DE39111C - Vorrichtung zum Beseitigen der bei Repassir- und Appreturmasehinen zwischen Cylinder und Mulde sich entwickelnden Dämpfe - Google Patents

Vorrichtung zum Beseitigen der bei Repassir- und Appreturmasehinen zwischen Cylinder und Mulde sich entwickelnden Dämpfe

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DE39111C
DE39111C DENDAT39111D DE39111DA DE39111C DE 39111 C DE39111 C DE 39111C DE NDAT39111 D DENDAT39111 D DE NDAT39111D DE 39111D A DE39111D A DE 39111DA DE 39111 C DE39111 C DE 39111C
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Germany
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vapors
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cylinder
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Expired - Lifetime
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DENDAT39111D
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English (en)
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H. CH. CHASLES in Paris
Publication of DE39111C publication Critical patent/DE39111C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/04Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between rollers and co-operating concave surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
Mulde sich entwickelnden Dämpfe.
Man wendete bisher zum Repassiren von Leinen oder Appretiren von Stoffen im allgemeinen Maschinen mit gufseiserner Mulde an, welche mit Kohle, Gas, überhitztem Dampf u. s. w. erwärmt wurde. Mittelst eines gufseisernen Hohlcylinders, welcher von innen erwärmt sein konnte, wurde der Stoff in der Mulde geprefst. Der Cylinder hatte gewöhnlich einen Ueberzug von Filz oder von anderem Stoff, und die Belastung, unter welcher derselbe arbeitete, konnte nach Belieben regulirt werden.
Es ist bereits hinlänglich bekannt, dafs man zum Repassiren der Leinwand, diese angefeuchtet, direct in ähnliche Apparate einführt. Dieses vorherige Anfeuchten und directe Einführen ist von wesentlichem Vortheil, doch wird bei Anwendung der ehemals gebräuchlichen Maschinen der Vorgang äufserst schwierig und zeitraubend; auch verursacht er bedeutende Kosten, so dafs man bereits vielfach gezwungen ist, auf dieses Verfahren Verzicht zu leisten.
Da die Apparate keinen Abzug hatten, konnten die entstehenden Dämpfe nicht entweichen.
Der Uebelstand soll durch die vorliegende Einrichtung beseitigt werden.
Auf der ganzen Länge der Mulde ist in mehreren Reihen eine Anzahl von Löchern angeordnet, durch welche die sich bildenden Dämpfe entweichen können. Statt der Löcher kann zu diesem Zwecke auch ein Schlitz angewendet werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung, und zwar ist:
Fig. ι eine Total-Seitenansicht der Maschine, wobei das. Pedal weggelassen wurde,
Fig. 2 ein Verticalquerschnitt durch die Mitte, Fig. 3 eine Endansicht der Maschine.
Fig. 4 zeigt den Grundrifs der Mulde mit einem Ventilator in Verbindung,
Fig. 5 den Grundrifs der Mulde mit einem Ejector in Verbindung.
In den Fig. ι und 2 sind die im Boden der Mulde angebrachten Löcher mit α bezeichnet. Sie haben den Zweck, die innere Fläche der Mulde mit einer unteren Längskammer C in Verbindung zu setzen. Diese Kammer ist entweder mit einem Ventilator oder einem Ejector in Verbindung, um dort die Luft verdünnen und die Dämpfe aufsaugen zu können. Dadurch wird das Ausdunsten und das Trocknen in der Mulde wesentlich begünstigt.
Im Falle die Mulde b durch Dampf, welcher in den Räumen d d, Fig. 2, circulirt, erwärmt wird, wird dieser Dampf verwendet, um den Ejector in Betrieb zu setzen.
Anstatt mit dem Ventilator einen Luftzug zu erzeugen, empfiehlt es sich in gewissen Fällen, die in dem Längsraum c befindliche warme oder kalte, trockene Luft mittelst Luftpumpe zu comprimiren, wodurch das Ausdunsten der in die Mulde eingeführten Waare ebenfalls begünstigt wird. f
In der Anordnung mit Ejector, Fig. i, 2, 3 und 5, nimmt der zur Erwärmung der Mulde b nöthige Dampf den Weg aus dem Dampf-
kessel durch das Rohr e in die" beiden Längsräume dd Und eventuell zur'Erwärmung des Repassir-Hohlcylinders auch in diesem.
In den ,Ejector g wird Dampf durch das Rohr h geleitet. Ein Ablafsrohr i, welches auch mit den beiden Räumen dd in Verbindung steht, ist unter der Mulde b angebracht.
In der Anordnung, welche Fig. 4 zeigt, steht der Ventilator i1 mittelst des Rohres j mit der Längskammer c in Verbindung.
Nach demselben Princip kann auch ein Repassireisen für Handbetrieb construirt werden. Das Repassireisen ist hohl, die Arbeitsfläche durchlocht und der Hohlraum ist mittelst eines kleinen Rohres mit einer elastischen Luftpumpe (kleiner Kautschukbeutel oder dergleichen) in Verbindung gebracht. Nun können . beim Repassiren die aus der Waare entweichen
den Dünste von dieser Luftpumpe aufgesaugt werden.
Sind mehrere Handapparate in Verwendung, so können sie alle mit einem Vacuum verbunden werden. Die nicht im Gebrauch stehenden werden mittelst Hähne ausgeschaltet.
Diese Art und Weise des Entfernens der Dämpfe kann auch bei Färbereien anstatt des Dämpftisches zur Anwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Beseitigen der hei Repassir- und Appreturmaschinen zwischen Cylinder und Mulde sich entwickelnden Dämpfe, bestehend aus der mit Längskammern dd und c versehenen Mulde, von denen die Kammer c an der Arbeitsseite mit Oeffnungen α versehen ist, durch welche der Dampf abgesaugt und comprimirte Luft hindurchgetrieben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39111D Vorrichtung zum Beseitigen der bei Repassir- und Appreturmasehinen zwischen Cylinder und Mulde sich entwickelnden Dämpfe Expired - Lifetime DE39111C (de)

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