DE389592C - Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen - Google Patents
Nachstellbares, nicht hinterdrehtes GewindeschneideisenInfo
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- DE389592C DE389592C DEH85373D DEH0085373D DE389592C DE 389592 C DE389592 C DE 389592C DE H85373 D DEH85373 D DE H85373D DE H0085373 D DEH0085373 D DE H0085373D DE 389592 C DE389592 C DE 389592C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/08—Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
Die bekannten Gewindeschneideisen, deren durch Schlitze getrennte Verlängerungen eines
Rohrstückes bildende Schneidzungen mittels eines sie umfassenden Klemmringes nach der
Längsachse 'des Schneideisens verstellt werden, haben den Nachteil, daß dieses radiale Verstellen
infolge der im Querschnitt Kreisringstücke darstellenden Schneidzungen gleichmäßig vor
sich geht und die mit Schneidgewinde versehenen Innenflächen der Schneidzungen im
vollen Flächenumfange am Werkstück anliegen, sich an diesem also nutzlos reiben, da lediglich
ihre Schneidkante die Schneidarbeit verrichtet. Um diesem Mangel abzuhelfen, sind Schneideisen
geschaffen worden, bei welchen die Schneidkante der Schneidzungen nach innen weiter vorspringt als die übrige Gewindefläche
der letzteren, so daß nur die Schneidkante auf das Werkstück wirkt. In weiterer Folge sind
auch Schneideisen bekannt geworden, bei welchen durch Hinterdrehung der Schneidfläche
ein Freiliegen des Führungsteiles derselben zur Vermeidung der Schnittwirkung der Führungsteile
erreicht wird.
Während mit diesen bekannten Schneideisen immer nur die eine oder die andere der erwähnten
Wirkungen erzielt werden kann, sollen sie gemäß der Erfindung· beide zugleich eintreten.
Hierzu besteht das Schneideisen gemäß der Erfindung entweder darin, daß die in
bekannter Art federnden Schnei-dzungen nach
den freien Enden hin in radialer und achsialer Richtung verstärkt sind und mittels eines zylindrischen
Klemmbügel oder einen Ring durchsetzender Schrauben eine Verstellung zugleich
auf Hinterschnitt und auf Freilage des Führungsteiles des Gewindes erfahren oder aber
darin, daß bei gleichbleibender Stärke der Schneidzungen das aus einer Bügelklemme bestehende
Xachstellmittel an der Innenfläche so ausgebildet ist, daß es auf die Schneidzungen
in vorerwähntem Sinne verstellend wirkt, und zwar in gleicher Weise wie ein Nachstellmittel,
das aus einem Ringe besteht, den Stellschrauben durchsetzen, die nur einseitig von der
Längsachse jeder Schneidzunge auf ihr Außenende wirken.
In der einige Ausführungsbeispiele des Gewindeschneideisens
gemäß der Erfindung ver- '. anschaulichenden Zeichnung ist Abb. 1 die
Seitenansicht der einen Ausführungsart mit durch eine Bügelklemme verstellbaren Schneidzungen;
Abb. 2 und 3 sind Stirnansichten des Schneideisens, von der Eintrittseite des beispielsweise
mit Linksgewinde zu versehenden Werkstückes betrachtet, bei nichtangezogener
bzw. angezogener Bügelkiemme; Abb. 4 zeigt als Nachstellmittel einen Ring mit radial durchgehenden
Druckschrauben, während Abb. 5 in Seitenansicht das außer dem Nähern der Schneidspitze gleichzeitig erreichte Freilegen
des Führungsteiles des Gewindes darstellt.
In der Ausführungsart nach Abb. 1 verlaufen die Außenflächen der vom Rohrteii α vorspringenden
Schneidzungen h nicht im Kreise, sondern, wie Abb. 2 zeigt, derart, daß sie nach
den Schneidkanten c hin verdickt und dort vorteilhaft bei d auf ein schmales Stück al)- ·
geflacht sind. An diesen Abflachungen d liegt die Innenfläche des Klemmringes e allein an,
so daß beim Anziehen des letzteren die Schneidzungen nicht vollkörperig und gleichmäßig
nach dem Werkstück hin gedrückt werden, sondern lediglich ihr Schneidkantenteil (Abb. 3).
Jede Schneidzunge erhält 'hierbei eine schwache Verdrehung um ihre eigene Längsachse, unter
welcher die Schneidkante c am meisten in den Durchgangskanal für das Werkstück vortritt,
bis schließlich die Außenflächen der Schneidzungen in ihrem vollen Umfange an der Innenfläche
der Bügelklemme e anliegen. Außerdem sind die Schneidzungen außen nach ihrem
freien Ende hin etwas verdickt, so daß die Bügelkiemme nicht in der ganzen Längenausdehnung
der Schneidkante auf den über dieser liegenden Rand der Schneidzungen drückt, sondern
lediglich auf die Spitze. Hierdurch kommt nur die Schneidspitze der Schneidzungen
an das Werkstück zur Anlage, während ■ler hinter ihr liegende Teil der Schneidkante
schwach vom Werkstück absteht (Abb. 5).
Statt der Bügelklemme e kann als Nachstelliiiittel
der Schneidzungen auch ein Ring / mit radial durchgehenden Schrauben g (Abb. 4)
benutzt werden, die je nur auf diejenige Seite ler Schneidzungen drücken, an welcher deren
Schneidkante liegt. Bei Benutzung eines solchen Nachstellmittels können die erwähnten
Verdickungen der Schneidzungen gegebenenfalls fortgelassen werden, da infolge der Lage
der Druckschrauben g in bezug auf die Längsachsen der Schneidzungen b deren der Schneidkante
abgekehrter Teil mit der Außenfläche nicht am Ring f anliegt, so daß beim Anziehen
der Schrauben g nur der Schneidkantenteil der Schneidzungen unter deren Verdrehen dem
Werkstück genähert wird, während der hintere Schneidkantenteil freiliegt. Dieselbe Wirkung
kann auch dadurch erreicht werden, daß bei üblicher Ausbildung der Schneidzungen die
Innenfläche der Bügelklemme zahnartige Vorsprünge erhält, die nach der Schneidspitze der
Schneidzungen hin mehr in den Hohlraum hineinragen als im hinteren Teil. Dies ist, als
dem Druckschraubenring f entsprechend, nicht dargestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Art von einem Rohrkörper (a) vorspringenden, innen mit Schneidgewinde ausgestatteten Schneidzungen (b) sich außen nicht nur im Querschnitt nach den Schneidkanten (c) hin, sondern auch nach ihren freien Enden hin verdicken, ■."!ort gegebenenfalls etwas abgeflacht sind und von dem an sich bekannten Nachstellmittel, Bügelklemme (e) oder einen Ring (/") durchsetzende Schrauben (g·), nur an dieser verdickten Stelle angegriffen werden, so daß sie beim Ein- und Nachstellen nicht nur eine Verdrehung je um ihre Längsachse erhalten, sondern auch mit den Schneidspitzen dem Werkstück mehr genähert werden als mit den anschließenden Teilen der Schneidkanten, oder daß umgekehrt bei üblicher Ausbildung der Schneidzungen die Bügelklemme (e) an der Innenfläche nach no der Schneidspitzenecke der Schneidzungen hin verdickt ist, um entsprechend den Schrauben (g) nur auf die Schneidspitzen zu wirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH85373D DE389592C (de) | 1921-05-08 | 1921-05-08 | Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH85373D DE389592C (de) | 1921-05-08 | 1921-05-08 | Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE389592C true DE389592C (de) | 1924-02-05 |
Family
ID=7164411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH85373D Expired DE389592C (de) | 1921-05-08 | 1921-05-08 | Nachstellbares, nicht hinterdrehtes Gewindeschneideisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE389592C (de) |
-
1921
- 1921-05-08 DE DEH85373D patent/DE389592C/de not_active Expired
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