DE4015040C2 - Schalteinrichtung - Google Patents

Schalteinrichtung

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Description

Diese Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung mit einer verbes­ serten Anordnung der Hauptstromleiter, wie etwa der stromquellen­ seitigen Leiter und der lastseitigen Leiter.
Im allgemeinen weist eine Strom verteilende Anlage mehrere Schalt­ einrichtungen auf, die parallel zur Strom-Sammelschiene angeschlos­ sen sind. Die Schalteinrichtungen sind mit den Lasten bzw. Abneh­ mern durch Lastkabel verbunden. Jede Schalteinrichtung umfaßt eine elektrische Einheit an der Vorderseite und eine Leitungseinheit an der Rückseite, die durch eine Unterteilungsplatte getrennt sind, die im Gehäuse vorgesehen ist. Ein stromquellenseitiger Trennschal­ ter und ein lastseitiger Trennschalter sind auf der Unterteilungs­ platte angebracht. Ein Stromkreisunterbrecher und die beiden Trenn­ schalter werden elektrisch verbunden oder getrennt, wenn der Unter­ brecher in die elektrische Einheit hinein- oder aus dieser heraus­ bewegt wird. Wenn der Strombedarf zum Abnehmer zunimmt, dann nimmt auch die Anzahl von Schalteinrichtungen zu, die in der Anlage verwendet sind, und da eine Vielzahl von Schalteinrichtungen in einer Reihe angeordnet ist, ist für die Anbringung der Anlage ein erheblicher Platzbedarf erforderlich, was ein Nachteil ist.
Als eine Maßnahme zum Verringern der Anzahl verwendeter Schaltein­ richtungen schlägt die offengelegte japanische Gebrauchsmusteran­ meldung Nr. 60-25 305 eine mehrstöckige Schalteinrichtung vor, in wel­ cher das Gehäuse in vertikaler Richtung in drei oder vier gestapelte Abteile unterteilt ist und die Bestandteile der elektrischen Einheit in den jeweiligen Abteilungen angebracht sind.
Diese mehrstöckige Schalteinrichtung weist eine Unterteilungsplatte auf, die im Gehäuse vorgesehen ist, und in der Leitungseinheit an der Rückseite der Unterteilungsplatte ist die Tiefenabmessung vom unteren zum oberen der gestapelten Abteile so erhöht, daß die Lastkabel sich nicht überschneiden können, was die Arbeit beim Verdrahten erleichtert.
In der EP-B-109 568 ist eine Schalteinrichtung offenbart, die mehrphasige vertikale Sammelschiene, mindestens eine elektrische Einheit, die sich vertikal entlang den Sammelschienen erstreckt, mindestens eine Kabeleinheit, die an der linken und/oder rechten Seite der elektrischen Einheiten vorgesehen ist, und lastseitige Leiter, die quer zu den Sammelschienen angeordnet sind, umfaßt.
Aus der DE-AS 14 65 650 ist eine Schalteinrichtung mit drei­ phasigen vertikalen Sammelschienen sowie einer elektrischen Einheit bekannt, wobei ferner mindestens eine Kabeleinheit, die an der linken und/oder rechten Seite der elektrischen Einheit angeordnet ist, und horizontale lastseitige Leiter vorgesehen sind, die rechtwinklig zu den Sammelschienen ange­ ordnet sind. Darüber hinaus ist ein in die elektrische Einheit einschiebbarer Stromkreisunterbrecher mit einem Sicherungsglied vorgesehen.
Die DD-PS 45 982 beschreibt eine Schalteinheit mit einschieb­ baren Stromkreisunterbrechern, die jeweils ein Unterbrecherglied und zwei bewegliche Kontakte zur Verbindung des Unterbrechergliedes mit einer Sammelschiene bzw. lastseitigen Leitern vorsieht, wobei die Kontakte in Einschubrichtung einen axialen Versatz aufweisen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Schalteinrichtung mit dreiphasigen Sammelschienen und senkrecht dazu verlaufenden lastseitigen Leitern den Platzbedarf zu reduzieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Kombination der im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Merkmalskombination wird der Platzbedarf der Unterbrechungseinrichtung in vertikaler und Tiefenrichtung vermindert, was sich bei den üblicherweise vorgesehenen mehreren übereinander angeordneten Unterbrechern signifikant auswirkt. Durch die weitere erfindungsgemäße Maßnahme der Aufbringung einer Erdungsschicht wird eine weitere Reduzierung des vertikalen Einbauraumes erreicht. Dies ist darauf zurückzuführen, daß durch die Anbringung der Er­ dungsschicht auf der Isolierschicht eine Aufladung der Isolator­ kapazität durch Leckströme vermieden werden kann. Damit ist es möglich, die bisher für erforderlich gehaltene Spalte zwischen der Trenneinheit und den Platten zu verringern, was sich bei mehreren übereinander angeordneten Unterbrechungs­ gliedern in einer beachtlichen Verminderung der Einbauhöhe auswirkt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine Frontansicht einer mehrstöckigen Schalteinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 die Ansicht eines Schnitts, der längs Linie II-II in Fig. 1 vorgenommen wurde,
Fig. 3 eine Perspektivansicht der mehrstöckigen Schalteinrichtung, die längs Linie III-III in Fig. 2 teilweise abgebrochen ist,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 1,
Fig. 5 ein Schaltbild, das die elektrische Schaltung der Fig. 1 zeigt,
Fig. 6A bis 6D jeweils eine Perspektiv-Explosionsansicht, die Hauptteile der mehrstöckigen Schalteinrichtung der Fig. 1 zeigt,
Fig. 7 und 8 jeweils eine Perspektivansicht, die die Hauptteile in der Nähe des Stromquellen-Trennschalters zeigen,
Fig. 9A und 9B eine teilweise abgeschnittene Perspektivansicht bzw. eine horizontale Schnittansicht der lastseitigen Trenneinheit, und
Fig. 10 die Ansicht eines Schnitts der Schalteinrichtung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Es erfolgt nun die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 bis 9 zeigen eine erfindungsgemäße mehrstöckige Schalteinrich­ tung, die auf die folgende Weise aufgebaut ist:
Ein Gehäuse 1, das durch Biegen eines Stahlblechs geformt ist, weist eine Einführöffnung an der Frontseite auf und weist auch öf­ fenbare Türen 2 auf, die an der linken und rechten Seite 1A der Einführöffnung angebracht sind. Wenn die Türen 2 geöffnet sind, können zwei Unterteilungsplatten 3A und 3B gesehen werden, die im Gehäuse 1 angebracht sind. Eine elektrische Einheit 4 ist zwischen den Unterteilungsplatten 3A und 3B gebildet. Eine Kabeleinheit 5 ist sowohl zwischen der Gehäuseseitenfläche 1A und der Untertei­ lungsplatte 3A als auch zwischen der Gehäuseseitenfläche 1A und der Unterteilungsplatte 3B gebildet. Die elektrische Einheit 4 ist eine sechsfach hohe Anordnung mit sechs Trageblechen bzw. Trageplatten 3C, die in vertikaler Richtung zwischen den Unterteilungsplatten 3A und 3B angeordnet sind. Die Kabeleinheiten 5 sind neben der linken und rechten Seite der elektrischen Einheit 4 angeordnet. über der elektrischen Einheit 4 und den Kabeleinheiten 5 ist eine Sammel­ schieneneinheit 6 angeordnet, wie sie in Fig. 5 gezeigt ist.
Die Sammelschieneneinheit 6 verbindet die einzelnen dreiphasigen Stromversorgungs-Sammelschienen 7 mit entsprechenden vertikalen Sammelschienen 8. Die vertikalen Sammelschienen 8 sind in Stapel­ richtung der sechsfach hohen elektrischen Einheit 4 angeordnet. Wenn ein Vakuum-Stromkreisunterbrecher 20 in der elektrischen Ein­ heit 4 bewegt wird, dann bewirkt oder trennt der Stromkreisunter­ brecher elektrisch die Verbindung zwischen den vertikalen Sammel­ schienen 8 und horizontalen Leitern 32. Die dreiphasigen horizon­ talen Leiter 32 sind zwischen der elektrischen Einheit 4 und der Kabeleinheit 5 angeordnet. Jene Enden der dreiphasigen horizontalen Leiter 32, die näher an der elektrischen Einheit 4 liegen, bewirken oder trennen die Verbindung mit dem Vakuum-Stromkreisunterbrecher 20. Die entgegengesetzten Enden, die der Kabeleinheit 5 nähergele­ gen sind, sind mit den Lastkabeln 43 über Kabelendverschlüsse 38 verbunden.
Die jeweiligen Phasenleiter der Stromversorgungs-Sammelschienen 7 sind in einer Richtung angeordnet, daß sie senkrecht die Bewegungs­ richtung der Vakuum-Stromkreisunterbrecher 20 in der Sammelschie­ neneinheit 6 schneiden. Jenes Ende einer jeden Stromversorgungs- Sammelschiene, das näher an der elektrischen Einheit 4 liegt, ist mit einem Ende der jeweiligen vertikalen Sammelschiene 8 verbunden.
Jede vertikale Sammelschiene erstreckt sich von einem Ende oberhalb der elektrischen Einheit zur rückwärtigen Seite des Gehäuses und ist vor dem Erreichen des rückwärtigen Endes nach unten umgebogen; das andere Ende der Sammelschiene er­ streckt sich in Stapelrichtung der elektrischen Einheit 4. Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt, sind die Leiter der elektrischen Sammel­ schienen 8 jeweils mit einer Isolierbeschichtung 8A abgedeckt und sind Bandleiter mit einer Form, die eine Dicke L1 aufweist, welche schmäler ist als die Breite L2. Die vertikalen Sammelschienen 8 sind so angeordnet, daß sie mit ihrem die Breite bildenden Teil L2 der elektrischen Einheit 4 zugewandt sind, und sind von einer sam­ melschienenseitigen Isoliereinheit 10 getragen.
Die sammelschienenseitige Isoliereinheit 10 ist zwischen der elek­ trischen Einheit 4 und der Rückseite 1B des Gehäuses angeordnet, an den Unterteilungsplatten 3A und 3B durch Befestigungsmittel, wie etwa Schrauben, gehalten und aus einem Isoliermaterial, wie etwa ei­ nem Epoxy-Harz, gebildet. Wie in den Fig. 6A bis 7 gezeigt, ist die sammelschienenseitige Isoliereinheit 10 mit dem Umfang ihrer Rück­ seite 11 der Rückseite 1B des Gehäuses zugewandt, umgeben von den Seitenwänden 12, und weist Verbindungseinheiten 13 auf, die im Inne­ ren ausgebildet sind. In einer Anordnung von Verbindungseinheiten sind drei Verbindungseinheiten ausgebildet, die durch zwei Phasen- Isoliersperren 12D unterteilt sind. Die oberen und unteren Wände 12A erstrecken sich von der rechten und linken Seitenwand 12B her und stehen in Berührung mit der Unterteilungsplatte 3B, und die oberen und unteren Wände 12A sind durch Befestigungsmittel an der Untertei­ lungsplatte 3A befestigt.
Der Druckentlastungskanal 14 ist so gebildet, daß er von der oberen und unteren Wand 12A, der linken und rechten Wand 12B, den Unter­ teilungsplatten 3A und 3B und der Gehäuse-Rückseite 1B umgeben ist. Der Druckentlastungskanal 14 weist Schließplatten 15 auf, die an einem Teil der umgebenden Wände, die rechte und linke Wand 12B aus­ genommen, angebracht ist, beispielsweise der Rückseite 1B des Ge­ häuses. Wie in Fig. 4 gezeigt, dienen die Schließplatten 15 dazu, die Durchgangslöcher zu blockieren, die in der Rückseite 1B des Ge­ häuses ausgebildet sind. Die Schließplatten halten die Durchgangs­ löcher geschlossen, während der Druck normal ist, und öffnen die Durchgangslöcher, wenn der Druck des Druckentlastungskanals zu­ nimmt.
Ein Montagesitz 16 ist an der Rückseite einer jeden Verbindungsein­ heit vorgesehen und hat ein Gewindeloch, das auf der Innenseite aus­ gebildet ist. Der Montagesitz ist so angeordnet, daß er zu einer oberen (oder unteren) Seite der Verbindungseinheit 13, von der Mit­ te aus gerechnet, abweicht. Durchgangslöcher 17 sind in der oberen und unteren Wand der Verbindungseinheit 13 ausgebildet. Jede verti­ kale Sammelschiene 8, die durch dieses Durchgangsloch hindurchge­ führt ist, ist am Montagesitz 16 durch eine Spanneinrichtung, etwa eine Schraube, befestigt.
Ein erster fester Kontakt 18 ist dadurch gebildet, daß man eine Isolierung 8A entfernt, um das leitfähige Material als einen Teil der vertikalen Sammelschiene 8 in der Ver­ bindungseinheit freizulegen. Der erste feste Kontakt 18 tritt in oder außer elektrische Verbindung mit einem ersten beweglichen Kon­ takt 21 des Vakuum-Stromkreisunterbrechers 20. Wenn der Montagesitz 16 gegenüber der Mittellage versetzt vorgesehen ist, dann ist die vertikale Sammelschienenlänge zwischen dem Montagesitz 16 und dem unteren Durchgangsloch kleiner als die vertikale Sammelschienen­ länge zwischen dem oberen und unteren Durchgangsloch, wenn kein Montagesitz 16 vorgesehen ist. Deshalb ist der erste bewegliche Kontakt 21 weniger der Verformung durch einen Druck ausgesetzt, wenn er in Kontakt mit dem ersten festen Kontakt 18 gelangt.
Wenn die Schmalseite L1 des ersten festen Kontaktes 18 in oder außer Kontakt mit dem ersten beweglichen Kontakt 21 gelangt, dann kann die Abmessung in Tiefenrichtung kürzer sein, als wenn die Breitseite L2 in oder außer Verbindung mit dem Kontakt gelangt.
Der Vakuum-Stromkreisunterbrecher 20 wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 6C und 7 beschrieben.
Eine der Seite des Stromkreis-Unterbrechers zugeordnete Iso­ liereinheit 24 mit einem Isoliermaterial ist an einem Träger 23 mit Rollen 23A angebracht. In der Isoliereinheit 24 liegt ein Strom­ kreis-Unterbrecherglied 25 vor, welches einen Vakuum-Schalter umfaßt und in horizontaler Richtung angeordnet ist. Hohlräume 27 sind zwischen den Seitenwänden 26 der wechselweise aneinander­ grenzenden Isoliereinheiten 24 ausgebildet, nämlich zwischen den Stromkreis-Unterbrechungsgliedern 25. Die Hohlräume 27 greifen in die Phasen-Isoliersperren 12D ein, wie in Fig. 7 gezeigt. Das Inne­ re des Stromkreis-Unterbrechungsgliedes 25 ist nicht gezeigt, aber ein Paar Elektroden sind einander zugewandt angeordnet, und eine Stange 25A erstreckt sich von den Elektroden über das Stromkreis- Unterbrechungsglied 25 hinaus. Wenn sich die Stange 25A mit beweglicher Seite an der einen Seite bewegt, dann bewegt sich eine Elektrode zur anderen Elektrode hin oder von dieser weg, um den Stromkreis zu schließen oder zu öffnen. Im allgemeinen ist im Vakuum-Stromkreis­ unterbrecher die Abmessung in Bewegungsrichtung der Stange, d. h. die Abmessung in Öffnungs- und Schließrichtung des Stromkreis- Unterbrechungsgliedes, länger als die Höhe in Richtung rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Stange. Beispielsweise ist das Verhältnis der Abmessung in Öffnungs- und Schließrichtung zu jener der Höhen­ richtung des Stromkreis-Unterbrechungsgliedes 3 : 1.
In der vorliegenden Erfindung ist das Stromkreis-Unterbrechungs­ glied 25 so angeordnet, daß das Stromkreis-Unterbrechungsglied 25 den Stromkreis dann öffnet oder schließt, wenn es sich in derselben Richtung bewegt wie die Bewegungsrichtung des Vakuum-Stromkreisun­ terbrechers 20 in der elektrischen Einheit. Der erste bewegliche Kontakt 21 und der zweite bewegliche Kontakt 22 sind an der am vorderen Ende angeordneten Stange 25A und an der am rückwärtigen Ende angeordneten Stange des Stromkreis-Unterbrechungsgliedes 25 angebracht. Der erste bewegliche Kontakt 21 erstellt oder trennt eine Verbindung mit dem ersten festen Kontakt 18. Der zweite bewegliche Kontakt 22 er­ streckt sich oberhalb des ersten beweglichen Kontakts 21, ist am äußersten Ende zur Richtung der Tiefenerstreckung hin offen und er­ stellt oder trennt eine Verbindung mit dem zweiten festen Kontakt 31, der in den Fig. 6B und 9A gezeigt ist. Die zweiten festen Kon­ takte 31 sind an der lastseitigen Trenneinheit 30 vorgesehen.
Im obigen Ausführungsbeispiel sind der erste und zweite Kontakt 21, 22, von der Einführöffnung her gesehen, zueinander in vertikaler Richtung so versetzt, daß die Abmessung in Richtung der Tiefener­ streckung des Stromkreis-Unterbrechungsgliedes 25 verringert ist. Dieselbe Wirkung kann dadurch erreicht werden, daß man den ersten und zweiten Kontakt 21, 22 zueinander in Horizontalrichtung oder in beiden Richtungen versetzt anordnet.
Bei der vorliegenden Erfindung ist die Stange auf der Seite des zweiten beweglichen Kontakts beweglich ausgebildet, um sicherzu­ stellen, daß die Stangen-Bewegungsgeschwindigkeit usw. von der Tür­ seite her mühelos eingestellt werden kann.
Die lastseitige Trenneinheit 30 ist zwischen der elektri­ schen Einheit 4 und der Kabeleinheit 5 angeordnet, zwischen den Unterteilungsplatten 3A und 3B getragen und auf die folgende Weise zusammengesetzt:
Horizontale Leiter 32A, 32B und 32C für drei Phasen sind zwischen der elektrischen Einheit 4 und der Kabeleinheit 5 angeordnet. Die horizontalen Leiter 32A bis 32C auf der Seite der elektrischen Ein­ heit haben Zweigleiter 33A bis 33C, die hiermit verbunden sind. Die horizontalen Leiter 32A bis 32C an der Seite der Kabeleinheit sind zur Türseite hin gebogen, um vorspringende Leiter 34A bis 34C zu bilden. Diese horizontalen Leiter 32, Zweigleiter 33 und vorspringenden Leiter 34 sind mit einem isolierenden Harz, etwa ei­ nem Epoxy-Harz, abgedeckt, das eine Isolierschicht bildet.
Drei Lastanschlußeinheiten 36 sind an jenen Stellen der Isolierschicht 35 ausgebildet, die den zweiten beweglichen Kon­ takten 22 entsprechen. Die zweiten festen Kontakte 31A, 31B und 31C sind in den entsprechenden Lastanschlußeinheiten 36 angeordnet. Die festen Kontakte 31A bis 31C sind an den äußersten Enden der Zweigleiter 33A bis 33C ausgebildet und erstellen oder trennen die Ver­ bindung mit den beweglichen Kontakten 22 an den Dickeabschnitten bzw. Schmalseiten L1, wie es bei den ersten festen Kontakten 18 der Fall ist.
Auf der Seite der Kabeleinheit der festseitigen Isolierschicht 35 sind Verbindungsteile 37 an den äußersten Enden der vorspringenden Leiter 34A bis 34C vorgesehen. Auf die Verbindungsteile 37 sind steckerartige Kabelendverschlüsse 38 aufgepaßt. Die stecker- bzw. stöpselartigen Kabelendverschlüsse 38 sind von einem isolierenden Harzmaterial geformt, wie etwa einem isolierenden Gummi, und bilden einführseitige Isolierschichten 39.
Eine Erdungs-Metallschicht 40 wird verwendet, um die obere, linke und rechte Seite der Oberfläche der Isolierschicht an der elektrischen Einheit abzudecken. In anderen Worten, eine Erdungsschicht ist auf jenen Oberflächen vorgesehen, die nicht den vertikalen Sammelschienen und den zweiten beweglichen Kontakten zugewandt sind. Es wird auch eine Erdungs-Metallschicht 40 verwen­ det, um jene Oberflächen der Isolierschicht 35 und der einführseitigen Isolierschicht 39 auf der Seite der Kabeleinheit abzudecken, mit Ausnahme der Kontaktbereiche. Eine Erdungs-Metall­ schicht kann auch auf die obere, untere, linke und rechte Seite der festseitigen Isolierschicht auf der Seite der Kabeleinheit aufge­ bracht sein. Ein Erdungsanschluß 41 ist durch einen Erdungsleiter 41A geerdet. Ein Einführteil 42 ist im Kabelendverschluß 38 vorge­ sehen und ist mit einem Lastkabel 43 verbunden. Wenn das Einführ­ teil 42 in das Verbindungsteil 37 eingeführt ist, verbleibt ein Spalt 100 zwischen der Isolierschicht 35 und der einführseitigen Isolierschicht 39. Ein um die Isolierschichten 35 und 39 herumgewickelter Draht verbindet elektrisch die Erdungs-Metall­ schichten der beiden Isolierschichten, um zu verhindern, daß die Erdungs-Metallschichten 40 elektrisch getrennt sind, mit dem Er­ gebnis, daß das Auftreten eines elektrischen Schlages beim Anbrin­ gen oder Abnehmen der Kabelköpfe 38 vermieden wird. Statt der Ver­ wendung dieser Einrichtung ist es auch möglich, ein Kontaktstück an jede der Erdungsschichten 35 und 39 zum Anschluß bzw. zur Verbin­ dung der Erdungsschichten anzubringen.
Ein Richtungstransformator 45 für Gleichphasenstrom und Stromtransformatoren 46 sind abnehmbar an der Isolierschicht 35 angebracht. Ein geteilter Richtungstransformator für Gleichphasenstrom wird verwendet, weil der Stromtransformator zwischen der elektrischen Einheit 4 und der Kabeleinheit 5 angeordnet ist. Die Stromtransformatoren 46 können in der Einführrichtung des Vakuum-Stromkreisunterbrechers 20 ange­ ordnet sein.
Die Funktion und Wirkung einer Schalteinrichtung gemäß der vorlie­ genden Erfindung wird nun beschrieben.
(1) Bei dieser Erfindung sind die Bewegungsrichtung des Vakuum- Stromkreisunterbrechers 20 und die Öffnungs- bzw. Schließ-Richtung des Stromkreis-Unterbrechungsgliedes 25 in derselben Richtung angeord­ net. Deshalb kann die Höhenabmessung des Vakuum-Stromkreisunterbre­ chers 20 niedriger ausgebildet sein als in jenem Fall, in dem die Öffnungs- und Schließrichtung des Stromkreis-Unterbrechungsgliedes 25 in Höhenrichtung angeordnet ist. Dies ermöglicht es, die last­ seitige Trenneinheit 30 zwischen der elektrischen Einheit 4 und der Kabeleinheit 5 anzuordnen. Demzufolge kann im Gegensatz zum Stand der Technik, wo der Lasttrennschalter, die Kabeleinheit usw. in Richtung der Tiefenerstreckung der elektrischen Einheit angeord­ net sind, die lastseitige Trenneinheit 30 am oben erwähnten Platz angeordnet sein, und obwohl der Vakuum-Stromkreisunterbrecher 20 so angeordnet ist, daß seine Längsrichtung in Richtung der Tiefener­ streckung angeordnet ist, kann die Tiefenabmessung des Gehäuses um etwa 20% verringert werden.
(2) Zusätzlich wird nun eine weitere Verringerung der Höhenabmessung erörtert.
Es liegt eine Isolatorkapazität vor zwischen der Iso­ lierschicht 35, die die horizontalen Leiter 32 und die Zweigleiter 33 abdeckt, und der einführseitigen Isolierschicht 39, die die Lastkabel 43 abdeckt. Die Leckströme aus den jeweiligen Leitern führen zur Aufladung der Isolatorkapazität. Der Strom aus der ge­ speicherten Ladung strömt über die Erdungs-Metallschicht 40 und den Erdungsleiter 41A gemäß dieser Erfindung zur Erde ab, und deshalb ist die Potentialdifferenz im wesentlichen Null. Demzufolge wird kaum gespeicherte Spannung auf die Oberfläche der Erdungs-Metall­ schicht 40 aufgebracht, so daß ein nur sehr kleiner Spalt zwischen der lastseitigen Trenneinheit 30 sowie der Trageplatte 3C und der Oberplatte 3D erforderlich ist. Es ist nur notwendig, einen Spalt zu bilden, der den Vakuum-Stromkreisunterbrecher nicht daran hindert, sich einwärts und auswärts zu bewegen. Dies ermöglicht es, die Abmessung in Stapelrichtung der elektrischen Einheit 4 und der Kabeleinheiten 5 zu verringern und die Größe der Kabeleinheiten 5 zu verringern.
(3) Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Phasen-Isoliersper­ ren 12D in die Höhlungen 27 eingepaßt, während beide beweglichen Kontakte 21 und 22 in Berührung mit den entsprechenden festen Kon­ takten 18 und 31 stehen. Als Ergebnis ist der Kriechweg zwischen den Phasen zwischen den ersten beweglichen Kontakten der jeweiligen Phasen bemerkens­ wert lang ausgebildet, was es dementsprechend ermöglicht, die Abmessung in der Breite des Gehäuses zu verringern.
(4) Gemäß der vorliegenden Erfindung können bei der Anbringung, Wartung oder Inspektion der Verbindungsteile die Kabelendanschlüsse usw. direkt vor einem gesehen werden, wenn man die Türen 2 öffnet, und da die Schalteinrichtung so angeordnet ist, daß sie einem Durchgang oder dergleichen zugewandt ist, kann, wenn die Türen 2 geöffnet sind, ein geräumiger Arbeitsraum sichergestellt werden, so daß die Arbeit sehr effizient ausgeführt werden kann.
Wenn man die Kabelendverbinder 38 an den Verbindungsteilen 37 an­ bringt oder von diesen löst, kann, weil keine Potentialdifferenz zwischen der Isolierschicht 35 und der der beweglichen Seite zugeordneten Isolierschicht 39 vorliegt, die Arbeit sicher und ohne jede Gefahr eines elektrischen Schlages ausgeführt werden.
Was die Lastkabel 43 gemäß der vorliegenden Erfindung angeht, wer­ den zusätzliche Lastkabel in Dreiergruppen zur linken oder rechten Seite der sechs Einheiten hohen elektrischen Einheit 4 herausgezo­ gen und werden an getrennten Positionen aufgetrennt, um die Anord­ nungen der Lastkabel 43 in jeder Kabeleinheit zu verringern, so daß ein breiter Arbeitsraum in der Kabeleinheit sichergestellt ist und die Verdrahtungsarbeit der Lastkabel 43 erleichtert wird.
Wenn ferner bei diesem Ausführungsbeispiel ein Arbeiter einen Rich­ tungstransformator 45 für Gleichphasenstrom und Stromtransformato­ ren 46 an der Isolierschicht 35 anbringt, dann werden, wenn er die Stromtransformatoren 45 und 46 in die Iso­ lierschicht 35 einführt, die Stromtransformatoren von der Isolierschicht selbst getragen. Deshalb muß der Arbeiter die Stromtransformatoren nicht abstützen, wie es bisher notwendig war, bzw. er muß keine weitere Tragevorrichtung verwenden, was die Montagearbeit in hohem Umfang erleichtert. In diesem Fall wird ein Gleichphasenstrom-Transformator oder ein geteilter Transformator verwendet und dieser ist in der Isolierschicht 35 so vorge­ sehen, daß ein fehlerhafter Erdungsstrom in einem weiteren Bereich als bei der Schalteinrichtung aus dem Stand der Technik ermittelt werden kann, in der der Gleichphasenstrom-Transformator am Lastka­ bel angebracht ist.
(5) Wenn im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Überschlag statt­ findet, der aus einer Unmöglichkeit herrührt, den Stromkreis in der Schalteinrichtung zu öffnen, dann wird der außergewöhnliche Druck entlastet, wie in den Fig. 4 und 7 gezeigt. Genauer gesagt, wenn durch einen Erdungsfehler im Stromkreis-Unterbrecher 20 ionisiertes Gas erzeugt wird, dann durchdringt das ionisierte Gas P den Druck­ entlastungskanal, die Schließplatte 15 wird geöffnet, und das Gas wird zur Außenseite hin entlastet, wie durch die gestrichelte Linie angezeigt, so daß verhindert wird, daß das ionisierte Gas P in den Bereich zwischen der stromquellenseitigen Iso­ liereinheit 10 und der Gehäuse-Rückseite 1B strömt, wobei das Auftreten eines Kurzschlusses in der Sammelschieneneinheit 6 ver­ hindert wird, wo sich die vertikalen Sammelschienen befinden.
Bei dem oben erwähnten Ausführungsbeispiel wurde die Beschreibung einer Vielfach-Schalteinrichtung vorgenommen, aber die Erfindung kann auch auf eine einfache Schalteinrichtung ohne Vielfach-Anord­ nung angewandt werden.
Wie oben erwähnt, kann die erfindungsgemäße Schalteinrichtung in der Tiefe, Breite und Höhe verringert werden, d.h., die gesamte Schalteinrichtung kann in einem kompakten Ausmaß hergestellt werden und ihre Sicherheit ist erhöht.
Die Schalteinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine mindestens eine Einheit hohe elektrische Einheit und eine Kabelein­ heit, die nebeneinanderliegend in einem Gehäuse angeordnet sind, umfaßt in der elektrischen Einheit dreiphasige vertikale Sammel­ schienen, die zwischen der elektrischen Einheit und der Rückseite des Gehäuses angeordnet sind, einen Stromkreis-Unterbrecher mit Stromkreis-Unterbrechungsgliedern, die mit ersten beweglichen Kon­ takten an ihren vorderen Enden und zweiten beweglichen Kontakten an ihren rückwärtigen Enden versehen sind, wobei die Stromkreis-Unter­ brechungsglieder imstande sind, den Stromkreis in derselben Rich­ tung wie die Bewegungsrichtung des Stromkreis-Unterbrechers in der elektrischen Einheit zu öffnen und zu schließen; die ersten beweg­ lichen Kontakte sind imstande, eine Verbindung mit den vertikalen Sammelschienen herzustellen, und die zweiten beweglichen Kontakte sind imstande, eine Verbindung mit der Trennschaltereinheit herzu­ stellen. Die dreiphasigen horizontalen Leiter sind mit einer Iso­ lierschicht und einer Erdungsschicht so abgedeckt, daß die Höhe des Gehäuses verringert wird. Der erste und zweite bewegliche Kontakt sind gegeneinander in vertikaler Richtung versetzt, um die Tiefe des Gehäuses zu verringern. Wenn die beweglichen Kontakte eingefahren werden, um eine Verbindung mit der Stromversorgungsseite her­ zustellen, dann passen die Zwischenphasen-Isoliersperren in Aus­ sparungen des Stromkreis-Unterbrechers, um die Breite des Gehäuses zu verringern. Demzufolge kann die gesamte Schalteinrichtung mit verringerter Größe hergestellt werden.

Claims (7)

1. Schalteinrichtung mit
dreiphasigen vertikalen Sammelschienen (8),
mindestens einer elektrischen Einheit (4), wobei die Sammelschienen (8) in dem der Einführöffnungsseite abgelegenen, nämlich tieferliegenden Bereich der elektrischen Einheit (4) angeordnet sind,
mindestens einer Kabeleinheit (5), die an der linken und/oder rechten Seite der elektrischen Einheit (4) vorgesehen ist,
horizontalen lastseitigen Leitern (32), die rechtwinklig zu den Sammelschienen (8) angeordnet sind,
einem in die elektrische Einheit (4) einschiebbaren Stromkreisunterbrecher (20) mit Unterbrechungsgliedern (25) zur Bildung und Unterbrechung der Verbindung zwischen den vertikalen Sammelschienen (8) und den lastseitigen Leitern (32), wobei die Öffnungs- und Schließbewegung des Unterbre­ chungsgliedes (25) in der gleichen Richtung wie der Strom­ kreisunterbrecher beweglich ist, wobei
am einen Ende des Unterbrechungsgliedes (25) erste bewegliche Kontakte (21) zur Unterbrechung der Verbindung mit den vertikalen Sammelschienen (8) und am entgegengesetzten Ende des Unterbrechungsgliedes (25) zweite bewegliche Kontakte (22) zur Unterbrechung der Verbindung mit den lastseitigen Leitern vorgesehen sind, und der zweite bewegliche Kontakt (22) gegenüber dem ersten Kontakt (21) von der Einführöff­ nungsseite der elektrischen Einheit (4) her gesehen versetzt angeordnet ist, und
die lastseitigen Leiter (32) mit einer Isolierschicht (35) versehen sind, auf deren nicht den vertikalen Sammel­ schienen und den zweiten beweglichen Kontakten zugewandten Oberfläche eine leitende Erdungsschicht (40) angebracht ist.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung des Stromkreisunterbrechers (20) von der Einführöffnungsseite der elektrischen Einheit (4) her gesehen größer ist als in den beiden anderen Richtungen.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten beweglichen Kontakte (22), von der Einführöffnungsseite der elektrischen Einheit (4) her gesehen, rechtwinklig zu oder schräg versetzt zu den ersten beweglichen Kontakten (21) angeordnet sind.
4. Schalteinrichtung nach jedem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß überstehende Leiter (34), die gegeneinander in Richtung der Einführöffnungsseite der elek­ trischen Einheit (4) versetzt sind, an den dreiphasigen Leitern (32) in der Kabeleinheit vorgesehen sind, wobei Kabel­ endverbinder (38) mit Lastkabeln (43) an die Verbindungsteile (37) angeschlossen sind, die an den äußersten Enden der über­ stehenden Leiter (34) vorgesehen sind, die überstehenden Leiter (34) und der Kabelendverbinder (38) mit der Isolierschicht (35) und einer einführseitigen Isolierschicht (39) abgedeckt sind und die Erdungsschicht (40) an beiden Isolier­ schichten (35, 39) vorgesehen ist.
5. Schalteinrichtung nach jedem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transformator (45) für phasen­ gleichen Stromanteil und Stromtransformatoren (46) über der Isolierschicht (35) und der Erdungsschicht (40) an­ gebracht sind.
6. Schalteinrichtung nach jedem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dreiphasigen horizontalen Leiter (32) in beiden Einheiten (4, 5) alternierend angeordnet sind.
7. Schalteinrichtung nach jedem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten beweglichen Kontakte (21, 22) an den vorderen und rückwärtigen Enden der Stromkreis-Unterbrechungsglieder (25) angeordnet sind.
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