DE3903110C2 - Mischarmatur - Google Patents
MischarmaturInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/44—Mechanical actuating means
- F16K31/52—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
- F16K31/524—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam
- F16K31/52408—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam comprising a lift valve
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K19/00—Arrangements of valves and flow lines specially adapted for mixing fluids
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H9/00—Details
- F24H9/12—Arrangements for connecting heaters to circulation pipes
- F24H9/13—Arrangements for connecting heaters to circulation pipes for water heaters
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mischarmatur für einen Heiß
wasserbereiter mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1.
Eine derartige Mischarmatur ist in dem DE 88 04 895 U1
beschrieben. Bei demjenigen Drehgriff, mit dem Kaltwasser
gezapft werden kann, ist ein Stellring angeordnet. Mit
tels des Stellrings ist das Kaltwasser entweder in den
Auslauf oder in den Heißwasserbereiter lenkbar. Eine Betä
tigung des Stellrings allein führt noch nicht zu einem
Wasserfluß. Der Benutzer, der den Kaltwasser-Drehgriff
betätigt, erkennt zunächst noch nicht, ob das Kaltwasser
zum Auslauf oder in den Heißwasserbereiter fließen wird.
In der Praxis wird der Benutzer einfach den Drehgriff in
eine Öffnungsstellung bringen, dann sehen, wohin das Kalt
wasser fließt und erst danach den Stellring so betätigen,
daß das Kaltwasser in die an sich gewünschte Richtung,
nämlich zum Auslauf oder zum Heißwasserbereiter, strömt.
Wahrscheinlich wird in der Hälfte der Fälle das Kaltwas
ser dabei zunächst in die nicht gewünschte Richtung fließen.
Dies stellt einen unnötigen Wasserverbrauch dar und
kann für den Benutzer auch unangenehm sein, weil dann mög
licherweise unter dem Auslauf stehende Dinge naß werden
oder Wasser in den Heißwasserbereiter gelangt, das dann
dort bis zur nächsten gewünschten Wassererwärmung
vergleichsweise lange steht.
Andere bekannte Mischarmaturen für Heißwasserbereiter wei
sen drei Drehgriffe auf, die jeweils um mehr als 360° zu
drehen sind. Der Drehgriff zum Befüllen des Heißwasser
bereiters mit Kaltwasser ist bei bekannten Mischarmaturen
links angeordnet. Der Drehgriff zum Zapfen von Warmwasser
aus dem Heißwasserbereiter sitzt vorn an der Armatur. Der
Drehgriff zum Kaltwasserzapfen ist rechts an der Armatur
angeordnet. Die Bedienung einer solchen Armatur ist gewöh
nungsbedürftig, da die Funktion der drei Drehgriffe
leicht verwechselt werden kann.
In dem DE 75 19 803 U1 sind Bedienungsarmaturen für
Kochendwassergeräte beschrieben, die mit nur zwei Bedien
griffen arbeiten. Es sind beispielsweise ein Druckknopf
und ein Drehknopf vorgesehen. Zum Füllen des Wasserberei
ters mit Kaltwasser wird der Druckknopf betätigt. Dies
erscheint wenig komfortabel, da der Wassernetzdruck und
die Kraft einer Rückstellfeder überwunden werden müssen
und der Druckknopf praktisch nur mit einem Finger zu betä
tigen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mischarmatur der ein
gangs genannten Art verbesserter Bedienbarkeit vorzu
schlagen.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Mischarmatur
der eingangs genannten Art durch die Merkmale des kenn
zeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Dadurch ist es möglich, die beiden zum Zapfen
vorgesehenen Drehgriffe so anzuordnen, wie dies bei
Armaturen üblich ist, nämlich den Kaltwassergriff rechts
und den Warmwassergriff links.
Der Schwenkhebel läßt sich einfach ergreifen und ohne
großen Kraftaufwand betätigen. Für die sinnfällige
Bedienbarkeit ist es auch günstig, daß der Griff zum
füllen des Heißwasserbereiters anders gestaltet und
anders beweglich ist, als die Drehgriffe zum Zapfen des
Wassers.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der
Schwenkhebel um eine horizontale Achse schwenkbar. Er ist
damit von unten nach oben schwenkbar, so daß er in keiner
Stellung eine Betätigung der Drehgriffe behindert.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 eine Mischarmatur in Aufsicht und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Fig. 1.
Eine Mischarmatur weist einen an das Wassernetz
anzuschließenden Anschlußstutzen (1) sowie einen
Auslauf (2) auf. Oben an der Mischarmatur ist ein
Rohrstück (3) angeordnet, das in einen nicht näher
dargestellten Behälter eines Heißwasserbereiters mündet.
Rechts an der Armatur ist ein Drehgriff (4) zum Zapfen von
Kaltwasser vorgesehen. Links an der Armatur ist ein
Drehgriff (5) zum Zapfen von Warmwasser vorgesehen. Wird
der Drehgriff (4) betätigt, dann fließt Kaltwasser aus dem
Anschlußstutzen (1) direkt in den Auslauf (2). Wird der
Drehgriff (5) betätigt, dann fließt Warmwasser aus dem
zuvor gefüllten und beheizten Behälter des
Warmwasserbereiters durch das Rohrstück (3) in den
Auslauf (2).
Die Drehachsen der Drehgriffe (4, 5) fluchten. Zwischen den
Drehgriffen (4, 5) ist ein im Umriß zylindrisches
Gehäuseteil (6) ausgebildet, dessen Zylinderachse
ebenfalls mit den Drehachsen der Drehgriffe (4, 5)
fluchtet. Auf dem zylindrischen Gehäuseteil (6) ist ein
Schwenkhebel (7) gelagert. Dieser weist eine Hülse (8) mit
Durchbrüchen (9, 10, 11) für den Anschlußstutzen (1), den
Auslauf (2) und das Rohrstück (3) auf. An die Hülse (8) ist
ein Griffbügel (12) angeformt. Dieser ragt zwischen den
Drehgriffen (4, 5) nach vorn. Der Schwenkhebel (7) ist um
etwa 30°, jedenfalls weniger als 180°, von unten nach
oben zu schwenken.
In der Armatur ist eine Druckstange (13) gelagert, die
einen Ventilsitz (14) aufweist. Der Ventilsitz (14) liegt
im Kaltwasserzulauf. Der Raum in der Umgebung der
Druckstange (13), an der dem Kaltwasserzulauf abgewandten
Seite des Ventilsitzes (14), steht mit dem Rohrstück (3) in
Verbindung. Die Druckstange (13) ist mittels einer
Druckfeder (15) belastet, die die Druckstange (13) in die
Schließstellung des Ventilsitzes (14) drückt.
Am dem Ventilsitz (14) abgewandten freien Ende (16) der
Druckstange (13) liegt ein Antriebshebel (17) an, der an
einem Gehäusekörper (18) gelagert ist, in dem die
Druckstange (13) geführt ist.
Der Antriebshebel (17) weist eine Betätigungsfläche (19)
auf, der ein innen an der Hülse (8) ausgebildeter
Nocken (20) zugeordnet ist.
Die Funktionsweise des beschriebenen Schwenkhebels (7) ist
etwa folgende:
In der in Fig. 2 dargestellten Stellung des
Schwenkhebels (7) drückt der Nocken (20) nicht auf den
Antriebshebel (17). Der Ventilsitz (14) ist unter der Kraft
der Druckfeder (15) geschlossen. Es fließt kein Wasser in
den Heißwasserbereiter.
Zum Füllen des Heißwasserbereiters wird der Schwenkhebel (7)
an seinem Griffbügel (12) in Richtung des Pfeiles (F) nach
oben geschwenkt. Der Nocken (20) drückt dabei auf die
Betätigungsfläche (19) des Antriebshebels (17) so daß
dieser die Druckstange (13) gegen die Kraft der
Druckfeder (15) und gegen den Wasserdruck so verschiebt,
daß der Ventilsitz (14) öffnet. Es strömt nun Wasser aus
dem Anschlußstutzen (1) durch das Rohrstück (3) in den
Heißwasserbereiter. Ist der gewünschte Füllstand
erreicht, wird der Schwenkhebel (7) nach unten geschwenkt.
Der Nocken (20) gibt den Antriebshebel (17) frei, so daß
der Ventilsitz (14) schließt. Danach kann dann Warmwasser
durch Drehen des Drehgriffes (5) gezapft werden.
Claims (7)
1. Mischarmatur für einen Heißwasserbereiter mit einem in
der Montagestellung hinten liegenden Kaltwasserzufluß,
einem nach oben abgehenden Geräteanschluß für den Heiß
wasserbereiter, einer nach unten abgehenden Abflußboh
rung, die mit dem Auslauf verbindbar ist, einem Drehgriff
zum Öffnen und Schließen der Verbindung zwischen dem Kalt
wasserzufluß und der Abflußbohrung, einem Drehgriff zum
Öffnen und Schließen der Verbindung zwischen dem Gerätean
schluß und der Abflußbohrung, sowie einem Stellorgan zum
Befüllen des Heißwasserbereiters mit Kaltwasser,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellgriff des Stellorgans von einem Schwenkhebel
(7) gebildet ist, der zwischen den Drehgriffen (4, 5) nach
vorn vorsteht und in einem Winkelbereich betätigbar ist,
welcher kleiner als 1800 ist und zwischen den Drehgriffen
(4, 5) liegt und einen unmittelbaren Strömungsweg zwischen
dem Kaltwasserzufluß (1) und dem Geräteanschluß (3) des
Heißwasserbereiters steuert.
2. Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkhebel (7) um eine horizontale Achse
schwenkbar ist.
3. Mischarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserarmatur zwischen den beiden
Drehgriffen (4, 5) ein zylindrisches Gehäuseteil (6)
aufweist und der Schwenkhebel (7) mit einer Hülse (8) an
dem zylindrischen Gehäuseteil (6) gelagert ist.
4. Mischarmatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (8) Durchbrüche (9, 10, 11) aufweist und an ihr
ein nach vorn stehender Griffbügel (12) vorgesehen ist.
5. Mischarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (7) einen
Nocken (20) aufweist, mit dem eine Druckstange (13)
betätigbar ist, die einen im Kaltwasserzulauf liegenden
Ventilsitz (14) bildet.
6. Mischarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Nocken (20) innen an der Hülse (8) ausgebildet ist.
7. Mischarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Nocken (20) und
der Druckstange (13) ein Antriebshebel (17) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3903110A DE3903110C3 (de) | 1989-02-02 | 1989-02-02 | Mischarmatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3903110A DE3903110C3 (de) | 1989-02-02 | 1989-02-02 | Mischarmatur |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3903110A1 DE3903110A1 (de) | 1990-08-16 |
| DE3903110C2 true DE3903110C2 (de) | 1994-06-09 |
| DE3903110C3 DE3903110C3 (de) | 1997-01-16 |
Family
ID=6373303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3903110A Expired - Lifetime DE3903110C3 (de) | 1989-02-02 | 1989-02-02 | Mischarmatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3903110C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2832780B1 (fr) * | 2001-11-23 | 2004-11-12 | Bruaysienne | Dispositif pour l'ouverture et la fermeture controlee d'un event de tambour tournant et tambour tournant comprenant au moins un dispositif de ce type |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8804895U1 (de) * | 1988-04-14 | 1988-05-26 | Knebel & Röttger GmbH & Co, 5860 Iserlohn | Armatur für einen Heißwasserbereiter |
-
1989
- 1989-02-02 DE DE3903110A patent/DE3903110C3/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3903110A1 (de) | 1990-08-16 |
| DE3903110C3 (de) | 1997-01-16 |
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Legal Events
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