DE401127C - Verfahren zur Abfuellung von AEther in Behaelter - Google Patents

Verfahren zur Abfuellung von AEther in Behaelter

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DE401127C
DE401127C DEM80969D DEM0080969D DE401127C DE 401127 C DE401127 C DE 401127C DE M80969 D DEM80969 D DE M80969D DE M0080969 D DEM0080969 D DE M0080969D DE 401127 C DE401127 C DE 401127C
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Germany
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ether
air
filling
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free
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DEM80969D
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English (en)
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Mallinckrodt Chemical Works
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Mallinckrodt Chemical Works
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/003Filling medical containers such as ampoules, vials, syringes or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Abfüllung von Äther in Behälter.
    Gegeastan l rlei Erfindung ist ein Ver-
    fahren zur Reinigung und Abfüllung von
    :lther für Narkose- und andere Zwecke, bei
    denen es darauf ankommt, dein Äther gegen
    Äwlerungen, während er sich im Lager
    bcfindet, zu schützen. L'in ,liess zu erreichen,
    rnuß der Äther frei von Sauerstoff hergestellt
    «-erlen, und er inuß dann so abgefüllt werden,
    4_1a11 während des Abfüllens keine Luft zu-
    t reten kann.
    Die Erfindung hezi.eht sich a.l,so auf ein
    Veriahren, den _Äther zu reinigen und den
    luftfreien _Äther in luftdicht \-erschlossene
    Kannen unter Ausschluß von Luft abzufüllen.
    In der "Zeichnung ist
    .Mili. t eine schematische Darstellung einer
    Anlage zur Ausführung des Verfahrens,
    Abb. z ein @clia.itt, welcher das An-
    bringen eines Verschlusses auf einer Kanne
    o ler einem Behälter, in welchem sich der
    luftfreie Äther befindet, darstellt,
    Aüb.3 eine Ansicht einer Vorrichtung,
    (111c zum Versiegeln dieser kappe oder des
    @"erschlusses an ,lern Behälter dient.
    Die dargestellte Anlage ist nur eine Form
    zur Atlsfiilirung der Erfindung. Die Destil-
    liersäule i9 ist finit der nötigen Ausstattung
    eines Dephlegtnators und eines Kondensators
    versehen und ist derart gebaut, daß, wenn
    Äther in fortlaufenrleni Strome der 'Litte der
    Säule zugeführt wird, der luftfreie, gereinigte
    Äther von der Sohle der Säule rct in einen
    Aufbewahrungsbehälter 2a abfließt, der Kon-
    clensator i; ist so einsgerichtet, daß er erlaubt,
    die Luft und auch eine kleine Menge unreinen
    :ltliers auszulassen. Der Äther bann ent-
    we,ler in einem fortwährenden Stroin durch
    eine Einlaßr@hre 2o der Destilliersäule ig von
    eirein erliiihten Aufhewahrungsbehälter i,
    iiir unreinen Ätlier zu-eführt «-erden, wobei.
    der Aufbewahrungslichälter r5 mit einer
    Schwimnierkanuner rt, versehen ist, oder
    auch in Gasform direkt von dein Destillier-
    apparat, in welchem er leergestellt wird. Die
    Hauptsache bleibt, daß der Äther in der Destilliersäule i g einem Destillier- oder hochverfahren ausgesetzt wirk welches ihre von der Luft oder anderen L nreinigkeiten befreien soll.
  • Der Äther wird durch die bekannte Wirkung des Deplilegmators 18 nach der in der Destil.l@ationsindustrie benutzten Vorrichtung daran verhindert, die Destilliersäule zu verlassen. Infolgedessen werden die Ätherdämpfe kondensiert, und es wird ein AbwärtsflIeßen des flussi:gen Äthers über die wagerechten Wüude in der Destilliersäule bewirkt. Die Luft bewegt sich nicht finit der heilen Flüssigkeit und wird mit dem Teil der Dämpfe abgetragen, welcher in den Kondensator gebt. Wenn der Hauptstrom de: Äthers die Sohle :der Destilliersiitile verlassen hat, ist der Äther frei von Luft.
  • Von der Destilliersäule geht der Äther durch eine Auslaßröhre 21 in einen Aufbewa.hrungSbehälter 22 für gereinigten Äther. Dieser Behälter « ist mit einem Gasometer 14 versehen. Die ganze Anlage wird reit reinem Stickstoff oder irgendeinem anderen Schutzgas gefüllt, «-elches keinen freiem Satierstof enthält. Von dein Behälter 22 wird der Äther nun in reinem, luftfreiem Zustande irr Kannen oder Behälter befördert, welche sich innerhalb eines Füllr.auines befinden, aus lein die Luft entfernt ist, dIie durch reinen Stickstoff oder irgendein anderes passende Schutzas ersetzt wird. Die Kappen oder Verschlüsse werden dann auf die Behälter gesetzt und werden dort fest finit den Kannen versiegelt, uni die Luft abzuschließen. Diese Kannen k;inen in den Füllraum 23 von einem Raune i aus eingeführt «erden, der finit den Ventilen 2 und 3 versehen ist, «-elche einen Behälter zwischen sich bilden. Der Rauen i ist durch eine Röhre dargestellt, welche in den l'ii.llrauin mündet. Die Luft wird von diesem Raune r durch eine Röhre d., welche mit rler Luftpumpe 2d. in Verbindung steht, ausgepumpt. Nachdem die Luft von dem IZanm i und von dem darin befindlichen Ätherbehälter entfernt ist, wird die Röhre ¢, die von rl.er Luftpumpe nach dem Raum i führt, durch (las Ventil 5 geschlossen. Darauf wird reiner Stickstoff oder ,irgendein @anderes passendes Gas, w.elch@ris keinen freien Sauerstoff enthält, iii den Raniin i eingelassen, durch ein Ventil, «-elches die Röhre 6 beherrscht und durch dieselbe mit dem Gasometer 14 'in Verbindung steht. Da Luftpumpen, die ein höheres Va-]zutun herstellen, sehr schwer in gutem Zustande zu :erhalten sind, :so wird hier eine gewiilinl.iclie Luftpumpe benutzt, und die Luft in dein Raum i wird soweit wie möglich au,sgeptunpt, dann wird Stickstoff .eingeführt und diese Behandlung wird wiederholt, bis nur reiner Stickstoff in .dein Raum i verbleibt. 1-)er Gasometer 1d. steht in Verbindung mit rler Füllkammer 23 und ist mit einem Gas gefällt, das keinen freien Sauerstoff ,enthält und (las selbstverständlich auch die Füllkammer 23 erfüllt.
  • ach-lein die Behälter, d;ie mit Äther gefüllt werden sollen, in den Füllraum 23 von dein Rauni i aus eingeführt sind, werden sie schrittweise von Hand aus, wie später 1'eschrieben wird, oder .im Biedarfsfalle auch anders in die verschiedenen Lagen zum Auffüllen und Versiegeln gebracht, wobei bei allen diesen Handlungen die Luft von der Füllkammer und von den zu füllenden Behältern und von .dem Äther abgeschlossen ist. Zunächst werden die Kannen mit Äther durch einen einfachen Meßapparat gefüllt, der bei 8 iii der Röhre, die von dem Behälter für gerc#inigten Äther 22 in den Füllraum 23 führt, gezeigt ist, der so eingerichtet ist, daß nur die nötigen Mengen von Äther in ,die Kannen geführt werden, wenn dieselben unter rlen h'üllappar@at .gebracht werden.
  • Von der Stelle A, wo die Kannen gefüllt werden, werden sie nun nach Stelle B geführt, wo die Kappen oder Verschlüsse ,auf die hinnen aufgesetzt werden durch einen von flan.d aus getätigten Saugapparat 9, der sich durch die eine Wand ider Füllkammer 23 erstreckt. Nachdem die Kappen oder Verschlüsse auf die Kannen aufgesetzt sind, «-erden die Kannen eine nach der anderen nach der Stelle C gebracht, wo -die Verschlüsse durch einen dazu bestimmten Apparat umgebogen und ,luftdicht m.it den Kannen verbunrIen werden. An Stelle eines mechanischen Apparates, wie er bei io :gezeigt ist, können die Verschlüsse auch mit den Kannen verlötet werden, während die Kannen in der Füllkammer sind. Dies kann .Ini. Bedarfsfall erreicht werden mit Hilfe eines passenden Lötapparates und indem die Hand in einen Gummihandschuh gesteckt wird, dessen Ärmelende luftdicht mit der Wand des Füllraums .um eine passende Öffnung herum verbunden ist, so daß die Hand in dien Handschuh gesteckt werden kann, ohne Luft in Aden Füllraum zu lassen. Die Kannen können auch zu den verschiedenen Stellen zum Füllen und Verschließen usw. auf mechanischem Wege gebracht werden oder auch von einer Hand, rlie sich in dein Handschuh i i befindet, da die aus;dehnungsfähigkeit dieses Handschuhes die nötigen Bewegungen der Hand erlaubt. Der Saugapparat 9 ist, wie aus Abb. 2 zu ersehen ' ist, in einem Universalgelenk befestigt, das die Bewegung nach jeder Richtung hin erlaubt. Wie gesagt ist der Apparat ein Saua apparat, und die Verschlüsse können damit aufgenommen wenden, indem das Ende des Apparates mit den Verschlüssen in Berührung gebracht wird. Nachdem der Verschluß an diesem Ende des Apparates 9 befestigt ist, « ird der Apparat in Betrieb gesetzt, um den Verschluß auf die Öffnung der Kanne aufzusetzen. Nachdem die Kanne luftdicht versiegelt ist, wird sie aus dem Füll-', r cum 23 durch eine Öffnung entfernt, welche auf irgendeine passende Art gegen Eintritt der Luftgesichert ist, wie z. B. in Abb. i durch einen Wasserverschluß. Das Innere des Füllraurnes kann durch ein Glasfenster 12, das in einer der Wände eingesetzt ist, beobachtet werden, .der Irmenraum läßt sich -durch eine Lampe 13 beleuchten.
  • Aus dem Vorhergehenden ist klar ersichtlich, daß die Erfindung eine vollständige und einfache Methode, luftfrei gereinigten Äther in luftfreie Behälter abzufüllen und diese kiftdicht zu verschließen, darstellt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Abfüllung von Äther in Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß diese Behälter aus einenn luftentleerten Raum in einen Fül.lrattm befördert werden, der mit einem neutralen Gas .gefüllt eist, und :in diesem Füllraum ohne Zutritt von Luft oder Sauerstoff .mit Äther gefüllt und verschlossen «-erden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter durch eine ,gegen -Zutritt von Luft gesicherte Öffnung .aus der Füllkammer entfernt werden.
DEM80969D Verfahren zur Abfuellung von AEther in Behaelter Expired DE401127C (de)

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