DE394913C - Handgeraet zum Auftragen von Schneiderkreide in Pulverform - Google Patents

Handgeraet zum Auftragen von Schneiderkreide in Pulverform

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DE394913C
DE394913C DEA40313D DEA0040313D DE394913C DE 394913 C DE394913 C DE 394913C DE A40313 D DEA40313 D DE A40313D DE A0040313 D DEA0040313 D DE A0040313D DE 394913 C DE394913 C DE 394913C
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Germany
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chalk
tailor
powder
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hand tool
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Expired
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DEA40313D
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Alkafix Schneidereiartikel G M
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING, FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H23/00Devices for applying chalk; Sharpening or holding chalk

Description

  • Handgerät zum Auftragen von Schneiderkreide in Pulverform. Das Vorzeichnen -von Stoffen durch den Schneider beim Zuschneiden erfolgt gewöhnlich mit einem flachen Stück Kreide. Bei der Verwendung dieser Kreide geht verh:ältnismäßig viel Material verloren, weil man die Kreide dauernd zuschärfen muß, damit sie eine scharfe Schneide hat und einen schmalen Strich ergibt, außerdem zerbricht sie beim-Fallen auf den Erdhoden sehr leicht und wird dann unbrauchbar.
  • Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstande dadurch ab, daß ein Behälter in Form der festen Schneiderkreide verwendet wird, der an der einen Schmalseite schneidenartig zugeschärft und mit einem oder mehreren aus der Schneide .herausragenden Rädchen versehen ist. Das Rädchen taucht dabei in das .im Behälter vorhandene Pulver ein und gibt es beim Drehen an den Stoff ab.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweiseAusführungsform des Erfindhzngsgegenstandes in zwei zueinander senkrechten Querschnitten.
  • -Das Handgerät besteht aus einem Behälter a; vorzugsweise aus Blech, dessen eine Schmalseite messerartig zugeschärft ist und etwa die Form der üblichen festen Schneiderkreide hat. Das zugeschärfte Ende ist offen. und es ragt durch die Öffnung ein fein gezahntes Rädchen b hindurch, welches um die an den Breitseiten des Gehäuses a gelagerte Achse c drehbar ist. Dicht neben dem Rädchen b sind an der schmalen offenen Seite durch die Seitenwände zwei Niete d hindurchgezogen, durch welche die von den Nieten nach dem Rande zu sich erstreckenden Teile des offenen Bodens möglichst dicht :aneinandergeschlossen werden, so daß nur ein schmaler Spaltteil, durch welchen das Rädchen b hindurchnagt, offen ist. Das Rädchen muß so dicht in der Öffnung laufen, daß die Kreide nicht neben dem Rädchen hindurchfallen kann. Der Behälter wird- oben durch einen Deckel e geschlossen, und man kann zum Abdichten noch unter den Deckel e einen Stopfen f aus Gummi, Kork, Holz o. dgl. einfügen, den man zum bequemeren Herausziehen z. B. mit einem Ring versehen kann.
  • Bei der Benutzung wird die Vorrichtung genau so angewendet wie die gewöhnliche Schneiderkreide. Beim Herüberfahren der spitzen Seite der Vorrichtung über den Stoff wird das Rädchen in Umdrehung versetzt, und die zwischen den Zähnen haftende und von ihnen mitgenommene pulverisierte Kreide wird auf den Stoff aufgetragen.
  • Man kann natürlich die Vorrichtung baulich im einzelnen auch anders ausbilden; so kann man mehrere Rädchen an Stelle des einen anbringen, ferner an Stelle des Deckels e die Vorrichtung oben schließen und eine besondere Füllöffnung vorsehen u. dgl. mehr.
  • DieVerwendung von pulverförmiger Schneiderkreide ist an sich bekannt. Doch handelt es sich dabei um Standgefäße, bei denen das Pulver durch eine schlitzförmige Düse ausgeblasen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRuCH: Handgerät zum Auftragen von Schueiderkreide in Pulverform, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behälter etwa in Form der festen Schneiderkreide an der einen Schmalseite schneidenartig zugeschärft und mit einem oder mehreren aus der Schneide herausragenden Rädchen versehen ist.
DEA40313D Handgeraet zum Auftragen von Schneiderkreide in Pulverform Expired DE394913C (de)

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