DE4003585C2 - - Google Patents

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DE4003585C2
DE4003585C2 DE19904003585 DE4003585A DE4003585C2 DE 4003585 C2 DE4003585 C2 DE 4003585C2 DE 19904003585 DE19904003585 DE 19904003585 DE 4003585 A DE4003585 A DE 4003585A DE 4003585 C2 DE4003585 C2 DE 4003585C2
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protective hood
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Bernd 4811 Oerlinghausen De Niedergesaehs
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/12Sanitary or hygienic devices for mouthpieces or earpieces, e.g. for protecting against infection

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Infektionsschutzvorrichtung für Telefonbenutzer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Benutzung von Fernsprechern wird die Hörmuschel des Telefonhö­ rers aus akustischen Gründen zumeist direkt an das Ohr gehalten. Bei Fern­ sprechern, die häufig von verschiedenen Personen benutzt werden, insbeson­ dere bei öffentlichen Fernsprechern, können durch die Hörmuschel daher leicht Krankheitserreger übertragen werden. Zwar werden die Hörer öffent­ licher Fernsprecher von der Post in regelmäßigen Abständen gereinigt, doch läßt sich das Infektionsrisiko insbesondere bei besonders anfälligen Personen nicht völlig ausschließen. Es läßt sich nachweisen, daß dieser Infektionsweg wesentlich zur Ausbreitung einer von vielen Erkrankungen, insbesondere von infektiösen Haut- und Ohrenkrankheiten beiträgt.
Aus der DE-OS 25 24 194 ist eine Infektionsschutzvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt. Diese Vorrichtung wird durch eine Membran gebil­ det, die mit einem Ring aus Karton oder Kunststoff verbunden ist und auf die Hörmuschel des Telefonhörers aufgesteckt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung derart zu verbessern, daß sie raumsparend aufbewahrt und bequem gehandhabt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat die Form einer Haube aus flexiblem Material und ist mit einem Rahmen aus einem steiferen Flachmaterial, bei­ spielsweise aus Karton oder Pappe versehen, der eine seitlich von der Haube vorspringende Grifflasche bildet. Durch den Rahmen und die Grifflasche wird die Handhabung beim Aufsetzen und Abnehmen der Haube erleichtert. Dar­ über hinaus können der Rahmen und/oder die Lasche so gestaltet sein, daß sich der Telefonhörer nicht mit aufgesetzter Haube in die Gabel des Fern­ sprechers einhängen läßt. Aus diese Weise wird der Benutzer dazu angehal­ ten, die Haube wieder von dem Telefonhörer abzunehmen, nachdem er den Fernsprecher benutzt hat. Ein fester Sitz der Haube auf der Hörmuschel kann durch am Innenrand des Rahmens ausgebildete Zähne oder Einschnitte er­ reicht werden.
Die Haube ist in ihrer Form und ihren Abmessungen an die Größe der Hör­ muschel üblicher Telefonhörer angepaßt und läßt sich nach Art eines Bezu­ ges auf die dem Ohr zugewandte Abschlußkape der Hörmuschel aufstecken oder aufziehen, so daß ein unmittelbarer Konktakt der Hörmuschel mit dem Ohr des Benutzers verhindert wird.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung als Wegwerfartikel aus einem verrottbaren, flexiblen Material hergestellt. Ein gewisser Vorrat derartiger Schutzhauben kann vom Benutzer in einer sterilen Vorratsbox mitgeführt oder in einem Spender - etwa vergleichbar den herkömmlichen Spendern für Papierhand­ tücher - an öffentlichen Fernsprechern bereitgestellt werden.
Besonders geeignete Materialien für die Haube sind Stoff oder weiches Pa­ pier, wie es auch für Papiertaschentücher verwendet wird. Zur Steigerung des Infektionsschutzes kann das Material der Haube mit einem Desinfekti­ onsmittel imprägniert sein.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schutzhaube;
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung der Pfeile II-II in Fig. 1; und
Fig. 3 eine Hörmuschel eines Telefonhörers mit aufgesetzter Schutz­ haube.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Infektionsschutzvorrichtung weist eine be­ cherförmige Schutzhaube 10 aus flexiblem, reißfestem Material, beispielswei­ se aus Zellstoff auf, die mit einem Desinfektionsmittel imprägniert ist. Die Form und die Abmessungen der Schutzhaube 10 sind so gewählt, daß sie sich in der in Fig. 3 gezeigten Weise nach Art eines Bezuges auf die Hörmuschel 12 eines Telefonhörers 14 aufziehen läßt. Der Durchmesser der Schutzhaube 10 liegt demgemäß im Bereich von etwa 6 bis 9 cm, und die Tiefe der Haube liegt vorzugsweise etwa 1 bis 4 cm. Im Hinblick auf die in Deutschland in öff­ entlichen Fernsprechern üblichen Telefonhörer ist ein Haubendurchmesser von etwa 7,5 cm und eine Tiefe von etwa 3 cm besonders zweckmäßig.
Der Rand der Schutzhaube 10 ist in einem Rahmen 16 aus steiferem Flach­ material eingefaßt. Gemäß Fig. 1 weist der Rahmen 16 zwei Materiallagen 18, 20 auf, zwischen denen der Rand der Schutzhaube 10 sandwichartig ein­ geklebt oder geheftet ist. Die obere Materiallage 18 besteht aus relativ steifer Pappe, während die untere Materiallage aus weicherem Material, beispiels­ weise aus Filz besteht. Die Filzlage 20 ist gemäß Fig. 2 an ihrem inneren Umfangsrand mit Einschnitten 22 versehen und bildet somit eine Anzahl von Zähnen oder Zungen 24, die in die Öffnung der Schutzhaube 10 vorspringen.
Der Rahmen 16 bildet einen die Schutzhaube 10 auf ihrem gesamten Umfang umgebenden Kragen mit einer Breite von etwa 0,5 cm und weist einen als Grifflasche dienenden Fortsatz 26 auf.
Mit Hilfe der Grifflasche 26 läßt sich die Schutzvorrichtung wie eine Schirm­ mütze auf die Hörmuschel 12 des Telefonhörers aufsetzen. Der Rahmen 16 gleitet dabei über die Stelle des größten Durchmessers der Hörmuschel 12 hinaus auf die Hörmuschel auf, so daß die Schutzhaube 10 durch den Rahmen kraftschlüssig auf der Hörmuschel gehalten wird. Die Zähne 24 werden beim Aufsetzen der Schutzhaube auf die Hörmuschel 12 nach innen umgebogen und wirken somit als Widerhaken, die einen festen Sitz der Schutzhaube ge­ währleisten.
Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, wird die Hörmuschel 12 durch die Schutzhau­ be 10 vollständig eingehüllt, so daß während eines Telefonats ein direkter Kontakt der Hörmuschel 12 mit dem Ohr des Benutzers verhindert und so­ mit die Infektionsgefahr weitgehend ausgeschlossen wird. Nach dem Telefonat kann die Schutzhaube 10 mit Hilfe der Grifflasche 26 einfach von der Hörmu­ schel abgezogen und ggf. - nach ein- oder mehrmaliger Benutzung - in einen hierfür bereitgestellten Papierkorb geworfen werden. Wenn der Benutzer ver­ gißt, die Schutzhaube von der Hörmuschel abzunehmen, so verhindert der relativ weit nach außen vorspringende Rahmen 16, das Einhängen des Tele­ fonhörers in die Gabel.
Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung läßt sich unter ausschließlicher Verwendung von verrottbaren und somit umweltfreundlich zu entsorgenden Materialien zu einem Preis herstellen, der gegenüber den Telefongebühren für ein Ortsgespräch vernachlässigbar ist. Die Vorrichtung ist darüber hinaus einfach zu handhaben, so daß mit vergleichsweise geringem Aufwand ein wertvoller Beitrag zur Gesundheitsvorsorge geleistet wird.

Claims (4)

1. Infektionsschutzvorrichtung für Telefonbenutzer mit einer auf die Hör­ muschel (12) aufsetzbaren Schutzhaube (10) aus flexi­ blem Material, deren Rand in einem Rahmen (16) aus steiferem Flachmateri­ al gefaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Rahmen (16) als in Radialrichtung ausgedehnter Kragen ausgebildet ist und eine radial vor­ springende Grifflasche (26) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rah­ men (16) zwei Materiallagen (18, 20) aufweist, die den Rand der Schutzhaube (10) sandwichartig zwischen sich aufnehmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (16) an seinem inneren Umfangsrand mit in die Öffnung der Schutzhaube (10) vorspringenden flexiblen Zähnen (24) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schutzhaube (10) mit einem Desinfektionsmittel impräg­ niert ist.
DE19904003585 1990-02-07 1990-02-07 Infektionsschutzvorrichtung fuer telefonbenutzer Granted DE4003585A1 (de)

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DE29917519U1 (de) * 1999-09-29 2001-02-15 Sennheiser electronic GmbH & Co. KG, 30900 Wedemark Einrichtung zum Schutz eines Mikrofons

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