DE3912103C1 - Underground replacement of damaged sewer pipe sections - Google Patents

Underground replacement of damaged sewer pipe sections

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DE3912103C1
DE3912103C1 DE19893912103 DE3912103A DE3912103C1 DE 3912103 C1 DE3912103 C1 DE 3912103C1 DE 19893912103 DE19893912103 DE 19893912103 DE 3912103 A DE3912103 A DE 3912103A DE 3912103 C1 DE3912103 C1 DE 3912103C1
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Michael Dipl.-Ing. 4178 Kevelaer De Mohrmann
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Description

Die Erfindung befaßt sich mit dem Auswechseln schadhafter Abwasser-Sammlerrohre von nicht begehbarem Durchmesser, in welche Hausanschlußrohre einmünden.
In zunehmendem Maße bedürfen die Abwasserleitungen in Städ­ ten und Gemeinden der Erneuerung. Die zum Teil Jahrzehnte alten Abwasserrohre und -kanäle sind durch die aggressiven Abwässer oder durch das Grundwasser chemisch angegriffen oder mechanisch durch Erdverschiebungen oder -stöße infolge von Verkehr, Bauvorhaben o. dgl. gebrochen, so daß das Lei­ tungssystem undicht geworden ist und die Abwässer in das Grundwasser eindringen. Während begehbare Abwasserkanäle von innen her repariert werden können, geschieht das Aus­ wechseln von in der Regel aus Keramik oder Beton bestehen­ den Abwasser-Sammlerrohren, deren kleiner Durchmesser eine Begehung nicht zuläßt, meist im offenen Grabenbau, wobei die alten Sammlerrohre freigelegt, die neuen Sammlerrohre in der gleichen Trasse verlegt und mit den Hausanschlußroh­ ren verbunden werden. Die offene Grabenbauweise erfordert jedoch große Bauflächen und ist aus verkehrstechnischen Gründen sehr häufig ungeeignet.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, schadhafte Abwas­ ser-Sammlerrohre, deren Durchmesser eine Begehung nicht zu­ läßt, unterirdisch auszuwechseln, ohne das Erdreich über der Trasse aufreißen zu müssen. Aus der Literaturstelle "Wasser + Boden", 1987, Seiten 556 bis 560, ist ein Verfah­ ren bekannt, bei dem von einem Preßschacht aus eine Rohr- und Aufbrechvorrichtung und daran anschließende, das neue Sammlerrohr bildende Rohrabschnitte hydraulisch vorgepreßt werden. Beim Vorpressen des aus der Rohr- und Aufbrechvor­ richtung und den Rohrabschnitten bestehenden Rohrstranges wird das alte Sammlerrohr zertrümmert und von einem konisch ausgebildeten Kopf in den umgebenden Boden verdrängt, oder die Bruchstücke sollen durch den Rohrstrang aufgenommen wer­ den. Bei dem bekannten Verfahren werden an den Stellen, wo die Hausanschlußrohre an das Sammlerrohr anschließen und ei­ ne dichte Verbindung zwischen diesen hergestellt werden muß, Arbeitsschächte in das Erdreich eingebracht, um diese An­ schlüsse von außen her vorzunehmen. Versuche mit dem bekann­ ten Verfahren haben weiterhin gezeigt, daß beim Aufbrechen der alten Sammlerrohre die angeschlossenen Hausanschlußrohre im Anschlußbereich zerstört werden, so daß Teilstücke in um­ ständlicher Weise im offenen Arbeitsschacht freigelegt und ersetzt werden müssen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren zum unterirdischen Auswechseln schadhaf­ ter Abwasser-Sammlerrohre von nicht begehbarem Durchmesser derart weiterzuentwickeln, daß die alten Hausanschlußrohre erhalten bleiben und unterirdisch an das ausgewechselte neue Sammlerrohr angeschlossen werden können, ohne daß an den An­ schlußstellen Arbeitsschächte angelegt werden müssen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 genannten Verfah­ rensschritte gelöst.
Die Erfindung sieht mehrere aufeinander abgestimmte Verfah­ rensschritte vor, die nicht nur einen unterirdischen Aus­ tausch des Sammlerrohres ermöglichen, sondern auch einen un­ terirdischen Anschluß der Hausanschlußrohre zulassen. Der Verfahrensschritt (a) bezweckt vor allem, daß die Hausan­ schlußrohre bei dem anschließenden Aufbrechen des alten Sammlerrohres unzerstört bleiben und einen für den späteren Anschluß an das neu eingebrachte Sammlerrohr geeigneten glatten Abschluß haben. Der Verfahrensschritt (a) trennt al­ so nicht nur die Hausanschlußrohre vom alten Sammlerrohr ab, sondern schafft einen Zwischenraum, so daß die Bohrvorrich­ tung die Scherben des auszuwechselnden Sammlerrohres nach außen drücken kann, ohne die glatt abgetrennten Enden der Hausanschlüsse zu beschädigen. Sind alle Hausanschlußrohre vom alten Sammlerrohr gemäß Verfahrensschritt (a) abgeschnit­ ten, wird entsprechend dem Verfahrensschritt (b) das alte Sammlerrohr aufgebrochen und das neue Sammlerrohr vorge­ preßt. Durch die Bohrvorrichtung wird das alte Sammlerrohr in Bruchstücke zerbrochen, die bei einer seitlichen Verdrän­ gung wegen des vorhandenen Zwischenraums nicht zerstörend auf die Schnittenden der Hausanschlußrohre drücken. Die Bruch­ stücke sollen so klein sein, daß sie für einen Abtransport zum Preßschacht geeignet sind. Ist das neue Sammlerrohr vollständig vorgepreßt, werden schließlich entsprechend dem Verfahrensschritt (c) die Hausanschlußrohre mit dem neuen Sammlerrohr verbunden, das an entsprechenden Stellen An­ schlußöffnungen hat. Die Verbindung geschieht ebenfalls un­ terirdisch und in Verbindung mit einer im neuen Sammlerrohr verfahrbaren Form- und Gießvorrichtung, welche eine Verguß­ masse zuführt und den freien Durchflußquerschnitt sicher­ stellt, um den herum ein rohrförmiges Verbindungsstück aus­ härtet.
Durch verschiedene Hilfsmaßnahmen wird die Anwendung des Verfahrens erleichtert. So ist es selbstverständlich, das un­ terirdische Arbeitsfeld auszuleuchten und mittels Videokame­ ras zu überwachen. Die Arbeitsvorgänge können über Versor­ gungskabel oder drahtlos von einer am Preßschacht befindli­ chen Steuer- und Schaltzentrale aus fernbedient werden.
Zwar ist es aus der DE-OS 36 18 963 A1 bekannt, zum unterir­ dischen Sanieren schadhafter Abwasser-Sammlerrohre von nicht begehbarem Durchmesser, in welche Hausanschlußrohr einmün­ den, mittels einer im Sammlerrohr verfahrbaren Formeinrich­ tung durch seitliche Anschlußöffnungen eine das sanierte Rohr mit den Hausanschlußrohren verbindende, etwa rohrförmig aushärtende Vergußmasse einzubringen. Dort wird jedoch ein in das verbleibende schadhafte Abwasser-Sammlerrohr eingebrach­ tes Innenrohr mit den Hausanschlußrohren verbunden. Die be­ stehende Verbindung zwischen dem schadhaften Abwasser-Samm­ lerrohr und den Hausanschlußrohren bleibt dabei unberührt. Die beim Auswechseln von schadhaften Abwasser-Sammlerrohren unter Zerstörung des vorhandenen Sammlerrohrs an den Einmün­ dungsstellen von Hausanschlußrohren zu lösenden Probleme treten dort nicht auf.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es besonders zweckmä­ ßig, das alte Sammlerrohr vor Arbeitsbeginn, d. h. ehe mit dem Abschneiden der Hausanschlußrohre begonnen wird, von dem Preßschacht aus zu vermessen und die Lage der Mündungsöff­ nungen der Hausanschlußrohre genau festzulegen. Diese Ver­ messung ermöglicht, die Anschlußöffnungen im neuen Sammler­ rohr, die ja exakt vor den Enden der Hausanschlußrohre lie­ gen müssen, genau zu bestimmen. Ihrer genauen Lage entspre­ chend können die Anschlußöffnungen entweder vor dem Vorpres­ sen in die Rohrabschnitte oder nach dem Vorpressen in das neue Sammlerrohr eingearbeitet, z. B. gebohrt werden.
Weitere Maßnahmen dienen der Optimierung der Verfahrens­ schritte (a) bis (c). Bei dem Verfahrensschritt (a) erweist es sich als zweckmäßig, wenn die Trennfuge in den Hausan­ schlußrohren etwa 15 bis 30 cm außen vor der Mündungsöffnung liegt und wenn das dabei am alten Sammlerrohr noch verblei­ bende Reststück zerkleinert oder abgesägt wird, damit keine zum Hausanschlußrohr hinragenden Teile verbleiben, die beim Aufbrechen des Sammlerrohres gegen den neu geschaffenen Schnittrand des Hausanschlußrohres gedrückt werden könnten.
Die Freilegung des für das Vorpressen des neuen Sammlerroh­ res benötigten Querschnitts kann dadurch geschehen, daß im Verfahrensschritt (b) die Bruchstücke des alten Sammlerroh­ res so weit nach außen in das Erdreich eingedrückt werden, daß auch ein solches neues Sammlerrohr einpreßbar ist, das einen größeren Außendurchmesser als das alte Sammlerrohr hat. Diese Methode ist bei entsprechend weichem Erdreich anwend­ bar. Liegen neben dem alten Sammlerrohr aber Steine, alte Mauerreste oder Teile von Bauwerken, so müssen diese ent­ sprechend bearbeitet werden, um den für das neue Sammlerrohr benötigten Querschnitt freizulegen. Hierfür werden nach einer bevorzugten Ausführungsart die Bruchstücke des alten Samm­ lerrohres zerkleinert, in die Bohrvorrichtung eingebracht und durch das neue Sammlerrohr hydraulisch oder mittels ei­ ner Förderschnecke zum Preßschacht gefördert. Durch das Zer­ kleinern und Abfördern der Bruchstücke ist keine Verdrängung in das Erdreich erforderlich, oder der zu verdrängende An­ teil läßt sich verringern.
Um zwischen den Anschlußöffnungen im neuen Sammlerrohr und dem Schnittrand des betreffenden Hausanschlußrohres die ab­ dichtende Vergußmasse in der nötigen Stärke einbringen zu können, wird vorzugsweise im Verfahrensschritt (c) ein Hohl­ raum für die Vergußmasse geschaffen.
Zur Durchführung der Verfahrensschritte sind erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtungen vorgesehen. Der Durchführung des Verfahrensschrittes (a) dient eine Trennvorrichtung, die aus einem im Sammlerrohr verfahrbaren, fernsteuerbaren Fahrge­ stell mit hydraulisch oder elektromechanisch betätigbaren, gegen die Innenwand des Sammlerrohres verspannbaren Fest­ stellelementen und einer Trennscheibe besteht, die mittels eines Spindeltriebes in ein Hausanschlußrohr einführbar und mittels eines Getriebes umlaufend gegen dessen Innenmantel geführt wird. Als Hilfsmittel zugeordnet sind zur Ausleuch­ tung und Überwachung der Arbeitsstelle Beleuchtungsmittel und eine Videokamera. Für den Verfahrensschritt (b) können, so­ fern die Bruchstücke nach außen in das Erdreich eingedrückt werden, an sich bekannte Bohrvorrichtungen verwendet werden, z. B. gemäß der vorstehend genannten deutschen Zeitschrift "Wasser und Boden", 1987, Seiten 556-560. Durch den Vor­ trieb wird das alte Sammlerrohr aufgebrochen und durch die Drehung werden die Bruchstücke weiter zerkleinert. Falls ein Abtransport der Bruchstücke erwünscht ist, ist eine Zerklei­ nerung der Bruchstücke auf eine förderbare maximale Korngrö­ ße nötig. Für den Verfahrensschritt (b) ist dann eine Bohr­ vorrichtung gemäß dem Anspruch 10 vorgesehen. Das Brechgut gelangt in den breiten Spalt, der beim Umdrehen des Brecher­ ringes immer schmaler wird, so daß die Bruchstücke zerbro­ chen bzw. zermahlen werden. Um die Bohrvorrichtung in Längs­ richtung steuern zu können, besteht das rohrförmige Gehäuse zweckmäßig aus zwei durch Steuerzylinder miteinander verbun­ denen Rohrstücken. Die der Durchführung des Verfahrensschrit­ tes (c) dienende Form- und Gießvorrichtung besteht ebenfalls aus einem im Sammlerrohr verfahrbaren, fernsteuerbaren Fahr­ gestell mit hydraulischen, gegen die Innenwand des Sammler­ rohres verspannbaren Feststellzylindern. Dieses Fahrgestell ist mit einem Manipulator zur Positionierung einer kegelför­ migen Schalung versehen, durch die von innen nach außen eine aushärtende Vergußmasse gedrückt werden kann. Zugeordnet sind Beleuchtungsmittel und eine Videokamera zur Ausleuch­ tung und Überwachung der Arbeitsstelle. Auf einem ähnlichen Fahrgestell kann auch eine Meßvorrichtung angeordnet sein, die ebenfalls Beleuchtungsmittel und eine Videokamera auf­ weist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielhaft dargestellt; es zeigt
Fig. 1 ein Abwasser-Sammlerrohr mit mehreren Hausanschluß­ rohren in einem schematischen Grundriß,
Fig. 2 ein altes Sammlerrohr mit einem Hausanschlußrohr in einem Längsschnitt und mit einer Trennvorrichtung,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 2 in einem Schnitt nach Linie I-I,
Fig. 4 den Gegenstand der Fig. 2 und 3 in einem lotrech­ ten Schnitt mit Blick durch das Hausanschlußrohr,
Fig. 5 einen lotrechten Schnitt durch einen Preßschacht und den Abschnitt eines Sammlerrohres,
Fig. 6 eine Bohrvorrichtung zum Aufbrechen alter Samm­ lerrohre in einer Seitenansicht,
Fig. 7 eine andere Ausführung einer Bohrvorrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 8 den Gegenstand der Fig. 7 in einem Querschnitt nach Linie II-II und
Fig. 9 ein neues Sammlerrohr mit einem Hausanschlußrohr in einem Längsschnitt und mit einer Form- und Gießvorrichtung.
Fig. 1 zeigt schematisch, wie zwischen zwei Häuserreihen ein altes Sammlerrohr angeordnet ist, in das Hausanschlußrohre 2 von jedem angeschlossenen Haus 3 führen. Es besteht die Möglichkeit, daß von jedem Haus ein eigenes Hausanschlußrohr 2 vorgesehen ist, oder daß mehrere Hausanschlußrohre vereint in das alte Sammlerrohr 1 münden. Sammlerrohre 1 dieser Art bestehen in der Regel aus Keramik oder Beton. Sie haben ei­ nen Durchmesser, der so klein ist, daß das Sammlerrohr 1 nicht von einer Person begehbar ist. In Fig. 1 ist außerdem noch angedeutet, daß die Sammlerrohre durch Begehungsschäch­ te 4 in Abschnitte unterteilt sind. Die Mündungsöffnungen, wo die Hausanschlußrohre 2 in das alte Sammlerrohr 1 einmün­ den, sind mit 5 angedeutet.
In den Fig. 2 bis 4 ist erkennbar, wie ein Hausanschlußrohr 2 mittels einer im alten Sammlerrohr 1 verfahrbaren und durch die Mündungsöffnung 5 einführbaren Trennvorrichtung 6 vom alten Sammlerrohr 1 abgeschnitten wird. Die Trennvor­ richtung 6 besteht aus einem Fahrgestell 7, das mit Antriebs­ rädern 8 und einem Fahrmotor 9 sowie Laufrollen 10 ausgerü­ stet ist. Der Fahrantrieb ist so ausgeführt, daß er durch Fernsteuerung ein Vorwärts- oder ein Rückwärtsfahren ermög­ licht. Außerdem sind an dem Fahrgestell 7 Feststellelemente 11 vorgesehen, die gegen die Innenwandung des alten Sammler­ rohres 1 verspannbar sind, so daß das Fahrgestell 7 in sei­ ner Lage festssetzbar ist. Die Trennvorrichtung 6 ist mit einer Trennscheibe 12, beispielsweise eine Diamantscheibe, versehen, die an einer Drehwelle 12 a befestigt ist. Diese Drehwelle 12 a ist mittels eines Spindeltriebes 13 teleskop­ artig verschiebbar, so daß die Trennscheibe 12 durch die Mündungsöffnung 5 in das Hausanschlußrohr 2 eingeführt werden kann. Ein Getriebe 14, dem ein Motor 15 zugeordnet ist, dient dem Antrieb der Trennscheibe 12. Das Getriebe 14 ist derart ausgebildet, daß es die Trennscheibe 12 auf ihrer Drehwelle 12 a in der Art eines Umlaufgetriebes am Innenmantel des Hausanschlußrohres 2 entlangführt, so daß die Trennscheibe 12 das Hausanschlußrohr 2 von innen nach außen durchschneidet (vgl. Fig. 4). Die Fig. 2 und 3 lassen erkennen, daß die Trennscheibe 12 verschieden tief in das Hausanschlußrohr 2 eingeführt werden kann, um mehrere neben­ einanderliegende Trennfugen zu bilden. Auf diese Art und Weise ist es möglich, den Bereich des Hausanschlußrohres 2 von der hintersten Trennfuge bis zur Mündungsöffnung 5 hin zu zerschneiden und zu zerkleinern. Das vorstehend beschrie­ bene Abschneiden der Hausanschlußrohre 2 vom alten Sammler­ rohr 1 wird bei allen Hausanschlußrohren 2, die an dem be­ treffenden Abschnitt des zu erneuernden alten Sammlerrohres angeschlossen sind, vorgenommen.
Die Fig. 5 zeigt schematisch, wie das alte Sammlerrohr mit­ tels einer Bohrvorrichtung 20 aufgebrochen wird und wie Rohrabschnitte 24, die ein neues Sammlerrohr 23 bilden, über einen Preßschacht 16 mittels eines oder mehrerer Preß­ zylinder 17 vorgepreßt werden. Der Preßzylinder 17 stützt sich an einem Widerlager 18 ab, hinter dem sich ein anderes bereits erneuertes oder altes Sammlerrohr 19 befindet. Die Bohrvorrichtung 20 bildet den Kopf eines Rohrstranges, der aus den Rohrabschnitten 24 gebildet wird. Zur Bohrvorrich­ tung 20 gehört ein konischer Bohrkopf 21 und zwei hinterein­ ander liegende rohrförmige Gehäuse 22, 22 a, in denen sich die Antriebselemente für den konischen Bohrkopf 21 befinden. Die einzelnen Teile der Bohrvorrichtung 20 und die Rohrab­ schnitte 24 sowie die anderen Hilfsmittel werden mittels einer Kranbrücke 25 in den Preßschacht 16 herabgelassen. Außerdem sind Versorgungskabel 26 angedeutet, wobei jedoch zweckmäßig an der Sohle des Preßschachtes 16 geeignete An­ schlußstellen für kürzere, zusammenkuppelbare Kabelabschnit­ te vorgesehen sind.
Eine Ausführung einer Bohrvorrichtung 20 ist in Fig. 6 in einem größeren Maßstab dargestellt. Auf dem Mantel des ko­ nischen Bohrkopfes 21 sind mehrere, verschiedenartig ausge­ bildete Rollmeißel 27 angeordnet, die beim Drehen des koni­ schen Bohrkopfes das alte Sammlerrohr aufbrechen. Der koni­ sche Bohrkopf 21 ist mit einem Drehzapfen 28 in dem vorde­ ren rohrförmigen Gehäuse 22 der Bohrvorrichtung 20 gela­ gert. Der Drehantrieb des konischen Bohrkopfes 21 erfolgt über ein Getriebe 29 und einen Motor 30. Fig. 6 zeigt wei­ terhin, daß das vordere rohrförmige Gehäuse und ein darauf folgendes rohrförmiges Gehäuse 22 durch mehrere, auf den Umfang verteilte Steuerzylinder 31 verbunden sind. Mit Hilfe dieser Steuerzylinder kann das Kopfende samt koni­ schem Bohrkopf 21 und rohrförmigem Gehäuse 22 gegenüber dem nachfolgenden rohrförmigen Gehäuse 22 a gerichtet werden. Die Vorrichtung nach Fig. 6 ist für das Einpressen neuer Sammlerrohre (in Fig. 6 nicht dargestellt) bestimmt, deren Außendurchmesser in etwa dem Außendurchmesser des alten Samm­ lerrohres 1 entspricht. Entsprechend haben auch die beiden rohrförmigen Gehäuse 22 einen dem alten Sammlerrohr 1 ent­ sprechenden Außendurchmesser.
Soll aber das neue Sammlerrohr einen gegenüber dem alten Sammlerrohr größeren Durchmesser erhalten, wird eine Bohr­ vorrichtung 20 entsprechend den Fig. 7 und 8 gewählt. Hier ist der Außendurchmesser der konischen Bohrvorrichtung 20 entsprechend dem Außendurchmesser des neuen Sammlerrohres größer. Auch bei dieser Ausführung ist der konische Bohr­ kopf 21 mit Rollmeißeln 27 versehen. Da jedoch die Trümmer­ stücke des alten Sammlerrohres 1 häufig nicht in dichtes umliegendes Erdreich verdrängbar sind, oder, wie in Fig. 7 angedeutet ist, ein großer Stein im Wege liegt, müssen die Bruchstücke des alten Sammlerrohres und die umliegenden Erdmassen bzw. Steinmassen zerkleinert und abtransportiert werden. Für diesen Zweck ist der Drehzapfen 28 des konischen Bohrkopfes 21 mit einer Kröpfung 32 versehen, auf der ein Brecherring 33 mittels eines Lagerringes 34 drehbeweglich gelagert ist. Weiterhin ist der Innenmantel des rohrförmi­ gen Gehäuses 22 im Bereich des Brecherringes 33 mit einem Brechermantel 35 versehen. Vorzugsweise bestehen der Bre­ cherring 33 und der Brechermantel 35 aus einem abriebsfe­ sten Werkstoff. Durch die Lagerung des Brecherringes 33 auf der Kröpfung 32 wird dieser kreisförmig um die Mittelachse der Bohrvorrichtung 20 geführt. Hierdurch entsteht, wie Fig. 8 zeigt, eine sichelförmiger Brecherspalt. Das relativ grobe Material wird in diesen Brecherspalt 36 gedrängt, der bei der Umdrehung des Brecherringes 33 ständig verkleinert und wieder vergrößert wird. Beim Verkleinern werden die zwischen Brecherring 33 und Brechermantel 35 befindlichen Bruchstücke zerkleinert.
Die in den Fig. 6 und 7, 8 dargestellten Bohrvorrichtungen 20 können ganz allgemein zum Aufbohren alter Sammlerrohre verwendet werden, auch wenn diese nicht mit Hausanschluß­ rohren 2 verbunden sind.
Ist das alte Sammlerrohr 1 auf der vorgesehenen Länge durch ein neues Sammlerrohr 23 ersetzt, müssen die Hausanschluß­ rohre 2 mit dem neuen Sammlerrohr 23 verbunden werden. Fig. 9 zeigt eine Form- und Gießvorrichtung 37, die die dafür notwendigen Arbeiten ausführt. Die Form- und Gießvorrichtung 37 besteht aus einem Fahrgestell 38 mit Antriebsrädern 39 und einem fernsteuerbaren Fahrmotor 40 sowie Laufrollen 41. Weiterhin sind auf diesem Fahrgestell 38 Feststellelemente 42 zugeordnet. Am Fahrgestell sind Beleuchtungseinrichtun­ gen und eine Videokamera angebracht (in der Zeichnung nicht dargestellt). Wesentlicher Bestandteil ist ein Manipulator 43, der über Steuereinrichtungen 44 seitlich in ein Hausan­ schlußrohr 2 verfahrbar ist, sowie Einrichtungen zur Höhen­ verstellbarkeit besitzt. Am Kopfende des Manipulators 43 ist eine kegelförmige Schalung 45 anbringbar, die beim seitli­ chen Ausfahren des Manipulators 43 durch die Anschlußöffnung 48 im neuen Sammlerrohr 23 hindurch in die am abgeschnitte­ nen Ende des betreffenden Hausanschlußrohres 2 gebildete Öffnung gesteckt wird, so daß sie den Raum zwischen diesen Öffnungen abgedichtet. Alternativ kann eine elastische Kunststoffolie verwendet werden, die durch Aufblasen in eine abdichtende Lage gebracht wird. Weiterhin ist die Form- und Gießvorrichtung 37 mit Einrichtungen 47 zum Hinterfüllen der kegelförmigen Schalung 45 mit einer Ver­ gußmasse 46 ausgerüstet. Als Vergußmasse kommt beispiels­ weise ein Zweikomponentenkunststoff in Betracht. Fig. 9 zeigt weiterhin, daß vor dem Einstecken der kegelförmigen Schalung 45 der Raum zwischen der seitlichen Anschlußöff­ nung 48 im neuen Sammlerrohr 23 und dem abgeschnittenen Ende des Hausanschlußrohres 2 ringsherum mit einer Aushöh­ lung versehen ist, in welche die Vergußmasse 46 eingießbar oder einspritzbar ist. Alle Arbeitsvorrichtungen und Geräte sind so ausgeführt, daß sie vom Preßschacht her oder von einer oberhalb des Preßschachtes aufgestellten Steuer- und Schalteinrichtung aus bedient werden können.

Claims (12)

1. Verfahren zum unterirdischen Auswechseln schadhafter Ab­ wasser-Sammlerrohre von nicht begehbarem Durchmesser, in welche Hausanschlußrohre einmünden, mit folgenden Ver­ fahrensschritten:
  • a) jedes Hausanschlußrohr (2) wird mittels einer im al­ ten Sammlerrohr (1) verfahrbaren und durch die Mün­ dungsöffnung (5) einführbaren Trennvorrichtung (6) durch eine oder mehrere radiale, vom alten Sammlerrohr beabstandete Trennfugen vom alten Sammlerrohr (1) abgeschnitten,
  • b) von einem Preßschacht (16) aus werden durch das alte Sammlerrohr (1) eine dieses aufbrechende Bohrvorrich­ tung (20) und daran anschließende, das neue Sammler­ rohr (23) bildende Rohrabschnitte (24) vorgepreßt,
  • c) mittels einer im Sammlerrohr (23) verfahrbaren Form- und Gießvorrichtung (37) wird durch seitliche Anschluß­ öffnungen (48) eine das neue Sammlerrohr (23) mit den Hausanschlußrohren (2) verbindende, etwa rohr­ förmig aushärtende Vergußmasse (46) eingebracht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beginn des Verfahrensschritts (a) das alte Sammler­ rohr (1) von dem Preßschacht (16) aus vermessen und die Mündungsöffnungen (5) der Hausanschlußrohre (2) genau festgelegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Verfahrensschritt (a) hergestellte Trennfuge in den Hausanschlußrohren (2) 15 cm bis 30 cm vor der Mündungsöffnung (5) liegt und das am alten Samm­ lerrohr (1) verbleibende Reststück zerkleinert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Verfahrensschritt (b) die Bruch­ stücke des alten Sammlerrohres (1) so weit nach außen in das Erdreich eingedrückt werden, daß auch ein solches neues Sammlerrohr (23) einpreßbar ist, das einen größe­ ren Außendurchmesser als das alte Sammlerrohr (1) hat.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Verfahrensschritt (b) die Bruchstüc­ ke des alten Sammlerrohres (1) zerkleinert, in die Bohr­ vorrichtung (20) eingebracht und durch das neue Sammler­ rohr (23) hydraulisch oder mittels einer Förderschnecke zum Preßschacht (16) gefördert werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anschlußöffnungen (48) des neuen Sammlerrohres (23) vor dem Vorpressen der Rohrabschnitte (24) in diese an den durch das Vermessen festgestellten Stellen eingebracht werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anschlußöffnungen (48) des neuen Sammlerrohres (23) nach dem Vorpressen der Rohrabschnit­ te (24) in diese an den durch das Vermessen festgestell­ ten Stellen gebohrt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Verfahrensschritt (c) jeweils zwi­ schen dem Ende der Hausanschlußrohre (2) und der betref­ fenden Anschlußöffnung (48) im neuen Sammlerrohr (23) ein Hohlraum für die Vergußmasse (46) geschaffen wird.
9. Trennvorrichtung zur Durchführung des Verfahrensschrit­ tes (a) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im Sammlerrohr (1) verfahrbares, fernsteuerbares Fahrge­ stell (7) mit hydraulisch oder elektromechanisch betä­ tigbaren, gegen die Innenwand des Sammlerrohres (1) ver­ spannbaren Feststellelementen (11) und einer Trennschei­ be (12), die mittels eines Spindeltriebes (13) in ein Hausanschlußrohr (2) einführbar und mittels eines Ge­ triebes (14) umlaufend gegen dessen Innenmantel geführt wird.
10. Bohrvorrichtung zur Durchführung des Verfahrensschrittes (b) nach Anspruch 1, mit einem konischen Bohrkopf (21), der an seinem Außenmantel Meißel (27) aufweist und dessen Drehzapfen (28) in einem rohrförmigen Gehäuse (22) gela­ gert und mit einem Getriebemotor (30) versehen ist, da­ durch gekennzeichnet, daß die Meißel (27) als Rollmeißel ausgebildet sind und daß der Drehzapfen (28) mit einer Kröpfung (32) versehen ist, auf der ein Brecherring (33) drehbar gelagert ist, der mit einem im Gehäuse (22) an­ geordneten Brechermantel (35) einen sichelförmigen Bre­ cherspalt (36) bildet.
11. Bohrvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Gehäuse (22) aus zwei durch Steuer­ zylinder (31) miteinander verbundenen Rohrstücken be­ steht.
12. Form- und Gießvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens­ schrittes (c) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im neuen Sammlerrohr (23) verfahrbares, fernsteuerbares Fahrgestell (38) mit hydraulischen, gegen die Innenwand des Sammlerrohres (23) verspannbaren Feststellzylindern (42), einem Manipulator (43) zur Positionierung einer ke­ gelförmigen Schalung (45) in einem Hausanschlußrohr (2) und Einrichtungen (47) zum Hinterfüllen der Schalung (45) mit einer aushärtenden Vergußmasse (46).
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