DE389367C - Verfahren zur Herstellung von Kochgefaessen mit elektrischer Heizeinrichtung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kochgefaessen mit elektrischer Heizeinrichtung

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DE389367C
DE389367C DEH86652D DEH0086652D DE389367C DE 389367 C DE389367 C DE 389367C DE H86652 D DEH86652 D DE H86652D DE H0086652 D DEH0086652 D DE H0086652D DE 389367 C DE389367 C DE 389367C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/004Cooking-vessels with integral electrical heating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kochgefäßen mit elektrischer Heizeinrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Verbesserung,des durch das Patent 3oF5o9 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Kochgefäßen mit elektrischer Heizeinrichtung, durch welche eine beträchtliche Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung möglich gemacht ist.
  • .Nach vorliegender Erfindung wird, um dieses Ziel zu erreichen, das Herstellungsverfahren nach demPatent3or5o9 dahin abgeändert, daß man den zur Aufnahme des Heizkörpers dienenden Metallring, der auch durch einen solchen aus Porzellan o. dgl. ersetzt sein kann, durch die äußere, in bekannter Weise auf den Ring und das Gefäß aufgetragene Metallschicht am Gefäß befestigt. Die Vereinfachung besteht hierbei im wesentlichen im Fortfall der Lötung oder Schweißung als Verbindungsmittel; gleichzeitig wird die Sicherheit und Haltbarkeit der Verbindung eine höhere infolge des Überziehens bzw. Einschließens des Ringes durch die auf das Gefäß aufzubringende Metallschicht.
  • Kommt ein Ring aus Porzellan o. dgl. zur Anwendung, so kann dieser am Gefäß entweder lose aufgesetzt, aufgeklemmt, aufgekittet, aufgeschraubt oder in irgendeiner sonstigen Art angebracht sein. Gemäß der Erfindung kann die auf die Gefäßwand aufzubringende Metallschicht über den Topfboden hinausgeführt und so stark gehalten «-erden, daß ein Hohlraum zwischen beiden entsteht, der zur Unterbringung eines elektrischen Heizkörpers ausreicht, so saß ein besonderer Ring in Fortfall kommt. -- - - -Zur Erzielung größtmöglicher Haltbarkeit eines solchen Kochgeschirrs wird man mit Vorteil solche keramischen Stoffe verwenden, ,die der Hitze oder Kälte gut widerstehen, beispielsweise sogenanntes feuerfestes Porzellan. Als vorteilhaft erweist es sich, den nach dem Verfahren gemäß dieser Erfindung hergestellten Metallmantel auf das Gefäß in der Weise aufzubringen, daß zwischen Gefäß und Metallschicht ein Raum entsteht, der durch eine oder mehrere, z. B. aus Asbest, Glimmer o. dgl. bestehende Zwischenschichten so ausgefüllt wird, daß diese eine elastische Verbindung zwischen Gefäßwand. und Metallmantel bilden. Längere Beobachtungen bei der Herstellung des sogenannten Metallporzellans haben gezeigt, daß ein derartiger, durch geeignete Zwischenschichten ausgefüllter Raum, selbst wenn diese nur sehr dünn sind, vollkommen genügt, um schädliche Spannungen, die andernfalls leicht zu einer Zerstörung des Gefäßes oder des Mantels führen könnten, zuverlässig auszuschalten. Auch hat die Erfahrung gelehrt, daß auf .diese Weise selbst gewöhnliches Porzellan ohne Nachteile zur Herstellung elektrisch heizbarer Kochgefäße verwendet werden kann, besonders, wenn durch geeignete Abmessung und Lagerung des Heizkörpers dafür gesorgt wird, saß die anfängliche Erwärmung des Gefäßes bis zur Erreichung des höchsten Hitzegrades nicht zu plötzlich erfolgt. Es macht sich hier der besondere Vorteil dieser Kochgeschirre geltend, der darin besteht, daß durch die Wärmeleitung,des Mantels die Erhitzung sich schnell über die ganze Oberfläche verbreitet und in das Innere des Gefäßes eindringt.
  • Zur Erhöhung der Standfestigkeit und zur Erleichterung des Auswechselns für den Heizkörper kann der Ring oder die Hülse, die den Heizkörper aufnehmen soll, eine nach unten sich verbreiternde kegelige Form erhalten.
  • Natürlich können nicht nur Kochgefäße, sondern auch sogenannte Heizplatten auf die Gefäße zur Erhitzung aufgesetzt werden oder sonstige Heizvorrichtungen, wie Fußwärmer u. dgl., nach diesem Verfahren hergestellt werden. Von verschiedenartigen Abänderungen des Verfahrens wäre z. B. diejenige zu nennen, bei der nur ein Teil, z. B. die untere Hälfte des Kochgeschirrs, mit dem Metallmantel überzogen wird, oder der Griff des Kochgeschirrs von der Aufbringung des Metallüberzugs ausgenommen oder auf sonstige «reise gegen die Übertragung der Hitze geschützt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-AH spRÜCiiE i. Verfahren zur.Herstellung von Kochgefäßen mit elektrischer Heizeinrichtung nach Patent 301509, dahin abgeändert, daß der zur Aufnahme des Heizkörpers dienende Metallring an dem Gefäß durch die äußere, in bekannter Weise auf den Ring und das Gefäß aufgetragene Metall-Schicht befestigt wird, so daß eine besondere Verbindung durch Schweißen oder Löten nicht mehr erforderlich ist. z. Verfahren zur Herstellung von Kochgefäßen mit elektrischer Heizeinrichtung nach Patent 301509, dahin abgeändert, daß an Stelle eines Metallrings ein solcher aus Porzellan oder ähnlichem Material verwendet wird, der lose auf das Gefäß aufgesetzt, aufgeklemmt, aufgeschraubt, aufgekittet oder in sonst geeigneter Weise an dem Gefäß befestigt und zusammen mit dem Gefäß mit einer Metallschicht überzogen wird. 3. Verfahren zur Herstellung von Kochgefäßen mit elektrischer Heizeinrichtung nach Patent 3oi5o9, dahin abgeändert, daß das Gefäß mit einer Metallschicht versehen wird, die über den Topfboden hinausragt und eine solche Stärke erhält, daß der dadurch geschaffene Hohlraum, unter Wegfall eines besonderen Ringes, zur Aufnahme des elektrischen Heizkörpers dienen kann. . q.. Verfahren nach Anspruch i, a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung bekannter Zwischenmittel zwischen Gefäßwand und :Metallmantel eine elastische Verbindung geschaffen wird, die schädliche Spannungen ausgleicht.
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