DE3879110T2 - Polyester-fuellfasern. - Google Patents

Polyester-fuellfasern.

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DE3879110T2 DE8888310642T DE3879110T DE3879110T2 DE 3879110 T2 DE3879110 T2 DE 3879110T2 DE 8888310642 T DE8888310642 T DE 8888310642T DE 3879110 T DE3879110 T DE 3879110T DE 3879110 T2 DE3879110 T2 DE 3879110T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft neues Polyesterfaserfüllmaterial, welches mehrere kontinuierliche Hohlräume entlang den Filamenten enthält, und Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung sowie Gegenstände, die mit diesem neuen Faserfüllmaterial gefüllt sind.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Polyesterfaserfülltype (manchmal als Polyesterfaserfüllmaterial bezeichnet) hat guten Anklang gefunden als ein vernünftig billiges Füll- und/oder Isoliermaterial für Kopfkissen, Polster und andere textile Materialien einschließlich Bettmaterialien sowie bei Kleidungsstücken, und wird technisch in großen Mengen hergestellt und verwendet. Ursprünglich wurden wie bei anderen Polyesterfasern feste Fasern von rundem Querschnitt verwendet, was die am wenigstens kostspielige Faserherstellung ist, und solch massives rundes Polyesterfaserfüllmaterial wird noch kommerziell verwendet. Vor einigen zwanzig Jahren jedoch wurden Faserfüllmaterialien aus hohlen Polyesterfasern hergestellt und auch verwendet, wie es z.B. durch Tolliver in U.S. Patent No. 3 772 137 und von Glanzstoff in GB Patent No. 1 168 759 offenbart wurde. Tolliver zeigt einen einzigen Hohlkern oder einen zentralen kontinuierlichen sich in Längsrichtung erstreckenden Hohlraum. Die bevorzugte Form des Hohlraumes war bezüglich des Querschnitt nicht rund, aber Hohlräume, die etwa einen kreisförmigen Querschnitt haben, waren auch beschrieben, und große Mengen an Faserfüllmaterial von hohlen Polyesterfasern mit einzelnen zentralen Hohlräumen von kreisförmigem und von nicht-rundem Querschnitt wurden hergestellt und wegen ihrer großen Helligkeit (geringere Dichte) im Gegensatz zu festem Faserfüllmaterial und wegen der Verbesserung in der Isolierfähigkeit und aus anderen ästhetischen Gründen verwendet. Kürzlich wurde eine verbesserte Polyesterfaser für Faserfüllmaterialien vorgesehen, die durch vier gleich große, gleich beabstandete nicht-runde Hohlräume um einen festen axialen Kern gekennzeichnet sind, wobei der Filamentguerschnitt eine viereckige periphere Kontur hat, die durch vier abgeflachte Seiten und vier abgerundete Ecken in Verbindung mit einer Kräuselung vom Zahnradtyp und einem Slickener, um einen hohen Bausch und eine hohe Bauschbeständigkeit mit verbesserter Weichheit zu schaffen, was einer natürlichen Daunenfüllung wie in EP-A-0 067 684 beschrieben mehr entspricht.
  • DE-A-3 011 118 offenbart molekular orientierte Filamente von Polyestern mit einer Doppelbrechung von 0,004 bis 0,012 und einem Einzeltiter von weniger als 2,5 dtex, wobei die Filamente immer mindestens eine Kavität besitzen, die ununterbrochen in Längsrichtung läuft, wobei der Querschnitt der Filamente und jeder Kavität in Bezug auf Form und Größe im wesentlichen erhalten bleiben.
  • Überraschenderweise jedoch ergibt das neue verbesserte Polyesterfaserfüllmaterial gemäß vorliegender Erfindung trotz der Verbesserungen, die für mehrere Jahre von den verschiedenen existierenden Konfigurationen mit kontinuierlichen longitudinalen Hohlräumen, die für Polyesterfaserfüllmaterial vorgeschlagen und kommerziell verwendet wurden, Vorteile im Kontrast mit jeder der speziellen Konfigurationen des Standes der Technik, für sich allein betrachtet, wie evident werden wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der Erfindung werden Polyesterfilamente vorgesehen, welche Faserfüllmaterialien sind, d.h. Filamente von einem Denier je Filament von etwa 5 bis etwa 20, die gekräuselt sind, wobei die Filamente mehr als einen kontinuierlichen Hohlraum haben, wobei die Peripherie der Filamente kreisförmig ist, und die kontinuierlichen Hohlräume einen kreisförmigen Querschnitt entlang der Länge der Filamente haben. Es sind mindestens 7 der genannten kontinuierlichen Hohlräume, von denen ein solcher Hohlraum zentral gelegen ist, während die restlichen Hohlräume von gleicher Größe wie jeder andere und gleich beabstandet um den zentralen Hohlraum und von dem zentralen Hohlraum und von dem Kreisumfang des Filamentes sind. Gemäß einer Ausführungsform sind alle Hohlräume vorzugsweise von gleicher Größe und gleich beabstandet von benachbarten Hohlräumen, und stellen so exakt 7 an der Zahl in einer hexagonalen Packung mit einem zentralen Hohlraum und 6 äußeren Hohlräumen an den Eckpunkten eines Hexagons dar, wie nachfolgend im einzelnen erläutert und diskutiert wird.
  • Es ist indessen auch ins Auge zu fassen, daß der zentrale Hohlraum etwas größer an Querschnitt sein kann als die äußeren Hohlräume, welch letztgenannte im wesentlichen gleiche Größe und gleichen Abstand voneinander haben und auch von der Peripherie des zentralen Hohlraums gleichmäßig beabstandet sind, so daß die Vorteile eines größeren zentralen Hohlraums vorgesehen werden; gemäß dieser Ausführungsform sind die äußeren Hohlräume vorzugsweise symmetrisch angeordnet und bilden eine gerade Anzahl, insbesondere 8, was eine Gesamtzahl von 9 Hohlräumen mit dem zentralen Hohlraum ausmacht.
  • Der bevorzugte totale Hohlraumgehalt wird im allgemeinen etwa 8 bis etwa 25 % (nach Fläche, gemessen am Querschnitt der Polyesterfilamente, im Durchschnitt), sein.
  • Wie in der Technik bekannt ist und nachfolgend erörtert wird, ist die Vorsehung einer Kräuselung im Polyesterfaserfüllmaterial von extremer Bedeutung für die Vorsorge von Bauschigkeit oder Voluminosität, und im Hinblick auf ihre Haltbarkeit, und die Kräuselfrequenz beträgt vorzugsweise etwa 4 bis etwa 12 Kräuselungen je Zoll, entsprechend ungefähr etwa 12 bis etwa 50 Kräuselungen je 10 cm.
  • Das Faserfüllmaterial ist vorzugsweise mit einem haltbaren Slickener geslickened.
  • Gemäß der Erfindung werden auch Verfahren zur Herstellung solcher neuen Polyesterfaserfüllmaterialien und Vorläuferfilamente vorgesehen, wie nachfolgend beschrieben ist, und gefüllter textiler und Bekleidungsartikel, die mit solchen neuem Polyesterfaserfüllmaterial gefüllt sind, einschließlich solcher Gegenstände, die mit solchem neuen Polyesterfaserfüllmaterial allein gefüllt oder mit anderen Füllmaterialien gemischt ist.
  • Gemäß dieser Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Polyesterfilamenten mit einem oder mehreren kontinuierlichen Hohlräumen entlang der Filamentlänge ein solches, bei dem Polyester in Filamente, vorzugsweise (Polyethylenterephthalat) in Faserfüllfilamente mit mindestens 7 kontinuierlichen Hohlräumen von kreisförmigem Querschnitt entlang der Länge der Filamente schmelzgesponnen wird, wobei ein solcher Hohlraum zentral gelegen ist, während die restlichen Hohlräume von gleicher Größe wie die anderen und gleichmäßig beabstandet um den zentralen Hohlraum und gleich beabstandet von dem zentralen Hohlraum sind, zum Verarbeiten solcher Filamente in die Form eines Kabels durch Verstrecken, Kräuseln und Relaxieren und Umwandeln der Filamente in Stapelfasern von einem Denier je Filament von etwa 5 bis etwa 20 (5,5 bis etwa 12 d.tex). Vorzugsweise wird ein Slickener auf das Kabel vor der Kräuselung aufgebracht.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Spinndüse, die für die Herstellung von Filamenten von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt mit mindestens 7 kontinuierlichen Hohlräumen längs der Filamente, wobei ein Hohlraum zentral angeordnet ist, vorgesehen, die 6 Öffnungen enthalten, die gleich beabstandet um das Zentrum der Kapillare und winkelig gleich beabstandet angeordnet sind, wobei die Öffnungen durch einen inneren bogenförmigen Schlitz definiert sind, dermit einem äußeren bogenförmigen Schlitz durch einen anderen Schlitz verbunden ist.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Figur 1 ist eine Mikroaufnahme von Querschnitten von typischen Polyesterfüllmaterial-Filamenten gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht einer Spinndüsenöffnung, die geeignet ist für das Schmelzspinnen von Polyesterfaserfüll-Filamenten, wie in Fig. 1 gezeigt.
  • Fig. 3 ist eine Darstellung eines Querschnittes einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Wir glauben, daß die wesentlichen Elemente der Erfindung die Anzahl und die Anordnung der mehrfachen kontinuierlichen Hohlräume längs der Länge der runden Fäden sind, und diese Verbesserungen tragen gegenüber denjenigen, die bisher für Polyesterfaserfüllmaterial vorgeschlagen oder verwendet wurdensd,bei. Man kann spekulieren, daß zumindestens einige der Vorteile im nachhinein erklärt werden können durch Analogie mit und im Vergleich mit Konfigurationen und Querschnitten des Standes der Technik, aber diese Kombination von Elementen wird für neu gehalten insofern, als Polyesterfaserfüllmaterial betroffen ist. Wir glauben, daß die runde Peripherie von Bedeutung ist. Wir glauben, daß die Lage eines Hohlraums zentral, d.h. axial, wichtig ist; Polyesterfaserfüllmaterial gemäß der Erfindung hat dieses Merkmal gemeinsam mit den früheren Vorschlägen von Tolliver; Faserfüllmaterial gemäß unserer Erfindung ist jedoch von Tollivers Konfigurationen durch die Vorsorge von mehreren im wesentlichen parallelen Hohlräumenunterschieden, während Tolliver nur einen einzigen Hohlraum vorsieht. Im Gegensatz dazu sah EP-A- 0 067 684 mehrfache, im wesentlichen parallele Hohlräume (4 an der Zahl) und dadurch abgeleitet bestimmte Verbesserungen im Vergleich zu dem Polyesterfaserfüllmaterial von Tolliver vor, das nur einen einzigen axial gelegenen Hohlraum vorsah; das Polyesterfaserfüllmaterial von EP-A- 0 067 684 unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht, daß es nämlich im wesentlichen einen Querschnitt von vierseitiger Peripherie mit einem festen axialen Kern und nur vier kontinuierlichen parallelen Hohlräumen hat, die selbst nicht rund und nur in den Ecken oder Lappen vierseitig sind; wie nachfolgend gezeigt wird, macht das Polyesterfaserfüllmaterial von unserer Erfindung eine Verbesserung in der Kräuselkonfiguration möglich, was mit dem Polyesterfaserfüllmateriai des Standes der Technik schwieriger zu erhalten war, möglicherweise sogar nicht praktizierbar war.
  • Obgleich unsere Erfindung nicht durch irgendeine theoretische Vorstellung oder irgendeine spekulisierende Rationalisierung begründet werden soll, im Hinblick auf die vielen Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen und ein noch unvollständiges Verständnis der Gründe für die Verbesserung, so kann man doch spekulieren, daß die mehrfachen Hohlräume mit einem zentralen Hohlraum von der Konfiguration der vorliegenden Erfindung bessere Knitterfestigkeit ergibt im Sinne, eine höhere Steifigkeit für das gleiche Hohlraumvolumen zu ermöglichen, und man kann ferner spekulieren, daß nach dem Kräuseln die Kräuselkonfiguration mehr abgerundete Ecken ergibt im Gegensatz zu einer mehr zahnradförmigen oder scharfeckigen Kräuselkonfiguration, wie sie von früheren Kräuselkonfigurationen für Polyesterfaserfüllmaterial von gleichem Hohlraumvolumen erhalten werden kann, und das (in Verbindung mit dem Querschnitt von runder Peripherie) mag für die besseren Reibungseigenschaften und die größere Haltbarkeit während des Einsatzes angesehen werden. Das könnte insbesondere wahr sein für die Konfiguration, die in Figur 1 gezeigt ist, bei der exakt 7 Hohlräume die gleiche Größe haben und im gleichen Abstand vom benachbarten Hohlraum angeordnet sind, in anderen Worten, in einer hexagonalen Packung, da wir glauben, daß dies eine optimale Struktur in jeder Hinsicht ist, die symmetrisch ist und ein optimales Verhältnis von Festigkeit:Gewicht (im Sinne von Helligkeit) ergibt. In dessen kann es für einige Anwendungen vorteilhaft sein, die Größe des zentralen Hohlraumes (in Beziehung zu den äußeren Hohlräumen) zu erhöhen und dadurch etwas von den Vorteilen von dem großen zentralen Hohlraum erhalten, der von Tolliver vorgeschlagen wurde, in Verbindung mit einer Mehrfachhohlstruktur; in dieser Hinsicht glauben wir, daß eine symmetrische Anordnung Vorteile ergibt; in anderen Worten, kann ein Filament von im wesentlichen rundem Peripheriequerschnitt 23, wie er z.B. in Figur 3 gezeigt ist, mit 8 gleich beabstandeten größeren Hohlräumen 21, die um einen größeren zentralen Hohlraum 22 angeordnet und im gleichen Abstand von ihm angeordnet sind, wodurch insgesamt 9 im wesentlichen parallele Hohlräume entstehen, bestimmte Vorteile ergeben, wobei zu verstehen ist, daß auch andere Anordnungen von mehrfachen Hohlräumen um einen zentralen Hohlraum möglich sind, aber im allgemeinen weniger Symmetrie liefern als eine hexagonale Packung.
  • Im Prinzip ist die Technologie für das Schmelzspinnen von Hohlfilamenten aus Polyester und anderen synthetischen Polymeren seit langem bekannt und in der Technik veröffentlicht. H. Bohringer und F. Bolland präsentierten ein Papier mit dem Titel "Development and Evaluation of Profiled Synthetic Fibers With and Without Hollow Core", Faserforschung und Textiltechnik 9, No. 10 (Oktober 1958), Seiten 405-416 und bezogen sich auf mehrere andere Veröffentlichungen. Obgleich diese Veröffentlichung hauptsächlich an die Produzenten von Nylonfilamenten gerichtet war, zur Verwendung bei der Herstellung von textilen Stoffen, z.B. durch Wirken, und nicht an Polyesterfaserfüllmaterial für die Verwendung als Füllmaterial, beziehen sich gleiche wesentliche Erwägungen auch insofern auf die Herstellung von Hohlfilamenten. Obgleich mehrere Multiloch-Filamente gezeigt sind, und Spinndüsen, um solche Multiloch-Filamente zu erhalten, zeigte diese Veröffentlichung nicht irgendeinen Weg, um eine Konfiguration gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem zentralen Hohlraum und insgesamt mindestens 7 Hohlräumen in einem im wesentlichen runden Filament herzustellen. Es waren erhebliche Schwierigkeiten und extensive Experimentierarbeiten notwendig, um diese Aufgabe zu lösen,und es wurde von einigen bezweifelt, daß diese Aufgabe überhaupt in der Praxis gelöst werden konnte, zum Beispiel wegen der Feinheit der Filamente und Hohlräume und dem bekannten Phänomen der Ausbauchung nach dem Düsenaustritt und wegen der Schwierigkeit, die als Kniebildung ("kneeing") bekannt ist. Trotzdem wurde diese Aufgabe, wie hier beschrieben, gelöst unter Verwendung einer Spinndüsenöffnung, wie in Figur 2 gezeigt, in welcher 6 Düsenöffnungen 11 in der Oberfläche 12 der Spindüse angeordnet sind, so daß Polymer durch jede Öffnung extrudiert wird und dann unter Bildung eines runden Filaments mit 7 Hohlräumen, die im wesentlichen gleich groß sind und gleichen Abstand haben, wie in Figur 1 gezeigt, koalesziert. Obgleich im nachhinein diese Anordnung den allgemeinen Prinzipien folgt, die bereits in der Fachliteratur angedeutet waren, wie erwähnt, war beträchtliche Anstrengung und Versuche notwendig, bevor es möglich war, runde Multiloch-Polyesterfilamente mit einem zentralen Hohlraum gemäß der Erfindung zu erhalten.
  • Abgesehen von der Bildung der Polyesterfilamente mit der bestimmten Konfiguration gemäß der Erfindung können die verschiedenen Schritte bei der Herstellung der Fäden, einschließlich Herstellung des Polymers und der Verarbeitung der Filamente, ihrer Umwandlung in Stapelfasern und der Handhabung des Faserfüllmaterials und seine Verwendung als Füllmaterial bei der Herstellung von Artikeln, wie Kopfkissen und andere gefüllte Artikel, wie Polster oder der Bildung in Steppdecken einschließlich gesteppter Artikel und Bekleidung gemäß bekannten Verfahren ausgeführt werden, wie es in den oben diskutierten Veröffentlichungen und sonstwo beschrieben ist. Wie erläutert, wird Poly(ethylenterephthalat) im allgemeinen als das Polyesterpolymer bevorzugt, aufgrund seiner kommerziellen Verfügbarkeit und Kosten, und eine relative Viskosität wird zweckentsprechend in Verbindung mit den Verarbeitungsbedingungen ausgewählt, um die gewünschte Konfiguration, die das Wesen der vorliegenden Erfindung darstellt, zu erhalten. Ein Kettenverzweiger kann verwendet werden, wie beschrieben, z.B. in der gleichzeitigen EP-A- 0 294 912 (Anmeldungs- Nr. 88301106.6).
  • Wie angegeben, ist es lang bekannt und wird kommerziell praktiziert, Polyesterfaserfüllmaterial zu slicken, z.B. durch Verwendung von Slickening-Mitteln auf der Basis von Polysiloxan, wie beispielsweise offenbart von Hoffman U.S. Patent No. 3271189 Mead et al in U.S. Patent No. 3 454 422, Ryan U.S. Patent No. 3 488 217, Salamon et al U.S. Patent No. 4 146 674 und Takemoto Oil & Fat Co., Ltd. japanische veröffentl. Patentanmeldung 58-214 585 (1983). Polysiloxan- und/oder andere Slickeners werden verwendet, um die ästhetischen Eigenschaften von Polyesterfaserfüllmaterial zu verbessern, und die Verwendung solcher Slickener wird für manche Zwecke gemäß der vorliegenden Erfindung bevorzugt. Nicht-Silikon-Slickeners sind in der gleichzeitigen Anmeldung EP-A-0 265 221 offenbart und erweisen sich für manche Zwecke als vorteilhaft. Slickeners werden vorzugsweise nachbehandelt, z.B. durch Erhitzen der Filamente, um ihre Haltbarkeit für die meisten Zwecke zu verbessern.
  • In dieser Hinsicht kann auf das nachfolgende Beispiel verwiesen werden, welches weiter unsere Erfindung erläutert.
  • BEISPIEL
  • Filamente werden aus Poly(ethyleneterephthalat) von einer relativen Viskosität von 20,4 (gemessen bei 25 ºC für 80 mg Polymer in 10 ml Hexafluorisopropanol bei einer Polymertemperatur von 291-297 ºC bei 900 ypm (823 mpm) durch eine Spinndüse mit 288 Kapillaren bei einem Durchsatz je Kapillare von 0,306 lbs./hr. (0,139 kg./hr.) unter Verwendung der Düsenöffnungen gemäß Figur 2 ersponnen. Die Filamente werden zusammen zu einem Kabel gruppiert (von 914 000 entspannt, verstreckt, Denier - 1 005 400 dtex) Das Kabel wird in üblicher Weise unter Verwendung eines Verstreckungsverhältnisses von 3,46 X in einer heißen Naßsprüh- Verstreckungszone verstreckt, die auf 90 ºC gehalten wird. Die verstreckten Filamente werden in einem konventionellen Stauchkammer-Kräusler von einem Cantilever-Typ (3,5 in., 8,9 cm Größe) gekräuselt, und das gekräuselte Kabel wird in einem Ofen bei 180 ºC relaxiert. Ein Slickener-Finish, der ein Polyaminosiloxan enthält, wird auf die Filamente aufgebracht, um etwa 0,32 Gew.-% (Silikonfeststoffe) auf die Faser aufzubringen, und dann erfolgt ein konventioneller Oberfläckenfinish von etwa 0,07 Gew.-%. Die Fäden werden in konventioneller Weise auf eine Länge von 3,0 in. (75 mm) geschnitten. Die Fäden haben ein durchschnittliches Gesamthohlraumvolumen von etwa 12,3 % und einen Fadentiter von etwa 9 den (etwa 10 d.tex). Die Fäden haben einen Querschnitt wie in Figur 1 gezeigt und enthalten 7 kontinuierliche Hohlräume, die parallel und im wesentlichen gleich groß sind, wobei 6 im wesentlichen gleich beabstandet und den siebten Hohlraum angeordnet sind, welcher das Zentrum des Fadens bildet. Die Peripherie der Fäden ist rund und glatt.
  • Eine Probe (C) von ähnlichem Titer wird analog hergestellt mit der Ausnahme, daß sie 4 parallele kontinuierliche Hohlräume mit einem festen axialen Kern und mit einem Gesamthohlraumvolumen von 17,7 %, und wird auf die gleiche Kräuselfrequenz und Bauschigkeit (bei 0,2 psi - 1,4 kPa) wie die 7-Loch- Faser für Vergleichszwecke gekräuselt.
  • Es werden verschiedene Eigenschaften des 7-Loch-Beispiels (1) und des 4-Loch-Vergleichsbeispiels (C) gemessen und in der Tabelle angegeben. Es ist zu bemerken, daß die F-F- Reibung (Koeffizient von Faser-zu-Faser-Brechung) niedriger ist und daß die Bauschigkeit bei 0,001 psi (0,007 kPa) etwas besser ist, was überraschend ist.
  • Beide, das 7-Loch-Faserfüllmaterial nach der Erfindung und das 4-Loch-Vergleichsmaterial, werden zu 20 oz. (567 g) gewalzte Vlieskissen verarbeitet. Sie haben ähnliche Höhen, wie in der Tabelle gezeigt, aber das mit dem 7-Loch-Fasermaterial gefüllte Kissen fühlt sich weicher und erwünschter an, und zwar sowohl wenn es frisch hergestellt als auch laboratoriumsmäßig gestampft ist. Die 7-Loch-Faser scheint eine langsamere Erholung von der Verdichtung zu ergeben, was sehr erwünscht ist. TABELLE Loch Kräuselung per Inch (Kräuselung je cm) TBRM Bauschigkeit - in (cm) 0.001 psi (0.007 kPa) 0.2 psi (1,38 kPa) F-F-Reibung Kissenhöhe neu - in (cm) gestampft - in (cm)

Claims (13)

1. Polyesterfilamente von kreisförmiger Peripherie mit mehr als einem kontinuierlichen Hohlraum, wobei die kontinuierlichen Hohlräume einen kreisförmigen Querschnitt entlang der Länge der Filamente haben und jeder solche Hohlraum (22) zentral gelegen ist, während die restlichen Hohlräume (21) von gleicher Grösse wie jeder andere sind, dadurch gekennzeichnet, dass die restlichen Hohlräume (21) in gleichem Abstand um den zentralen Hohlraum (22) und von dem zentralen Hohlraum (22) und von dem Kreisumfang des Fadens angeordnet sind, und dass es mindestens sieben kontinuierliche Hohlräume (21) gibt und dass die Filamente gekräuselt sind und einen Denier je Filament von etwa 5 bis etwa 20 (etwa 5,5 bis etwa 22 dtex) haben.
2. Polyesterfilamente gemäss Anspruch 1, worin sieben solche Hohlräume je Filament enthalten sind, deren jeder die gleiche Grösse hat und in gleichem Abstand von den benachbarten Hohlräumen angeordnet ist.
3. Polyesterfilamente gemäss Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin die Filamente mit einem härtbaren Slickener geslickent sind.
4. Polyesterfilamente gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das gesamte Hohlraumvolumen etwa 8 bis etwa 25 % beträgt.
5. Polyesterfilamente gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Filamente mit einer Freguenz von etwa 4 bis etwa 12 Kräuselungen/Zoll (etwa 15 bis etwa 50 Kräuselungen je 10 cm) gekräuselt sind.
6. Verfahren zur Herstellung von Polyesterfilamenten mit mehr als einem kontinuierlichen Hohlraum entlang der Länge der Filamente, gekennzeichnet durch das Schmelzspinnen von Polyesterfilamenten, vorzugsweise Poly(ethylenterephthalat) in Filamente mit mindestens sieben kontinuierlichen Hohlräumen (21) von kreisförmigem Querschnitt entlang der Länge der Filamente, wobei ein solcher Hohlraum (22) zentral gelegen ist, während die restlichen Hohlräume (21) von gleicher Grösse wie jeder andere sind und in gleichem Abstand um den zentralen Hohlraum (22) und in gleichem Abstand von dem zentralen Hohlraum (22) angeordnet sind, Verstrecken solcher Filamente in die Form eines Kabels, Kräuseln und Relaxieren und Umwandeln der Filamente in Stapelfasern von einem Denier je Filament von etwa 5 bis etwa 20 (etwa 5,5 bis etwa 22 dtex)
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem der Slickener auf das Fadenkabel vor der Kräuselung aufgebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, bei dem die Filamente sieben solche Hohlräume von kreisförmigem Querschnitt entlang der Länge der Filamente haben, wobei ein solcher Hohlraum zentral gelegen ist, während die restlichen Hohlräume von gleicher Grösse wie jeder andere sind und in gleichem Abstand um den zentralen Hohlraum und gleichmässig beabstandet vom zentralen Hohlraum angeordnet sind.
9. Polyesterfilamente nach einem der Ansprüche 1 bis 5 in der Form eines Vlieses.
10. Polyesterfilamente nach einem der Ansprüche 1 bis 5 als Füllmaterial in einem gefüllten Textil- oder Bekleidungsgegenstand.
11. Kopfkissen, enthaltend als Füllmaterial Polyesterfilamente nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
12. Die Verwendung von Polyesterfilamenten nach einem der Ansprüche 1 bis 5 als Füllmaterial bei der Herstellung gefüllter Artikel, wie Kopfkissen, Polster oder Steppdecken.
13. Spinndüse, geeignet für die Herstellung von Filamenten von kreisförmigem Querschnitt mit sieben kontinuierlichen Hohlräumen entlang den Filamenten, wobei ein Hohlraum zentral gelegen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinndüse sechs Öffnungen (11) enthält, die in gleichem Abstand und in gleichen Winkelabständen um das Zentrum des Fadens angeordnet sind, wobei jede der Öffnungen (11) definiert ist durch einen inneren gekrümmten Schlitz, verbunden durch einen anderen Schlitz mit einem äusseren gekrümmten Schlitz.
DE8888310642T 1987-11-13 1988-11-11 Polyester-fuellfasern. Expired - Lifetime DE3879110T2 (de)

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