DE3932260A1 - Aus elementen zusammensetzbare projektions-grossbildwand fuer dia- und/oder video-projektion - Google Patents
Aus elementen zusammensetzbare projektions-grossbildwand fuer dia- und/oder video-projektionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine aus Elementen zusammen
setzbare Projektions-Großbildwand für Dia- und/oder
Video-Projektion, bei der den die Projektionsfläche
bildenden Elementen jeweils mindestens eine Projek
tionsscheibe zur Abbildung jeweils eines projizierten
Bildes zugeordnet ist.
Eine Projektionsscheibe und mindestens einen gegen
über dieser optisch justierten Projektor enthaltende
Projektionsmodule zum Aufbau von Dia-Multivisionen
oder Videowänden mit an der Vorderseite der Module
angeordneten Projektionsscheiben sind bekannt, z.B.
aus der DE-PS 20 58 245 des Anmelders. Die Module
können in beliebiger Anzahl horizontal und vertikal
nebeneinander bzw. übereinander angeordnet werden, um
eine stabile Bildwand, z.B. für Dia-Multivisionen
aufzubauen, wobei sich durch die Verbindung von Pro
jektor und Bildschirm innerhalb eines jeden Moduls zu
einer optischen Einheit der Vorteil ergibt, daß auf
wendige optische Justierarbeiten beim Aufbau der
Bildwand entfallen.
Den Vorteilen solcher aus Modulen aufgebauter Bild
wände, z.B. dem geringen Platzbedarf, der Zeiterspar
nis durch einfaches Installieren von optisch und
hinsichtlich der Steuerung geschlossenen Einheiten
mit problemloser Positionierung der Projektoren in
justierten Positionen, stehen die verhältnismäßig
hohen Kosten gegenüber.
Ein weiterer Nachteil dieser Bildwände sind die
unvermeidbaren dunklen, den Bildverlauf deutlich
unterbrechenden Trennlinien zwischen den einzelnen
Bildflächen, verursacht durch die die Projektionsschei
ben umfassenden Modulgehäuse.
Eine kostengünstige Alternative besteht darin, eine
mehr oder weniger große Rückprojektionsfolie vor eine
dahinter aufzubauende Rasterkonstruktion zu spannen
und mit entsprechendem Abstand von der Rückprojek
tionsfolie und der Rasterkonstruktion regalartige
Aufbauten zum Aufstellen der Projektoren zu errichten
und diese Projektoren dann gegenüber der Rasterkon
struktion zu justieren, wobei der Raum zwischen der
Rückprojektionsfolie und dem Projektorenregal abge
dunkelt werden muß.
Für überdurchschnittliche Präsentationen ist diese
Alternative nur begrenzt einsetzbar, weil insbeson
dere die Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, als kosten
günstigere Alternative gegenüber den Großbildwänden,
die aus Projektionsmodulen aufgebaut sind, die je
weils ein geschlossenes optisches System einschließ
lich Projektor und Projektionsscheibe umfassen, eine
Projektions-Großbildwand zu schaffen, bei der die
erwähnte Rückprojektionsfolie mit der dahinter aufge
bauten Rasterkonstruktion vermieden wird und mit der
eine qualitativ hochwertige Präsentation erreicht
werden kann, bei der insbesondere die störenden
Trennlinien zwischen den einzelnen Bildflächen soweit
unterdrückt sind, daß sich praktisch ein ununterbro
chener Bildverlauf ergibt. Dabei soll die Bildwand
sich zu einem problemlosen Transport und Auf- und
Abbau eignen und eine einfache, platzsparende Lage
rung ermöglichen, wobei weitgehende Freiheit hin
sichtlich der Anordnung der Bildwand, etwa als ebene
Projektionsfläche oder konkav gewölbte Zylinderflä
che, z.B. für Panoramaprojektion, bestehen soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von
einer Projektions-Großbildwand der eingangs genannten
Art aus, die derart ausgestaltet wird, daß jede Pro
jektionsscheibe zur Bildung eines Projektionsschei
benelements von einem dünnwandigen Gehäuseelement in
Form eines sich über der Projektionsscheibe entgegen
der Projektionsrichtung erhebenden und an seinem von
der Projektionsscheibe abgewandten Ende offenen Pyra
midenstumpfes umschlossen wird, wobei die Spitzenwin
kel der Pyramide im horizontalen und vertikalen
Hauptschnitt zumindest geringfügig kleiner sind als
die entsprechenden Winkel zwischen den Begrenzungs
strahlen der längeren und der kürzeren Seite des zu
projizierenden Bildes, und daß der Rand des Gehäuse
elements an diesem offenen Ende an der Gehäuseaußen
seite mit einem stabilisierenden Rahmen versehen ist,
an dem Anschlußstellen für Verbindungselemente zur
lösbaren Einbeziehung der Projektionsscheibenelemente
in eine Projektions-Großbildwand angeordnet sind.
Durch diese Konstruktion erhält man getrennt zu
lagernde und zu transportierende, also eine schonende
Behandlung erleichternde und damit keine robuste
Gestaltung erfordernde Projektionsscheibenelemente,
bei denen allenfalls beim Aufbau der Bildwand durch
die Rahmen eine Stützkonstruktion geschaffen wird,
die die Gehäuseelemente der Projektionsscheibenele
mente von jeglicher tragenden Funktion befreit, zumal
beim Aufbau der Bildwand die die Projektionsscheiben
umfassenden vorderen Ränder der Gehäuseelemente hori
zontal und vertikal einander benachbarter Einzelele
mente aneinander anliegen und die Stützkräfte in
diesem Bereich von den Projektionsscheiben aufgenom
men werden, so daß die Gehäuseelemente sehr dünnwan
dig, im Extremfall sogar aus Folienmaterial, ausge
führt werden können und somit der Abstand benachbar
ter Projektionsflächen so gering gehalten werden
kann, daß störende Balken zwischen den Bildflächen
praktisch nicht mehr wahrgenommen werden.
Durch die pyramidenstumpfartige Form der Gehäuseele
mente mit einem gegenüber dem Spitzenwinkel des Pro
jektionskegels kleineren Spitzenwinkel wird jegliche,
die Bildqualität beeinträchtigende Vignettierung ver
mieden.
Die Projektionsscheibe kann eine handelsübliche Rück
projektionsscheibe sein, sie kann aber auch - insbe
sondere für Video-Projektionen - an der Rückseite als
Fresnel-Linse und an der dem Betrachter zugewandten
Frontseite mit vertial verlaufenden Konvexlinsen
profiliert sein, so daß die Fresnel-Linse eine
gleichmäßige Lichtverteilung bewirkt und die Konvex
linsen den seitlichen Betrachtungswinkel vergrößern.
Um eine besonders stabile und dennoch kostengünstige
Tragkonstruktion zu schaffen, ist es eine zweckmäs
sige Ausgestaltung, daß der Rahmen aus durch Metall
profile verstärkten, nichtmetallischen Rahmenteilen
besteht.
Eine relativ kompakte und einfach zu justierende
Projektions-Großbildwand besteht nach einer bevor
zugten Ausführungsform der Erfindung darin, daß jedem
Projektionsscheibenelement ein lösbar mit seinem
Rahmen verbindbares Projektionsmodul zugeordnet ist,
welches zumindest auf seiner dem Projektionsscheiben
element zugewandten Frontseite, sowie an seiner Ober-
und an seiner Unterseite geöffnet ist, und eine La
gerung für mindestens einen Projektor und einen zwi
schen dieser Lagerung und der Frontseite von unten
nach oben in Richtung auf die Frontseite ansteigenden
Spiegelträger aufweist, wobei nach einer zweckmäßigen
Ausgestaltung der Spiegelträger an seiner Oberseite
einen ersten Umlenkspiegel und/oder an seiner Unter
seite einen zweiten Umlenkspiegel trägt.
Bei dieser Ausführungsform wird am Montageort der
Projektions-Großbildwand das Projektionsscheibenele
ment mit dem Projektionsmodul verbunden und dann mit
diesem zusammen innerhalb der Großbildwand positio
niert, wobei die Projektionsmodule der untersten
Reihe nur den ersten Umlenkspiegel auf dem Spiegel
träger und kein Projektionsscheibenelement benötigen,
das aus ästhetischen Gründen durch ein geeignetes
Abdeckelement ersetzt werden kann, weil der erste
Umlenkspiegel den Projektionsstrahl durch die Unter
seite des darüber angeordneten Projektionsmoduls auf
den an der Unterseite dieses Projektionsmoduls ange
ordneten zweiten Umlenkspiegel und von diesem auf die
Projektionsscheibe des mit diesem Projektionsmodul
verbundenen Projektionsscheibenelements lenkt.
Sinngemäß benötigen die Projektionsmodule der in der
Bildwand obersten Reihe nur den unteren, zweiten
Umlenkspiegel und sind zwar mit einem Projektions
scheibenelement, nicht aber mit einem Projektor ver
sehen.
Es läßt sich somit ein sehr einfacher Aufbau der
Projektions-Großbildwand in der Form verwirklichen,
daß jedes Projektionsmodul zerlegbar aus Profilstäben
gebildet ist und mit einem auf die Breite der Projek
tionsscheibenelemente abgestimmten horizontalen
Abstand zwei vordere, vertikale Stützprofile und
entsprechend zwei hintere, vertikale Stützprofile
aufweist, die durch Verbindungsprofile miteinander
formstabil verbunden sind.
Zur Vermeidung der störenden Trennlinien zwischen den
Bildflächen ist eine fugenfreie Anordnung der einzel
nen Projektionsscheibenelemente erforderlich. Ande
rerseits soll wegen der Verwendung sehr dünnwandiger
Gehäuseelemente eine Krafteinwirkung im Bereich der
Projektionsscheiben auf die Projektionsscheibenele
mente vermieden werden.
Zu diesem Zweck besteht eine sehr vorteilhafte
Ausgestaltung darin, daß durch einander zugeordnete,
vordere obere und untere Auflagerelemente im dem
Projektionsscheibenelement zugewandten vorderen Be
reich eines jeden Projektionsmoduls zwischen über
einander angeordneten Projektionsmodulen eine hori
zontale, parallel zur Projektionsscheibenebene ver
laufende Nickachse gebildet wird und daß durch einan
der zugeordnete, hintere obere und untere, relativ
zueinander in vertikaler Richtung verstellbare Aufla
gerelemente im vom Projektionsscheibenelement abge
wandten hinteren Bereich eines jeden Projektions
moduls eine Justierung vertikal übereinander angeord
neter Projektionsmodule durch Bewegung um diese Nick
achse ermöglicht ist.
Dadurch können die mit den Projektionsscheibenelemen
ten versehenen Projektionsmodule zunächst so auf ein
darunter angeordnetes Projektionsmodul aufgesetzt
werden, daß zwischen dem unteren, vorderen Rand des
oberen Projektionsscheibenmoduls und dem oberen Rand
des darunter befindlichen Projektionsscheibenmoduls
bzw. gegebenenfalls der in der untersten Reihe dort
befindlichen Abdeckung ein die Montage erleichtern
der, ausreichend großer Spalt besteht, der anschlie
ßend durch Verschwenken des Projektionsmoduls um die
Nickachse beseitigt wird, ohne daß in seinem Bereich
Stützkräfte übertragen werden.
Während der Strahlengang zwischen dem zweiten Umlenk
spiegel und der Projektionsscheibe durch die feste
Verbindung von Projektionsmodul und Projektionsschei
benelement automatisch justiert und bei der weiteren
Montage nicht mehr verändert wird, führt die Justie
rung des Projektionsscheibenmoduls zu einer Verände
rung der Winkelstellung des ersten Umlenkspiegels
gegenüber dem ihm zugeordneten Projektor in dem da
runter befindlichen Projektionsmodul. Dies kann durch
eine Justierung des Projektors meist ausgeglichen
werden, es besteht jedoch eine vorteilhafte Ausge
staltung darin, daß der erste Umlenkspiegel um eine
zur Projektionsscheibe parallele, horizontale Achse
gegenüber dem Spiegelträger einstellbar ist.
Für die fugenfreie Justierung der Projektionsschei
benelemente ist es erforderlich, daß deren vordere
Kanten einen ausreichenden Abstand von der Nickachse
aufweisen. Es besteht deshalb eine weitere zweckmäßige
Ausgestaltung darin, daß das Projektionsmodul an
seiner dem Projektionsscheibenelement zugewandten
Frontseite mit horizontalem Abstand vor der Nickachse
zur lösbaren Verbindung mit dem Rahmen vorbereitete
Anschlußelemente aufweist.
Bevorzugte Ausführungsformen bestehen darin, daß die
vorderen oberen Auflagerelemente durch ein nach oben
geöffnetes, horizontal und parallel zur Projektions
scheibenebene verlaufendes U-Profil und die vorderen
unteren Auflagerelemente durch zwei zum Eingriff in
das U-Profil geeignete, einen horizontalen Abstand
voneinander aufweisende Stützfüße gebildet werden und
daß die hinteren oberen Auflagerelemente durch ein
nach oben geöffnetes, horizontal und parallel zur
Projektionsscheibenebene verlaufendes U-Profil und
die hinteren unteren Auflagerelemente durch zwei zum
Eingriff in das U-Profil geeignete, einen horizonta
len Abstand voneinander aufweisende, vertikal ver
stellbare Stützfüße gebildet werden.
Dies bietet die Voraussetzung für eine insbesondere
heim Einsatz von Videoprojektoren mit relativ hohem
Gewicht besonders vorteilhafte Ausgestaltung, die
darin besteht, daß den U-Profilen als Führungsschie
nen an der Unterseite der Projektionsmodule, mit
horizontalem Abstand voneinander und den unteren
Auflagerelementen benachbart, jeweils zwei gegenüber
dem Projektionsmodul vertikal verstellbare Führungs
rollen zugeordnet sind.
Dadurch kann jedes Projektionsmodul von der Seite her
rollend auf das darunter befindliche Projektionsmodul
aufgeschoben werden, wobei die U-Profile als Füh
rungsschienen die horizontale Ausrichtung erleich
tern. Die vertikale Verstellbarkeit ermöglicht es,
zunächst einen ausreichenden Abstand einzuhalten,
dann das Projektionsmodul soweit abzusenken, daß die
Stützfüße auf dem vorderen U-Profil aufsitzen und
dadurch die Nickachse geschaffen wird, worauf durch
Anheben des Projektionsmoduls im Bereich des hinteren
U-Profils des Spalt an der Unterkante des Projek
tionsscheibenelements geschlossen werden kann.
Sobald das erreicht ist, wird durch Absenken der
hinteren Stützfüße auf das hintere U-Profil die er
reichte Position festgelegt, worauf die Rollen in
eine unbelastete Position angehoben werden.
Zur Erleichterung der Justierarbeit ist es zweck
mäßig, die beiden jeweils einem U-Profil zugeordneten
Führungsrollen gemeinsam gleichsinnig verstellbar
sind.
Eine feinfühlige Justierung wird dadurch erleichtert,
daß nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
die beiden, jeweils einem U-Profil zugeordneten Füh
rungsrollen jeweils an einem um eine zur Rollenachse
paralelle Achse verschwenkbar am Projektionsmodul
gelagerten Hebel gelagert sind, an dem um eine zu
diesen Achsen paralelle Achse beweglich eine Stell
stange angeschlossen ist, der seinerseits um eine
weitere, zu diesen Achsen parallele Achse verschwenk
bar an einer ihm zugeordneten, mit einer zum U-Profil
parallelen, an der Unterseite des Projektionsmoduls
angeordneten Gewindespindel in Eingriff stehenden,
unverdrehbar aber in Längsrichtung der Gewindespindel
verschiebbar geführten Mutter angeschlossen ist,
wobei vorzugsweise die beiden einem U-Profil zugeord
neten Führungsrollen gegensinnig derart verschwenkbar
sind, daß sie beim Absenken ihren Abstand voneinander
vergrößern und wobei die ihnen zugeordnete Gewinde
spindel zwei jeweils einer der Muttern zugeordnete
Gewindeabschnitte mit entgegengesetzter Steigung auf
weist.
Ein besonders einfacher Aufbau der Projektions-Groß
bildwand wird mit einem Minimum an unterschiedlichen
Elementen dadurch erreicht, daß unter dem untersten
mit einem Projektionsscheibenelement verbundenen Pro
jektionsmodul ein Sockelelement angeordnet ist, das
durch eine mit den Projektionsmodulen übereinstim
mende Profilstabanordnung gebildet ist, eine Lagerung
für mindestens einen Projektor und einen zwischen
dieser Lagerung und der Frontseite von unten nach
oben ansteigenden, an seiner Oberseite einen ersten
Umlenkspiegel tragenden Spiegelträger umfaßt und an
seiner Oberseite mit den vorderen und hinteren, obe
ren Auflagerelementen versehen ist.
Dabei ist es eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung
der Projektions-Großbildwand, daß ihre Basis durch
mindestens eine Bodenkonsole gebildet wird, die eine
obere Auflagerfläche für mindestens ein Sockelelement
aufweist, die durch einstellbare Stützfüße horizontal
ausrichtbar ist, und mit vorderen und hinteren An
schlägen zur positionierten Anordnung des Sockelele
ments bzw. der Sockelelemente versehen ist.
Um einander horizontal benachbarte Projektionsmodule
in ihrer Position festzulegen, besteht eine weitere
zweckmäßige Ausführungsform darin, daß zumindest die
vertikalen Rahmenseiten zur lösbaren Verbindung mit
zu ihnen parallelen Seiten des Rahmens eines inner
halb der Projektions-Großbildwand benachbarten Pro
jektionsscheibenelements und/oder eines zwischen
diesen parallelen Seiten angeordneten Zwischenstücks
vorbereitet sind.
Es können aber auch die vertikalen Seiten der Projek
tionsmodule nahe deren Frontseite und nahe deren
Rückseite zur lösbaren Verbindung mit ihnen gegen
überliegenden Seiten von innerhalb der Projektions-
Großbildwand ihnen benachbarten Projektionsmodulen
und/oder zwischen die benachbarten Projektionsmodule
eingefügten Zwischenstücken vorbereitet sein, wobei
bei der bevorzugten Konstruktion der Projektionsmo
dule aus Profilstäben die Anordnung so getroffen ist,
daß die vorderen und/oder hinteren Stützprofile an
ihren äußeren, vertikalen Seitenflächen zur lösbaren
Verbindung mit entsprechenden Seitenflächen der ihnen
innerhalb der Projektions-Großbildwand benachbarten
Projektionsmodule und/oder zwischen ihnen und diesen
entsprechenden Seitenflächen eingefügten Zwischen
stücken vorbereitet sind.
Eine andere Variante der Erfindung nutzt zwar den
Vorteil der Projektionsscheibenelemente, verzichtet
aber auf die kompakte Ausführung der Projektions-
Großbildwand mit relativ einfacher Justierung, wie
sie die Projektionsmodule bieten, so daß die Projek
toren getrennt von der Großbildwand kostengünstig
aber mit zusätzlichem Justieraufwand in einem Projek
torenregal angeordnet werden müssen.
In diesem Fall dienen die Rahmen der Projektions
scheibenelemente als Stützkonstruktion für die Groß
bildwand.
Vorzugsweise ist dabei die Länge der horizontalen
Rahmenseiten geringer als die Länge der zu ihnen
parallelen Seiten des die Projektionsfläche um
schließenden Endes des Gehäuseelements.
Die gegenüber der entsprechenden Abmessung der
Projektionsfläche verkürzte horizontale Länge des
Rahmens ermöglicht es, durch geeignete Spannelemente
einander horizontal benachbarte Einzelelemente derart
gegeneinanderzuspannen, daß Fugen im vertikalen Be
reich der Projektionsflächenumgrenzung vermieden wer
den.
Nach einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung sind die
oberen und unteren waagrechten Rahmenteile eines
jeden Projektionsscheibenelements mit bei vertikal
übereinander angeordneten Projektionsscheibenelemen
ten einander zum Eingriff zugeordneten, komplementä
ren Positionierungselementen versehen, wobei diese
Positionierungselemente zweckmäßigerweise als in
Längsrichtung verlaufende, nur in dieser Längsrich
tung eine Relativbewegung vertikal übereinander an
geordneter Einzelelemente gestattende Profilierungen,
vorzugsweise als Nut und Feder, ausgebildet sein
können. Diese Positionierungselemente gewährleisten,
daß innerhalb einer Säule aus übereinandergestapelten
Projektionsscheibenelementen die Projektionsscheiben
in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht
darin, daß an den vertikalen Rahmenteilen Anschluß
stellen für den formschlüssigen Eingriff von hin
sichtlich ihrer wirksamen Länge verstellbaren Verbin
dungselementen ausgebildet sind, so daß also mittels
dieser Verbindungselemente und in Verbindung mit der
durch die Profilierungen ermöglichten Längsführung
übereinander angeordneter Projektionsscheibenelemen
te, einander horizontal benachbarte Projektionsschei
benelemente in horizontaler Richtung derart gegenein
ander gespannt werden können, daß Fugen zwischen den
Projektionsscheibenelementen vermieden werden.
Eine für den variablen Aufbau von Bildwänden beson
ders vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß
die den benachbarten Projektionsscheibenelementen
zugewandten Außenflächen der vertikalen Rahmenteile,
gegen die Projektionsachse zurückgesetzt, parallel zu
einer vertikalen, die vertikale vordere, der Projek
tionsfläche benachbarte Außenkante des Gehäuseele
ments tangierenden Ebene verlaufen.
Durch diese Bauform besteht die Möglichkeit, die
Projektionsflächen horizontal benachbarter Projek
tionsscheibenelemente derart anzuordnen, daß sie eine
gedachte vertikale Zylinderfläche tangieren, deren
Achse sich auf der vom Betrachter abgewandten Seite
der Zylinderfläche befindet und dadurch eine konvex
gekrümmte Bildwand zu schaffen, wobei im Extremfall
die einander zugewandten Außenflächen der vertikalen
Rahmenteile benachbarter Projektionsscheibenelemente
einander bis auf einen zur Aufrechterhaltung der
Spannfunktion der längenveränderbaren Verbindungsele
mente erforderlichen Spalt nahezu berühren.
Um mit relativ einfachen, kostengünstigen Mitteln
einen raschen und stabilen Aufbau einer Bildwand zu
ermöglichen, umfassen die Verbindungselemente
vorzugsweise Schraubbolzen, für deren Eingriff die
vertikalen Rahmenteile mit horizontalen Bohrungen
versehen sind, wobei vorzugsweise jeweils einer
Durchgangsbohrung in einem vertikalen Rahmenteil im
anderen Rahmenteil eines jeden Projektionsscheiben
elements bzw. in einem zwischen diese Rahmenteile
benachbarter Projektionsscheibenelemente einzufügen
den Zwischenstück eine Gewindebuchse für den Eingriff
eines in die Durchgangsbohrung einzusetzenden
Schraubbolzens zugeordnet ist.
Wenn die Projektionsscheibenelemente nicht nur zu
einer ebenen Bildwand, sondern in Ausschöpfung der
gegebenen Möglichkeiten je nach Einsatzzweck auch zu
konvex oder konkav gekrümmten Bildwänden zusammenge
fügt werden sollen, verändert sich je nach der ge
wählten Anordnung die gegenseitige Lage der Boh
rungsachsen in den einander benachbarten Rahmentei
len. Insbesondere bei der Verwendung von Gewinde
buchsen, aber auch generell zur Erzielung einer sta
bilen Bildwand, ist es deshalb eine bevorzugte Ausfü
hrungsform, daß in den vertikalen Rahmenteilen in
jeweils zwei mit vertikalem Abstand voneinander an
geordneten Gruppen mindestens zwei Anschlußstellen
vorgesehen sind, wobei innerhalb jeder Gruppe die
einzelnen Anschlußstellen auf unterschiedliche hori
zontale Winkelstellungen der Projektionsscheiben be
nachbarter Projektionsscheibenelemente abgestimmt
sind. Vorzugsweise sind die Anschlußstellen innerhalb
einer Gruppe mit vertikalem Abstand voneinander an
geordnet.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht
darin, daß ein vertikales, bei einer gewünschten
horizontalen Winkelstellung benachbarter Projek
tionsscheibenelemente zwischen deren Rahmen einfüg
bares Zwischenstück an seinen deren vertikalen Rah
menteilen zugewandten vertikalen Seitenflächen je
weils Gewindebuchsen enthält, die in dieser gewün
schten Winkelstellung koaxial zu jeweils einer
Durchgangsbohrung verlaufen, die ihnen in jeder der
Gruppen von Anschlußstellen in beiden vertikalen
Rahmenteilen eines jeden Projektionsscheibenelements
zugeordnet ist, wobei vorzugsweise das Zwischenstück
leistenförmig ausgebildet ist und seine den vertika
len Rahmenteilen benachbarter Projektionsscheibenele
mente zugewandten Seitenflächen in der gewünschten
Winkelstellung zu den ihnen gegenüberliegenden Au
ßenflächen dieser Rahmenteile zumindest annähernd
parallel verlaufen.
Zweckmäßigerweise ist ein Zwischenstück einer Grund
position benachbarter Projektionsscheibenelemente
zugeordnet, in der die Projektionsscheiben in einer
gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
Um die Stabilität der Projektions-Großbildwand gege
benenfalls auch unter ungünstigen Bedingungen sicher
stellen zu können, ist der Rahmen und/oder das Zwi
schenstück mit Anschlußelementen zur Verbindung mit
einer Stütze versehen.
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung weist das Zwi
schenstück eine von den Projektionsscheiben abgewand
te vertikale Rückseite auf, deren Ebene in der ge
wünschten Winkelstellung eine den Winkel zwischen den
einander zugewandten vertikalen Rahmenseiten benach
barter Einzelelemente halbierende Ebene rechtwinklig
schneidet, wobei das Zwischenstück mit in der Rück
seite ausmündenden Gewindebuchsen versehen ist, deren
Achsen rechtwinklig zu dieser Rückseite verlaufen.
Falls die vertikalen Außenflächen der vertikalen
Rahmenteile in der oben genannten, die vertikale
vordere Außenkante des Gehäuseelements tangierenden
Ebene verläuft, besteht eine bevorzugte Ausführungs
form darin, daß einer der vertikalen Rahmenteile
eines jeden Projektionsscheibenelements mit nach der
vertikalen Rückseite des Rahmens ausmündenden Gewin
debuchsen versehen ist, deren Achsen horizontal und
parallel zu der vertikalen Außenfläche dieses Rah
menteils verlaufen, wobei vorzugsweise die Achsen der
den Stützen zugeordneten Gewindebuchsen in den verti
kalen Rahmenteilen und den ihnen zugeordneten Zwi
schenstücken in gemeinsamen horizontalen Ebenen an
geordnet sind.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin,
daß die Stütze Teil einer fachwerkartigen Stützkon
struktion ist, wobei in bevorzugter Ausführungsform
die Stütze über Verbindungsstäbe mit einem Projekto
renregal verbindbar ist.
Dem stabilen Aufbau der Bildwand dient nach einer
weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung ein in der Breite
auf die horizontale Kantenlänge der das Gehäuseele
ment abschließenden Projektionsscheibe abgestimmtes,
eine Auflage eines Projektionsscheibenelements mit
horizontalem Verlauf der optischen Achse gestattendes
Sockelelement mit einer oberen Auflagefläche für den
die Projektionsscheibe umfassenden Bereich des Gehäuseele
ments und der Unterseite des Rahmens zugeordneten, zu
den an dieser Unterseite befindlichen Positionie
rungselementen komplementär ausgebildeten Positionie
rungselementen.
Vorzugsweise sind die Gehäuseelemente mit den Rändern
der Projektionsscheiben verklebt.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein zur Errichtung
einer Projektions-Großbildwand bestimmtes Projekt
ionsscheibenelement mit einem eine Projektionsscheibe
enthaltenden Gehäuseelement, bei dem das Gehäuseele
ment sehr dünnwandig ist und die Form eines Pyrami
denstumpfmantels aufweist, wobei die große Grundflä
che der Pyramide von der Projektionsscheibe eingenom
men wird, mit deren Rand das Gehäuseelement verklebt
ist, und wobei im Bereich der anderen Grundfläche das
Gehäuseelement von einem mit ihm verbundenen, stabi
len Rahmen umschlossen wird der mit Verbindungsele
menten zur Verbindung mit benachbarten identischen
Projektionsscheibenelementen versehen ist.
Anhand der nun folgenden Beschreibung eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Er
findung wird diese näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des unteren Bereichs
einer ersten Ausführungsform einer erfin
dungsgemäßen Projektions-Großbildwand mit
planer Projektionsfläche, bei der die Pro
jektoren in einer Regalwand angeordnet sind,
Fig. 2 eine Rückansicht einer Gruppe von Einzel
elementen dieser Projektions-Großbildwand,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Verbindungsbereich
zweier in dieser Projektions-Großbildwand
benachbarte Einzelelemente,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Einzel
elements und des Verbindungsbereichs zum be
nachbarten Einzelelement,
Fig. 5 eine der Fig. 3 ähnliche Draufsicht auf eine
aus der Sicht des Betrachters konkave Anord
nung der Bildwand,
Fig. 6 eine den Fig. 3 und 5 ähnliche Draufsicht
auf eine aus der Sicht des Betrachters kon
vexe Anordnung der Bildwand,
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Rückansicht auf
den Verbindungsbereich in Fig. 3
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Rückansicht
auf den Verbindungsbereich in Fig. 5,
Fig. 9 eine den Fig. 7 und 8 entsprechende Rückan
sicht auf den Verbindungsbereich in Fig. 6,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer ersten
Variante eines Einzelelements mit zwei Rück
projektionsscheiben für Video-Projektion,
Fig. 11 eine zweite Variante eines solchen Einzel
elements,
Fig. 12 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung einer
zweiten Ausführungsform einer erfindungsge
mäßen Projektions-Großbildwand mit die Pro
jektoren aufnehmenden, mit den Projektions
scheibenelementen verbundenen Projektionsmo
dulen,
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer aus einem
Projektionsscheibenelement und einem Projek
tionsmodul zusammengesetzten Montageeinheit,
die mittels eines Sockelelements auf einer
Bodenkonsole gelagert ist, wobei ein Teil
der vertikalen Profilstäbe des Sockelele
ments herausgebrochen ist,
Fig. 14 einen schematischen, normal zur Projektions
fläche verlaufenden, teilweise unterbroche
nen Vertikalschnitt durch die einander zuge
wandten Bereiche zweier übereinander ange
ordneter Projektionsmodule,
Fig. 15 eine schematische Darstellung der Anordnung
der Führungsrollen nahe dem hinteren Rand
eines Projektionsmoduls in Frontansicht,
Fig. 16 eine Seitenansicht hierzu,
Fig. 17 eine schematische Darstellung der Anordnung
der Führungsrollen nahe dem vorderen Rand
eines Projektionsmoduls in Frontansicht,
Fig. 18 eine Seitenansicht dazu,
Fig. 19 eine schematische Seitenansicht eines mit
einem Projektionsscheibenelement zu einer
Montageeinheit verbundenen Projektionsmoduls
vor dem Aufsetzen auf eine entsprechende,
darunter angeordnete Einheit,
Fig. 20 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung
während der horizontalen Verschiebung der
oberen Einheit zur horizontalen Justierung,
Fig. 21 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung
nach dem Absenken der vorderen Stützfüße auf
die Führungsschiene,
Fig. 22 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung
nach dem Schließen der Trennfuge zwischen
den einander benachbarten horizontalen, die
jeweiligen Projektionsscheiben einfassenden
Ränder der Gehäuseelemente der Projektions
scheibenelemente der beiden übereinander
angeordneten Einheiten,
Fig. 23 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung
nach der Fixierung der in Fig. 22 gezeigten
Position durch Absenken der hinteren Stütz
füße auf die zugeordnete Führungsschiene,
Fig. 24 eine schematische Draufsicht auf den Verbin
dungsbereich zweier einander horizontal be
nachbarter aus Projektionsscheibenelement
und Projektionsmodul bestehender Einheiten
bei der Erstellung einer Projektions-Groß
bildwand mit planer Projektionsfläche,
Fig. 25 eine Draufsicht auf die Bodenkonsolen für
die Erstellung einer Projektions-Großbild
wand mit Panorama-Projektionsfläche und
Fig. 26 eine Rückansicht hierzu.
In Fig. 1 ist ein Projektorenregal 10 gezeigt, in dem
in mehreren Etagen 12 übereinander und in Reihen
nebeneinander Projektoren 14 angeordnet sind. Der von
den Projektionsstrahlen dieser Projektoren eingenom
mene Bereich ist mit 16 und ihre optischen Achsen
sind mit 18 bezeichnet.
In geeignetem Abstand ist vor der Regalwand eine ins
gesamt mit 20 bezeichnete Projektions-Großbildwand
angeordnet, die aus vertikal und horizontal aneinan
dergesetzten, jeweils einem der Projektoren zugeord
neten, nachfolgend noch genauer beschriebenen Projek
tionsscheibenelementen 22 besteht. Es besteht aber
auch die Möglichkeit, jedem Projektionsscheibenele
ment mehrere im Projektorenregal 10 installierte
Projektoren zuzuordnen.
Die Projektionsscheibenelemente 22 und die ihnen
zugeordneten Verbindungselemente sind derart gestal
tet, daß sich aus ihnen eine stabile Bildwand 20
zusammenfügen läßt. Um auch unter ungünstigen Bedin
gungen die erforderliche Stabilität sicherzustellen,
z.B. bei einer relativ hohen Bildwand, kann eine
zusätzliche Abstützung vorgesehen gesehen werden.
Diese kann im einfachsten Fall aus hinter der Bild
wand 20 angeordneten, mit den Elementen der Bildwand
20 verbindbaren vertikalen Stützen 24 in Form von
Profilrohren bestehen. Es können aber mit Abstand
hinter diesen Stützen 24 jeweils weitere Stützen 26
angeordnet und mit den mit der Bildwand 20 verbunde
nen Stützen 24 über horizontale Streben 28 verbunden
werden. Schließlich besteht auch noch die Möglich
keit, zwischen den Stützen 26 und dem Projektorenre
gal 10 weitere Streben 30 anzuordnen, wodurch auch
der Projektionsabstand zwischen den Projektoren 14
und der Bildwand 20 fixiert werden kann.
Die unterste Reihe der Projektionsscheibenelemente 22
ist auf eine Reihe von Sockelelementen 32 in nachfol
gend noch genauer erläuterter Weise aufgesetzt.
Auf der dem Betrachter zugewandten Seite wird jedes
Projektionsscheibenelement 22 von einer auch als
Frontscheibe bezeichneten Projektionsscheibe 34 ab
geschlossen. Die Projektionsscheiben 34 werden von
dem vorderen Ende eines die Form eines Pyramiden
stumpfs aufweisenden Gehäuseelements 36 umschlossen,
das mit dem Rand der Projektionsscheibe 34 verklebt
ist. Um einen störenden Abstand zwischen benachbar
ten Projektionsscheiben 34 zu vermeiden, ist das
Gehäuseelement 36 aus einem sehr dünnwandigen Mate
rial, wie etwa Blech oder auch einem folienartigen
Material angefertigt, dessen Dicke unter 1 mm liegen
kann, so daß die Konstruktion so beschaffen sein muß,
daß das Gehäuseelement 36 innerhalb der Bildwand 20
keine tragende Funktion übernehmen muß.
Das Gehäuseelement 36 verjüngt sich im Anschluß an
die Projektionsscheibe 34 so weit, daß sein von der
Projektionsscheibe 34 abgewandtes, für den Eintritt
der Projektionsstrahlen offenes Ende von einem tra
gende Funktion übernehmenden Rahmen 38 umschlossen
werden kann, der mit dem Gehäuseelement 36 ebenfalls
fest verbunden, z.B. verklebt ist.
Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, sind zur
Vermeidung einer störenden Vignettierung die Spitzen
winkel der in Verlängerung der oberen und unteren
Wandungselemente 40 bzw. 42 und der seitlichen Wan
dungselemente 44 und 46 des Gehäuseelements 36 ge
dachten Pyramide etwas kleiner als die Winkel, die
von den Begrenzungsstrahlen 48 und 50 (Fig. 1) der
kurzen Bildseiten bzw. den Begrenzungsstrahlen 52 und
54 (Fig. 3) der langen Bildseiten eingeschlossen
werden.
Die Rahmen 38 sind vorzugsweise aus Holz gefertigt
und um eine Durchbiegung und eine dadurch mögliche
Vignettierung zu vermeiden, mit flachen Metallprofi
len 56 bzw. 62 auf den horizontalen Rahmenteilen 58
und 60 bzw. auf den vertikalen Rahmenteilen 64 und 66
verstärkt. Die oberen Rahmenteile 58 und die unteren
Rahmenteile 60 eines jeden Rahmens 38 sind mit zu
einander komplementären, in Längsrichtung verlaufen
den, eine horizontale Verschiebung übereinanderge
setzter Projektionsscheibenelemente 22 gestattender,
die Projektionsscheiben 34 dieser Projektionsscheiben
elemente aber in einer gemeinsamen Vertikalebene
justierenden Profilierungen versehen. Im gezeigten
Beispiel sind die unteren Rahmenteile 60 mit Längs
nuten 68 und die oberen Rahmenteile 58 mit Federn 70
versehen, die ineinandergreifen, wenn zwei Projek
tionsscheibenelemente übereinandergesetzt werden und
ihre Projektionsscheiben 34 sich in einer gemeinsamen
Ebene befinden; wobei in dieser Position sich der
obere Rahmen 38 auf den darunter befindlichen Rahmen
38 abstützt, wie deutlich aus Fig. 1 zu entnehmen
ist. Sinngemäß ist die Oberseite jedes Sockelelements
32 mit einer die Projektionsscheibe 34 abstützenden
Auflagefläche 71 und einer Feder 70 zum Eingriff in
die Nut 68 des aufgesetzten Projektionsscheibenele
ments 22 versehen.
Durch den Eingriff von Nut 68 und Feder 70 wird jedes
Projektionsscheibenelement 22 in einer zur Projek
tionsscheibe 34 parallelen, horizontalen Richtung
am darunter befindlichen Projektionsscheibenelement
22 bzw. Sockelelement 32 geführt, was sich als beson
ders wichtig erweist, wenn durch Anziehen der später
erläuterten Schraubbolzen 72 jedes Projektionsschei
benelement 22 horizontal ausgerichtet und der Spalt
zwischen den vertikalen Vorderkanten der Gehäuse
elemente 36 benachbarter Projektionsscheibenelemente
22 fugenfrei geschlossen werden soll.
Wenn sich auch die Projektionsscheiben horizontal
nebeneinander angeordneter Projektionsscheibenelemen
te 22 in einer gemeinsamen Ebene befinden, wie dies
in Fig. 3 der Fall ist, berühren sich die vertikalen
Rahmenteile 64 und 66 der benachbarten Projektions
scheibenelemente 22 nicht, wodurch außer der bereits
erwähnten Möglichkeit, die horizontal geführten Pro
jektionsscheibenelemente im Bereich der Projektions
scheiben zur Vermeidung von Fugen gegeneinanderzu
spannen auch die Möglichkeit gegeben ist, den hori
zontalen Winkel zwischen horizontal benachbarten und
unmittelbar aneinander anschließenden Projektions
scheiben 34 nicht nur in der aus Fig. 5 ersichtlichen
Weise derart zu verändern, daß die Projektionsschei
ben 34 einen gedachten, vertikalen Zylinder tangie
ren, dessen Achse auf der dem Betrachter zugewandten
Seite der Bildwand 20 liegt, sondern auch derart, daß
sie einen vertikalen Zylinder tangieren, dessen Achse
auf der vom Betrachter abgewandten Seite der Bildwand
20 liegt.
Während die Projektionsscheibenelemente 22 in verti
kaler Richtung durch ihr Eigengewicht formschlüssig
ineinandergreifen und aneinander anliegen, sind zur
genauen Ausrichtung in horizontaler Richtung längen
verstellbare Verbindungselemente in Form von Schraub
bolzen 72 mit Köpfen 74 und Gewindeenden 76 vorgese
hen, zu deren Aufnahme ihnen an den vertikalen Rah
menteilen 64 und 66 Bohrungen zugeordnet sind, die
einerseits als Durchgangsbohrung mit einer eine Auf
lageschulter für den Schraubenkopf 74 bildenden Boh
rungserweiterung ausgebildet sind und andererseits
eine Gewindebuchse zum Eingriff des Gewindeendes 76
aufnehmen.
Um den bei den Anordnungen nach den Fig. 3 und 5
zwischen den vertikalen Rahmenteilen 64 und 66 je
weils bestehenden unterschiedlich großen Abstand zu
überbrücken, sind Zwischenstücke 84 und 86 vorgese
hen, die die Form von Profilleisten aufweisen und die
an ihren den Außenflächen 88 bzw. 90 der ihnen benach
barten vertikalen Rahmenteile 64 bzw. 66 zugewandten
Seitenflächen 92 und 94 mit Gewindebuchsen 96 für den
Eingriff der Gewindeenden 76 von ihnen gegenüber in
beiden Rahmenteilen 64 und 66 in Durchgangsbohrungen
78 mit Bohrungserweiterungen 80 angeordneten Schraub
bolzen 72 versehen sind.
Damit die vertikal übereinander angeordneten Projek
tionsscheibenelemente 22 in horizontaler Richtung
relativ einfach und genau justiert werden können,
sind die Zwischenstücke 84 und 86 jeweils vorzugs
weise so bemessen, daß sie sich über die gesamte
vertikale Höhe der zu errichtenden Bildwand erstrek
ken.
Um einen Gewindeeingriff der Schraubbolzen 72 und der
ihnen zugeordneten Gewindebuchsen 96 zu ermöglichen,
müssen sie koaxial zueinander angeordnet sein. Für
die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Grundposition,
in der alle Projektionsscheiben 34 in einer gemeinsa
men vertikalen Ebene liegen, ist es am einfachsten,
wenn die Durchgangsbohrungen 78 horizontal und paral
lel zur Projektionsscheibe 34 des jeweiligen Projek
tionsscheibenelements verlaufen. Um ein Verkanten
beim Anziehen der Schraubbolzen 72 zu vermeiden, ist
zweckmäßigerweise jeweils nahe dem oberen und nahe
dem unteren Ende des diese Durchgangsbohrungen 78
aufweisenden vertikalen Rahmenteils 64 bzw. 66 eine
solche Durchgangsbohrung 78 angeordnet. Gewindebuch
sen 96 befinden sich an den entsprechenden Stellen
der Zwischenstücke 84 in beiden vertikalen Seitenflä
chen 92 und 94, wobei die einander jeweils in glei
cher Höhe gegenüberliegenden Gewindebuchsen 96 koa
xial zueinander angeordnet sind. Die entsprechende
Anordnung ist schematisch auch in Fig. 7 dargestellt.
Für die in Fig. 5 gezeigte Anordnung wird ein brei
teres Zwischenstück 86 benötigt, wobei wegen der
Winkelverschwenkung der horizontal benachbarten Ein
zelelemente 22 die auf gleicher Höhe liegenden Gewin
debuchsen 96 auf beiden Seiten des Zwischenstücks 86
nicht mehr koaxial zueinander angeordnet sind. Die
Schraubbolzen 72 und die ihnen zugeordneten Durch
gangsbohrungen 78 verlaufen jedoch nach wie vor pa
rallel zu den Projektionsscheiben 34 des jeweiligen
Projektionsscheibenelements 22, d.h. es können die
gleichen Durchgangsbohrungen 78 für die Anordnung
nach Fig. 3 und die Anordnung nach Fig. 5 verwendet
werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 werden die vertikalen
Rahmenteile 64 und 66 mit einem die Spannfunktion
ermöglichenden Zwischenraum direkt aneinandergelegt.
Mit Rücksicht auf diese Anordnung sind die vertikalen
Außenflächen 88 und 90 nicht senkrecht zur Ebene der
Projektionsscheiben 34 angeordnet, vielmehr verlaufen
sie in vertikalen Ebenen 98 (Fig. 3), die die vorde
re, vertikale Außenkante des jeweiligen Gehäuseele
ments 36 tangieren und etwas gegenüber den vertikalen
Wandungselementen 44 bzw. 46 nach außen verschwenkt
sind, so daß sich in der Anordnung nach Fig. 6 diese
Außenflächen 88 und 90 aneinanderlegen lassen. Da die
in den Anordnungen nach den Fig. 3 und 5 die Schraub
bolzen 72 aufnehmenden Durchgangsbohrungen 78 in
beiden vertikalen Rahmenteilen 64 und 66 einander
gegenüberliegen, bei der Anordnung nach Fig. 6 aber
einer Durchgangsbohrung eine Gewindebuchse gegenüber
liegen muß, sind für die Anordnung nach Fig. 6 nahe
dem oberen und unteren Ende der vertikalen Rahmen
teile 64 und 66 in unterschiedlicher Höhe und mit
vertikalem Abstand von den Durchgangsbohrungen 78
jeweils eine Durchgangsbohrung 100 bzw. 102 und eine
Gewindebuchse 104 bzw. 106 angeordnet, so daß entwe
der vom Rahmenteil 64 oder vom Rahmenteil 66 aus,
oder aber - wie gezeigt - von beiden Rahmenteilen
aus, jeweils ein Schraubbolzen 72 in die Gewinde
buchse im gegenüberliegenden Rahmenteil 66 bzw. 64
eingeschraubt werden kann. Es befinden sich also nahe
dem oberen und nahe dem unteren Ende eines jeden
vertikalen Rahmenteils jeweils Gruppen von drei An
schlußstellen, und zwar im Rahmenteil 66 in Form von
zwei einander benachbarten Durchgangsbohrungen 78 und
102 und einer horizontal, aber schräg zur Projek
tionsscheibe 34 des jeweiligen Projektionsscheiben
elemens 22 angeordneten Gewindebuchse 106, während im
Rahmenteil 64 eine ebenso schräg angeordnete Gewinde
buchse 104 zwischen zwei Durchgangsbohrungen 78 und
100 eingeschlossen ist.
Zur Verbindung mit den Stützen 24 besitzen die Zwi
schenstücke 84 und 86 Gewindebuchsen 108, die in
vertikalen Flächen 110 an der Rückseite der Zwischen
stücke ausmünden, wobei diese vertikalen Flächen 110
rechtwinklig zu einer den Winkel zwischen den Außen
flächen 88 und 90 der jeweils einander zugewandten
vertikalen Rahmenseiten 64 und 66 halbierenden Ebene
82 verlaufen. Durch die Stützen 24 durchquerende
Schrauben 112 werden die Zwischenstücke 84 bzw. 86
mit den Stützen 24 verbunden.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 greifen die Schrauben
112 in Gewindebuchsen 114 ein, die jeweils in einem
vertikalen Rahmenteil, hier im Rahmenteil 64, ange
bracht sind und deren Achsen horizontal und parallel
zur Außenfläche 88 dieses Rahmenteils verlaufen.
Wie bereits erwähnt, kann es insbesondere für Video-
Projektionen erwünscht sein, zwei parallele Projek
tionsscheiben in Form einer Fresnel-Linse und einer
Projektionsscheibe mit vertikalen Konvexlinsen vor
zusehen. Die Fig. 10 und 11 zeigen zwei Varianten
derartig ausgestatteter Projektionsscheibenelemente
22. Bei der Variante nach Fig. 10 ist die Fresnel-
Linse 34 b hinter der die Frontscheibe bildenden Pro
jektionsscheibe 34 a mit vertikalen Konvexlinsen in
das Gehäuseelement 36 eingeklebt. Als Montageerleich
terung kann gegebenenfalls das Gehäuseelement 36 in
einen vorderen Abschnitt 36 a und einen hinteren Ab
schnitt 36 b unterteilt werden, wobei die beiden Pro
jektionsscheiben 34 a und 34 b in den vorderen Ab
schnitt 36 a eingeklebt und dieser Abschnitt an
schließend mit dem hinteren Abschnitt 36 b verklebt
wird. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die
Projektionsscheibe 34 an ihrer dem Projektor
zugewandten Rückseite als Fresnel-Linse profiliert
ist, während sie an ihrer dem Betrachter zugewandten
Vorderseite eine Vielzahl von einander eng benachbar
ten vertikalen Konvexlinsen aufweist.
Die beschriebene erste Ausführungsform ist relativ
kostengünstig, weil die Projektions-Großbildwand nur
aus den miteinander verbundenen Projektionsscheiben
elementen und gegebenenfalls einer Stützkonstruktion
besteht, während die Projektoren in einem separaten
Projektorenregal beliebiger Konstruktion angeordnet
werden.
Sie benötigt jedoch eine große räumliche Tiefe wegen
des direkten Strahlengangs von den Projektoren zu den
Projektionsscheiben und erfordert außerdem eine
umfangreiche Justierungsarbeit, um die Projektoren
gegenüber den Projektionsscheiben exakt auszurichten.
Die in den Fig. 12 bis 26 dargestellte zweite Ausfüh
rungsform bietet ebenfalls den Vorteil separat auf
zubewahrender und zu transportierender Projektions
scheibenelemente, sowie einer aus Einzelelementen am
Einsatzort zusammensetzbaren Projektions-Großbild
wand, zugleich werden aber die Justierarbeiten sehr
wesentlich dadurch reduziert, daß innerhalb der Pro
jektions-Großbildwand die Projektionsscheibenelemente
22 fest mit Projektionsmodulen verbunden sind, die an
vorgegebenen Stellen positioniert die Projektoren und
die erforderlichen Umlenkspiegel aufnehmen, wobei
diese Projektionsmodule eine aus Profilstäben zusam
mensetzbare und zerlegbare, die Funktion eines Gehäu
ses übernehmende, tragende Grundkonstruktion aufwei
sen.
Die Fig. 12 und 13 zeigen schematisch den prinzipiel
len Aufbau einer solchen Projektions-Großbildwand.
Da in den meisten Fällen beim Aufbau einer Projek
tions-Großbildwand mit vorhandenen Bodenunebenheiten
gerechnet werden muß, ist es zweckmäßig, zunächst
eine mit verstellbaren Füßen 202 versehene Bodenkon
sole 204 mit ihrer Oberseite 206 horizontal auszu
richten. Am vorderen und hinteren Rand der Oberseite
206 sind Anschläge 208 bzw. 210 angebracht, die dazu
dienen, im Grundriß rechteckige, aus Profilstäben,
vorzugsweise in Form von durch sog. Steckwürfel ver
bindbaren Vierkant-Hohlprofilen, gebildete - nachfol
gend noch genauer erläuterte - Sockelelemente 212
dadurch zu positionieren, daß zwei vordere, vertikale
Stützprofile 214 und 216 bzw. ein deren untere Enden
verbindender horizontaler Profilstab 215 und zwei
hintere, vertikale Stützprofile 218 und 220 jedes
Sockelelements 212, die jeweils in einem auf den
Abstand der vertikalen Rahmenteile 64 und 66 (Fig. 4)
der Projektionsscheibenelemente 22 abgestimmten hori
zontalen Abstand angeordnet sind, am vorderen bzw.
hinteren Anschlag 208 bzw. 210 anliegen. Am oberen
Ende werden die Stützprofile 214 und 216 bzw. 218 und
220 durch horizontale Profilstäbe 221 bzw. 223 verbunden.
Die Länge der Bodenkonsole 204 beträgt für den Aufbau
einer Projektions-Großbildwand mit planer Projek
tionsfläche ein Mehrfaches der Breite der Sockelele
mente 212, wobei die Länge durch die praktische Hand
habbarkeit begrenzt wird, d.h. es ist anzustreben,
eine möglichst große Zahl horizontal nebeneinander
angeordneter Projektionsscheibenelemente 22 auf eine
gemeinsame Bodenkonsole 204 abzustützen.
Wie aus Fig. 12 deutlich hervorgeht, wird jedes Pro
jektionsscheibenelement 22 mit einem insgesamt mit
222 bezeichneten, ebenso wie die Sockelelemente 212
aus Profilstäben zusammengesetzten Projektionsmodul
durch Verschraubung des Rahmens 38 mit einem ihm am
Projektionsmodul 222 zugeordneten, aus dessen Profil
stäben 214, 215, 216 und 221 gebildeten Anschlußrah
men 224 lösbar verbunden, so daß vor der Montage der
Projektions-Großbildwand jeweils eine Projektions
scheibe 34 aufweisende Montageeinheiten aus jeweils
einem Projektionsscheibenelement 22 und einem Projek
tionsmodul 222 gebildet werden.
Zur Vereinfachung der Beschreibung wird davon ausge
gangen, daß jeder Projektionsscheibe 34 nur ein Pro
jektor 14 zugeordnet ist. Die gezeigte und beschrie
bene Profilstabkonstruktion der Sockelelemente 212
und der Projektionsmodule 222 kann aber auch für
mehrere der gleichen Projektionsscheibe 34 zugeord
nete Dia- oder Video-Projektoren verwendet werden,
wobei zusätzliche Umlenkspiegel vorgesehen und die
Spiegelgrößen entsprechend verändert werden müssen.
Aufgrund der Größe von Video-Projektoren ist für die
Verwendung von zwei Video-Projektoren in jedem Pro
jektionsmodul eine entsprechende Änderung der Profil
stabanordnung zweckmäßig, ohne daß dabei jedoch vom
Grundgedanken der Konstruktion abgewichen wird.
Wie weiter aus Fig. 12 ersichtlich ist, wird das von
einem in einem Projektionsmodul 222 angeordneten
Projektor 14 erzeugte Bild nicht auf der Projektions
scheibe 34 des mit diesem Projektionsmodul 222 ver
bundenen Projektionsscheibenelements 22 abgebildet,
sondern auf der Projektionsscheibe 34 der darüber
angeordneten Montageeinheit 22, 222, wobei die Pro
jektionsstrahlen zunächst durch einen ersten Umlenk
spiegel 226 nach oben aus dem Projektionsmodul 222
herausgeworfen und im darüber befindlichen Projek
tionsmodul 222 durch einen zweiten Umlenkspiegel 228
in Richtung auf die Projektionsscheibe 34 des mit
diesem Projektionsmodul verbundenen Projektionsschei
benelements 22 umgelenkt werden.
Der erste und der zweite Umlenkspiegel 226 bzw. 228
können im wesentlichen parallel zueinander, von hinten
nach vorn ansteigend angeordnet werden, weshalb ihnen
jeweils ein gemeinsamer Spiegelträger 230 zugeordnet
ist.
Aus der beschriebenen Anordnung ergibt sich eine sehr
platzsparende und zugleich einfache, übersichtliche
und relativ leicht mit einem Minimum an Justierar
beiten zu errichtende Konstruktion, wobei jedoch
unter der untersten, aus einem Projektionsscheiben
element 22 und einem Projektionsmodul 222 gebildeten
Montageeinheit als Sockelelement 212 eine vereinfach
te Version eines Projektionsmoduls 222 benötigt wird,
um einen Projektor 14 und einen ersten Umlenkspiegel
226 zur Erzeugung des Bildes auf der Projektions
scheibe 34 der darüber befindlichen Montageeinheit
aufzunehmen. Der zweite Umlenkspiegel 228 und die
später noch erwähnten Stützfüße 250 und 252 können
beim Sockelelement 212 entfallen.
Entsprechend enthält die jeweils oberste Montageein
heit in ihrem Projektionsmodul 222 keinen Projektor
14. Auch der erste Umlenkspiegel 226 kann in diesem
Projektionsmodul entfallen.
Die Sockelelemente 212 und die Projektionsmodule 222
werden am Montageort der Projektions-Großbildwand aus
ihren Einzelteilen zusammengebaut, so daß sich für
Transport und Lagerung ein relativ geringer Platzbe
darf ergibt. Zur Vereinfachung der Montage ist es
zweckmäßig, die Einzelteile der Sockelelemente 212
und der Projektionsmodule 222 austauschbar zu gestal
ten. In Anpassung an die Gestaltung der Projektions
module 222 sind deshalb auch beim Sockelelement 212
in einem Abstand hinter den vorderen Stützprofilen
214 und 216 jeweils vertikale Profilstäbe 232 bzw.
234 angeordnet, die an ihrem unteren Ende mit kurzen
Profilstäben 211 bzw. 213 mit den Stützprofilen 214
bzw. 216 und an ihrem oberen Ende mit horizontalen,
bis zu den vorderen Stützprofilen 214 bzw. 216
durchgeführten Profilstäben 235 bzw. 236 mit den
hinteren Stützprofilen 218 bzw. 220 verbunden sind.
Mit vertikalem Abstand sind unterhalb dieser Profil
stäbe 235 und 236 zwischen den vertikalen Profilstä
ben 232 und 234 und den hinteren Stützprofilen 218
und 220, über diese nach hinten hinausragend, hori
zontale Profilstäbe 237 bzw. 239 angeordnet, die in
ihrem hinteren Abschnitt eine Projektorenkonsole 238
tragen, die so angeordnet ist, daß sie den durch
seine Begrenzungsstrahlen 243 und 245 angedeuteten
Projektionsstrahlenverlauf nicht beeinträchtigt.
Mit vertikalem Abstand unterhalb der Projektorenkon
sole 238 sind die vertikalen Profilstäbe 232 und 234
ein weiteres Mal durch horizontale Profilstäbe 240
bzw. 241 mit den hinteren Stützprofilen 218 bzw. 220
verbunden, die ihrerseits in gleicher Höhe durch
einen Profilstab 249 verbunden sind, wobei jedoch
entsprechend den konstruktiven Gegebenheiten bei den
Projektionsmodulen 222 diese Profilstäbe 240, 241 und
249 einen vertikalen Abstand von den unteren Enden
der Profilstäbe 232 und 234 einhalten.
In entsprechender Weise sind die hinteren Stütz
profile 218 und 220 durch horizontale Profilstäbe
244 und 260 (Fig. 15) verbunden. Die Profilstäbe 232
und 234 und ebenso die beim Sockelelement 212 als
Stützprofile dienenden Profilstäbe 214 und 216 sind
jeweils nur an ihren oberen und unteren Enden durch
horizontale Profilstäbe 215 und 221 verbunden, um
beim die übereinstimmende Anordnung aufweisenden
Projektionsmodul 222 den Projektionsstrahlenverlauf
freizuhalten.
Der bereits erwähnte Spiegelträger 230 erstreckt sich
von hinten unten nach vorn oben ansteigend durch das
Sockelelement 212 und trägt an seiner Oberseite
einen ersten Umlenkspiegel 226.
An der Oberseite des Sockelelements 212 sind über
einem die oberen Enden der vertikalen Profilstäbe 232
und 234 verbindenden horizontalen Profilstab 242 und
über einem die oberen Enden der hinteren Stützprofile
218 und 220 verbindenden horizontalen Profilstab 244
jeweils nach oben offene U-Profile als parallele
Führungsschienen 246 und 248 angeordnet, deren Auf
gabe nachfolgend noch erläutert wird.
Die Projektionsmodule 222 weisen - wie bereits er
wähnt - im wesentlichen den gleichen Aufbau auf, wie
das soeben beschriebene Sockelelement 212, weshalb
einander entsprechende Teile auch mit übereinstimmen
den Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Die Projek
tionsmodule 222 unterscheiden sich vom Sockelelement
212 durch zusätzliche Einrichtungen, die einerseits
die Positionierung des mit einem Projektionsscheiben
element 22 zu einer Montageeinheit verbundenen Pro
jektionsmoduls 222 auf dem Sockelelement 212 bzw.
einem unter ihm angeordneten Projektionsmodul einer
anderen Montageeinheit erleichtern bzw. die genaue
Justierung des Projektionsscheibenelements 22 zur
Vermeidung von horizontalen Spalten zwischen den
horizontalen vorderen Rändern der Gehäuseelemente 36
übereinander angeordneter Projektionsscheibenelemente
22 ermöglichen.
Den vertikalen Profilstäben 232 und 234 des Sockel
elements 212 entsprechen am Projektionsmodul 222
identische Profilstäbe 232 und 234, welche jedoch an
ihrem unteren Ende mit fest angesetzten Stützfüßen
250 versehen sind. Weil beim Projektionsmodul 222
diese mit Stützfüßen 250 versehenen vertikalen Pro
filstäbe 232 und 234 zusammen mit den hinteren Stütz
profilen 218 und 220 zur Übertragung der Last auf die
darunter befindliche Montageeinheit bzw. das darunter
befindliche Sockelelement dienen, während die den
vorderen Stützprofilen 214 und 216 des Sockelelements
212 entsprechenden Profilstäbe 214 und 216 am Projek
tionsmodul nur einen Teil des Anschlußrahmens 224 für
das Projektionsscheibenelement 22 bilden, aber keine
stützende Funktion ausüben, werden die Profilstäbe
232 und 234 beim Projektionsmodul 222 als vordere
Stützprofile bezeichnet.
Wie die vorderen Stützprofile 232 und 234 sind beim
Projektionsmodul auch die hinteren Stützprofile 218
und 220 an ihrem unteren Ende mit Stützfüßen 252
versehen, welche jedoch in vertikaler Richtung ein
stellbar sind. Hierzu ist beispielsweise in das
untere Ende der hinteren Stützprofile 218 und 220 ein
sog. Steckwürfel 253 (Fig. 15) mit einem seiner
Steckzapfen eingesetzt, der mit weiteren Steckzapfen
in einen die beiden Stützprofile 218 und 220 verbin
denden horizontalen Profilstab 260 (Fig. 14) und den
rechtwinklig dazu verlaufenden horizontalen Profil
stab 240 eingreift. Ein vom Steckwürfel 253 vertikal
nach unten ragender Steckzapfen dient als Führungs
zapfen 254, der eine quer zu seiner Längsrichtung
verlaufende Gewindebohrung 256 aufweist, in die eine
nicht gezeigte Klemmschraube eingreift. Auf diesem
Führungszapfen 254 ist jeweils ein Stützfuß 252 ver
schiebbar gelagert, der einen in seiner Bewegungs
richtung verlaufenden Schlitz 258 für den Durchtritt
der Klemmschraube aufweist. Durch Festziehen der
Klemmschraube kann der Stützfuß 252 in beliebiger
Stellung fixiert werden.
Es können auch andere Mittel zur vertikalen Ein
stellung der hinteren Stützfüße 252 vorgesehen werden,
wie etwa der Eingriff der Stützfüße in ein vertikales
Gewinde.
Zum exakten Aufsetzen der Montageeinheiten 22, 222
auf die jeweils darunter befindliche Montageeinheit
oder des darunter befindliche Sockelelement 212
dienen in vertikaler Richtung fein einstellbare vor
dere und hintere Führungsrollenpaare, die in Bezug
auf eine normal zur jeweiligen Projektionsscheibe 34
verlaufende, vertikale Symmetrieebene symmetrisch
angeordnet sind, weshalb nachfolgend nur jeweils die
Situation einer der beiden Führungsrollen näher dar
gestellt und erläutert ist.
Auf dem die unteren Enden der hinteren Stützprofile
218 und 220 verbindenden Profilstab 260 ist eine der
gezeigten hinteren Führungsrolle 264 zugeordnete Mutter
262 (Fig. 15 und 16) in Längsrichtung dieses Profil
stabs 260 verschiebbar, jedoch verdrehfest angeord
net, wozu mit der Mutter 262 den Profilstab 260
gabelförmig umgreifende Flansche 266 und 268 ver
bunden sind, die nach unten über den Profilstab 260
hinausragen und dort zur Lagerung einer horizontal
und quer zur Längsrichtung des Profilstabs 260 ver
laufenden Achse 270 dienen.
Die Mutter 262 wird von einer Gewindespindel 272
durchquert, die zwei gegenläufige Gewinde 274 und 276
trägt, von denen das linke Gewinde 274 der linken
Mutter 262 und das rechte Gewinde 276 der nicht
gezeigten, zu der Verstellmechanik der rechten hin
teren Führungsrolle gehörenden rechten Mutter zuge
ordnet ist.
Um die Achse 270 frei verschwenkbar ist mit ihrem
einen Ende eine längenverstellbare Stellstange 271
gelagert, die mit ihrem anderen Ende um eine zur
Achse 270 parallele Achse 273 beweglich an einem
Hebel 278 angeschlossen ist, der seinerseits um eine
zu den Achsen 270 und 273 parallele Achse 275 ver
schwenkbar am Profilstab 260 gelagert ist und der an
seinem freien Ende die linke, hintere Führungsrolle
264 um eine zur Achse 270 parallele Achse 280 drehbar
trägt. Was hier zur Vereinfachung der Beschreibung
als "Führungsrolle" bezeichnet wird, besteht tatsäch
lich aus einem Rollenpaar, dessen Rollen 264 a und
264 b zu beiden Seiten des doppelarmigen Hebels 278
derart angeordnet sind, daß ihre Gesamtbreite der
Führungsbreite der Führungsschiene 248 angepaßt ist.
Am in der Zeichnung linken Ende ist die Gewindespin
del 272 mit einem Vierkant 282 zum Aufstecken einer
Handkurbel 284 versehen. Außerdem ist neben dem dem
Vierkant 282 benachbarten Stützprofil 218 ein Fest
steller 286 für die Gewindespindel 272 angeordnet.
Wie die Fig. 17 besonders deutlich zeigt, steht be
dingt durch den Verlauf der Projektionsstrahlen nur
ein die unteren Enden der Stützprofile 232 und 234
verbindender, relativ knapp über der vorderen Füh
rungsschiene 246 verlaufender Profilstab 288 für die
Führung der den vorderen Führungsrollen zugeordneten
Muttern zur Verfügung. Die Stellmechnik für die vor
deren Führungsrollen ist deshalb abweichend von der
Stellmechanik für die hinteren Führungsrollen ausge
bildet, wobei es von Vorteil ist, daß aufgrund der
Anordnung der Projektoren 14 an der Rückseite der
Projektionsmodule 222 die Belastung der vorderen
Führungsrollen geringer ist.
Es ist wieder nur die Situation im Bereich der lin
ken, vorderen Führungsrolle 290 dargestellt, der
ebenso wie der hinteren Führungsrolle 264 eine Mutter
292 mit Flanschen 294 und 296 und einer in diesen
gelagerten Achse 298 zugeordnet ist. Zur Verschiebung
der Mutter 292 dient eine Gewindespindel 300. Am
Profilstab 288 sind beidseitig um eine zur Achse 298
parallele Achse 302 verschwenkbar zweiarmige Hebel
304 gelagert, die oberhalb der Gewindespindel 300
gelenkig mit über die Achse 298 an die Mutter 292
angeschlossenen Stellstangen 306 verbunden sind und
an ihrem anderen Ende unterhalb des Profilstabs 288
eine der vorderen, doppelten Führungsrollen 290 tra
gen.
Beim Aufbau einer Projektions-Großbildwand wird
zunächst unter Verwendung einer oder mehrerer Boden
konsolen 204 eine horizontal ausgerichtete Basis für
die weitere Montage geschaffen und es werden aus den
Einzelelementen die vorstehend beschriebenen Sockel
elemente 212 und Projektionsmodule 222 zusammenge
baut, wobei die Projektionsmodule 222 vor dem Einbau
in die Projektions-Großbildwand noch mit einem Pro
jektionsscheibenelement 22 zu einer Montageeinheit
verbunden werden.
Durch die horizontale Ausrichtung der Bodenkonsole
204 verlaufen nach dem Aufsetzen eines Sockelelements
212 auf die Bodenkonsole 204 dessen Führungsschienen
246 und 248 ebenfalls in horizontaler Richtung und
durch die Anschläge 208 und 210 werden die nebenein
ander auf der Bodenkonsole 204 angeordneten Sockel
elemente 212 derart ausgerichtet, daß ihre vorderen
Begrenzungen bzw. die Anschlußrahmen 224 in einer
gemeinsamen Vertikalebene liegen.
Auf jedes Sockelelement können übereinander mehrere
Montageeinheiten 22, 222 aufgesetzt werden, in Fig.
12 ist die Zahl der übereinander angeordneten Monta
geeinheiten jedoch auf zwei begrenzt.
Vor dem Aufsetzen der Montageeinheit 22, 222 werden
die hinteren Führungsrollen 264 in ihre obere End
stellung angehoben und die hinteren Stützfüße werden
ebenfalls in ihrer obersten Stellung fixiert, während
die vorderen Führungsrollen 290 in ihre untere End
stellung abgesenkt werden, so daß die in Fig. 19
schematisch dargestellte Stellung unmittelbar vor dem
Aufschieben der Montageeinheit 22, 222 auf die Füh
rungsschienen 246 und 248 einer darunter befindlichen
Montageeinheit 22, 222 vorbereitet wird.
Sobald die Führungsrollen 264 und 290 auf den Füh
rungsschienen 246 und 248 aufstehen, nimmt die Monta
geeinheit 22, 222 ein schräg nach hinten geneigte,
aus Fig. 20 ersichtliche Stellung ein, in der beim
Aufsetzen auf eine andere Montageeinheit 22, 222 die
einander benachbarten, vorderen horizontalen Kanten
308 bzw. 310 der Projektionsscheibenelemente 22
einen Beschädigungen vermeidenden, ausreichend großen
Abstand voneinander aufweisen. Falls die Montageein
heit 22, 222 auf ein Sockelelement 212 aufgesetzt
wird, das kein Projektionsscheibenelement 22 trägt
und gegebenenfalls statt dessen nur eine Abdeckblende
trägt, erfolgen die nachfolgenden Schritte sinngemäß
mit dem Ziel, die auf das Sockelelement aufgesetzte
Montageeinheit so auszurichten, daß die Projektions
scheibe 34 in einer vertikalen Ebene verläuft.
Es werden nun die vorderen Führungsrollen 290 so weit
angehoben, daß die vorderen Stützfüße 250 auf der
vorderen Führungsschiene 246 aufstehen und dadurch in
der in Fig. 21 gezeigten Situation eine Nickachse
festlegen, um die die Montageeinheit durch Absenken
der hinteren Führungsrollen 264 so weit geschwenkt
werden kann, daß sich die Kanten 308 und 310 spalt
frei schließen, ohne jedoch Stützkräfte zu übertra
gen. Die so ereichte Situation ist in Fig. 22 ge
zeigt.
Nun werden die hinteren Stützfüße 252 abgesenkt, bis
sie auf der hinteren Führungsschiene 248 aufstehen,
worauf sie fixiert werden. Aufgrund der Schrägstel
lung nach Fig. 21 befinden sich die vorderen Füh
rungsrollen 290 nach der Annäherung der Kanten 308
und 310 noch etwas oberhalb der vorderen Führungs
schiene 246, so daß sie noch etwas abgesenkt werden
müssen, um wie die hinteren Führungsrollen 264 zur
Positionierung der Monategeeinheit 22, 222 in Projek
tionsrichtung in die zugeordnete Führungsschiene 246
einzugreifen.
Durch dieses Montageverfahren werden die horizontalen
Kanten 308 und 310 spaltfrei einander angenähert,
ohne daß sich eine Belastung der Projektionsscheiben
elemente 22 ergibt, weil weder die Gehäuseelemente 36
noch der Rahmen 38 zur Übertragung von Stützkräften
eingesetzt werden, die ausschließlich von den Profil
stäben der Projektionsmodule 222 übertragen werden.
Da durch die Justierarbeit um die erwähnte Nickachse
die Stellung der einem Projektor 14 zugeordneten
Umlenkspiegel 226 und 228 verändert werden kann, ist
der erste Umlenkspiegel 226 um eine zur Projektions
scheibe 34 parallele, horizontale Achse gegenüber dem
Spiegelträger 230 einstellbar.
Die vertikalen äußeren Kanten 312 und 314 (Fig. 23)
horizontal benachbarter Projektionsscheibenelemente
22 werden durch Heranschieben der jeweils neu in die
Projektions-Großbildwand einzufügenden Montageeinheit
22, 222 an die horizontal benachbarte, bereits ausge
richtete Montageeinheit spaltfrei angenähert. Zur
Fixierung der dann erreichten Position werden zwi
schen die vertikalen Rahmenteile 64 und 66 benachbar
ter Projektionsscheibenelemente 22 und zwischen die
hinteren, einander benachbarten Stützprofile 218 und
220 Zwischenstücke 84 bzw. 316 eingefügt und in der
anhand der ersten Ausführungsform bereits erläuterten
Weise durch Schraubbolzen festgelegt.
Die Anordnung der durch die Verbindung eines Projek
tionsscheibenelements 22 mit einem Projektionsmodul
222 gebildeten Montageeinheiten beschränkt sich auf
die in Fig. 6 gezeigte Parallelstellung und die in
den Fig. 24 und 25 gezeigte konkave bzw. Panorama
stellung der Projektionsscheiben 32. Bei der Panora
mastellung sind Bodenkonsolen 204′ zu verwenden, die
jeweils auf die Breite eines Sockelelements 212 be
messen sind, wobei zur Bildung des gewünschten Win
kels zwischen benachbarten Bodenkonsolen 204′ sektor
förmige Zwischenstücke 318 eingesetzt und mit den
Bodenkonsolen 204′verbunden werden, wie dies in den
Fig. 24 und 25 gezeigt ist. Die Zwischenstücke 86 und
320 zwischen den horizontal benachbarten Montageein
heiten 22, 222 sind ebenfalls dem gewählten Winkel
zwischen den Projektionsscheiben 34 angepaßt.
Claims (50)
1. Aus Elementen zusammensetzbare Projektions-
Großbildwand (20) für Dia- und/oder Video-Projektion,
bei der den die Projektionsfläche bildenden Elementen
jeweils (22) mindestens eine Projektionsscheibe (34)
zur Abbildung jeweils eines projizierten Bildes
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Pro
jektionsscheibe (34) zur Bildung eines Projektions
scheibenelements (22) von einem dünnwandigen Gehäu
seelement (36) in Form eines sich über der Pro
jektionsscheibe (34) entgegen der Projektionsrichtung
erhebenden und an seinem von der Projektionsscheibe
(34) abgewandten Ende offenen Pyramidenstumpfes
umschlossen wird, wobei die Spitzenwinkel der Pyra
mide im horizontalen und vertikalen Hauptschnitt
zumindest geringfügig kleiner sind als die entspre
chenden Winkel zwischen den Begrenzungsstrahlen (48,
50; 52, 54) der längeren und der kürzeren Seite des
zu projizierenden Bildes, und daß der Rand des Gehäu
seelements (36) an diesem offenen Ende an der Gehäu
seaußenseite mit einem stabilisierenden Rahmen (38)
versehen ist, an dem Anschlußstellen für Verbin
dungselemente zur lösbaren Einbeziehung der Projek
tionsscheibenelemente in eine Projektions-Großbild
wand angeordnet sind.
2. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsscheibe
eine handelsübliche Rückprojektionsscheibe ist.
3. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsscheibe an
der Rückseite als Fresnel-Linse und an der Frontseite
mit vertikal verlaufenden Konvexlinsen profiliert
ist.
4. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (38) aus durch Metallprofile verstärkten,
nichtmetallischen Rahmenteilen (58, 60, 64, 66) be
steht.
5. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Projektionsscheibenelement (22) ein lösbar mit seinem
Rahmen (38) verbindbares Projektionsmodul (222)
zugeordnet ist, welches zumindest auf seiner dem
Projektionsscheibenelement (22) zugewandten Front
seite, sowie an seiner Ober- und an seiner Unterseite
geöffnet ist, und eine Lagerung (238) für mindestens
einen Projektor (14) und einen zwischen dieser La
gerung (238) und der Frontseite von unten nach oben in
Richtung auf die Frontseite ansteigenden Spiegelträ
ger (230) aufweist.
6. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelträger (230)
an seiner Oberseite einen ersten Umlenkspiegel (226)
und/oder an seiner Unterseite einen zweiten Umlenk
spiegel (228) trägt.
7. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch
einander zugeordnete, vordere obere (250, 290) und
untere (246) Auflagerelemente im dem Projektions
scheibenelement (22) zugewandten, vorderen Bereich
eines jeden Projektionsmoduls (222) zwischen über
einander angeordneten Projektionsmodulen eine hori
zontale, parallel zur Projektionsscheibenebene ver
laufende Nickachse gebildet wird und daß durch einan
der zugeordnete, hintere obere (252, 264) und untere
(248), relativ zueinander in vertikaler Richtung
verstellbare Auflagerelemente im vom Projektions
scheibenelement (22) abgewandten, hinteren Bereich
eines jeden Projektionsmoduls (222) eine Justierung
vertikal übereinander angeordneter Projektionsmodule
durch Bewegung um diese Nickachse ermöglicht ist.
8. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Umlenkspiegel
(226) um eine zur Projektionsscheibe (34) parallele,
horizontale Achse gegenüber dem Spiegelträger (230)
einstellbar ist.
9. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Projektionsmodul (222) an seiner dem Projektions
scheibenelement (22) zugewandten Frontseite mit hori
zontalem Abstand vor der Nickachse zur lösbaren Ver
bindung mit dem Rahmen (38) vorbereitete Anschlußele
mente (224) aufweist.
10. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Projektionsmodul (222) zerlegbar aus Profilstäben
(214, 215, 216, 218, 220, 221, 222, 232, 234, 235,
236, 237, 239, 240, 241, 242, 244, 260, 288) gebildet
ist und mit einem auf die Breite der Projektions
scheibenelemente (22) abgestimmten horizontalen Ab
stand zwei vordere, vertikale Stützprofile (232, 234)
und entsprechend zwei hintere, vertikale Stützprofile
(218, 220) aufweist, die durch Verbindungsprofile
(215, 221, 223, 235, 236, 237, 239, 240, 241, 242,
244, 260, 288) miteinander formstabil verbunden sind.
11. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
vorderen oberen Auflagerelemente durch ein nach oben
geöffnetes, horizontal und parallel zur Projektions
scheibenebene verlaufendes U-Profil (246) und die
vorderen unteren Auflagerelemente durch zwei zum
Eingriff in das U-Profil (246) geeignete, einen hori
zontalen Abstand voneinander aufweisende Stützfüße
(250) gebildet werden.
12. Projektions-Großbildwand nach den Ansprüchen
10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß das U-Profil
(246) die vorderen Stützprofile (232, 234) verbindet,
an deren unteren Enden jeweils einer der Stützfüße
(250) angeordnet ist.
13. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
hinteren oberen Auflagerelemente durch ein nach oben
geöffnetes, horizontal und parallel zur Projektions
scheibenebene verlaufendes U-Profil (248) und die
hinteren unteren Auflagerelemente durch zwei zum
Eingriff in das U-Profil geeignete, einen horizonta
len Abstand voneinander aufweisende, vertikal ver
stellbare Stützfüße (252) gebildet werden.
14. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 11 oder 12 und Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß den U-Profilen (246, 248) als Füh
rungsschienen an der Unterseite der Projektionsmo
dule (222), mit horizontalem Abstand voneinander und
den unteren Auflagerelementen (250, 252) benachbart,
jeweils zwei gegenüber dem Projektionsmodul (222)
vertikal verstellbare Führungsrollen (290, 264)
zugeordnet sind.
15. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden jeweils einem
U-Profil (246, 248) zugeordneten Führungsrollen (290,
264) gemeinsam gleichsinnig verstellbar sind.
16. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden, jeweils einem U-Profil (246, 248) zugeordne
ten Führungsrollen (290, 264) jeweils an einem um
eine zur Rollenachse paralelle Achse (275, 302) ver
schwenkbar am Projektionsmodul (222) gelagerten Hebel
(278, 304) gelagert sind, an dem um eine zu diesen
Achsen parallele Achse (273, 305) beweglich eine
Stellstange (271, 306) angeschlossen ist, die ihrer
seits um eine weitere, zu diesen Achsen parallele
Achse (270, 298) verschwenkbar an einer ihm zugeord
neten, mit einer zum U-Profil (246, 248) parallelen,
an der Unterseite des Projektionsmoduls (222) ange
ordneten Gewindespindel (272, 300) in Eingriff ste
henden, unverdrehbar aber in Längsrichtung der Gewin
despindel verschiebbar geführten Mutter (262, 292)
angeschlossen ist.
17. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden einem U-Profil
(246, 248) zugeordneten Führungsrollen (290, 264)
gegensinnig derart verschwenkbar sind, daß sie beim
Absenken ihren Abstand voneinander vergrößern und daß
die ihnen zugeordnete Gewindespindel (272, 300) zwei
jeweils einer der Muttern (262, 292) zugeordnete
Gewindeabschnitte mit entgegengesetzter Steigung auf
weist.
18. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem hinteren U-Profil (248) zugeordneten Führungsrol
len (264) jeweils am freien Ende eines mit seinem
anderen Ende gelenkig am Projektionsmodul (222) gela
gerten Hebels (278) gelagert sind und daß die Stell
stange (271) jeweils nahe der Führungsrolle (264) am
Hebel (278) angreift.
19. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem vorderen U-Profil (246) zugeordneten Führungsrol
len (290) am einen Ende eines am Projektionsmodul
(222) gelagerten, zweiarmigen Hebels (304) gelagert
sind, an dessen anderen Ende die Stellstange (306)
angeschlossen ist.
20. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 10
oder Anspruch 10 und einem der Ansprüche 11 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß unter dem untersten mit
einem Projektionsscheibenelement (22) verbundenen
Projektionsmodul (222) ein Sockelelement (212) ange
ordnet ist, das durch eine mit den Projektionsmodulen
(222) übereinstimmende Profilstabanordnung gebildet
ist, eine Lagerung (238) für mindestens einen Projek
tor (14) und einen zwischen dieser Lagerung (238) und
der Frontseite von unten nach oben ansteigenden, an
seiner Oberseite einen ersten Umlenkspiegel (226)
tragenden Spiegelträger (230) umfaßt und an seiner
Oberseite mit den vorderen und hinteren, oberen Auf
lagerelementen (246, 248) versehen ist.
21. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß ihre Basis durch minde
stens eine Bodenkonsole (204) gebildet wird, die eine
obere Auflagerfläche (206) für mindestens ein Sockel
element (212) aufweist, die durch einstellbare Stütz
füße (202) horizontal ausrichtbar ist, und mit vorde
ren und hinteren Anschlägen (208, 210) zur positio
nierten Anordnung des Sockelelements bzw. der Sockel
elemente (212) versehen ist.
22. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die vertikalen Rahmenseiten (64, 66) zur
lösbaren Verbindung mit zu ihnen parallelen Seiten
des Rahmens (38) eines innerhalb der Projektions-
Großbildwand (20) benachbarten Projektionsscheiben
elements (22) und/oder eines zwischen diesen paralle
len Seiten angeordneten Zwischenstücks (84, 86) vor
bereitet sind.
23. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 5 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
die vertikalen Seiten der Projektionsmodule (222)
nahe deren Frontseite und nahe deren Rückseite zur
lösbaren Verbindung mit ihnen gegenüberliegenden
Seiten von innerhalb der Projektions-Großbildwand
ihnen benachbarten Projektionsmodulen und/oder zwi
schen die benachbarten Projektionsmodule eingefügten
Zwischenstücken (84, 316) vorbereitet sind.
24. Projektions-Großbildwand nach den Ansprüchen
10 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen
und/oder hinteren Stützprofile (232, 234, 218, 220)
an ihren äußeren, vertikalen Seitenflächen zur lösba
ren Verbindung mit entsprechenden Seitenflächen der
ihnen innerhalb der Projektions-Großbildwand benach
barten Projektionsmodule und/oder zwischen ihnen und
diesen entsprechenden Seitenflächen eingefügten Zwi
schenstücken (84, 316) vorbereitet sind.
25. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und/oder
hinteren Stützprofile (232, 234, 218, 220) für den
formschlüssigen Eingriff von hinsichtlich ihrer wirk
samen Länge verstellbaren Verbindungselementen (72)
ausgebildet sind.
26. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente
Schraubbolzen (72) umfassen, für deren Eingriff die
vertikalen Stützprofile mit horizontalen Bohrungen
(78, 100, 102) versehen sind.
27. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikales, bei einer
gewünschten horizontalen Winkelstellung benachbarter
Projektionsmodule (222) zwischen deren einander zuge
wandte Seitenflächen einfügbares Zwischenstück (84,
316) an seinen diesen Seitenflächen zugewandten und
zu ihnen in dieser Winkelstellung parallelen vertika
len Seitenflächen ausmündende Gewindebuchsen (96)
enthält, die in dieser gewünschten Winkelstellung
koaxial zu jeweils einer Durchgangsbohrung ver
laufen, die ihnen in der benachbarten Seitenfläche
des Projektionsmoduls (222) zugeordnet ist.
28. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der horizontalen Rahmenseiten geringer ist als
die Länge der zu ihnen parallelen Seiten des die
Projektionsfläche (34) umschließenden Endes des Ge
häuseelements (36).
29. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die oberen (58) und unte
ren (60) waagrechten Rahmenteile eines jeden Projek
tionsscheibenelements (22) mit bei vertikal überein
ander angeordneten Projektionsscheibenelementen (22)
einander zum Eingriff zugeordneten, komplementären
Positionierungselementen (68, 70) versehen sind.
30. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Positionierungs
elemente als in Längsrichtung verlaufende, nur in
dieser Längsrichtung eine Relativbewegung vertikal
übereinander angeordneter Projektionsscheibenelemente
(22) gestattende Profilierungen (68, 70) ausgebildet
sind.
31. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierungen als
Nut (68) und Feder (70) ausgebildet sind.
32. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß an
den vertikalen Rahmenteilen (64, 66) Anschlußstellen
(78, 96, 100, 102, 104, 106) für den formschlüssigen
Eingriff von hinsichtlich ihrer wirksamen Länge ver
stellbaren Verbindungselementen (72) ausgebildet
sind.
33. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 28 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die
den benachbarten Projektionsscheibenelementen (22)
zugewandten Außenflächen (88, 90) der vertikalen
Rahmenteile (64, 66), gegen die Projektionsachse
zurückgesetzt, parallel zu einer vertikalen, die
vertikale vordere, der Projektionsscheibe benachbarte
Außenkante des Gehäuseelements (36) tangierenden
Ebene verlaufen.
34. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungselemente Schraubbolzen (72) umfassen,
für deren Eingriff die vertikalen Rahmenteile (64,
66) mit horizontalen Bohrungen (78, 100, 102) verse
hen sind.
35. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 34,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer Durchgangs
bohrung (78, 100, 102) in einem vertikalen Rahmenteil
(64, 66) im anderen Rahmenteil (66, 64) eines jeden
Einzelelements (22) bzw. in einem zwischen diese
Rahmenteile (64, 66) benachbarter Projektionsschei
benelemente (22) einzufügenden Zwischenstück (84, 86)
eine Gewindebuchse (104, 106, 96) für den Eingriff
eines in die Durchgangsbohrung (78, 100, 102) ein
zusetzenden Schraubbolzens (76) zugeordnet ist.
36. Projektions-Großbildwand nach einem der An
sprüche 32 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß in den
vertikalen Rahmenteilen (64, 66) in jeweils zwei mit
vertikalem Abstand voneinander angeordneten Gruppen
mindestens zwei Anschlußstellen (78, 100, 102; 96,
104, 106) vorgesehen sind, wobei innerhalb jeder
Gruppe die einzelnen Anschlußstellen auf unterschied
liche horizontale Winkelstellungen der Projektions
scheiben (34) benachbarter Projektionsscheibenelele
mente (22) abgestimmt sind.
37. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen (78,
100, 102, 96, 104, 106) innerhalb einer Gruppe mit
vertikalem Abstand voneinander angeordnet sind.
38. Projektions-Großbildwand nach den Ansprüchen
35, 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchgangsbohrungen (78, 100, 102) in jedem Projek
tionsscheibenelement (22) parallel zur Ebene der
Projektionsscheibe (34) angeordnet sind.
39. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 38,
dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikales, bei einer
gewünschten horizontalen Winkelstellung benachbarter
Projektionsscheibenelemente (22) zwischen deren Rah
men (38) einfügbares Zwischenstück (84, 86) an seinen
deren vertikalen Rahmenteilen (64, 66) zugewandten
vertikalen Seitenflächen (92, 94) jeweils Gewinde
buchsen (96) enthält, die in dieser gewünschten Win
kelstellung koaxial zu jeweils einer Durchgangs
bohrung (78) verlaufen, die ihnen in jeder der
Gruppen von Anschlußstellen in beiden vertikalen
Rahmenteilen (64, 66) eines jeden Projektionsschei
benlelements (22) zugeordnet ist.
40. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (84,
86) leistenförmig ausgebildet ist und seine den ver
tikalen Rahmenteilen (64, 66) benachbarter Projek
tionsscheibenelemente (22) zugewandten Seitenflächen
(92, 94) in der gewünschten Winkelstellung zu den
ihnen gegenüberliegenden Außenflächen (88, 90) dieser
Rahmenteile (64, 66) zumindest annähernd parallel
verlaufen.
41. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Zwischenstück (84) einer Grundposition benachbarter
Projektionsscheibenlelemente (22) zugeordnet ist, in
der die einander entsprechenden Projektionsscheiben
(34) der Projektionsscheibenelemente (22) in einer
gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
42. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 28 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rahmen (38) und/oder das Zwischenstück (84, 86)
mit Anschlußelementen (108, 114) zur Verbindung mit
einer Stütze (24) versehen ist.
43. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 42,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (84,
86) eine von den Projektionsscheiben (34) abgewandte,
vertikale Rückseite (110) aufweist, deren Ebene in
der gewünschten Winkelstellung eine den Winkel zwi
schen den einander zugewandten vertikalen Außenseiten
(88, 90) benachbarter Projektionsscheibenlelemente
(22) halbierende Ebene (82) rechtwinklig schneidet,
und daß das Zwischenstück (84, 86) mit in der Rück
seite (110) ausmündenden Gewindebuchsen (108) verse
hen ist, deren Achsen rechtwinklig zu dieser Rück
seite (110) verlaufen.
44. Projektions-Großbildwand nach den Ansprüchen
33 und 43, dadurch gekennzeichnet, daß einer (64) der
vertikalen Rahmenteile eines jeden Projektionsschei
benelements (22) mit nach der vertikalen Rückseite
des Rahmens (38) ausmündenden Gewindebuchsen (114)
versehen ist, deren Achsen horizontal und parallel zu
der vertikalen Außenfläche (88, 90) dieses Rahmen
teils (64) verlaufen.
45. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 44,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der den Stüt
zen (24) zugeordneten Gewindebuchsen (114) in den
vertikalen Rahmenteilen (64) und den ihnen zugeordne
ten Zwischenstücken (84, 86) in gemeinsamen horizon
talen Ebenen angeordnet sind.
46. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 43 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stütze (24) Teil einer fachwerkartigen Stützkon
struktion (24, 26, 28) ist.
47. Projektions-Großbildwand nach Anspruch 44,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (24) über Ver
bindungsstäbe (30) mit einem Projektorenregal (10)
verbindbar ist.
48. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 28 bis 47, gekennzeichnet durch ein in der
Breite auf die horizontale Kantenlänge der das Gehäu
seelement (36) abschließenden Projektionsscheibe (34)
abgestimmtes, eine Auflage eines Projektionsschei
benelements (22) mit horizontalem Verlauf der opti
schen Achse gestattendes Sockelelement (32) mit einer
oberen Auflagefläche für den die Projektionsscheibe
(34) umfassenden Bereich des Gehäuseelements (36) und
der Unterseite (60) des Rahmens (38) zugeordneten, zu
den an dieser Unterseite (60) befindlichen Posi
tionierungselementen (68) komplementär ausgebildeten
Positionierungselementen (70).
49. Projektions-Großbildwand nach einem der
Ansprüche 28 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gehäuseelemente (36) mit den Rändern der Projek
tionsscheiben (34; 34 a, 34 b) verklebt sind.
50. Zur Errichtung einer Projektions-Großbild
wand nach einem der vorhergehenden Ansprüche bestimm
tes Projektionsscheibenelement (22) mit einem eine
Projektionsscheibe (34) enthaltenden Gehäuseelement
(36), dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseelement
(36) sehr dünnwandig ist und die Form eines Pyrami
denstumpfmantels aufweist, wobei die große Grundflä
che der Pyramide von der Projektionsscheibe (34)
eingenommen wird, mit deren Rand das Gehäuseelement
(36) verklebt ist, und daß im Bereich der anderen
Grundfläche das Gehäuseelement (36) von einem mit ihm
verbundenen, stabilen Rahmen (38) umschlossen wird
der mit Verbindungselementen (68, 70, 78, 100, 102,
104, 106) zur Verbindung mit benachbarten identi
schen Projektionsscheibenelementen (22) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893932260 DE3932260A1 (de) | 1988-10-03 | 1989-09-27 | Aus elementen zusammensetzbare projektions-grossbildwand fuer dia- und/oder video-projektion |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8812462U DE8812462U1 (de) | 1988-10-03 | 1988-10-03 | Aus Einzelelementen zusammensetzbare Projektions-Großbildwand für Dia- und/oder Video-Projektion |
| DE19893932260 DE3932260A1 (de) | 1988-10-03 | 1989-09-27 | Aus elementen zusammensetzbare projektions-grossbildwand fuer dia- und/oder video-projektion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3932260A1 true DE3932260A1 (de) | 1990-04-19 |
Family
ID=25885578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893932260 Withdrawn DE3932260A1 (de) | 1988-10-03 | 1989-09-27 | Aus elementen zusammensetzbare projektions-grossbildwand fuer dia- und/oder video-projektion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3932260A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1741289A4 (de) * | 2004-03-24 | 2008-11-05 | Philip Vafiadis | Audiovisuelle oberflächenbaugruppe |
| AU2005223289B2 (en) * | 2004-03-24 | 2010-12-16 | Vaf Research Pty Ltd | Audio visual surface assembly |
| WO2009151221A3 (ko) * | 2008-06-11 | 2010-12-23 | 엘지전자(주) | 프로젝션 디스플레이장치 및 월디스플레이 시스템 |
| WO2010013891A3 (ko) * | 2008-07-29 | 2010-12-23 | 엘지전자(주) | 프로젝션 디스플레이장치 및 월디스플레이 시스템 |
| CN108169995A (zh) * | 2018-02-12 | 2018-06-15 | 重庆融豪太视科技有限公司 | 超大屏幕组合式投影设备 |
-
1989
- 1989-09-27 DE DE19893932260 patent/DE3932260A1/de not_active Withdrawn
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| CN108169995A (zh) * | 2018-02-12 | 2018-06-15 | 重庆融豪太视科技有限公司 | 超大屏幕组合式投影设备 |
| CN108169995B (zh) * | 2018-02-12 | 2024-02-02 | 重庆融豪太视科技有限公司 | 超大屏幕组合式投影设备 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |