DE394304C - Schaltanordnung fuer Einrichtungen zum Messen elektrischer Groessen in Wechselstromanlagen - Google Patents

Schaltanordnung fuer Einrichtungen zum Messen elektrischer Groessen in Wechselstromanlagen

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DE394304C
DE394304C DES57462D DES0057462D DE394304C DE 394304 C DE394304 C DE 394304C DE S57462 D DES57462 D DE S57462D DE S0057462 D DES0057462 D DE S0057462D DE 394304 C DE394304 C DE 394304C
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DE
Germany
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watt
relay
counters
reactive
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DES57462D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Waldemar V Krukowski
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/48Meters specially adapted for measuring real or reactive components; Meters specially adapted for measuring apparent energy

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltanordnung für Einrichtungen zum Messen elektrischer Größen in Wechselstromanlagen. Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltanordnung, die bei Einrichtungen zum Messen elektrischer Größen in einphasigen und mehrphasigen Wechselstromanlagen Verwendung finden soll. Sie ist verwendbar bei jeder solchen Meßeinrichtung, die wenigstens eines der unten aufgezählten Meßgeräte mit doppelter Anzeigevorrichtung und wenigstens eines der Schaltgeräte: Wirkwattrelais und Blindwattrelais, enthält. Darunter sind Schaltgeräte verstanden, die auf den Wechsel des Vorzeichens der Wirkwattkomponente bzw. der Bliridwattkomponente des Stromes ansprechen. Die in Frage kommenden Meßgeräte sind: Wirkwattstundenzähler, Blindwattstundenzähler, Scheinwattstundenzähler, Ampere-! stundenzähler, Amperequadratstundenzähler, Voltstundenzähler, Voltquadratstundenzähler und die ihnen entsprechenden Zeigermeßgeräte, also ZVirkwattmeter, Blindwattmeter, Schein-Wattmeter, Amperemeter, Voltmeter.
  • Die neue Schaltanordnung kennzeichnet sich dadurch, daß die doppelte Anzeigevorrichtung eines der genannten Meßgeräte umgeschaltet Schaltgeräte. wird durch eines der genannten und zwar durch eines, (las nicht auf die von' Meßgerät angezeigte oder gezählte ciröl,ie anspricht. Zur Umschaltung beim Wirkwattstundenzähler und Wirkwattnieter muß demnach das Blindwattrelais verwendet werflen, zum Umschalten beim Blindwattstundenzähler und Blindwatttneter hingegen das @Virkwattrelais. Bei den übrigen Meßgerä ten kann sowohl Wirkwattrelais wie Blindwattrelais Verwendung finden.
  • Die umzuschaltenden Anzeigevorrichtungen sind bei Zählern Doppelzählwerke: bei Zeigergeräten können es umschaltbare Zeiger sein, besser aber doppelte Skalen für feste Zeiger, die abwechselnd aufgedeckt oder erhellt werlen.
  • Die Anwendung dieser Schaltanordnung soll durch einige Beispiele erläutert «erden.
  • i. Das Doppelzählwerk des Wirk«-attstundenzählers einer Anlage, welche @lie Energie nur geliefert bekommt, aber nicht 7urückliefert, wird umgeschaltet durch ein Blindwattrelais. An den beiden Zählwerken kt--ttneti dann lie Werte der Energie einzeln abgelesen werden, die bei nacheilendem Strom und bei voreilendem Strcini geliefert «-orden ist. Diese Energiewerte können dann dein Abnehmer zu verschiedenen Preisen berechnet «-erden, da für das Werk die Lieferuni; der Energie mit voreilendem Strom günstiger ist wie init nacheilendem Strom.
  • 2. Handelt es sich ttni den Energieatistattsch zwischen zwei Anlagen A und 13, die so miteinander zusammenarbeiten, daß zeitweilig A an B, zeitweilig B an .1 liefert, so kann inan in die Verbindungsleitung der bei:len Anlagen hintereinander zwei gegen Rücklauf gesperrte Wirkwattstundenzähler finit Doppelzählwerken einschalten und beide Doppelzählwerke durch ein Blindwattrelais umschalten lassen. Die Zählwerke zeigen dann die Werte der von :1 nach B gelieferten bzw. der von B nach <Z gelieferten Energie an, je für voreilenden und nacheilenden Strom getrennt. Für die Verwertung (fieser Angaben gilt (las unter i Gesagte.
  • 3. Die beiden Zähler finit Doppelzälilwerk(#it (les zweiten Beispiels können durch einen Zähler finit -zwei Doppelzählwerken ersetzt werden. Man kann dabei den Zähler vorwärts und rückwärts laufen und die Doppelzählwerke Tiber Klinkenkupplungen antreiben lassen. 'Man kann aber auch den Antrieb voni Zähleranker auf das eine oder das andere Doppelzählwerk schalten lassen durch ein Wirkwattrelais unter gleichzeitiger Umpolung der Spannungswicklung des Zählers. Bei der zweiten Ausführung ist die Drehrichtung des Zählerankers iiriiner dieselbe, so daß die übliche Reibungskrt:npensation ininier richtig wirkt und die Genauigkeit der Zählerangaben nicht durch slie 7_ählerreibung beeinträchtigt wird. Bei der ersten Ausführung muß man entweder auf die Reibungskompensation ganz verzichten, uni wenigstens gleiche Genauigkeit bei beulen Drehrichtungen (les Zählers zu erhalten, oder man inuß zwei ini entgegengesetzten Sinn auf den Anker wirkende Triebspulen zur Reibungskompensation anordnen und diese Spulen entwe fier durch den Zähleranker selbst beim Wechseln seiner Drehrichtung oder durch ein Wirkwattrelais tnnschalten lasse».
  • Die bisher genannten Meßeinrichtungen ermöglichen es, die Tatsache rler Voreilting 13z«-. (leg Nacheilung des Stromes hei der Verrechnung finit zu berücksichtigen. Minen Schluß auf die Größe der Voreilung bzw. der Nacheilung lassen sie nicht ztt. Diese Möglichkeit ist aber bei den folgenden Meßeinrichtungen gegeben.
  • d.. In die Verbindungsleitung der sich wechselseitig beliefernden Anlagen-1 und I> werflen in Reihe finit zwei einfachen Wirkwattstundenzählern oler finit zwei «"irkwattstun-(lenzählern finit Doppelzählwerken, entsprechend dein zweiten Beispiel, wler finit einest Wirkwattstundenzähler finit zwei Doppelzählwerken, entsprechend dem dritten Beispiel, zwei gegen Rücklauf gesperrte Blin wattstundenzähler finit Doppelzählwerken eingeschaltet. und für die Unischaltung ihrer Doppelzählwerke wird ein Wirkwattrelais angeor lnet. Von den Zählwerken des ersten Blindwattstundenzählers zeigt dann das eine Iie bei nacheilendem Strom von _ 1 nach 13 gelieferte Energie, (las andere die bei voreilendem Strom von 13 nach .1 gelieferte Energie. Von den Zählwerken des zweiten Blindwattstundenzählers zeigt das eine die bei nacheil:n leni Stroni von B nach _1 gelieferte Energie, das zweite die bei voreilendem Strom von .1 nach 13 gelieferte Energie. Man erhält dabei von jedem Blindwattstundenzähler zwei Energiewerte angezeigt, die von gleicher kommerzieller Ottalität sind. Denn es ist für eine Ablage g]eicherweise ungünstig, nacheilenden Strom abzugeben und voreilenden Strom aufzunehmen.
  • 5. Die beiden Blindwattstundenzähler des vierten Beispiels können in Analogie zum dritten Beispiel durch einen einzigen Blindwattstundenzähler mit zwei Doppelzählwerken ersetzt werden. Nur für die U niscbaltung des Antriebes vorn Zähleranker unter gleichzeitiger Unipolung der Spannungswicklung des Zählers ist ein Blindwattrelais anzuwenden.
  • (). Statt - der Blindwattstundenzähler des vierten Beispiels kann man zwei Aniperequadratstundenzä hier finit Doppelzählwerken anwenden. Die Doppelzählwerke sind durch ein Blindwattrelais umzuschalten, die Zähleranker (furch ein Wirkwattrelais abwechselnd zu sperren, so daß der eine nur bei Lieferung von A nach B, der zweite nur bei Lieferung von B nach A läuft. Aus den Angaben der Zählwerke des ersten Zählers können dann die Durchschnittswerte des nacheilenden Stromes und des voreilenden Stromes bei Lieferung von :1 nach B für die Ableseperiode berechnet werden, aus den Angaben des zweiten Zählers rlie entsprechenden Werte für Lieferung von h nach --1.-;. Die beiden Amperequadratstundenzähler les sechsten Beispiels können durch einen Amperequadratstundenzähler mit zwei Doppelzählwerken ersetzt werden, wenn man den Antrieb voni Zähleranker vom einen auf das aiiclere Doppelzählwerk durch ein Wirkwattrelais uni-@rhalten läßt, dabei natürlich die L'nischaltang innerhalb der Doppelzählwerke selbst durch (las Blindwattr elais beibehält.
  • B. Die Amperequadratstundenzähler des sechsten Beispiels können durch Amperestun-(lenzähler ersetzt werden.
  • <t. Die Anipereqtiarlratstundenziililer des sechsten Beispiels können durch Scheinw-attstundenzä hier ersetzt werden.
  • to. Die Verwendung eines '\'oltsttinden7iililers oder Voltquadratstundenzählers kann in Frage kommen wenn Hinlieferuü,- und Rücklieferung konstanten Stromes init unveränderlichem Leistungsfaktor zwischen zwei Anlagen stattfindet. In diesem Falle wird das Doppelzählwerk des Zählers durch ein Wirkwattrelais umgeschaltet. Man erhält dann die Durch-,clinittsw-erte der Spannung für Hinlieferung und Rücklieferung getrennt angezeigt.
  • Auf der Zeichnung ist das Schaltungsschema rler lleßeinrichtung des vierten Beispiels mit zwei Wirkwattstundenzählern gemäß dein zweiten Beispiel dargestellt für einphasigen Wechselstrom.
  • .11, A, sind die Sammelschienen der Anlage. 1, B1, B, sind die Saninielscliienen der Anlage B. Die Leitung Cl verbindet die Saniinelschienen Al und B1, die Leitung C, verbindet die Sammelschienen <1, und B.,. In die Leitung Cl sind die Hatiptstromwicklungen lt rler Zähler und Relais hintereinander eingeschaltet. Die Nebenschlußkreise der Zähler und Relais finit den Spannungswicklungen s und ihren Vor schaltdr osselspulen d bzw. Vorschaltw iderständen r sind von den Leitungen Cl, C, abgezweigt. Durch die VorsclialtrIrosselspulen d sind die Wirkwattstundenzähler II'Zl, lhZ, und das Wirkwattrelais Tf'R gekennzeichnet, durch die Vorschaltwiderstände r die Blindwattstundenzähler BZ, BZ. und das Blindwattrelais BR. Für alle Geräte ist clie Bauweise nach dein Induktionsprinzip angenommen, a ist jeweils die Ankerscheibe. Eine Vorschaltdrosselspule d soll andeuten, daß bei induktionsfreier Belastung das Spannungstrieb-Feld um 9o° gegen das Hauptstrointriebfeld verschoben sein soll, wie es für Wirkwättinduktionsgeräte erforderlich ist. Der \'Tor-5chaltwiderstand r soll nur andeuten, daß bei induktionsfreier Belastung das Spannungstriebfeldmit dem Hauptatrointriebfeld in Phase sein soll, wie es für Blindwattinduktionsgeräte erforderlich ist.
  • Die Zähleranker sind durch Klinken h, die in die Schneckenräder eingreifen, gegen Drehung in einer Richtung gesperrt. -Mit den Schneckenrädern der Relaisanker sind Schalthebel- b verbunden, die zwischen zwei Anschlägen e, f spielen, in der einen gezeichneten Endlage je einen von den Leitungen Cl, C_ abgezweigten Schaltstromkreis schließen, in der anderen Endlage ihn offen halten. In dem vom @Virkwattrelais Tf'R überwachten Schaltstromkreis sind parallel zueinander die Wicklungen 1111, 111, der Umschaltmagnete für die Doppelzä hlwerkfc der Blindwattstundenzähler BZ, und BZ, eingeschaltet. In den vom. Blindwattrelais BR überwachten Schaltstromkreis sind Wicklungen 1z1, 1z., der LTnischaltmagnete für rlie Doppelzählwerke der #Virltwattsttnirlenzähler IlT"7-, und hl'., parallel zueinander eingesglialtet.
  • Durch umgekehrte Einschaltung der Hauptstromspule 7z des Zählers TI-Z., ist dessen Drehmonient in bezug auf YI'Zl umgekehrt. Es sei genommen, daß Tf"Zl läuft, wenn Energie i an11 von --1 nach B geliefert wird. Dann ist bei Lieferung von _1 nach B I@TZ., gesperrt, während bei Lieferung von B nach A ZT7Z, läuft und II'Zl gesperrt ist. Der Zähler BZ, sei si geschaltet, daß er mit dein größten Drehinoment läuft, wenn der Strom der Spannung um go° nacheilt. Die Schaltung von BZ.= stimmt mit der von B7_1 Aerein, nur ist die Hauptstroinspule von BZ-, umgekehrt. Dies hat zur Folge, daß BZ, finit lein größten Drehnioment läuft wenn'der Strom der Spannung um go° voreilt, daß BZ, gesperrt ist, während BZ, läuft, und daß BZ, gesperrt ist, während BZ1 läuft. Das WirkwattreIais II'R ist so eingerichtet, daß es den Schaltstromkreis der Magnetspulen 1111, M, schließt, wenn von A nach B geliefert wird: und ihn offen hält bei Lieferung von B nach A. Das Blindwattrelais BR ist so eingerichtet, daß es den Schaltstromkreis der Magnetspulen 1z1, 1i, schließt, solange BZ, läuft, und ihn öffnet, solange BZ, läuft.
  • Die Meßeinrichtung wirkt folgendermaßen: Für die Zeichnung ist angenommen, daß die Schaltstromkreise der Spulen 11z1, 11a, und 1z1, n, beide geschlossen und bei allen Zählern die oberen Zählwerke mit den Ankern gekuppelt sind. Das bedeutet nach den angegebenen Voraussetzungen, daß Energie von A nach B geliefert wird (IVR in Schließstellung), und zwar iiiit nacheilendem Strom. (BR in Schließstellung ), daß die Zähler WZ, und BZ, laufest und mit ihren oberen Zählwerken registrieren, während die Zähler IVZ_ und B7_= stillstehest.
  • Wird jetzt statt nacheilenden Stromes vori eilender Strom von ,l nach B geliefert, so bleibt 1I'7., in Tauf, It7Z., in Stillstand, If'R in Schließstellung, so daß die oberen Zählwerke von 137_, und BZ_ mit den Ankern gekuppelt ])leihen, aber BZ, kommt zum Stillstand, BZ_ setzt sich in Lauf, BR kommt in Ofenstellun<, und kuppelt die unteren Zählwerke von Ii'Z, und II'Z_ mit den Ankern. Tun registriert also 11'Z, auf dein unteres), B7_., auf dein oberen Zählwerk.
  • Geht die Lieferung von A nach B finit nacheilendem Strom über in Lieferung von B nach A mit nacheilendem Strom, so ändert sich der gezeichnete Zustand der Meßeinrichtung wie folgt: lVZ, kommt zum Stillstand, WZ.: kommt in Lauf, IVR geht in Offenstellung und kuppelt die unteren Zählwerke von BZ, und BZ, mit den Ankern. BR geht wieder in Offenstellung, da von B nach A gelieferter nacheilender Strom eine Blindkomponente desselben Vorzeichens hat wie von A nach B gelieferter voreilender Strosu. Bei IYZ, und WZ, werden also die unteren Zählwerke mit Alen Ankern gekuppelt. Mit dein Ansprechen von BR kommt auch BZ, zum Stillstand, BZ:; in Lauf. Nun registrieren ITT.. unfl BZ., auf den unteren Zählwerken.
  • Geht die Lieferung nacheilenden Stronie5 von A nach B über in Lieferung voreilenden Stromes von B nach : Z, so ändert sich der gezeichnete Zustand der Meßeinrichtung folgendermaßen: H'Z, kommt zum Stillstand, WZ.: in Lauf, WR geht in Offenstellung und kuppelt die unteren Zählwerke von BZ, und BZ, mit den Ankern. BR bleibt in Schließstellung, da von B nach A gelieferter voreilender Strom eine Blindkomponente desselben Vorzeichens hat wie von A nach B gelieferter nacheilender Strom. Aus dein gleichen Gruirle bleibt BZ, in Lauf, BZ, in Ruhe. Nun registrieren lhZ_ auf dein oberen, BZ, auf dein unteren Zählwerk.
  • Diese Meßeinrichtung ergibt also vier Wirkverbrauchswerte und vier Blindverbrauchswerte, je ein zusammengehil)riges Paar für die vier Quadranten des von der Richtung des Spannungsvektors und von der Richtung der Blindströme gebildeten Achsenkreuzes, in denen der Stromvektor liegen kann.
  • Wenn inan sieh damit begnii"en will, die Wirkverbrauchswerte ohne Rücksicht auf Voreilung oder Nacheilung des Stromes zu kennen, so kann die gezeichnete Nleßeiiiriclitttiig durch Portlassung des Blindwattrelais BR und durch -\usstattung der Zähler II'Z, und TVZ_ finit einfachen Zählwerken vereinfacht werden.
  • Es soll noch bemerkt werden, daß die Zeichnung auch das Schaltungsschema des ersten Beispiels wiedergibt, wenn nian l1'7_.=, B7_" BZ, und II'R tve0üßt, und das Schaltungsschema fles zw<#itest Beispiels, wenn matt nur BZ,. BZ_ und II'R wegläßt.
  • Bei der praktischen Ausführung der neues) Schaltanordnung wird es in manchen 1# ällen zweckmäßig sein, ein Wirkwattnießgerät zugleich als Wirkwattrelais, ein Bliti<l@vattnießgerät zugleich als Blindwättrelais mitzubenutzen.
  • Bei dein Wirkwattstundenzähler mit zwei Doppelzählwerken des dritten Beispiels kann die neue Schaltanordnung auch in der Weise ausgeführt werden, daß das Blindwattrelais die Doppelzählwerke abwechselnd mit dein Zähleranker kuppelt, während ein Wirkwattrelais die Umschaltung innerhalb der Doppelzählwerke bewirkt unter gleichzeitiger Unipolung der Spannungswicklung des Zählers.
  • Bei dem Blindwattstundenzähler des fünften Beispiels mit zwei Doppelzählwerken kann man das Wirkwattrelais zur abwechselnden Kupphing der Doppelzählwerke mit dein Anker verwenden, das Blindwattrelais zur Umschaltung der Doppelzälilwerl:e unter gleichzeitiger Um-23 der Spannungswicklung des Zählers.
  • Bei diesen Ausführungen ist das Paar der Doppelzählwerke die gemäß der Erfindung unizuschaltende Anzeigevorrichtung.
  • Bei den Ausführungen nach dein sechsten und siebenten Beispiel können das Wirkwattrelais und das Blindwattrelais miteinander vertauscht werden.

Claims (2)

  1. PATENTT-ANSPRBCFIE: i. Schaltanordnung für Einrichtungen ztnn Messen elektrischer Größen in Wechselstromanlagen, welche wenigstens eines der unten aufgezählten lleßgeräte mit doppelter Anzeigevorrichtung und wenigstens eines der Schaltgeräte: Blindwattrelais, Wirkwattrelais, enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umschaltung der doppelten Anzeigevorrichtung des Meßgerätes eines der genannten Schaltgeräte verwendet wird, und zwar eines, das nicht auf die von dein Meßgerät angezeigte oller gezählte (@rö ßc abspricht. Die fraglichen -Meßgeräte sind: Wirkwattstunden-, Blindwattstunden-, Scheinwattstunden-, Amperestunden-, Aniperequadratstunden-, @-oltstunden-. Voltquadratstttnflenzä hier und die ihnen entsprechenden 7,eigerineßgeräte: Wirkwattineter, Blinfliaattineter, Scheinwattineter. _\inpereineter, Voltmeter.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch i. gekennzeichnet durch einen Wirkwattstundenzä hier mit einem Doppelzählwerk. das durch ein Blindwattrelais umgeschaltet wird. 3. Schaltanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei Wirkwattstundenzähler mit Doppelzählwerken, die durch ein einziges Blindwattrelais umgeschaltet werden. q.. Schaltanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Wirkwattstun-Unzähler mit zwei durch ein Blindwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, die durch ein Wirkwattrelais unter gleichzeitiger Umpolung der Spannungswicklung des Zählers abwechselnd mit dem Anker gekuppelt werden. 5. Schaltanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Wirkwattstundenzähler mit zwei durch ein Blindwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, die je nur bei einer Drehrichtung des Zählerankers angetrieben werden. 6. Schaltanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei in entgegengesetztem Sinn auf den Anker des Wirkwattstundenzählers wirkende Triebspulen zur Kompensation der Zählerreibung, die vom Anker selbst beim Wechseln seiner Drehrichtung abwechselnd eingeschaltet werden. T. Schaltanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei in entgegengesetztem Sinn auf den Anker des Wirkwattstundenzählers wirkende Triebspulen zur Kompensation der Zählerr eibung, die durch ein Wirkwattrelais abwechselnd eingeschaltet werden. B. Schaltanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Zähler mit Doppelzählwerk, dessen Angaben, mit den Angaben eines Wirkwattstundenzählers verglichen, einen Schluß. auf die Größe der Phasenverschiebung zulassen, und durch ein Wirkwattrelais zur Umschaltung des Doppelzählwerkes dieses Zählers. Die in Frage kommenden Zähler sind: Blindwattstunden-, Scheinwattstunden-, Amperestunden-, Amperequadratstundenzähler. 9. Schaltanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zwei Blindwattstunrlenzähler mit Doppelzählwerken, die durch ein einziges Wirkwattrelais umgeschaltet werden. io._ Schaltanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Blindwattstunrlenzähler mit zwei durch ein Wirkwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, die durch ein Blindwattrelais unter gleichzeitiger Umpolung der Spannungswicklung des Zählers abwechselnd mit dem Zähleranker gekuppelt werden. i i. Schaltanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Blindwattstundenzähler mit zwei durch ein Wirkwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, die j e nur bei einer Drehrichtung des Zählerankers angetrieben werden. 12. Schaltanordnung nach Anspruch ii, gekennzeichnet durch zwei in entgegengesetztem Sinn auf den Anker des Blindwattstundenzählers wirkende Triebspulen zur Kompensation der Zählerreibung, die vom Zähleranker selbst beim Wechseln seiner Drehrichtung abwechselnd eingeschaltet werden. 13. Schaltanordnung nach Anspruch i i, gekennzeichnet durch zwei in entgegengesetztem Sinn auf den Anker des Blindwattstundenzählers wirkende Triebspulen zur Kompensation der Zählerreibung, die von einem Blindwattrelais abwechselnd eingeschaltet werden. 1q.. Schaltanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zwei von einem Blindwattrelais abwechselnd gesperrte Amperequadratstundenzähler mit durch ein Wirkivattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken. 15- Schaltanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ,einen Amperequadratstundenzähler mit zwei durch ein Wirkwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, die durch ein Blindwattrelais abwechselnd mit dem Zähleranker gekuppelt werden. 16. Schaltanordnung nach Anspruch i für einen Wirkwattstundenzähler mit zwei durch ein Wirkwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelzählwerke durch ein Blindwattrelais abwechselnd mit dem Zähleranker gekuppelt `werden. 17. Schaltanordnung nach Anspruch i für einen Blindwattstundenzähler mit zwei durch ein Blindwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelzählwerke durch ein Wirkwattrelais abwechselnd mit dem Zähleranker gekuppelt werden. 18. Schaltanordnung nach Anspruch i für einen Amperequadratstundenzähler mit zwei durch ein Blindwattrelais umzuschaltenden Doppelzählwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelzählwerke durch ein Wirkwattrelais abwechselnd mit dem Zähleranker gekuppelt werden.
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