs-Bandvoll-Signalgeber (71) gibt das "Aufzeichnungs-Bandvoll"-Signal/(ABV)-Signal an die Gesamtsteuerung (66) ab. Aufgrund dieses (ABV)-Signales veranlaßt die Gesamtsteuerung (66), mit Hilfe der II. Text- Einstellbaugruppe (29) und des Ansage-Motors mit der Leistungs­ schaltung (98), daß das Ansagetonband (8000) zum Beginn der I. Ansagetexte (8001)/Ansagetonbandbeginn zurücktransportiert wird. Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungsschaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen.
D13.) entspricht/siehe C13.)
E.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001) und
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
E1.) entspricht/siehe D1.) oder C1.)
Es erfolgt ein Anruf auf der 2. Telefonleitung und . . .
E2.) entspricht/siehe D2.) oder C2.)
·
· ausgenommen C7.)
·
E10.) entspricht/siehe D10.) oder C10.)
E11.) Ist der I. Ansagetext wiedergegeben worden, so erfolgt nun folgendes (nach der 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante):
Über den Arbeitskontakten (TB1II) und (TB2II) dem Telefon­ bereitschafts-Schalter 1 und 2 und den jeweiligen Ruhe­ kontakten (AT1II) und (AT2II) der entsprechenden Ansagetext- Schalter 1 und 2 gelangt ein Signal zum I. Eingang des Und- Logigbausteins (UBAG).
Da jedoch auf dem II. Eingang kein Signal anliegt, entsteht am Ausgang auch nicht das "Beide Ansagetexte Gewünscht"- Signal/(BAG)-Signal. Es ist auch gar nicht erforderlich, da nur die I. Ansagetexte verwendet werden.
E12.) Nachdem nun der I. Ansagetext wiedergegeben worden ist und kein (BAG)-Signal entstanden ist, wird das Ansagetonband (8000) mit Hilfe der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und des Ansage-Motors mit seiner Leistungsschaltung (98) zu dem Beginn des gehörten Ansagetextes (8201) - Position der I. Ansagetexte (8001)/Ansagetonbandbeginn - zurücktransportiert. Der Informationsaustausch zwischen der Gesamtsteuerung (66) und der II. Text-Einstellbaugruppe (29) und der Leistungs­ schaltung des Ansage-Motors (98) erfolgt dabei über die entsprechenden (ASM)-Signal-Leitungen.
E13.) entspricht/siehe D13.) oder C13.)
F.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext.
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001),
- das Aufzeichnungsband ist voll/(ABV)-Signal vorhanden und
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
F1.) entspricht/siehe B1.) oder A1.)
Es erfolgt ein Anruf auf der 1. Telefonleitung und . . .
F2.) entspricht/siehe B2.) oder A2.)
·
· ausgenommen A7.)
·
F9.) entspricht/siehe B9.) oder A9.)
F10.) ähnlich - siehe A10.) mit folgender Abweichung:
Vom Ansagetonband (8000) wird von der 1. Spur (8100) der I. Ansagetext (8101), anstelle des II. Ansagetextes (8102), wiedergegeben.
F11.) Ist der I. Ansagetext wiedergegeben worden, so erfolgt nun folgendes (nach der 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante):
Über die Arbeitskontakte (TB1II) und (TB2II) den Telefon­ bereitschafts-Schalter 1 und 2 und den jeweiligen Arbeits­ kontakten (AT1II) und (AT2II) der entsprechenden Ansagetext- Schalter 1 und 2 gelangt ein Signal zum II. Eingang des Und- Logigbausteins (UBAG).
Da jedoch auf dem I. Eingang kein Signal anliegt, entsteht am Ausgang auch nicht das "Beide Ansagetexte Gewünscht"- Signal/(BAG)-Signal. Es ist auch gar nicht erforderlich, da nur die gleichen Ansagetexte verwendet werden.
F12.) ähnlich - siehe E12.) mit folgender Abweichung:
Statt des Ansagetextes (8201) ist der gehörte Ansagetext (8101), von der 1. Spur (8100) des Ansagetonbandes (8000).
F13.) entspricht/siehe B13.) oder A13.)
W.) Weitere Telefonbereitschafts-Varianten
Neben den schon beschriebenen Telefonbereitschafts-Varianten (die die wesentlichen, erfindungsgemäßen Vorgänge beinhalten) gibt es noch weitere, die folgend kurz beschrieben werden (jeder alphanumerisch gekennzeichnete Abschnitt ist eine Variante).
W1.) Ein "Aufzeichnungs-Bandvoll" während der Gesprächsaufzeichnung (im Programmablaufplan im Abschnitt "U.S.W" durch eine Programmverzweigung . . .) ist schon bekannt - siehe den eingangserwähnten Anrufbeantworter.
W2.) Wenn der gewünschte Ansagetext schon sofort zur Verfügung steht (also die andere Positionsangabe !), entfällt das Umstellen des Ansagetonbandes (8000) auf diesen Ansagetext [jeweils im Abschnitt A7.) oder C7.) kürzen !].
Das (ATB)-Signal wird eher gebildet, da der "Ansagetext bereit" steht.
W3.) Eine Serie von weiteren Telefonbereitschafts-Varianten ergibt sich, wenn die beschriebenen Situationen jeweils bei der anderen Telefonleitung erfolgen.
Sie werden unter folgende Rubrik:"K.) Kombinierte Telefonbereitschafts-Varianten" beschrieben.
Der 2. Buchstabe gibt die Ähnlichkeit mit der schon beschriebenen Telefonbereitschafts-Variante an: z. B.:"KA.)" ist ähnlich wie "A.)".
W4.) Bei Verwendung einer 3.+4. Telefonleitung ergeben sich ähnliche Vorgänge wie bei der 2. Telefonleitung.
Anstelle der leitungsspezifischen Angaben der 2. Telefonleitung:
(C2), (. .2) - z. B.: (AN2) - Relais mit dem Kontakt (AN2I), (20), (24), Ansagetext (82. .), 2. Spur und der (akustischen) Angabe: "2. Leitung" treten die leitungsspezifischen Angaben der 3. Telefonleitung:
(C3), (. .3) - z. B.: (AN3)-Relais mit dem Kontakt (AN3I), (30), (34), Ansagetext (83. .), 3. Spur und der (akustischen) Angabe: "3. Leitung", oder die leitungsspezifischen Angaben der 4. Telefonleitung:
(C4), (. .4) - z. B.: (AN4)-Relais mit dem Kontakt (AN4I), (40), (44), Ansagetext (84. .), 4. Spur und der (akustischen) Angabe: "4. Leitung".
Mit dem (AE3)-Signal werden die Abschaltrelais (AB1), (AB2) und (AB4) der 1., 2. und 4. Telefonleitung erregt, während mit dem (AE4)-Signal die Abschaltrelais (AB1) bis (AB3) der 1. bis 3. Telefonleitung erregt werden.
Bei der 3. Telefonleitung (wenn eine 4. Telefonleitung vorhanden ist) wird [nach Abschnitt C4.) - übertragenerweise für die 3. Telefonleitung] der Abschnitt A5.) durch folgenden Satz ersetzt:
Diese Verbindungen werden zusätzlich über die entsprechenden Ruhekontakte des 4. Leitung-Umschaltrealis (40) hergestellt.
Der Abschnitt A5.) entfällt bei der 4. Telefonleitung und bei der 3. Telefonleitung, wenn keine 4. Telefonleitung (dafür aber nicht dargestellte Brücken, die die fehlenden Kontakte der 4. Telefonleitung ersetzen) vorhanden ist.
W5.) Sind nicht genügend Rufimpulse eingetroffen, ist zwar ein Anruf-Eingangsspeicher (AE.) gesetzt und die entsprechenden Abschaltrelais (AB.) sind betätigt, jedoch erhält der Anruf- Annahmespeicher (AAΦ) kein Ausgangssignal von der Rufimpuls- Zählstufe (74). Treffen nach dem ersten Rufimpuls keine weiteren mehr ein, gibt die Rufimpuls-Zählstufe (74) nach einer Zeit von mehreren Rufimpulsperioden ein (RESET)- Signal (mit Hilfe einer Verzögerungsstufe) über die (RESET)- Signalleitung ab. Dadurch wird der gesetzte Anruf-Eingangs­ speicher (AE.) zurückgesetzt und die betätigten Abschaltrelais (AB.) fallen ab.
Ein erneuter Anruf kann somit neu angenommen werden.
W6.) Ein Fehlen des Aufzeichnungstonbandes wird wie ein "Aufzeichnungs-Bandvoll" bearbeitet (schon bekannt).
W7.) Ist nur ein Telefonbereitschafts-Schalter. (TB.) einge­ schaltet, so gelangt nur über dessen/den entsprechenden Ansagetext-Schalter. (AT.) ein Signal zu einem Eingang des Und-Logigbausteines (UBAG). Da auf dem anderen Eingang kein Signal anliegt, wird am Ausgang auch nicht das "Beide Ansagetexte Gewünscht"-Signal/(BAG)-Signal gebildet. Das Ansagetonband (8000) wird nach der Wiedergabe des Ansagetextes (immer) zum Beginn des gehörten Ansagetextes zurücktransportiert.
Ein Vorstellen auf dem II. Ansagetext nach der Wiedergabe des I. Ansagetextes entfällt, da nicht gewünscht.
K.) Kombinierte Telefonbereitschafts-Varianten
Folgend werden nur die schon beschriebenen Abschnitte auf­ gelistet, aus denen sie zusammenkombiniert sind. Kurze Bemerkungen sind bei (kleinen) Abweichungen beige­ fügt.
KA.) Telefonbereitschaft
- Der (AT2)-Schalter steht auf "II"-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001),
- das Aufzeichnungsband ist noch nicht voll:
Anruf auf der 2. Telefonleitung;
C1.) bis C6.) 1. Satz; A6.) ab 2. Satz bis A8.); C9.);
C10.)  mit folgender Abweichung:
II. Ansagetext (8202) statt I. Ansagetext (8201);
A11.) ohne die beiden letzten Zeilen, dafür (z. B.: "31.12. um 14 Uhr 55 auf der 2. Leitung"). [Die Einstellung dafür siehe Abschnitt C4.) und A5.).];
A12.); C13.).
KB.) Telefonbereitschaft
- Gleiche Situation wie KA.),
- das Aufzeichnungsband ist jedoch voll:
C1.) bis C6.) 1. Satz; A6.) ab 2. Satz; B7.); A8.); C9.); C10.); B12.); C13.).
B7.) und B12.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8201) statt (8101)!
KC.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der II. Ansagetexte (8002),
- das Aufzeichnungsband ist noch nicht voll,
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
Anruf auf der 1. Telefonleitung;
A1.) bis A6.) 1. Satz; C6.) ab 2. Satz; C7.); A8); A9.);
A10.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8101) statt II. Ansagetext (8102);
C11.) mit folgender Abweichung:
Die Kontaktlage von (At1II
)+(AT2II
) der Ansagetext- Schalter 1+2 sind vertauscht, jedoch gelangt ebenfalls auf beiden Eingängen des Und-Logigbaustein (UBAG) ein Signal, so daß am Ausgang ebenfalls das (BAG)-Signal entsteht.;
C12.) mit folgender Abweichung:
vom Ende des I. Ansagetextes (8101) statt (8201);
A13.); C14.).
KD.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001),
- das Aufzeichnungsband ist voll/(ABV)-Signal vorhanden und
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
Anruf auf der 1. Telefonleitung;
A1.) bis A6.) 1. Satz; C6.) ab 2. Satz;
D7.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8101) statt (8201); A8.); A9.);
A10.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8101) statt II. Ansagetext (8102);
C11.) mit folgender Abweichung:
Die Kontaktlage von (AT1II
)+(AT2II
) der Ansagetext- Schalter 1+2 sind vertauscht, jedoch gelangt ebenfalls auf beiden Eingängen des Und-Logigbaustein (UBAG) ein Signal, so daß am Ausgang ebenfalls das (BAG)-Signal entsteht.;
D12.); A13.).
KE.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "I."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001) und
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
Anruf auf der 1. Telefonleitung;
A1.)  bis A6.) 1. Satz; C6.) ab 2. Satz;
D7.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8101) statt (8201); A8.); A9.);
A10.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8101) statt II. Ansagetext (8102);
E11.); E12.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8101) statt I. Ansagetext (8201);
A13.).
KF.) Telefonbereitschaft
- Der (AT1)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- der (AT2)-Schalter steht auf "II."-Ansagetext,
- das Ansagetonband (8000) steht auf der Position der I. Ansagetexte (8001),
- das Aufzeichnungsband ist voll/(ABV)-Signal vorhanden und
- die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante wird verwendet:
Anruf auf der 2. Telefonleitung;
C1.) bis C6.) 1. Satz; A6.) ab 2. Satz;
B7.) mit folgender Abweichung:
I. Ansagetext (8201) statt (8101);
A8.); C9.); C10.); F11.); E12.); C13.).
S.) Sonstiges und Schlußbemerkung
S1.) Die Vorgänge in der Anruf-Einheit lassen sich nicht nur "hardware"-mäßig lösen, sondern auch "software"-mäßig. Die Anruf-Einheit muß dann dementsprechend ausgestaltet sein. Im Programmspeicher ist dann das Programm "Telefonbereitschaft" vollständig abzuspeichern.
S2.) Die Vorgänge einer Fernabfrage sind bekannt. Soll die Ansagetext-Schalterreihe (12) und die Telefonbereitschafts- Schalterreihe (10) auch per Fernabfrage verstellbar sein, so ergeben sich dem entsprechend weitere (bekannte) Vorgänge. Anstelle der erwähnten Ansagetext-Schalterkontakte (AT.I)+(AT.II) treten dann z. B.: Relaiskontakte. Diese zusätzlichen Relais werden durch die Fernabfrage, oder durch einfache Schalterkontakte - für die Handbedienung, angesteuert. Der Codesender enthält zusätzliche Signalkombinationen und die mündliche Fernabfrage weitere akustische Abfragen, die beantwortet werden müssen.
S3.) Ein 4spuriges Ansagetonband (8000) kann man auch verwenden, ohne 4 Anrufbaugruppen (14), (24), (34)+(44) für 4 Telefonleitungen anzuschließen.
Dann stehen mehr Ansagetexte zur Verfügung, die:
- durch die Benützer (Handbedienung oder Fernabfrage),
- durch eine Detektoranordnung zur Unterscheidung von Intern- und Extern-Anrufen (gemäß Offenlegungsschrift DE 35 41 898), oder
- mit Hilfe einer Spezial-Anrufbaugruppe an einer speziellen Nebenstellenwählanlage mit verschiedenen Rufsignalen auf einer Mehrfachanschlußleitung, entsprechend der gewählten Rufnummer, (angeschlossen ist und damit) (gemäß Offenlegungsschrift EP 00 66 668)
eingestellt werden können.
S4.) Neben den schon erwähnten Verwendungsmöglichkeiten (siehe Aufgabenstellung und Extern- und Intern-Unterscheidung) lassen sich auch Ansagetonbandspuren für Fremdsprachen (z. B.: Englisch oder Französisch) verwenden. Dann hört der ausländische Teilnehmer über seine (d. Sprache entsprechende) Rufnummer den Ansagetext in seiner Sprache.
SB.) Wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich ist, lassen sich die vorhandenen Ansagetexte des Ansagetonbandes (8000) auf die verschiedenen Telefonleitungen (Rufnummern) aufteilen. Der zusätzliche Ansagetonband-Transport hält sich in Grenzen (ggf. beim 1. Anruf - wenn der Ansagetext durch "falsche" manuelle Einstellung nicht sofort zur Verfügung steht), da meistens die Ansagetext-Schalter (AT1) - (AT4) die gleiche Einstellung haben (- gleicher Ansagetextbeginn!). Bei den nächsten Anrufen steht der richtige Ansagetext sofort bereit. Bei unterschiedlichen Einstellungen wird dann ggf. erst entsprechend umgestellt.
Die 2. Schlußmöglichkeit/2. Schlußvariante vermeidet ein unnötiges Zurücktransportieren zum Beginn der I. Ansagetexte (8001) und ein anschließendes Vorstellen zum benötigten II. Ansagetext (8002) durch ein kurzes Vorstellen vom Ende des I. Ansagetextes zum Beginn der II. Ansagetexte (8002). Dieses kurze Vorstellen in gleicher Laufrichtung und einem (um diesen Ansagetonbandabschnitt verlängerten) Rücklauf zum (benötigten) Beginn der I. Ansagetexte (8001) beim nächsten Anruf schont das Ansagetonband (8000) mehr, als bei der einfachen 1. Schlußmöglichkeit/1. Schlußvariante.
Der zusätzliche Aufwand (Bauteile und Beschaltung) für den erfindungsgemäßen Anrufbeantworter ist gering, da ein beträchtlicher Teil "software"-mäßig gelöst wird und die beim bisherigen Stand der Technik benützten Baugruppen mit verwendet werden.
Tabelle 1
10 Telefon-Bereitschafts-Schalterreihe
12 Ansagetext-Schalterreihe
14 Anrufbaugruppe - 1. Leitung
18 Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche
19 (x) Ansagetext-Steuersignal-Setztaste
20 2. Leitung - Umschaltrelais
24 Anrufbaugruppe - 2. Leitung
28 I./II. Ansagetext-Wahltaster
29 II. Text-Einstellbaugruppe
30 3. Leitung - Umschaltrelais
31 (x) Gesprächs-Aufzeichnungs-Wiedergabe-Schalter
33 Bedienung und Anzeige
34 Anrufbaugruppe - 3. Leitung
38 (x) Ansagetext-Wiedergabe-/Transport-Schalter
39 (x) Ansagetext-Aufnahme-Schalter
40 4. Leitung - Umschaltrelais
44 Anrufbaugruppe - 4. Leitung
48 Ansagespur-Wahlschalter
50 Endverstärker
51 Aufzeichnungs-Verstärker (Aufnahme/Wiedergabe)
52 Lautsprecher
53 Uhrzeit- und Leitungs-Nr.-Geber
58 Ansage-Verstärker (Aufnahme/Wiedergabe)
59 Mikrofon
64 gemeinsamer Teil - Anrufbaugruppen/Anruf-Einheit
66 Gesamtsteuerung
70 Codeempfänger-/Sprachschalter-Baugruppe
71 Aufzeichnungs-Bandvoll-Signalgeber
74 Rufimpuls-Zählstufe
78 Ansage-Signalempfänger
79 (x) Ansage-Signalgeber
80 Aufzeichnungs-Löschkopf
82 Aufzeichnungs-Tonkopf
84 Anruffreigabeverteiler
88 Ansage-Tonkopf
89 Ansage-Löschkopf
90 Aufzeichnungs-Motor mit Leistungsschaltung
98 Ansage-Motor mit Leistungsschaltung
mit (x) gekennzeichnete Bauteile sind nur kurz erwähnt bzw. nur teilweise dargestellt!
1-stellige Zahlen:
Aufzeichnungs-Einheit
Anruf-Einheit
Ansage-Einheit
4-stellige Zahlen:
8000 Ansagetonband, allgemein
8001 Beginn der I. Ansagetexte
8002 Beginn der II. Ansagetexte
8100 1. Spur des Ansagetonbandes, allgemein
8101 I. Ansagetext der 1. Spur / 1. Telefonleitung
8102 II. Ansagetext der 1. Spur / 1. Telefonleitung
8200 2. Spur des Ansagetonbandes, allgemein
8201 I. Ansagetext der 2. Spur / 2. Telefonleitung
8202 II. Ansagetext der 2. Telefonleitung
Tabelle 2
Sonstiges:
A/W Anschluß am Verstärker für den Tonkopf (Aufn./Wiederg.)
L Anschluß am Verstärker für den Löschkopf
RESET rücksetzen, auf "Null" setzen
SET bei 74 Zählbeginn (-Befehl)
I den I. Ansagetextes betreffend, einstellen o. ä.
II den II. Ansagetextes betreffend, einstellen o. ä.
1-4 der entsprechenden Leitung+Spur betreffend
. .I bis . .IX Kontakte des entsprechenden Relais oder Schalters
 zu den Umschaltkontakten .OIII+IV des Umschaltrelais 20 bzw. 30 oder 40 (siehe Abb. 1+3) in der A-/B-Leitung.
 wie bei der 2. Leitung, nur andere Brücken und Zahlen - entsprechend der Leitungs-Nr.
 Brücken für die 3.+4. Leitung siehe Abb. 3
U.A. =und andere(s)
Tabelle 3
Signale und (Signal-)Leitungen:
I. AT I. Ansagetext (-Signal) (-Leitung)
II. AT II. Ansagetext (-Signal) (-Leitung)
ABV Aufzeichnungs-Bandvoll (-Signal) (-Leitung)
AE. Anruf-Eingangs-Speicher · (-Signal) (-Leitung)
AN. Anruf-Relais · (-Signal) (-Leitung)
ASM Ansage-Motorsteuerung (-Signal) (-Leitung)
ASS Ansage-Steuerung (-Signal) (-Leitung)
ATB Ansagetext-Bereit (-Signal) (-Leitung)
AZM Aufzeichnungs-Motorsteuerung (-Signal) (-Leitung)
BAG Beide-Ansagetexte-Gewünscht (-Signal) (-Leitung)
RESET Rücksetz (-Signal) (-Leitung)
SEΦ Schleifen-Einschalt-Speicher (-Signal) (-Leitung)
SS Sprachschalter (-Signal) (-Leitung)
UAZ Uhrzeit-Aufzeichnen (-Signal) (-Leitung)
WS Weitere Steuerung (-Signal) (-Leitung)
Tabelle 3
Anschlüsse/Anschlußleitungen:
. A A-Leitung des Telefonanschlusses
. B B-Leitung des Telefonanschlusses
. W2′ W2-Anschluß (für 2. Wecker u. a.)
. W2′′ W2-Anschluß (für 2. Wecker u. a.)
anstelle des Punktes . ist die Nr. der Telefonleitung einzusetzen!
Tabelle 4
Bauteile (mit Buchstaben und Zahlen):
AAΦ Anruf-Annahmespeicher eine "Φ" entspricht: (Gemeinsamer Teil)
AB. Abschaltrelais, allgemein
AB1-AB4 Abschaltrelais (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
AE1-AE4 Anruf-Eingangsspeicher (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
AN. Anrufrelais, allgemein
AN1-AN4 Anrufrelais (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
AT. Ansagetext-Schalter, allgemein
AT1-AT4 Ansagetext-Schalter (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
C. Kondensator im Anrufstromkreis, allgemein
C1-C4 Kondensator im Anrufstromkreis (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
D₃₈ Entkopplungs-Diode
LT1 (Kontroll-)Lampe-Text 1 (I. Ansagetext)
LT2 (Kontroll-)Lampe-Text 2 (II. Ansagetext)
O . . Oder-Logigbaustein, allgemein
OAΦ Oder-Logigbaustein, Anrufimpulsezählbeginn eine "Φ" entspricht: (Gemeinsamer Teil)
OA1-OA4 Oder-Logigbaustein für die Abschaltrelais AB1-AB4 (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
OZΦ Oder-Logigbaustein für den Zähleingang der Zählstufe 74 (Rufimpuls-Zählstufe) (eine "Φ" entspricht: Gemeinsamer Teil)
OZ2-OZ4 Oder-Logigbaustein für das 2.-4. Leitungs-Umschalt­ relais 20, 30 oder 40 (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
SEΦ Schleifen-Einschaltspeicher (eine "Φ" entspricht: Gemeinsamer Teil)
SL. Schleifenrelais, allgemein
SL1-SL4 Schleifenrelais (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
TB. Telefonbereitschafts-Schalter, allgemein
TB1-TB4 Telefonbereitschafts-Schalter (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)
U . . Und-Logigbaustein, allgemein
UBAG Und-Logigbaustein, Beide-Ansagetexte-Gewünscht- Signal (Zusatz, siehe Abb. 2)
US1-US4 Und-Logigbaustein für die Schleifenrelais SL1-SL4 (die Zahl entspricht der Leitungs-Nr.)

Claims (6)

1. Telefonanrufbeantworter zur Ausschaltung von zwei oder mehr Telefonleitungen mit unterschiedlichen Ansagetexten für jede Telefonleitung, bestehend aus einer Anruf-Einheit , mit (steckbaren) Anrufbaugruppen (14), (24), ggf. (34), (44) und einem gemeinsamen Teil (64), einer Rufimpuls-Zählstufe (74) und einem Anruf­ freigabeverteiler (84), Aussageverstärker (58), Aussagetonkopf (88) und Löschkopf (89) einer Ansage-Einheit mit einer I./II. Text-Einstellbaugruppe (29) und einem Ansage-Motor mit Leistungsschaltung (98), einem 2- oder 4spurigen Ansagetonband (8000) einer Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche (18), ferner mit einer Aufzeichnungs-Einheit , mit einem Aufzeichnungstonband, einschließlich einem Aufzeichnungs-Bandvoll- Signalgeber (71), einem akustischen Uhrzeit-Geber (53), einer Bedienungs- und Anzeige-Einheit (33) sowie einer Gesamtsteuerung (66), vorzugsweise mit einem Mikroprozessor, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anruf auf der 1. Telefonleitung die Ansagetexte (8101) oder (8102) von der 1. Spur des Ansagetonbandes (8100) und beim Anruf auf der 2. Telefonleitung die Ansagetexte (8201) oder (8202) von der 2. Spur des Ansagetonbandes (8200) verwendet werden,
wobei erst nach dem Eintreffen des Anrufes überprüft wird, - welcher der Ansagetexte, I. oder II., entsprechend Position (8001) oder (8002) des Ansagetonbandes (8000), eingestellt ist,
wobei der I. Ansagetext bei Nuransage und der II. Ansagetext bei Aufzeichnung benötigt wird, vorausgesetzt
daß auf dem Aufzeichnungsband noch etwas frei ist, worauf ggf. auf das Ansagetonband (8000) auf den Beginn des benötigten Ansagetextes (8001) oder (8002) mit Hilfe der I./II. Text-Einstellbaugruppe (29) und des Ansage-Motors mit dessen Leistungsschaltung (98) umgestellt wird und die Telefonschleife mit dem Arbeitskontakt (SL.I) des ensprechenden Schleifenrelais (SL1I), oder (SL2I), ggf. (SL3I), oder (SL4I), erst geschlossen wird, wenn der richtige Ansagetext an den anrufenden Teilnehmer wiedergegeben werden kann.
2. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anruf auf der 2. Telefonleitung durch das Ausgangs­ signal eines Anruf-Eingangsspeichers 2 (AE2) über den 1. Eingang eines Oder-Logigbausteins 2 (OZ2) zusätzlich ein 2. Leitungs-Umschaltrelais (20) betätigt wird, dessen Kontakte (20 VIII), bzw. (20 IX), den Ansage- Verstärker (58) auf die 2. Spur des Ansage-Tonkopfes (88), bzw. des Ansage-Löschkopfes (89), umschaltet, währenddessen die Arbeitskontakte (20 III)+(20 IV) den Eingang der Ansage-/Aufzeichnungs-Weiche (18) (mit dem gemeinsamen Übertrager) mit der Anrufbaugruppe (24) der 2. Telefonleitung verbindet, wobei die Umschaltung der Kontakte "stromlos" erfolgt, da die Arbeitskontakte (SL2I)+(SL2II) noch geöffnet sind, da das Schleifenrelais (SL2) erst später angesteuert wird.
3. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1+2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich
  • - neben dem I./II. Ansagetext-Wahltaster (28) und einem Ansagespur-Wahlschalter (48) zur Ansteuerung des 2. Leitung-Umschaltrelais (20) über den 2. Eingang des Oder-Logigbausteins 2 (OZ2) für die manuelle Ansagetextbearbeitung
  • - für jede Telefonleitung ein Ansagetext-Schalter (AT.) in der Ansagetext-Schalterreihe (12) vorhanden ist, über der erst nach dem Eintreffen des Anrufes (mit dem AE.-Signal) der Gesamtsteuerung (66) gemeldet wird, welcher Ansagetext (I. oder II.) gewünscht wird.
4. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1+2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Gesprächsaufzeichnung - mit Hilfe des erweiterten akustischen Uhrzeiger-Gebers (53) - nicht nur die "Uhrzeit" und das "Datum", sondern auch die "Telefonleitungsnummer" aufgezeichnet wird, wobei die veränderliche Information ("1.", oder "2.") vom 2. Leitungs-Umschaltrelaiskontakt (20 I) kommt und die feste Wort-Information vom Wortspeicher im Uhrzeit- und Leitungs-Nr.-Geber (53) kommt.
5. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansagetonband (8000) nach dem Gesprächs- und Ansagetextende nicht immer regelmäßig zum Beginn des gerade gehörten Ansagetextes (8001), oder (8002), zurückgespult wird,
sondern auch zum Beginn der II. Ansagetexte (8002) vor­ gestellt/vorgespult wird (2. Schlußvariante), wenn
  • - der I. Ansagetext gehört wurde,
  • - ein Ansagetext-Schalter (AT.) aber auch auf "II. Ansagetext" steht und
  • - dessen Telefonbereitschafts-Schalter (TB.) einge­ schaltet ist und
  • - auf dem Aufzeichnungsband noch etwas "frei" ist.
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