DE402177C - Verfahren zur Darstellung von bienenwachsartig knetbaren Massen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von bienenwachsartig knetbaren Massen

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DE402177C
DE402177C DEB107970D DEB0107970D DE402177C DE 402177 C DE402177 C DE 402177C DE B107970 D DEB107970 D DE B107970D DE B0107970 D DEB0107970 D DE B0107970D DE 402177 C DE402177 C DE 402177C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G73/00Recovery or refining of mineral waxes, e.g. montan wax

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Description

  • Verfahren zur Darstellung von bienenwachsartig knetbaren Massen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom -23. Dezember 1922 beansprucht. Es ist schon vorgeschlagen worden, wachsartige nicht klebende Massen aus Paraffinen oder ähnlichen Kohlenwasserstoffen und Harzen durch Oxvdation des geschmolzenen, auf etwa go ° C erhitzten Gemisches derselben mit Luft darzustellen. Es ist ferner vorgeschlagen worden, elektrische Isoliermassen dadurch herzustellen, daß man hochschmelzende Paraffine, als Beisspiele werden Karnaubawachs und Ozokerit genannt, mit Holzöl oder anderen trocknenden Ölen bei einer oberhalb der Schmelztemperatur der Paraffine liegenden Temperatur zusammenschmilzt und die mit der Masse imprägnierten Gegenstände behufs Erhärtung der Einwirkung von Luft bei einer Temperatur von .Io bis 5o' aussetzt. Die imprägnierten Gegenstände sollen gegen Feuchtigkeit widerstandsfähig gemacht sein und durch Hitze nicht erweichbar werden. Über die Eigenschaften des auf diese Weise erhaltenen, für sich durch Berührung mit Luft bei .Io bis 8o' C veränderten Gemisches liegen bestimmte Angaben nicht vor, doch ist daraus, daß die imprägnierten Gegenstände bearbeitet, geschliffen oder poliert werden können und im Gegensatz zu mit Wachs imprägnierten Gegenständen in der Hitze unveränderlich bleiben, zu schließen, daß die durch Einwirkung von Luft veränderte Gußmasse keineswegs bienenwachsartig und knetbar ist. Gemäß der Erfindung werden nun bienenwachsartig knetbare Massen in der Weise hergestellt, daß man Hartwachse mineralischen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs (wie Montanwachs, Karnaubawachs,Kandelillawachs, chinesisches Insektenwachs) mit trocknenden Ölen, wie Rizinus- oder Leinöl, unter Zusatz von Sikkativen erhitzt und ähnlich wie Leinöl kocht. Hierdurch erhält man Massen, die wie Bienen, wachs knetbar sind und somit für alle Zweckebei welchen eine bienenwachsartige Knetbarkeit oder Plastizität erfordert wird, das Bienenwachs mit Vorteil ersetzen können. Wenngleich das Wesen der im Verlauf des Verfahrens sich abspielenden Reaktion noch nicht völlig erforscht ist, erweist die Tatsache, daß weder in der angegebenen Weise für sich gekochtes trocknendes Öl nachträglich mit irgendeinem Hartwachs vermischt noch in der angegebenen Weise für sich behandeltes Hartwachs nachträglich mit ungekochtem oder gekochtem trocknenden Öl vermischt ein bienenwachsartig knetbares Material ergibt, und daß an der bei vorliegendem Verfahren sich abspielenden Reaktion alle drei Substanzen, Hartwachs, trocknendes Öl und Sikkativ, teilnehmen, was selbst die Aufstellung von Vermutungen über die Art der Reaktion ausschließt.
  • Die in dieser Weise hergestellte bienenwachsartig knetbare Masse kann, nachdem das Sikkativ in bekannter Weise entfernt worden ist, mit Paraffin, Erdwachs oder Harzen gestreckt werden. Die zulässige Menge dieser Streckmittel richtet sich nach dem Verwendungszweck der gestreckten Masse. AuFführungsbeispiel: Z. Zoo Gewichtsteile raffiniertes Montanwachs (E. P. 75'C), 5o Gewichtsteile raffiniertes Montanwachs (E. P. 6o' C), 2o Gewichtsteile Rizinusöl, Zo Gewichtsteile Bleiglätte oder 2. 75 Gewichtsteile raffinierte.3 Karnaubawachs, 25 Gewichtsteile Rizinusöl, 3 Gedichtsteile Bleiglätte werden Z bis 3 Stunden unter Rühren auf einer Temperatur von Zoo bis 23o' C gehalten; die blasse hat die beabsichtigte Umwandlung erfahren, wenn ein Tropfen derselben auf einer Glasplatte erstarrt, daran klebt und sich wie Wachs kneten läßt.
  • Das Blei kann in bekannter Weise durch Säuren aus der Masse entfernt und diese in gleichfalls bekannter Weise gebleicht werden. Nach diesen beiden Ausführungsbeispielen erhält man einen guten Ersatz für Bienenwachs.
  • Behandelt man in gleicher `''eise 3. 6o Gewichtsteile Rohmontanwachs, 4o Gewichtsteile Rizinusöl oder Leinöl, a Gewichtsteile Bleiglätte, so erhält man einen guten Ersatz für Kabelwachs.
  • Die Bleiglätte kann auch durch andere Sikkative ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: Z. Verfahren zur Darstellung von bienenwachsartig knetbaren Massen, dadurch gekennzeichnet, daß Hartwachs (wie Montanwachs, Karnaubawach s, chinesisches Insektenwachs), trocknende Öle (wie Leinöl oder Rizinusöl) und Sikkative (wie Bleiglätte) vermischt auf eine Temperatur von Zoo bis 23o' C unter Rühren erhitzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung i bis 3 Stunden dauert.
DEB107970D 1922-12-23 1923-01-12 Verfahren zur Darstellung von bienenwachsartig knetbaren Massen Expired DE402177C (de)

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