DE394702C - Plaetteisen fuer Gas - Google Patents

Plaetteisen fuer Gas

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DE394702C
DE394702C DEB104256D DEB0104256D DE394702C DE 394702 C DE394702 C DE 394702C DE B104256 D DEB104256 D DE B104256D DE B0104256 D DEB0104256 D DE B0104256D DE 394702 C DE394702 C DE 394702C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/02Externally-heated hand irons; Hand irons internally heated by means other than electricity, e.g. by solid fuel, by steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Plätteisen für Gas. Bei den bekannten Plätteisen -für Dauerbetrieb mit Gas wird entweder ein Luftgebläse verwendet oder ein Bunsenbrenner. Ersteres erfordert eine Luftpumpe und zwei Verbindungsschläuche, letzterer gibt infolge des geringen Druckes an der Brennermündung eine nach oben brennende, den Boden des Eisens nicht heizende Flamme, schlägt leicht zurück und hat sich nicht bewährt.
  • Nach der Erfindung wird dafür eine sogenännte Schmetterlingsflamme benutzt, wie sie ein Zweilochbrenner liefert, der zweckmäßig aus Speckstein in einer der sonst für Azetylen gebräuchlichen Formen hergestellt wird.
  • Abb. t zeigt einen solchen in das Ende eines Brennerrohres r eingekitteten Brennerkopf k in zwei Ansichten. Die Bohrungen h stehen in angenähert rechtem Winkel gegeneinander, so daß die austretenden Gasstrahlen einander genau treffen, wodurch sich eine schmale, etwa halbkreisförmige Flamme (Schmetterlingsflamme) f ausbildet, deren Fläche senkrecht zu der Ebene der beiden Bohrungen steht. Diese Flamme ist nichtleuchtend und mindestens ebenso heiß wie die eines Bunsenbrenners, falls sie bei normalem Gasdrucke nicht mehr als etwa 30 1 in der Stunde verbraucht. Es beruht dies darauf, daß die Flamme infolge der entstehenden Wirbel und ihrer großen Oberfläche bei geringer Dicke unter sehr günstigen Bedingungen brennt. Im Gegensatz dazu rußt eine aus einer runden Öffnung austretende Stichflamme schon bei mehr als io 1 stündlichem Gasverbrauch. Da ein Bunseninjektor fehlt, kann ein Zurückschlagen der Flamme beim Kleinstellen oder beim zufälligen Abknicken des Gasschlauches nicht erfolgen, was auch einen großen Vorteil bedeutet. Gegenüber den sonst gebräuchlichen Einrichtungen mit Preßluftbetrieb hat die Einrichtung nach der Erfindung den Vorzug, keiner kostspieligen Nebenapparate zu bedürfen. Da eine einzige solche Flamme für ein normales Plätteisen nicht ausreicht, werden mehrere angewandt.
  • Die Form nach Abb. 2 ist einem handelsüblichen Spiritusplätteisen nachgebildet. Das Gas wird durch den Schlauch s zugeführt und gelangt durch das Mundstück m und das Winkelstück w in das Brennerrohr b, in dessen Seiten die Brennerköpfe k eingesetzt sind. Die Flammen f schlagen gegen die Seitenwände des Eisenkörpers e, ihre Abgase entweichen durch die Öffnungen o.
  • Bei dieser Form wird die Wärme recht schlecht ausgenutzt. Die steife Schmetterlingsflamme, welche auch nach unten brennt, erlaubt es, die Flamme den Boden d(s Plätteisens bestreichen zu lassen. Dies ist bei einem Brenner mit Bunseninjektor nicht möglich, da die austretenden Flammen viel zu geringen Überdruck gegen die Luft besitzen, um nach unten brennen und dabei eine Heizwirkung ausüben zu können. Zweckmäßig läßt man die Schmetterlingsflamme nicht senkrecht auf die überstehende Fläche wirken, sondern sie in schrägem Winkel auftreffen; sie wird sonst durch die Heizfläche gestaut, findet infolge ihrer verkürzten Form zu wenig Berührungsfläche mit der Luft und rußt leicht. Eine solche Bauart zeigt Abb. 3.
  • Die Brennerköpfe k sind in die unteren Seiten des vierkantigen Brennerrohrs r eingesetzt, so daß die Flamme unter einem Winkel von etwa 45° die Bodenplatte b des Eisens bespülen. Diese ist zwecks Verkürzung der Anheizzeit möglichst dünn; das erforderliche Gewicht ist in den Deckel d verlegt. Er wird von den Blechwänden c getragen, die durch Zwischenlagen a aus Asbest o. dgl. gegen ihn und die Bodenplatte isoliert sind. Asbestauflagen x schützen die Innenwände mit Ausnahme des Bodens gegen Wärmeaufnahme aus den Abgasen. Um die Erhitzung des Brennerrohres möglichst gering zu halten, ist es nicht am Boden, sondern durch den Halter z, der einen Riegelverschluß o. d51. besitzen kann, am Deckel befestigt. Das Mundstück ist aus einem schlechten Wärmeleiter hergestellt oder durch einen solchen vom Brennerrohre getrennt.
  • Abb. 4., die das Plätteisen nach Abb. 3 mit abgenommenem Boden von unten gesehen darstellt, läßt die zweckmäßige Verteilung der Brennerköpfe erkennen. Sie sind auf dem Brennerrohre gegeneinander versetzt, damit jede Flamme möglichst viel Luft findet, und an der Spitze des Eisens dichter angeordnet, weil hier der Wärmeverbrauch am größten ist.
  • An anderen Ausführungsmöglichkeiten sei erwähnt, daß statt eines in der Mitte liegenden Brennerrohres auch ein oder zwei seitlich liegende vorhanden sein können, die ihre Flammen nach der Mittellinie zu ri:hten, daß das Gas auch d,irch den Handgriff g zugeführt werden kann, daß der D< ekel d auch durch Säulen statt durch die Seitenwände getragen werden kann, daß letztere dann fehlen können und daß auch beliebige andere Plätteisenformen mit der Heizung nach der Erfindung eingerichtet werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Plätteisen für Gas, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung durch zweckmäßig von Zweilochbrennern erzeugte Schmetterlingsflammen erfolgt.
  2. 2. Plätteisen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammen unter schrägem Winkel die Bodenplatte bestreichen.
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