DE396014C - Waermeabfuehrung fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Waermeabfuehrung fuer Luftfahrzeuge

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DE396014C
DE396014C DEW54445D DEW0054445D DE396014C DE 396014 C DE396014 C DE 396014C DE W54445 D DEW54445 D DE W54445D DE W0054445 D DEW0054445 D DE W0054445D DE 396014 C DE396014 C DE 396014C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D33/00Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for
    • B64D33/08Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for of power plant cooling systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

  • Wärmeabführung für Luftfahrzeuge. Zur Verringerung des Luftwiderstands von Kondensatoren dampfbetriebener Flugzeuge wurde ihereits mehrfach vorgeschlagen, die Außenhaut der Tragfläche oder des hohl ausgebildeten Propellers selbst als Kühlfläche zu benutzen, -indem der Dampf den ganzen Innenraum der hohlen Tragfläche oder des Propellers ausfüllen sollte. Diese Ausführungsart bietet aber erhebliche Schwierigkeiten in der Herstellung sowie dem Betrieb, und zwar hauptsächlich deshalb, als schon bei mäßiger Luftleere ein vielfach so großer Überdruck pro Quadratmeter auf der Tragfläche lastet, als für den Flug für die mittlere Belastung der Unterseite gewöhnlich zugrunde gelebt wird. Infolgedessen müssen ganz erhebliche Mehrgewichte für die Verstärkung,der Außenhaut oder den Einbau knicksicherer Streben usw. aufgewendet werden, wodurch der Vorteil der Verringerung des Kondensatorwiderstandswieder ganz oder größtenteils aufgezehrt wird, indem das Flugzeug und dessen Maschinenleistung für die gleiche Nutzlast erheblich ,größer werden muß. Auch besteht durch den großen äußeren Üherdruck die Gefahr, daß leicht Undichtigkeiten während des Betriebes auftreten können, wodurch die Luftleere verschlechtert und der Dampfverbrauch erhöht wird. Ferner ergibt der Umstand, daß der ganze Innenraum mit Dampf erfüllt ist, den weiteren Nachteil, daß das innere tragende Gerippe etwaigen schädlichen Einflüssen durch den Dampf oder (las Niederschlagwasser z. B. durch Anfressungen ausgesetzt und während der Fahrt unzulänglich ist.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ,die nicht nur bei Flugzeugen, sondern auch bei sonstigen Luftfahrzeugen oder anderen schnellgehenden, leichten Fahrzeugen mit Dampfäntrie'b anwendbar ist, ist dienfalls die Außenhaut des Rumpfes oder der Tragflächen bei Flugzeugen oder der Gondeln oder des Gastragkörpers bei Luftschiffen oder z. B. des Rumpfes von Hängeschnellbahnen usw. für die Niederschlagung des Dampfes oder die Rückkühlung des Einspritzwassers (im Falle eine mittelbare Kondensation vorhanden ist) ganz oder teilweise benutzt. Dabei sind jedoch die vorerwähnten Mißstände dadurch teseitigt, daß nicht der ganze Innenraum z. B. der Tragfläche von Dampf erfüllt, sondern die Außenhaut ganz oder teilweise doppelwandig ausgebildet ist, wobei in. den entstehenden Zwischenraum der Dampf oder das Einspritzwasser geleitet wird. Die doppelwandige Ausbildung kann entweder dadurch bewirkt sein, daß z. B. gewelltes -Metallblech, wie es in bekannter Weise für die Bekleidung der Tragfläche oder des Rumpfes von sogenannten Metallflugzeugen verwendet oder für die Bildung ales Gastragkörpers bei Luftschiffen vorgeschlagen ist, in doppelter oder einfacher A:iordnung verwendet wird, wobei in letzterem Falle das Wellblech an den Scheitelstellen der Wellen mit einer ebenen oder ebenfalls gewellten Blechplatte verbunden sein kann, oder aber es werden z. B. mit der glatten Tragfläche sich dersef:en anschmiegende Kanäle oder Röhren von geeignetem Querschnitt außen verl:unden. Der hauptsächliche Vorteil dieser Ausführungsart des Kondensators bz;w. Kühlers gegenüber ,ekannten Vorschlägen besteht darin, daß einerseits das innere Gerippe während des Betriebes nicht -dem Dampf ausgesetzt ist, andererseits ist das für die doppelwandige Ausbildung der Rumpf- oder Tragflächenbekleidung aufzuwendende Mehrgewicht verhältnismäßig gering bzw. hält sich in zulässigen Grenzen, (ia der Zwischenraum der doppelwandigen Außenhaut oder die Größe .der Kanäle so gering angenommen werden kann, daß dieWände gegen den äußeren Druck auch bei der praktisch aus Herstellungsgründen kleinst zulässigen Blechstärke noch genügende Sicherheit gegen Einknicken oder Einbeulen bieten. Andererseits kann .das aufgewendete Mehrgewicht noch in der Weise für die Festigkeit z. B. einer Tragfläche teilweise nutzbringend verwertet werden, als infolge der doppelwandigen Ausbildung der Außenhaut dieselihe bereits an sich gegen äußere Kräfte oder Zug- und Druckbeanspruchungen widerstandsfähiger als eine einfache Blechwand wird und daher gegebenenfalls etwas weniger Gewicht für (las Traggerippe aufzuwenden ist.
  • In ,den Abb. i bis 13 sind verschiedene Ausführungs- und Anwendungsarten der Erfindung dargestellt. In Abb. i bezeichnet a. die aus Metallblech bestehende Außenhaut, die in der Weise doppel!ivandig ausgebildet ist, daß auf dieselbe entweder außen oder innen eine mit z. B. halbkreisförmigen Wellen versehene zweite Blechplatte an den Scheitelstellen c der Wellen mit der Außenhaut verschweißt, verlötet, verfal:zt oder vernietet usw. wird, so daß nebeneinander befindliche Kanäle entstehen, die durch geeignete Kappen oder Vorlagen nach dem Beispiel der :Abb. io bis 12 für eine bestimmte Außenhautplatte miteinander verbunden bzw. parallel geschaltet sein können. Die Wellen b können entweder einzeln oder zusammenhängend in einer größeren Anzahl aus einer Blechplatte durch Walzen, Pressen u. dgl. hergestellt sein. Statt (laß dieselben nur auf einer Seite der Außenhaut angebracht sind, kann man in gewissen Fällen auch auf deren beiden Seiten solche Wellen oder Kanäle anordnen, wie dies in Abb. i punktiert mit b' angedeutet ist. Die auf beiden Seiten von a entstehenden Kanäle können dann etwa durch in der Außenhaut angebrachte Löcher d miteinander in Ver'hindung stehen.
  • Ob die Wellen oder Kanäle einseitig oder doppelseitig an die Außenhaut angesetzt werden, hängt vorwiegend von dein Verwendungszweck und der örtlichen Lage der betreffenden Stelle der Außenhaut ab. Bei einem Flugzeug wird man z. B. vorteilhaft die O'-erfläche des Rumpfes mit außerhalb liegenden, längs der Fahrtrichtung verlaufenden Kanälen versehen, da bei außerhalb liegenden Kanälen natürlich die dem ,Fahrwind dargebotene Oberfläche größer ist, als wenn die Kanäle innerhalb der Außenhaut sich befinden; außerdem wird das Innere des Rumpfes nicht zu stark beheizt. Auch bei der Tragfläche wären die Rippen oder Kanäle möglichst nach außerhalb zu verlegen, um eine pro Quadratmeter Tragfläche möglichst große Kühlfläche und daher kurze seitliche Ausdehnung des in doppelwandiger Ausführung herzustellenden Teils der Tragfläche und kurze Wege für den Dampf oder das Kühlwasser vom Maschinenraum aus zu erhalteer. Bei einem verspannungslosen Eindecleer würde aber hierbei, da naturgemäß die Wellen längs der Fahrtrichtung verlaufen müssen, das Nierlerschlagwasser aus dem an der Unterseite des Tragdeoks liegenden Teil der Kühlfläche, da diese in der Flugrichtung angenähert wagerecht liegt, schlecht nach .der Kondensatpumpe ablaufen. Für diesen Teil der Kühlfläche wären daher zweckmäßig die Kühlrippen innerhalb der Außenhaut zu verlegen und sie parallel mit der Seitenausdehnung des Tragdecks verlaufen zu lassen, so daß bei der meist nach innen fallenden Lage der Unterseite des Decks ein guter Ablauf .des Niederschlagwass.ers gesichert ist. Auf der Oberseite des Tragdecks können dagegen im allgemeinen die Kühlrippen außerhalb und parallel zur Fahrtrichtung verlaufen. Allerdings kann dadurch unter Umständen .ein wenn auch geringer Widerstand auf der Oberseite und eine Verminderung des Au£trieJbs entstehen.
  • In Abb. 8 sind beim oberen Flügel e außerhalb der Tragflächenbekleidung angeordnete, zur Fahrtrichtung parallellaufende Wellen b angedeutet, während sie beim unteren Flügel f nach innen und quer zur Fahrtrichtung liegen.
  • Eine haftkreisförmige Form der Wellen ist bei dem Beispiel nach Abb. r deshalb gewählt, da diese z. B. gegen inneren oder äußeren Überdruck eine große Festigkeit gegen das Aufreißen :bzw. Sicherheit gegen Einknicken bietet, so daß für das -Blech b eine gegebenenfalls geringere Wandstärke als für die Außenhaut a gewählt werden kann.
  • Um auch dem freiliegenden Stück der Außenhaut a größere Steifigkeit zu geben, kann den Kanälen auch eine Ouerschnittsform, wie in Abh. ß angedeutet, gegeben werden. Ob hierbei .die Seite g oder g' dem Fahrwind ausgesetzt ist, hängt, wie bereits oben bemerkt, von der örtlichen Lage des betreffenden Teils der Kühlfläche ab.
  • Abb. 2 zeigt ein Beispiel sich unter einem beliebigen Winkel kreuzender Wellen oder Kanäle, die an den sich berührenden Kreuzungsstellen h entweder unmittelbar oder unter Dazwischenlage einer besonderen ebenen Blechplatte miteinander verschweißt, verlötet oder vernietet üsw. sein können.
  • Bei den Beispielen nach Abb. r und 3 mit entweder außerhalb oder innerhalb oder auf beiden Seiten der Außenhaut parallel verlaufenden Wellen wird nur in einer Richtung eine ;große Steifigkeit erzielt, dagegen der Platte in anderer Richtung noch eine Biegsamkeit gelassen, was z. B. für die Bekleidung von gekrümmten Tragflächen erwünscht ist, indem in .einem solchen Falle die Kanäle parallel mit der Seitenerstreckung,des Tragdecks gemäß dem Beispiel der Abb. 8 unten (nur für eine Rippenplatte P angedeutet) verlaufen können, wobei die hohle Rippenplatte ähnlich `vie das .bekannte Wehpapier der Querschnittsform des Tragdecks gut angeschmiegt werden kann.
  • Bei der Ausführungsart mit bekreuzten Wellen sind die beiderseitigen Wellen, im Falle keine dazwischen befindliche Außenhaut vorhanden ist, ohne weiteres unter sich verbunden; im Falle einer dazwischengelegten Blechplatte kann durch Löcher, ähnlich wie in dem Beispiel der Abb, r, die Verbindung hergestellt werden. Durch die Kreu. zung :der Wellen wird außer einer gegebenenfalls etwas gleichmäßigeren Dampfverteilung als bei nur einseitigen Kanälen gleichzeitig eine gute Steifigkeit der Außenhautplatte in zwei Richtungen erzielt. In A!bb. 8 sind' beispielsweise sich oben kreuzenden Kanäle b, i angedeutet, indem z. B, diejenigen auf der Außen. seite längs der Fahrtrichtung, diej enigen auf der Innenseite, wie punktiert angedeutet, quer dazu verlaufen können.
  • In Abb. q. ist ein Beispiel dargestellt, bei dem die hohle Außenhaut aus nebeneinanderliegenden, geeignet profilierten Röhren k hergestellt ist, die etwa an flachgedrückten Rändern l miteinander verschweißt, verlötet, verfalzt oder vernietet usw. sein können.
  • In Abb. 5 sind derartige Röhren k getrennt auf die Außenhaut a nebeneinander angesetzt, wobei sie einen derartigen Querschnitt besitzen, .daß sie sich möglichst an diese anschmiegen und mit derselben geeignet ver-Lunden werden können.
  • Die A bb. 6 und 7 stellen ein weiteres Beispiel einer doppelwandigen Außenhaut dar, bei dem zwei gewellte Bleche m durch geeignete Distanzstücke oder, wie in dem betreffenden Beispiel angedeutet, durch ein kleines Gitterfachwerk voneinander entfernt ,gehalten werden können. Dieses Gitterfachwerk kann der Leichtigkeit halber z. B. aus einem schmalen, gegebenenfalls etwas gewellten Blechband u bestehen, das in Ziokzackform geknickt und an Aden Knickstellen mit einem geeignet profilierten Ober- und Untergurt o etwa verschweißt oder verlötet ist. Abb.7 zeigt den Steg n, o ini Querschnitt.
  • In Ab'). 8 bezeichnet noch p den Rumpf, der ebenfalls ganz oder teilweise finit doppel,wan-5(ligen Außenliautplatten, wie für eine Stelle strichpunktiert angedeutet, ;i.ekleidet sein kann. d ,bezeichnet einen Dampfkessel, r eine Turbine mit Getriebe, s den Propeller und t einen etwaigen, im Propellerstrom liegenden, strichpunktiert angedeuteten Lamellen- oder Zellenkondensator- oder Rückkühler. Die Anordnung eines solchen ist gegebenenfalls bei Flugzeugen erforderlich, um auch beim Anfahren die gesamte Dampfmenge niederschlagen zu können, da hierbei der Tragflächenkondensator nur teilweise unter die Wirkung des Propellerstroms kommt. Durch die doppelwandige Ausbildung der ganzen oder eines Teiles der Tragfläche oder des iZuliipfes ergibt sich der Vorteil, daß der Lamellen- oder Zellenkühler eine wesentlich kleinere Kühlfläche als sonst erhalten kann, so daß dessen Elemente ganz weit voneinander gesetzt werden können und daher dessen zusätzlicher Widerstand nur noch gering wird.
  • Abb. 9 zeigt im Querschnitt A-B die hohle Tragfläche der Abb. 8, wobei die Kühlrippen sämtlich innerhalb liegend angenommen sind. u hezeichnet die hohlen Holme, von denen aus, unter Umständen im Verein mit den ebenfalls hohl ausgeführten Spieren v, der Dampf oder das zu kühlende Einspritzwasserden hohlen Außeiihautplatten zugeführt werden kann.
  • Um eine gewisse Kühlung auch der Innenseite der Außenhaut während der Fahrt zu erhalten, ohne daß hierdurch zu große zusätzliche Widerstände entstehen, können an der Vorderseite des Tragdecks, wo sich die Luftfäden teilen, Löcher oder Schlitze w angeordnet sein, durch welche die Fahrluft eindringt, mit geringer Geschwindigkeit innerhalb des Tragdecks zirkuliert und hinten bei x austritt. Ähnliche Luftzirkulationslöcher können auch ibei der Außenhaut des Flugzeugrumpfes oder bei der Kühlfläche eines Ballons, wie in Abb. 13 angedeutet, angebracht werden.
  • Bei einem Flugzeug können bei der Anfahrt derartige Löcher noch künstlich vergrößert werden, indem z. B., wie in ALb. 9 strichpunktiert angedeutet, vorn größere Klappen y vorgesehen sind, die bei der Anfahrt in die Lage y' gebracht und erst beim Flug geschlossen werden.
  • In den Abli. io, i i und 12 ist das Ende einer Rippenplatte P (Abb. 8) mit Verteilungskammer z im Querschnitt, Draufsicht und Längsschnitt dargestellt, wobei wieder a die Außenhaut und b eine mit Kanälen versehene Blechplatte bedeutet. -- ist eine mit a und b verbundene Verteilungskammer mit Zuführungsstutzen für Dampf oder Einspritzwasser. Am anderen Ende der Platte P kann eine ähnliche Sammelkammer für die tung des Niederschlag- oder rückgekühlten Einspritzwassers angebracht sein. Selbstverständlich ist für einen guten Alblauf des Niederschlagwassers durch geeignete Anordnung und Lage der Kanäle und Sammeltaschen nach einem tiefliegenden Punkt der Tragfläche oder des Rumpfes und einer dort aufgestellten Pumpe Sorge zu tragen, damit die Kühlfläche jederzeit auch von Rieselwasser möglichst frei ,bleibt.
  • Abb.13 zeigt noch ein Beispiel für die doppelwandige Ausbildung .eines Teils der Oberfläche eines dampfbetriebenen Starrluftschiffes, wobei F den als Kühlfläche doppelwandig ausgebildeten Teil der Oberfläche, r- wieder die Turbine mit Getriebe und s den Propeller bezeichnet. I_ ist ein Luftloch an der vorderen .Spitze des Ballons, durch welches die Luft zwischen den Zellen und der Außenhaut in der Richtung der kleinen Pfeile nach hinten auch über die Innenseite der Kühlfläche strömt und etwa durch Umfangsschlitze S austritt.
  • Statt eines vorderen Luftlochs können für den Lufteintritt auch kurz vor der Fläche F befindliche Öffnungen O angeordnet sein.
  • Außer nach den vorstehend angedeuteten Beispielen kann die vorliegende N cuerung z. B. hinsichtlich nuerschnittsformen der Kanäle oder der Ausbildungsart -der doppelwandigen Außenhaut oder der Anordnung des als Kühlfläche dienenden Teils derselben auch in beliebig anderer Form und Art ausgeführt oder angewandt sein, ohne aus dem Rahmen der vorliegenden Erfindung zu fallen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wärmeabführung für Luftfahrzeuge und andere schnellgehende, leichte Fahrzeuge mit Dampfantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Niederschlagung des Dampfes oder Rückkühlung des Einspritzwassers die gesamte oder ein Teil der vom Fahrwind bestrichenen Außenhaut des Rumpfes, des Gastragkörpers, der Tragflächen oder sonstiger flächenartiger Gebilde doppelwandig ausgebildet ist, wobei in den entstehenden: Zwischenraum der Dampf oder das Einspritzwasser eingeleitet wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß der ZAviSChenrauin aus unter sich getrennten, nebeneinander befindlichen Kanälen von halbkreis- oder trapezförmigem oder ähnlichem für die Erzielung größter Steifig-_ ]zeit gehen äußeren oder inneren Überdruck in den Kanälen oder Belastung der Außenhaut bei geringstem Gewicht und für die günstige Dampf- .oder Wasserverteilung geeigneten Querschnitt besteht, wobei jedoch die Kanäle eine zusammenhängende Platte bilden.
  3. 3. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß die Kanäle für die z. B. aus einzelnen Tafeln bestehende Außenhaut in zusammenhängender Form aus einer mit einer Reihe eingewalzter oder eingepreßter Rillen oder Vertiefungen versehenen Blechtafel gebildet werden, die mit der Außenhaut auf ,einer oder deren beiden Seiten oder einer ebenfalls mit Rillen oder Wellen versehenen Blechtafel an den gegenseitigen Berührungs- bzw.Scheitelstellen der einzelnen Kanäle gemäß den Beispielen nach Ahb. i und 3 durch Schweißen, Löten oder Nieten usw. derart verbünden ist, daß unter sich getrennte Kanäle entstehen und die so gebildete Platte in einer Richtung eine große Biegsamkeit erhält. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die Kanäle einzeln auf die Außenhaut außen oder innen-oder auf deren beiden Seiten aufgesetzt werden und erst mit dieser zusammen geschlossene Kanäle bilden. 5. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle einzeln und für sich bereits geschlossen z. B. aus gezogenen Röhren von geeigneter au.erschnittsform hergestellt werden, die auf die Außenhaut außen oder innen oder auf deren beiden :Seiten möglichst glatt anliegend, ähnlich dem Beispiel nach Abb. 5, aufgesetzt werden. 6. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, im Falle die Außenhaut auf beiden Seiten mit Rillen oder Kanälen versehen ist, diese sich unter einem beliebigen Winkel kreuzen, so- daß die so gebildete Platte nach zwei Richtungen Steifigkeit erhält, wobei gegebenenfalls die Kanäle an den Kreuzungsstellen miteinander durch Löcher in Verbindung stehen können. 7. Ausführungsform nach den Ansprüchen i, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß, im Falle .die Kanäle oder Rillen aus zusammenhängenden Blechtafeln durch Walzen oder Pressen usw. hergestellt werden, die beiden Bleche an den Berührungsstellen der sich kreuzenden Kanäle oder Rillen, unmittelbar ohne eine dazwischengelegte Außenhaut durch Schweißen, Löten oder Nieten us:w. nach dem Beispiel der Abb. 2 verbunden sind, so daß die Kanäle der @l:-ei@den Platten unmittelbar in Verbindung stehen. B. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß die Außen-und Innenwände der hohlen Außenhaut durch ,besondere Distanzstreifen oder kleine Distanzanker usw. voneinander entfernt gehalten ,werden, wobei die Außen-und Innenwände entweder aus ganz dienen Blechen bestehen oder mit versteifenden und die Oberfläche vermehrenden, in das Blech eingewalzten Wellen oder Kanälen oder außen aufgesetzten, Rippen versehen sein können. g. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Distanzstücke aus :einem zidazackförmigen Metallband bestehen, das gegebenenfalls noch mit zwei ebenfalls aus einem Metallband hergestellten Gurten (Ober- und Untergurt) vereinigt ist, so daß ein kleiner Gitterträger entsteht. in,. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die hohle Außenhaut durch nebeneinanderliegiende Röhren von geeigneter Querschnittsform gebildet wird, die an längs der Röhren verlaufenden Rändern durch Schweißen, Löten oder Nieten usw. zu zusammenhängenden'Tafeln vereinigt werden. i i. Anordnungsart nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß -zwecks Bestreichung auch des nach dem Innenraum des Rump£es, des Gastragkärpers, der Tragflächen oder sonstiger flächenartiger Gebilde gerichteten Teils der hohlen Außenhaut durch Frischluft an dem Rumpf, Gastragkörper oder der Tragfläche usw. an geeigneter Stelle (z. B. an der Stirnseite und hinteren Kante der Tragflache) Öffnungen (z. B. flache Schlitze) für Luftein- und -austritt angeibracht werden. 12. Anordnungsart nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß der durch die hohle Außenhaut des betreffenden Fahrzeugs gebildete Kondensator oder Rückkühler noch mit einem im Propellerstrom liegenden Lamellen- oder Zellenkondensator oder kühler parallel oder hintereinander geschaltet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864812C (de) * 1941-08-19 1953-01-29 Daimler Benz Ag Einrichtung zur Entnahme des Luftbedarfs bei Flugzeugtriebwerken mit einem vor dem Motor angeordneten ringfoermigen Kuehler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864812C (de) * 1941-08-19 1953-01-29 Daimler Benz Ag Einrichtung zur Entnahme des Luftbedarfs bei Flugzeugtriebwerken mit einem vor dem Motor angeordneten ringfoermigen Kuehler

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