DE397285C - Kontaktvorrichtung zur Befestigung auf elektrisch gesicherten Tueren - Google Patents

Kontaktvorrichtung zur Befestigung auf elektrisch gesicherten Tueren

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DE397285C
DE397285C DEG55439D DEG0055439D DE397285C DE 397285 C DE397285 C DE 397285C DE G55439 D DEG55439 D DE G55439D DE G0055439 D DEG0055439 D DE G0055439D DE 397285 C DE397285 C DE 397285C
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DE
Germany
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contact device
switching axis
door
key
hand
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DEG55439D
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GERHARD GRUETTNER
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GERHARD GRUETTNER
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H27/00Switches operated by a removable member, e.g. key, plug or plate; Switches operated by setting members according to a single predetermined combination out of several possible settings
    • H01H27/10Switch operated by setting members according to a single predetermined combination out of several possible settings

Landscapes

  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

(G55439
Vorliegende Erfindung stellt eine Kontaktvorrichtung dar, welche, an einer Tür montiert und parallel zu einem Ruhestromkontakt oder in Reihe mit einem Arbeitsstromkontakt elektrischer -Sicherheitsanlagen geschaltet, diese außer Wirkung setzt, sobald die Vorrichtung' durch einen Eingeweihten vermittels eines besonderen Schlüssels auf eine vorher durch Verstellung einer Kontaktscheibe bestimmte Zahl zurückgestellt wird. Hierbei ist besonders darauf Wert gelegt, die Einstellungsmöglichkeit so zu erhöhen bzw. anzuordnen, daß die Einstellung der Kontaktvorrichtung unter Verwendung mehrerer zueinander verstellbarer Zahlenreihen erfolgt, diese selbst in Anwesenheit unerwünschter Personen vorgenommen und der augenblickliche Zustand der Einstellung jederzeit im Vorübergehen augenscheinlich festgestellt werden kann, ohne daß hierbei eine besondere Betätigung der Vorrichtung nötig ist.
Die bisher auf den Markt gebrachten Kontaktvorrichtungen ähnlicher Konstruktion erfordern entweder eine besondere Übung in der Einstellung dieser Kontakte bei vollständigem Ausschluß unerwünschter Personen während der Einstellung, oder dieselben sind derart verdeckt angeordnet und mit einem weiteren Schlüssel einstellbar, daß der augenblickliche Zustand erst wieder herausprobiert werden muß, sobald die bei diesen Kontakten übliche Kennzahl vergessen worden ist. In Anlagen größeren Umfanges macht sich dieser Übelstand besonders bemerkbar und erreicht seinen Höhepunkt, wenn das mit diesen Apparaten vertraute Personal aus einer größeren Anzahl von Personen besteht. Da nun diese Apparate das Gedächtnis der Beteiligten sehr1 in Anspruch nehmen und oftmals ein fachmännisches Wissen voraussetzen, unterbleibt mit der Zeit die Einstellung der Kontaktvorrichtung gänzlich, wodurch in den weitaus meisten Fällen beim Passieren der gesicherten Tür unnötige Alarme ausgelöst werden, außerdem in der ersten Zeit die Anwohnerschaft beunruhigt und schließlich auch die gesamte Sicherheitsanlage in Frage gestellt wird.
Die durch vorliegende Erfindung gekennzeichnete Kontaktvorrichtung, welche in dem zu sichernden Raum jedoch an der zu sichernden Tür montiert wird und diesseits derselben direkt und andererseits dagegen nur durch einen besonderen Schlüssel be-
tätigt werden kann, erhält nun mehrere freiliegende Skalenscheiben, die, zueinander beliebig verstellt, so viel Einstellungsmöglichkeiten gestatten, als die Multiplikation der Anzahl der auf den Skalen befindlichen Leit- und Einstellzahlen und Buchstaben miteinander ergibt. Ist beispielsweise jede Skala mit sechs Zahlen belegt, so sind 6X6 = 36 Kontakteinstellungen möglich, eine Zahl, welche sich bedeutend erhöht, sobald die Skaleneinteilungi gleich 8 ist, denn hierbei können 8 X 8 = 64 Kontaktverstellungen vorgenommen werden. Erwähnt sei noch, daß die Zahlen durch Buchstaben ersetzt werden. - "
Die Verstellung bzw. Einstellung der Kontakte erfolgt auf zweierlei Weise, und zwar wird die erstere durch die direkte Verdrehung beider Skalen zueinander unter steter Berücksichtigung der durch die erste Skala geao gebenen Leitzahl herbeigeführt, während die zweite durch eine Versetzung der ersten Skala auf der mit einem vieleckigen Zapfen, dessen Vieleck sich nach der Nummerzahl richtet, versehenen Schaltachse zwecks Fixierung der Leitzahl erreicht wird. Die Leitzahl wird somit in größeren Zeitabständen eingestellt und vom Inhaber der Kontaktvorrichtung gemerkt, damit diese bei allgemeiner Einstellung des Apparates auf diejenige Zahl der zweiten Skala eingestellt werden kann, bei welcher entweder die Alarmkontakte direkt oder vermittels eines Schlüssels kurzgeschlossen oder unterbrochen werden sollen. Durch diese Anordnung der Einstellorgane ist es ermöglicht, selbst, wie erwähnt, in Anwesenheit unerwünschter Personen die Kontaktvorrichtung beliebig zu verstellen, denn durch die Stellung einer gemerkten Leitzahl wird die Einstellnummer stets erkenntlich gemacht.
Um nun beim Passieren der gesicherten Tür vermittels beider miteinander durch eine in einen Rastenring eingreifende Kupplungsfeder zwangläufig verbundenen Skalen die Trenn- bzw. Schließkontakte oder gleichzeitig beide zusammen betätigen und somit die Alarmanlage in diesem Abschnitt außer Betrieb setzen zu können, werden beide Skalenscheiben gemeinsam entweder diesseits der Tür direkt oder andererseits derselben durch einen Schlüssel bis zur fixierten Einstellnummer gedreht, welche Stellung in letzterem Falle durch ein besonderes als Schließblech ausgebildetes und andererseits der Tür befestigtes Zifferblatt gekennzeichnet wird. Während die hierauf befindliche Zahlenreihe in entgegengesetzter Richtung' als diejenige der zweiten Einstellskala angeordnet ist, erhält der Schlüssel an seinem Griff eine zeigerartige Verlängerung, die entweder mit einer schlitzartigen Einfräsung des Schlüsselschaftes in gleicher Richtung liegt oder zwecks Herbeiführung einer größeren Einstellbarkeit der Kontaktvorrichtung zu dieser versetzt angeordnet wird.
Die durch vorher beschriebene Apparatteile bedienten und verdeckt eingebauten Kontakte können verschiedener Bauart sein und infolgedessen als Schleifringe mit Rasten, als Kontaktfedern oder als die Kombination beider Kontaktarten ausgebildet werden, während die die Schleifringe berührenden Kurzschluß- bzw. Trennfedern sowie das die Kontaktfedern beeinflussende Schaltorgan mit der unteren Skalenscheibe isoliert und fest verbunden sind. Durch die Drehung der Schaltachse werden also beispielsweise Kontaktfedern über Schleifringe hinweggeführt, wodurch an einer bestimmten Stelle ein Satz dieser Schleifringe kurzgeschlossen und zugleich ein anderer Satz elektrisch getrennt wird, um hierdurch angeschlossene Ruhestromkontakte überbrücken und Arbeitsstromkontakte weiterhin unterbrechen zu können. Diese Schaltmaßnahmen werden nur dann sichergestellt, wenn die Stromschließung bzw. Trennung bewirkenden Organe von der letzten unter dem Einfluß der Kurzschlußfedern stehenden Skalenscheibe abhängig gemacht werden.
Soll nunmehr die elektrisch gesicherte Tür unter Alarmbereitschaft gestellt werden, so müssen durch die Kontaktvorrichtung die Alarmkontakte eingeschaltet werden, und zwar durch eine beliebige Verstellung der unteren (im Ausführungsbeispiel zweiten) Skala zur Grundplatte, auf welcher die Kontakte liegen. Ist hierdurch nunmehr der Alarmzustand hergestellt, so ist das Öffnen der elektrisch gesicherten Tür ohne Auslösung des Alarms ioo nicht mehr möglich.
Ein Ausführungsbeispiel ist durch die Zeichnung dargestellt. Hierin stellt
Abb. ι die Ansicht einer Kontaktvorrichtung mit ausschließlich eingebauten Kontaktringen (Abb. 7),
Abb. 2 einen Schnitt durch dieselbe mit bildlicher Darstellung der Kontaktschleiffedern,
Abb. 3 die Anordnung der Kontaktringe mit darüberliegenden Schleiffedern in Kurzschluß- und Trennstellung,
Abb. 4 die Schaltachse mit einseitiger zum Schlüssel passender Zunge, '
Abb. S und 6 den Schlüssel selbst mit Einschnitt und Abb. 7 die Kontaktringanordnung dar.
Gemäß der Abb. 1 bis 3 ist die Einstellscheibe 2 mit innerem Rastenring für den Knopf 4 der Kupplungsfeder 3 gegenüber der mit vieleckigem MittellocJi versehenen Skalenscheibe ι so eingestellt, daß sich die Leit-
zahl ι der Skala ι mit der Einstellzahl ι der Stellscheibe 2 deckt. Auf einem Vielkant der Welle 7 ist die geschweifte Kupplungsfeder 3 gelagert (es können auch die Lagen des Rastenringes und der Kupplungsfedern miteinander vertauscht werden), welche stets in gleicher Richtung mit der Zunge 8 (Abb. 2 und 4) der Achse 7 liegen muß; sie liegt mit ihrem Dorn 4 in gleicher Höhe mit den beiden Nummern 1, wodurch also Nr. 1 der Skala 1 als Leitzahl und die Nr. 1 der Skala 2 als Einstellzahl gekennzeichnet ist. Wird nun nach dem Lösen der Schraube 5 und dem Abnehmen der Unterlegscheibe 6 die Skala 1 auf dem vieleckigen Zapfen der Achse 7 um eine Einheit verdreht, so daß z. B. die Nr. 2 ober.-halb des Knopfes 4 zu liegen kommt, so wird diese als neue Leitzahl zu merken sein. In gleicher Höhe mit den Zahlen 1 und dem Dorn 4 liegen sowohl eine Raste des Kontaktringes 9 sowie die 'Öffnung des einseitig geschlitzten Kontaktringes 10 für die Arbeitsstromkontakte als auch die Kontaktstellen 13 der an der Einstellscheibe 2 durch Isolation 11 befestigten Kurzschlußfeder 12 (Abb. 3). Dieser Zustand stellt die Auftrennung eines angeschlossenen Ruhestromkreises dar. Der weitere geschlitzte Ring 14 (Abb. 3 und 7) und die in dessen Spalt liegende Kontaktplatte 15, welche beiden Kontaktelemente im Ausführungsbeispiel um 180° gegen den Spalt des Ringes 10 versetzt angeordnet sind, werden durch die Kurzschlußfeder 16 (Abb. 3), die ebenfalls isoliert mit der Einstellscheibe 2 fest verbunden ist, elektrisch miteinander überbrückt, womit ein angeschlossener und in der Ruhestromschleife liegender Ruhestromkontakt kurzgeschlossen wird.
Erfolgt nun unmittelbar von Hand eine beliebige Verstellung der Einstellscheibe 2, so werden hiermit auch die Kontaktfedern 12 und 16 eine andere 'Lage erhalten, wodurch erstens die Kontaktringe (9 und 10) für Arbeitsstrom miteinander elektrisch verbunden werden und zweitens der Stromschluß über den Kontaktring 14 und die Kontaktplatte 15 für Ruhestrom wieder aufgehoben wird.
Durch die Verstellung der Kontaktfedern 12 und 16 direkt von Hand einerseits der Tür oder andererseits derselben vermittels eines •Schlüssels (Abb. 5), dessen Ausfräsung 18 (Abb. 6) zur Zunge 8 der teilweise in den Türflügel hineinragenden Schaltachse 7 paßt, können unter- zwangsweiser Mitnahme der durch die Kupplungsfeder 3 miteinander verbundenen Skalenscheiben 1 und 2 die angeschlossenen Stromkreise beliebig unterbrochen bzw. geschlossen werden.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Kontaktvorrichtung zur Befestigung auf elektrisch gesicherten Türen und zum Kurzschließen bzw. Auftrennen von Stromkreisen in Sicherheitsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß eine von mehreren zueinander verstellbaren Skalenscheiben (1 und 2) Organe trägt (12 und 16), welche infolge gemeinsamer Drehung der Skalenscheiben ohne (einerseits der Tür) oder vermittels eines besonderen Schlüssels (andererseits der Tür) Stromschlußorgane, die Ruhestromkontakte überbrücken (14 und 15) oder Arbeitsstrom-Stromkreise unterbrechen (9 und 10), getrennt oder gemeinsam betätigen, und daß die die Skalenscheibe tragende Schaltachse einerseits ein Vieleck (8) zur Aufnahme der Kupplungsfeder für die Scheiben sowie der Leitskala (1) aufweist, dagegen andererseits einen zungenartigen Ansatz (8) für den jenseits der Tür einzuführenden Schlüssel (Abb. 7) trägt, der unter Zuhilfenahme eines mit einem Zahlen- bzw. Buchstabenkranzes versehenen und ebenfalls jenseits der Tür angebrachten Schließbleches eingestellt wird.
  2. 2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kupplungsfedern (3), deren Lage durch die Stellung der Schaltachse (7) bestimmt werden, Skalenscheiben miteinander verstellbar verbinden.
  3. 3. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Stellung der einen Skala (1) durch das Versetzen auf einem Vieleck der Schaltachse (7) bestimmt wird, dagegen aber die weiteren Skalen (2) unter dem Einfluß von Kupplungsfedern (3) stehen, die auf dem Vieleck der Schaltachse festgelegt sind.
  4. 4. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stromschließung bzw. Trennung bewirkenden Organe (12 und 16) von der letzten unter dem Einfluß der Kupplungsfedern stehenden Skalenscheibe (2) ab-" hängig gemacht sind.
  5. 5. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff des auf die Schaltachse aufzusetzenden Schlüssels (Abb. 5) eine zeigerartige Verlängerung (17) aufweist, welche in gleicher Richtung oder versetzt zu einer im Schlüsselschaft befindlichen und zum zungenartigen Ansatz (8) der Schaltachse (7) passenden Einfräsung (18) liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG55439D 1921-12-03 1921-12-03 Kontaktvorrichtung zur Befestigung auf elektrisch gesicherten Tueren Expired DE397285C (de)

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