DE397906C - Verfahren zur Erhoehung der Induktivitaet von Leitungen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Induktivitaet von Leitungen

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DE397906C
DE397906C DEH92691D DEH0092691D DE397906C DE 397906 C DE397906 C DE 397906C DE H92691 D DEH92691 D DE H92691D DE H0092691 D DEH0092691 D DE H0092691D DE 397906 C DE397906 C DE 397906C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/14Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Induktivität von Leitungen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Induktivität von Leitungen. Bekanntlich vergrößert man nach dem von Krarup angegebenen Verfahren die Induktivität von Leitungsadern durch Umspinnung mit Eisendraht von rundem Querschnitt. Es erhöht sich dabei die Schleifeninduktivität der Doppeladern L = (q. # In. .-f- r) # rote Henry/km um einen Betrag, der in erster Annäherung ist AL= # (M- x) . rote Henry/km. Dabei ist d der Abstand der Leiterachsen, der Halbmesser des Leiters, der Durchmesser des lierumgesponnenen E sendrahtes, ,, die Permeabilität des Drahtes, und es ist angenommen, daß die magnetische Feldstärke innerhalb des Eisens konstant ist.
  • Bei der Berechnung der Induktivitätszunahme ist berücksichtigt worden, daß der Raum von der Höhe ä, d. h. vom Durchmesser des Eisendrahtes runden Querschnittes a nicht vollständig mit Eisen ausgefüllt ist, daß sich vielmehr das Eisenvolumen zu dem Volumen des Eisenzylinders von der Wandstärke d i verhält wie 7c: q.. Man würde die Induktivi tätszunahme durch volle Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes bei sonst gleichen Abmessungen entsprechend der größeren Ausfüllung also um rund 27 Prozent erhöhen können.
  • Die vollständige Raumausfüllung könnte man sich vorstellen durch Verwendung von Umspinnungsdrähten von rechteckigem Querschnitt i oder durch einen z. B. elektrolytisch aufgebrachten geschlossenen Eisenmantel. Eine solche Umhüllung würde aber den Wechselwiderstand des Leiters infolge der hohen Wirbelstromverluste in dem nicht unterteilten Eisen sehr ungünstig beeinflussen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun eine vollkommene Raumausnutzung ohne wesentliche Erhöhung der Wirbelstromverluste dadurch erzielt, daß ein Belag von Eisenpulver, zweckmäßig in Verbindung mit der Umspinnung aus rundem Eisendraht, aufgebracht wird. Das Verfahren -kann in der Weise ausgeübt werden, daß beispielsweise mittels eines Spritzverfahrens ein dünner Belag in Form einer Paste mit Eisenpulver auf den Leiter aufgebracht wird, worauf dann die Eisendrähte umsponnen werden, die sich unmittelbar an den Leiter heranpressen und das Eisenpulver in den Zwischenraum drängen. Über den umgelegten Eisendraht wird noch einmal die gleiche Paste aufgebracht und unter hohem Druck ausgewalzt. UntEr Umständen könnte auch der umsponnene Eisendraht wegbleiben und die ganze Masse von der Höhe fi mit der Eisenpulvermasse ausgefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Induktivität von Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Leiter ein Belag von gepreßtem Eisenpulver bzw. eine Eisenpulver enthaltende Paste aufgebracht wird, die die Lücken zwischen einer Umspinnung aus rundem Eisendraht (Krarupumspinnung) ausfüllt und gegebenenfalls die Eisendrahtumspinnung ersetzt.
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