DE389592C - Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen - Google Patents

Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen

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DE389592C
DE389592C DEH85373D DEH0085373D DE389592C DE 389592 C DE389592 C DE 389592C DE H85373 D DEH85373 D DE H85373D DE H0085373 D DEH0085373 D DE H0085373D DE 389592 C DE389592 C DE 389592C
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Germany
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cutting
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clamp
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adjustable
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Expired
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DEH85373D
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JOSEF HENDRIKSEN
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JOSEF HENDRIKSEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die bekannten Gewindeschneideisen, deren durch Schlitze getrennte Verlängerungen eines Rohrstückes bildende Schneidzungen mittels eines sie umfassenden Klemmringes nach der Längsachse 'des Schneideisens verstellt werden, haben den Nachteil, daß dieses radiale Verstellen infolge der im Querschnitt Kreisringstücke darstellenden Schneidzungen gleichmäßig vor sich geht und die mit Schneidgewinde versehenen Innenflächen der Schneidzungen im vollen Flächenumfange am Werkstück anliegen, sich an diesem also nutzlos reiben, da lediglich ihre Schneidkante die Schneidarbeit verrichtet. Um diesem Mangel abzuhelfen, sind Schneideisen geschaffen worden, bei welchen die Schneidkante der Schneidzungen nach innen weiter vorspringt als die übrige Gewindefläche der letzteren, so daß nur die Schneidkante auf das Werkstück wirkt. In weiterer Folge sind auch Schneideisen bekannt geworden, bei welchen durch Hinterdrehung der Schneidfläche ein Freiliegen des Führungsteiles derselben zur Vermeidung der Schnittwirkung der Führungsteile erreicht wird.
Während mit diesen bekannten Schneideisen immer nur die eine oder die andere der erwähnten Wirkungen erzielt werden kann, sollen sie gemäß der Erfindung· beide zugleich eintreten. Hierzu besteht das Schneideisen gemäß der Erfindung entweder darin, daß die in
bekannter Art federnden Schnei-dzungen nach den freien Enden hin in radialer und achsialer Richtung verstärkt sind und mittels eines zylindrischen Klemmbügel oder einen Ring durchsetzender Schrauben eine Verstellung zugleich auf Hinterschnitt und auf Freilage des Führungsteiles des Gewindes erfahren oder aber darin, daß bei gleichbleibender Stärke der Schneidzungen das aus einer Bügelklemme bestehende Xachstellmittel an der Innenfläche so ausgebildet ist, daß es auf die Schneidzungen in vorerwähntem Sinne verstellend wirkt, und zwar in gleicher Weise wie ein Nachstellmittel, das aus einem Ringe besteht, den Stellschrauben durchsetzen, die nur einseitig von der Längsachse jeder Schneidzunge auf ihr Außenende wirken.
In der einige Ausführungsbeispiele des Gewindeschneideisens gemäß der Erfindung ver- '. anschaulichenden Zeichnung ist Abb. 1 die Seitenansicht der einen Ausführungsart mit durch eine Bügelklemme verstellbaren Schneidzungen; Abb. 2 und 3 sind Stirnansichten des Schneideisens, von der Eintrittseite des beispielsweise mit Linksgewinde zu versehenden Werkstückes betrachtet, bei nichtangezogener bzw. angezogener Bügelkiemme; Abb. 4 zeigt als Nachstellmittel einen Ring mit radial durchgehenden Druckschrauben, während Abb. 5 in Seitenansicht das außer dem Nähern der Schneidspitze gleichzeitig erreichte Freilegen des Führungsteiles des Gewindes darstellt.
In der Ausführungsart nach Abb. 1 verlaufen die Außenflächen der vom Rohrteii α vorspringenden Schneidzungen h nicht im Kreise, sondern, wie Abb. 2 zeigt, derart, daß sie nach den Schneidkanten c hin verdickt und dort vorteilhaft bei d auf ein schmales Stück al)- · geflacht sind. An diesen Abflachungen d liegt die Innenfläche des Klemmringes e allein an, so daß beim Anziehen des letzteren die Schneidzungen nicht vollkörperig und gleichmäßig nach dem Werkstück hin gedrückt werden, sondern lediglich ihr Schneidkantenteil (Abb. 3). Jede Schneidzunge erhält 'hierbei eine schwache Verdrehung um ihre eigene Längsachse, unter welcher die Schneidkante c am meisten in den Durchgangskanal für das Werkstück vortritt, bis schließlich die Außenflächen der Schneidzungen in ihrem vollen Umfange an der Innenfläche der Bügelklemme e anliegen. Außerdem sind die Schneidzungen außen nach ihrem freien Ende hin etwas verdickt, so daß die Bügelkiemme nicht in der ganzen Längenausdehnung der Schneidkante auf den über dieser liegenden Rand der Schneidzungen drückt, sondern lediglich auf die Spitze. Hierdurch kommt nur die Schneidspitze der Schneidzungen an das Werkstück zur Anlage, während ■ler hinter ihr liegende Teil der Schneidkante schwach vom Werkstück absteht (Abb. 5).
Statt der Bügelklemme e kann als Nachstelliiiittel der Schneidzungen auch ein Ring / mit radial durchgehenden Schrauben g (Abb. 4) benutzt werden, die je nur auf diejenige Seite ler Schneidzungen drücken, an welcher deren Schneidkante liegt. Bei Benutzung eines solchen Nachstellmittels können die erwähnten Verdickungen der Schneidzungen gegebenenfalls fortgelassen werden, da infolge der Lage der Druckschrauben g in bezug auf die Längsachsen der Schneidzungen b deren der Schneidkante abgekehrter Teil mit der Außenfläche nicht am Ring f anliegt, so daß beim Anziehen der Schrauben g nur der Schneidkantenteil der Schneidzungen unter deren Verdrehen dem Werkstück genähert wird, während der hintere Schneidkantenteil freiliegt. Dieselbe Wirkung kann auch dadurch erreicht werden, daß bei üblicher Ausbildung der Schneidzungen die Innenfläche der Bügelklemme zahnartige Vorsprünge erhält, die nach der Schneidspitze der Schneidzungen hin mehr in den Hohlraum hineinragen als im hinteren Teil. Dies ist, als dem Druckschraubenring f entsprechend, nicht dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Art von einem Rohrkörper (a) vorspringenden, innen mit Schneidgewinde ausgestatteten Schneidzungen (b) sich außen nicht nur im Querschnitt nach den Schneidkanten (c) hin, sondern auch nach ihren freien Enden hin verdicken, ■."!ort gegebenenfalls etwas abgeflacht sind und von dem an sich bekannten Nachstellmittel, Bügelklemme (e) oder einen Ring (/") durchsetzende Schrauben (g·), nur an dieser verdickten Stelle angegriffen werden, so daß sie beim Ein- und Nachstellen nicht nur eine Verdrehung je um ihre Längsachse erhalten, sondern auch mit den Schneidspitzen dem Werkstück mehr genähert werden als mit den anschließenden Teilen der Schneidkanten, oder daß umgekehrt bei üblicher Ausbildung der Schneidzungen die Bügelklemme (e) an der Innenfläche nach no der Schneidspitzenecke der Schneidzungen hin verdickt ist, um entsprechend den Schrauben (g) nur auf die Schneidspitzen zu wirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH85373D 1921-05-08 1921-05-08 Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen Expired DE389592C (de)

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