DE398233C - Zweiraedriger Handwagen - Google Patents

Zweiraedriger Handwagen

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DE398233C
DE398233C DEST36926D DEST036926D DE398233C DE 398233 C DE398233 C DE 398233C DE ST36926 D DEST36926 D DE ST36926D DE ST036926 D DEST036926 D DE ST036926D DE 398233 C DE398233 C DE 398233C
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DE
Germany
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supports
stretcher
axle
straps
folded
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Expired
Application number
DEST36926D
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English (en)
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EMIL STRUBBERG
Original Assignee
EMIL STRUBBERG
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Publication date
Application filed by EMIL STRUBBERG filed Critical EMIL STRUBBERG
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Publication of DE398233C publication Critical patent/DE398233C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/18Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
    • B62B1/20Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving parts being collapsible, attachable, detachable or convertible
    • B62B1/208Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving parts being collapsible, attachable, detachable or convertible foldable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Zweirädriger Handwagen. Die vorliegende Erfindung betrifft einen zweirädrigen Handwagen, welcher einerseits zum Zwecke des bequemen und unauffälligen Transportes leicht und rasch zerlegt und zu handlichen Paketen verschnürt werden kann, anderseits, entsprechend zusammengesetzt, eine Tragbahre bildet.
  • Derselbe besteht aus einem rrnit Gurten überspannten rechteckigen Rahmen, der an den beiden Längsseiten j e durch zwei schräge .Stützen mit der Achse verbunden ist. Nach Entfernung ,der Achse mit den Rädern können diese Stützen an die Längsseiten des Rahmens geklappt und in dieser Lage gesichert werden, so daß hierdurch dus Gestell ,des Wagens zu einer Tragbahre umgeformt ist.
  • In den Abb, i bis 8 -ist eine Ausführungsform des Handwagens dargestellt, und zwar ist Abb. i ein Längsschnitt durch den zum Gebrauch zusammengestellten Wagen, Abb. z eine Draufsicht auf denselben, Abb.3 derselbe als Tragbahre zusammengeklappt und Abb. q. eine Seitenansicht. Abb. 5 eine Ansicht von der Stirnseite des zum Transport zusammengelegten Wagens. In-Abb. 6 ist die Vorrichtung zur Sicherung .der Räder auf ihrer Achse .dargestellt, Abb. 7 ist eine Ansicht senkrecht dazu. Abb: 8 zeigt die Art und Weise der Unterbringung der Räader in einem Beutel.
  • An den beiden Enden der z. B. aus Holz bestehenden Achse a sind die Radzapfen b, c befestigt, auf welche .die beiden Räder d, c aufgeschoben sind. Um -die Räder auf den Radzapfen zu sichern, sind die letzteren an ihrem Ende mit einem Schlitze versehen, in welchem, um eine Querachse f drehbar, eine einen zweiarmigen Hebel bildende Schiene g an,gordnet ist. Infolge des an dem einen Hebelarm angebrachten Gewichtes i stellt sich die Schiene g senkrecht zur Achse und bildet so einen Anker, :durch welchen ein unbeabsichtigtes Abstreifen des Rades vom Radzapfen verhindert wird. .Soll dagegen das Rad abgenommen werden, so ist nur die Schiene g um 9o° zu drehen, wodurch die Nabe deSRadeS ohne weiteres über dieSchiene und das Gewicht i gestreift werden kann. Zur Schonung der Nabe ist an deren Seitenfläche eine Platte k befestigt, und zwar ist eine derartige Platte an beiden Seitenflächen der Nabe angeordnet, so daß es gleichgültig ist, welche Radseite beim Zusammenstellen des Wagens nach außen gerichtet wird. Auf der Achse sind ferner zwei Halter l angebracht, an welchen das Oberteil .des Wagens mittels Flügelschrauben befestigt werden kann. Dieses wird gebildet aus den beiden Längsholmen m und n, den ,beiden Trabholmen o, p, .den beiden Stützholmen q, y, dem Spreizholm t, dem Querholm s .und dem Handholm h, sowie aus den Gurten u und den zur Versteifung dienenden Drahtseilen v, w. Die Holme o und q, p und y sind mitteds,Scharniere x unter sich verbunden, ebenso die Längsholme m, n mittels der Scharniere y mit den Stützholmen q, r, während zur Verbindung der Tragholme o, p mit den Längsholmen m, n hülsenförmig die Halme umfassende Halter z vorgesehen sind, welche ebenso wie die Längsholme entsprechende Bohrungen besitzen, in welche die zur Befestigung des Spreizholmes t bestimmten, an dessen Stirnseiten angeordnete Stifte eingesetzt werden, so daß hierdurch die Holme in, o und t, sowie yt, p und t unter sich verbunden sind. Die Querverbindung der Längsholme in, n wird gebildet durch den (Ouerholni s, den Spreizholm t und den Handliolni lt. Der Querholm s ist an den Enden etwas abgesetzt, in die an den Stützholmen q, r angebrachten Bügel i eingepaßt und durch Stifte :2 gesichert, während der Handholm lt uni das am Längsholm n. angeordnete Scharnier 3 geklappt werden kann und am freien Ende ein mit einer Bohrung versehenes Blech q. trägt, welches bei zum Gebrauch aufgestellten Wagen in einen Schlitz des Längsholmes m eingreift und durch einen Stift 5 gesichert wird. Beim Zusammenlegen des Wagens wird der Handholm da gegen den Längsholm n geklappt, wo,l:ei das Blech q, in einen am Längsholmen x - vorgesehenen Schlitz 6 eindringt und hier ebenfalls durch einen eingesetzten Stift gesichert wird.
  • Das Auseiriandernehmen des Wagens und Zusammenstellen der Teile zu einer Tragbahre bzw. zu einem bündelförmigen handlichen Paket- erfolgt in der Weise, daß zunächst die unteren, am Halter l angeordneten Flügelschrauben entfernt werden und sodann nach Abnahme der Räder die Achse nach außen geschwenkt wird (Abb.3), hierauf wird durch vorübergehendes Lösen des Handholmes h und Ausbiegen der beiden Längsholme der Spreizholm t mit seinen Stiften aus den Bohrungen der Halter z herausgenommen und werden die Stützholme um die Scharrüere y so weit geschwenkt, daß sich dieselben qbenso wie die Tragholme an die Längsholme anlegen. Durch Einsetzen von Stiften oder des Spreizholmes t mit seinen Stiften in entsprechende an dem Längshohn sowie an den Lappen g der Halter z angeordnete Bohrungen kann diese Lage der Holme gesichert werden. In dieser Weise zusammengestellt kann das Gestell des Wagens als Tragbahre verwendet werden (Abb. 3). Wird nunmehr auch der Querholm s abgenommen und der Handholm h auf den Längsholm n geklappt, so können durch Drehen beider Längsholme um ihre Achse die Gurten u auf diese aufgewickelt werden, so daß nach Beifügung der Achse a mittels Riemen ein bündelförmiges, handliches Paket gebildet werden kann.
  • Die beiden Räder werden für den Transport in einem Beutel untergebracht (Abb. 8). Um dieselben dabei möglichst flach aufeinanderlegen zu können, ist die Nabe jedes der beiden R<kler so dimensioniert, daß dieselbe je zwischen den Speichen des anderen Rades Platz findet, so daß @die beiden Räder in etwas versetzter Lage so aufeinandergelegt werden können, daß die Spurkränze sich berühren. In demselben Beutel wird auch der Spreizholm t sowie der Querholm s untergebracht.
  • Der vorliegende zweiräderige Handwagen kann also leicht und rasch zusammengestellt und ebenso schnell wieder auseinandergenominen bzw. in eine Tragbahre umgewandelt werden. In zusammengelegtem Zustande nimmt derselbe nur wenig Platz ein und bildet dabei lia7iictlicli@e Pakete, welche unauffällig und leicht getragen und auf allergeringstem Raum untergebracht werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Zweirädriger Handwagen finit in der Fahrstellung annähernd wagerechter Ladefläche und einem aus bündelartig zusamnienlegbaren geraden Stäben bestehenden Gestell, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ladefläche bildende, mit Gurten (u) überspannte rechteckige Rahmen (m, n, 1t, s) an beiden Längsseiten ja durch zwei schräge Stützen (o, p und q, r) mit der Achse (a) verbunden ist und diese Stützen nach Entfernung ,der Achse und der Räder an die Seitenteile (ait, n) des Rahmens geklappt und in dieser Lage gesichert werden können, so daß hierdurch eine Tragbahre gebildet wird.
  2. 2. Handwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (o, p und q, r) jeder Seite unter sich durch Scharniere (x) verbunden sind und die sich an d:it# untere Stirnseite der Stützen (o, p und q, r) anlegende Achse (a) nach Entfernung eines Teiles der Verbindungsschrauben nach außen geschwenkt werden kann, so daß zur Herstellung der Tragbahre :die Achse nicht entfernt zu werden braucht.
  3. 3. Handwagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die bei-,den Längsholme (in, n) verbindenden Querstäbe (s, t, h) entweder leicht lösbar an diesen befestigt sind oder an die Längshohne (m, n) geklappt werden können, so daß der als Tragbahre zusammengestellte Wagen nach Lösen oder Umklappen der Querstäbe (s, t, h) und Abnahme der Achse (a) zwei stabförmige Teile bildet, auf welchen durch Drehung die Gurten (u) aufgewickelt werden können, so daß dadurch der Wagen zu einem bündelförmigen Paket zusammengelegt ist.
DEST36926D 1923-06-12 1923-06-12 Zweiraedriger Handwagen Expired DE398233C (de)

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DE (1) DE398233C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2478516A (en) * 1945-12-28 1949-08-09 Charles D Wilcox Collapsible baby walker
US3054622A (en) * 1959-01-29 1962-09-18 Ernest L Davis Handcart for game

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2478516A (en) * 1945-12-28 1949-08-09 Charles D Wilcox Collapsible baby walker
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