DE40276C - Vorrichtung zum Heben und Senken von Gescbützlaffeten - Google Patents
Vorrichtung zum Heben und Senken von GescbützlaffetenInfo
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- DE40276C DE40276C DENDAT40276D DE40276DA DE40276C DE 40276 C DE40276 C DE 40276C DE NDAT40276 D DENDAT40276 D DE NDAT40276D DE 40276D A DE40276D A DE 40276DA DE 40276 C DE40276 C DE 40276C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/20—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles for disappearing guns
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/38—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
- F41A9/45—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position the cartridge chamber or the barrel as a whole being tiltable or transversely slidable between a loading and a firing position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mittelst welcher eine Geschützlaffete gehoben
und sofort nach abgegebenem Schufs wieder in einen festen Panzerring versenkt
wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist E eine Panzerdecke, welche auf einem cylindrischen
Panzerring ruht. Letzterer ist mit den Laffetenwä'nden
D fest verbunden und der ganze Bau balancirt mit dem Zapfen α auf der Säule F.
Diese ist in dem Gestell H vertical verschiebbar und ruht mit einer Schneide auf einem um O
drehbaren Hebel P, welcher mit einem Gegengewicht Q versehen ist; letzteres ist so bemessen,
dafs es die Laffete genau ausbalancirt. Das Geschützrohr wird an seiner Mündung von der kreisförmigen Bahn m getragen und
ist seitlich in den Laffetenwänden D geführt. Sein Gewicht ist durch das Gegengewicht J
ausbalancirt, welches auf der Säule F gleitet und mittelst eines über die Rolle g geführten
Drahtseiles den Zahnbogen d trägt, auf welchem das Rohr ruht. Der Bogen d ist an seiner
inneren Seite mit Zähnen versehen, in welche das Triebrad e eingreift, und stützt sich mit
seiner convexen Fläche auf zwei entsprechende Ansätze der Seilrolle g. Die Bewegung wird
durch das Handrad L eingeleitet. Das Bogenstück m ist an der Laffete befestigt; der Mittelpunkt
desselben liegt in 0. Auf m gleitet der Coulissenstein n, welcher in beliebiger Weise
mit dem Rohr fest verbunden ist. Der ideelle Pivotpunkt liegt also in o.
Der Pivotzapfen ist unten flach und die ganze Laffete so genau ausbalancirt, dafs sie
nach jedem Schufs stets von selbst wieder in das Gleichgewicht kommt.
Während des Ladens des-Geschützes ruht
der Panzer E auf dem Vorpanzer G auf.
Dieses Heben und Senken der Laffete wird durch eine besondere Construction bewirkt,,
welche den Gegenstand der Erfindung bildet.
Dieselbe besteht aus einem Gewicht Q. \
welches ein Rollensystem im gegebenen Moment um 3600 dreht und dadurch den Hebel P
mittelst einer Pleuelstange q auf- und niederbewegt.
Bei der höchsten Hebelstellung wird das Geschütz automatisch mittelst Elektricität abgefeuert.
Das Rollensystem ist nun folgendermafsen eingerichtet:
Der Drehzapfen der Pleuelstange q ist an einem losen Ring r1 angebracht, welcher in
einem Sinne auf der Rolle r drehbar, in dem anderen dagegen mittelst Sperrklinke mit derselben
gekuppelt ist.
Das Gewicht Q.1 ist mittelst Drahtseiles oder
Kette an einer Rolle s aufgehängt. Soll das Gewicht aufgewunden werden, so wird die
Rolle s mittelst des Hebels t mit einem
Schneckenrade s1 durch Friction gekuppelt. Die Drehung wird durch die Kurbel u eingeleitet;
eine rückgängige Bewegung des Systems wird auch im Ruhezustande durch die Schnecke
verhindert.
Soll nun gefeuert werden, so wird die Rolle s mit Hülfe des Hebels t aufser Contact mit dem
Schneckenrade gebracht, das Gewicht Q.1 sinkt und das ganze Rollensystem macht eine Drehung
von 3600, wobei der Ring r1 durch die Sperr-
klinke mitgenommen wird. Infolge der Bewegung der Pleuelstange hebt sich das Geschütz,
wird in seiner höchsten Stellung elektrisch oder mit der Hand abgefeuert und sinkt bei
weiterem Fortgange der Bewegung der Pleuelstange.
Von Wichtigkeit ist noch eine an dem Panzerring angebrachte Nase F, welche zur Sicherung
der elektrischen Abfeuerung dient. In der höchsten Stellung der Laffete legt sich die
Nase F auf einen entsprechenden Ansatz des Vorpanzers G und verhindert eine rückgängige
Bewegung des Thurmes so lange, bis der Schufs erfolgt. Durch den Rückstofs wird die
Nase ausgelöst und der Thurm sinkt infolge der Fortbewegung des Gewichtes Q.1.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . An einer versenkbaren Panzerlaffete die Beschleunigung der Auf- und Niederbewegung mit Hülfe eines Gewichtes Q.1, welches die Laffete mittelst eines Rollensystems r s s] und einer Pleuelstange q aufwärts und nach Abgabe des Schusses wieder abwärts bewegt.
- 2. Bei dem unter i. beschriebenen Mechanismus die Anordnung einer Nase V, welche sich in der höchsten Stellung der Laffete auf den Vorpanzerring legt und erst nach ihrer durch den Rückstofs des Schusses erfolgenden Auslösung ein Sinken der Laffete gestattet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40276C true DE40276C (de) |
Family
ID=315845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40276D Expired - Lifetime DE40276C (de) | Vorrichtung zum Heben und Senken von Gescbützlaffeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40276C (de) |
-
0
- DE DENDAT40276D patent/DE40276C/de not_active Expired - Lifetime
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