DE390777C - Behaelter fuer Farben, Lacke u. dgl. - Google Patents

Behaelter fuer Farben, Lacke u. dgl.

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DE390777C
DE390777C DES61252D DES0061252D DE390777C DE 390777 C DE390777 C DE 390777C DE S61252 D DES61252 D DE S61252D DE S0061252 D DES0061252 D DE S0061252D DE 390777 C DE390777 C DE 390777C
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Germany
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container
piston
paint
container wall
varnishes
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DES61252D
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JAKOB SAX WYSS
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JAKOB SAX WYSS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/76Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
    • B65D83/761Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston the piston being actuated by a screw-shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Behälter für Farben, Lacke u. dgl. Zur Aufbewahrung von Farben, Lacken u. dgl. sind schon Behälter vorgeschlagen worden, bei welchen mittels einer beweglichen Scheibe, die oft auch gleichzeitig als oberer Deckel dient, der Inhalt durch einen unteren, verschließbaren Ausguß nach Maßgabe des Bedarfes entnommen werden kann. Es wird damit bezweckt, daß sich auf der so dicht ;abgeschlossenen Farbe keine Haut bilden kann, welche die Farbe verunreinigt, und daß auch der ganze Behälter möglichst sauber entleert wird, damit nicht beim Wiedereinfüllen die Farbe durch eingetrocknete Farbreste verunreinigt Wird. Diesen Zweck erfüllten indessen die bisher vorgeschlagenen Behälter infolge der ihnen anhaftenden Mängel unvollkommen oder gar nicht. Man bildete z. B. die be-,vegliche Scheibe als Kolben mit einem Gewinde aus, der in einem entsprechenden Gewinde an der Büchseninnenwand lief. Indessen kann kein Gewinde, und- insbesondere keines von sölch großem Durchmesser, einen vollkommenen Abschluß liefern, so daß die zwischen Kolben und Gefäßwand stets eindringende Farbe bei längerem Nichtgebrauch eintrocknete und eine derart feste Verkittung beider bewirkte, daß jede Bewegung des Kolbens unmöglich war, und das Gefäß nur durch Anbohren, also durch teilweise Zerstörung, entleert werden konnte. Bei andern Behältern war auf eine genau eingepaßte Scheibe eine Schraubenspindel zu deren Bewegung aufgesetzt; indessen kann keine Scheibe in ein Blechgefäß so genau eingepaßt werden, daß, insbesondere bei den durch den Gebrauch unvermeidlichen Deformationen und Einbeulungen, nicht trotzdem Farbe zwischen die Scheibe und die Büchsenwandung geriet und beide bei längerem Nichtgebrauch fest verkittete, oder den bereits oben genannten Übelstand mit seinen Folgen ergab. Bei starken Einbeulungen war sogar die Bewegung der Scheibe, wenn diese nicht .mit deformiert wurde, unmöglich gemacht, oder es trat Farbe über dieselbe heraus. Nebstdem ragte die Spindel bei gefüIlterri Behälter in ihrer ganzen f_änge heraus, so daß sie beim Gebrauch hinderlich war und leicht beschädigt wurde, weshalb besondere Vorkehrungen getroffen werden mußten, um sie beim Versand abnehmen zu können, was wiederum die Handhabung komplizierte. Alle erwähnten Mängel beseitigt nun der Gegenstand vorliegender Erfindung.
  • Gemäß der Erfindung ist der Kolben mit einer gegen die Behälterwandung anliegenden Liderung versehen und hat in seiner Mitte das Muttergewinde für die im wesentlichen innerhalb des Behälters liegende und mit einem Bund gegen den oberen Abschlußdeckel abgestützte Schraubenspindel.
  • Hierbei ist die Liderung zweckmäßigerweise derartig ausgebildet, daß sie beim Herauspressen der Farbe durch deren Druck gegen die Behälterwandung gepreßt wird.
  • Dank der Reibung der Liderung an der Behälterwand ist der Kolben an sich schon gegen Verdrehung beim Abwärtsschrauben gesichert, diese Sicherheit kann indessen noch erhöht werden durch eine Längsführung an der Behälterwand.
  • Dank dieser Einrichtung des Behälters wird nicht nur jede Hautbildung im Innern mit Sicherheit vermieden, sondern es ist auch, da die Liderung bei der Abwärtsbewegung des Kolbens die Behälterwandung vollständig blank scheuert, einem Festkleben des Kolbens bei längerem Nichtgebrauch, . welches durch das Eindringen und Eintrocknen von Farbe zwischen Kolben und Behälterwandung verursacht werden könnte, vorgebeugt. Auch ist der Kolben stets leicht bewegbar, selbst bei eingebeultem Behälter, und dichtet auch in einem solchen noch gut ab. Selbst eine Verscbmierung des Gewindes der Spindel mit Farbe kann verhindert werden, da die Liderung bis an die Spindel reichen kann.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist: Abb. i ein Längsschnitt eines Farbbehälters, Abb. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Auf ein zylindrisches starkes Blechgefäß i ist mittels äußerer Winkellaschen 2, 2 ein Deckel 3 aufgenietet. Den Deckel 3 durchdringt zentral eine Schraubenspindel q. mit Links- und Rechtsgewinde und einem innen gegen denselben anliegenden Bund 5. Auf der Schraubenspindel q. läuft eine Mutter 6, an welcher ein Holzkolben 7 mit Lederliderung 8 angebracht ist. Im Boden des Gefäßes i ist eine Wulst ausgestanzt, in welche sich in der untersten Stellung des Kolbens der Liderungskranz einlegen kann, so daß der Kolben den Boden gänzlich bedecken und auch den letzten Rest von Farbe herauspressen kann. Die Farbe tritt beim Herauspressen durch die untere öffnung io aus, welche mit einem Verschlußetopfen i i versehen ist. Außen auf der Spindel ist eine Flügelmutter 12 aufgeschraubt. Bei Versand des mit Farbe gefüllten Gefäßes befindet sich- der Kolben in der obersten Stellung direkt am Deckel anliegend und darunter die Farbe. Um nun dem Behälter Farbe zu entnehmen, entfernt man den Verschlußstopfen i i und dreht die Flügelmutter i2 im Sinne des Uhrzeigers, wodurch sich der Kolben herunterschraubt, bis derselbe unten anliegt und das Gefäß ganz entleert ist.
  • Der Kolben ist an sich schon durch die Reibung der Liderung an der Behälterwand gegen Verdrehung gesichert, indessen kann diese Sicherheit noch erhöht werden durch eine längs der Behälterwand innen angebrachte Führungsleiste 9, welche in eine entsprechende Nut im Kolben eingreift.
  • Die Liderung kann anstatt aus Leder auch aus jedem beliebigen anderen elastischen Material bestehen.
  • Anstatt, wie in der Zeichnung, mit dem Gefäß vernietet, könnte der Deckel auch mit demselben zwecks bequemeren Öffnens und Nachfüllens verschraubt und die Schrauben könnten plombiert und durch besondere Ausgestaltung der Köpfe für Steckschlüssel gesichert sein, wodurch ebenfalls ein unbefugtes Üffnen des Gefäßes verhindert würde. Zwischen den Gefäßdeckel und den Randwinkel wird vor dein Verschließen ein nicht gezeichneter Dichtungsring eingelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Behälter für Farben, Lacke u. dgl. mit einem durch eine Schraubenspindel abwärts bewegbaren Kolben zum Herauspressen des Inhalts durch einen unteren Ausfluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit einer gegen die Behälterwandung anliegenden Liderung versehen ist und in seiner Mitte das Muttergewinde für die im wesentlichen innerhalb des Behälters liegende und mit einem Bund gegen den oberen Abschlußdeckei abgestützte Schraubenspindel trägt. z. Behälter gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenliderung derartig ausgebildet ist, daß sie durch den Druck der Farbe beim Herauspressen gegen die Behälterwandung gedrückt wird. 3. Behälter gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterwandung eine seitliche Längsführung zur Sicherung des Kolbens gegen Verdrehung aufweist.
DES61252D 1922-06-26 1922-10-28 Behaelter fuer Farben, Lacke u. dgl. Expired DE390777C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DES61252D Expired DE390777C (de) 1922-06-26 1922-10-28 Behaelter fuer Farben, Lacke u. dgl.

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