DE397667C - Spritzapparat fuer schnell erhaertende Stoffe - Google Patents
Spritzapparat fuer schnell erhaertende StoffeInfo
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Classifications
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/16—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
- B05B7/1606—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed the spraying of the material involving the use of an atomising fluid, e.g. air
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- B05B7/164—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed the spraying of the material involving the use of an atomising fluid, e.g. air comprising means for heating the atomising fluid before mixing with the material to be sprayed the material to be sprayed and the atomising fluid being heated by independent sources of heat, without transfer of heat between atomising fluid and material to be sprayed
-
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Description
Die Erfindung hat einen Spritzapparat zum Gegenstande, der besonders zum Zerstäuben
oder Spritzen von schnell erhärtenden oder kristallisierenden Stoffen, wie z. B. Schwefel,
Wachs o. dgl., bestimmt ist. Es ist bekannt, Spritzapparate, welche zum Spritzen von geschmolzenen
Stoffen dienen, mit Vorrichtungen zum Erhitzen der Zerstäubungsdruckluft bzw. des Spritzguts auszustatten. Die Düse, aus
ίο welcher das Zerstäubungsmittel austritt, umgibt bei den bekannten Spritzapparaten ringförmig
die Öffnung, aus welcher das zu zerstäubende Gut heraustritt. Die Wirkung ist aber nicht so, daß der aus der ringförmigen
Düse austretende Strahl des erhitzten Zerstäubungsmittels mantelartig und isolierend
den kegelförmigen Strahl des Zerstäubungsgutes umgibt, sondern das Zerstäubungsgut wird
durch die Saugwirkung des sich entspannenden Druckmittels mitgerissen und mischt sich
mit dem Zerstäubungsmittelstrahl. Daher begegnet die Herstellung eines flachen Überzugs
aus schnell erhärtenden oder kristallisierenden Stoffen durch Spritzen Schwierigkeiten, weil
der im flüssigen Zustande befindliche Stoff durch die Berührung mit der ihn umgebenden
Außenluft abgekühlt wird und teilweise in erstarrtem, kristallinischem Zustande auf die
Fläche gelangt.
Gemäß der Erfindung ist zur Beseitigung dieses Übelstandes, abgesehen davon, daß das
erhitzte Zerstäubungsmittel aus einer die Öffnung des Spritzgutes ringförmig umgebenden
Düse austritt, außerdem noch der aus dem zerstäubten Gut und dem entspannten Druckmittelstrahl
bestehende Zerstäubungskegel von einem den Kegel von der Außenluft isolierenden Warmluftmantel umhüllt, welcher ti ie unmittelbare
Berührung des aus der Düse ausgespritzten Stoffes mit der kalten Außenluft auf dem Wege von der Düse bis zur Auftrefffläche
verhindert. Die Vorrichtung zur Erzeugung des Warmluftmantels besteht gemäß der Frfindung in einer Druckluftdüse, welche
in einen an beiden Enden offenen, mit einem Heizkörper versehenen rohrförmigen Hohlraum
hineinbläst, dessen vorderes Ende die Zerstäubungsdüse umhüllt.
zf, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes in Aufriß und Grundriß dargestellt. Der eigentliche Spritzapparat
besteht in der üblichen Weise aus dem rohrförmigen Gehäuse 1, an welches vorn
die Spritzdüse 2 angesetzt ist und in welcher die durch den Fingerhebel 3 gesteuerten V( ntile
für den Zutritt der Druckluft und des Spritzstoffes zur Düse angeordnet sind. Der
Spritzapparat besitzt oben einen Anschlußstutzen 4, an welchem der Stoffbehälter 5 befestigt
ist und auf der Unterseite % einen Griff 6, an welchem das Anschlußstück 7 für
die Druckluftzuleitung befestigt ist. Das untere Ende des hohlen Griffs 6 ist durch ein
Rohr 8 mit dem vorderen Ende eines parallel zum Apparategehäuse angeordneten rohrförmigen
Heizraumes 9 verbunden, in welchem ein elektrischer Heizkörper 10 sich befindet, dessen
Polklemmen 11 aus dem hinteren geschlossenen Ende des Heizraumes hervorragen. Das hintere
Ende des Heizraumes 9 ist durch ein Rohr 12 mit der Düse 2 verbunden.
Auf der anderen Seite des Gehäuses 1 des Spritzapparates ist ein Rohr 13 angeordnet,
go welches an beiden Enden offen ist und ebenfalls einen elektrischen Heizkörper 14 enthält,
der durch die Leiter 15 mit den Polklemmen 11 verbunden ist. Das vordere Ende des Rohres 13
ist gekröpft, so daß seine Mündung sich konzentrisch vor der Öffnung der Spritzdüse befindet
und das vordere Ende des Rohres 13 die Spritzdüse mantelartig umhüllt. Im geringen
Abstande von dem hinteren Ende des Rohres 13 ist in d<
r Achse des Rohres eine Druckluftdüse 16 angeordnet, welche durch ein Rohr 17 mit dem Heizrohr 9 oder dem
Hohlgriff 6 des Apparates unmittelbar verbunden ist.
Der Stoffbehälter 6 ist von einem mantelförmigen
elektrischen Heizkörper 18 umhüllt, welchem der Strom durch die Leiter 19 zugeführt
wird. Vor Benutzung des Apparates werden die elektrischen Verbindungen zur Inbetriebsetzung
der Heizkörper 10, 14 und 18 hergestellt, wobei zweckmäßig der letztere zur
Erhitzung des zu verspritzenden Stoffes, Schwefel, Wachs o. dgl., bis zum Schmelzpunkt
zuerst angestellt wird. In bekannter Weise wird zunächst das den Druckluftzutritt
steuernde Ventil geöffnet. Die Druckluft füllt die Hohlräume des Griffes 6, des Rohres 8,
des Heizrohres 9, des Verbindungsrohres 12 sowie der Leitung 17 und tritt durch die
Düsen 2 und 16 aus. In dem Heizrohr 9 erfährt die Druckluft durch den Heizkörper 10
eine starke Erhitzung. Der durch die Düse 16 in das Heizrohr 13 hineingeblasene Luftstrahl
bringt die durch den Heizkörper 14 erhitzte Luft in Bewegung und erzeugt einen warmen
Luftstrom, welcher aus dem die Düse 2 umstellenden vorderen Ende des Heizrohres 13
in Mantelform austritt und den Zerstäubungskegel umhüllt, so daß er gegen die kalte
Außenluft abgeschlossen ist und auf eine genügende Entfernung eine das Erstarren der go
gespritzten Stoffteilchen verhindernde Temperatur behält. Kurz nach der Öffnung der
des Druckluftventils wird durch das weitere Zurückdrücken des Fingerhebels auch das Stoffventil
geöffnet, so daß der in flüssigem Zustände befindliche Stoff in die Spritzdüse 2
eintreten kann, wo er durch den erhitzten Druckluftstrahl angesaugt und zerstäubt wird.
Claims (2)
1. Spritzapparat zum Spritzen schnell erhärtender oder kristallisierender Stoffe,
wie Schwefel, Wachs 0. dgl., gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Erzeugung eines
Warmluftmantels, welcher den aus dem entspannten Druckmittelstrahl und dem zerstäubten Gut gebildeten Zerstäubungskegel gegen die Außenluft isoliert.
2. Spritzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung no
zur Erzielung des Warmluftmantels aus einer Druckluftdüse besteht, welche in einen an beiden Enden offenen, mit einem
Heizkörper versehenen rohrförmigen Hohlraum hineinbläst, dessen vorderes Ende die Zerstäuberdüse umhüllt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
i'"
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL56585D DE397667C (de) | 1922-10-06 | 1922-10-06 | Spritzapparat fuer schnell erhaertende Stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL56585D DE397667C (de) | 1922-10-06 | 1922-10-06 | Spritzapparat fuer schnell erhaertende Stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397667C true DE397667C (de) | 1924-06-26 |
Family
ID=7277883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL56585D Expired DE397667C (de) | 1922-10-06 | 1922-10-06 | Spritzapparat fuer schnell erhaertende Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397667C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE852513C (de) * | 1950-02-12 | 1952-10-16 | Albach & Co | Pressluft-Spritzpistole |
| DE1040946B (de) * | 1952-02-28 | 1958-10-09 | Friedrich Voegtle | Verfahren und Vorrichtung zum Erwaermen des Spritzgutes in einem elektrisch heizbaren Spritzgutbehaelter oder Durchlauferhitzer mit automatischer Steuerung des Heizstromes |
| US2960064A (en) * | 1957-04-18 | 1960-11-15 | Davy & United Eng Co Ltd | Nozzles |
| DE1202977B (de) * | 1957-10-17 | 1965-10-14 | Goodyear Aerospace Corp | Spritzvorrichtung zum Verarbeiten eines Fasermaterials mit einem Bindemittel |
| DE102015213421A1 (de) * | 2015-07-16 | 2017-01-19 | IPR-Intelligente Peripherien für Roboter GmbH | Wachssprühpistole und Austragsystem mit einer solchen Wachssprühpistole |
-
1922
- 1922-10-06 DE DEL56585D patent/DE397667C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE852513C (de) * | 1950-02-12 | 1952-10-16 | Albach & Co | Pressluft-Spritzpistole |
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