DE387472C - UEbertragungsgeraet fuer Messbilder - Google Patents

UEbertragungsgeraet fuer Messbilder

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DE387472C
DE387472C DEO11947D DEO0011947D DE387472C DE 387472 C DE387472 C DE 387472C DE O11947 D DEO11947 D DE O11947D DE O0011947 D DEO0011947 D DE O0011947D DE 387472 C DE387472 C DE 387472C
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cube
deville
chambers
transmission device
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Expired
Application number
DEO11947D
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English (en)
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Übertragungsgerät für meßbilder. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche dazu dient, nach zur räumlichen Betrachtung geeigneten Meßbildpaaren Lage- und Schichtlinienpläne des aufgenominenen Geländes zu zeichnen oder im Raumin(-ifell zu formen. Die Vorrichtung ist mit einem Paar allseitig einstellbarer kammerföriniger Bildträger, sog. Bildmeßkammern, zur Aufnahme der 1:eiden 1Zeßbilder und einem Paar als lleßmarkenträger dienender Kolliinatoren versehen. Die Bildmeßkammern un.1 die Kolliinatoren führen die aus ihnen austretenden Strahlen durch einen teilweise spiegelnden und teilweise lichtdurchlassenden Glaskörper, sog. Devilleschen Würfel, dein .Auge des Beobachters zu. Die Beo')achtung erfolgt mittels eines zweiäugigen Betrachtungsgeräts. Bei dein Übertragen tastet man unter Verstellung der Kollimatoren das beim gleichzeitigen Betrachten der beiden Aleßbilder erscheinende Raumbild mit dein ebenfalls im Gesichtsfeld räumlich erscheinenden Bild der beiden Knlliniat:)rinarken der Rauminarke ab und legt dadurch die jedem einzelnen Punkt des Raumbildes entsprechende Stellung eines Zeichen- oder Modellierstiftes fest.
  • Die Erfindung bezweckt, für das Gerät eine möglichst einfache Gestaltuni; zti erzielen. Hierzu ist jeder aer beiden Devilleschen Würfel mit einem feststehenden Teil des Gerätes, beispielsweise mit der Mattscheibe, auf welcher je eines der beiden Meßtrilder zugleich finit der lleßinarke dein Beobachter dargel;oten wird, fest vereinigt, so daß es keiner Verstellung des Devilleschen Würfels in Abhängigkeit von dein Meßmarkenkollimator l:edarf.
  • Um bei dieser Anordnung die erforderliche Gesichtsfeldgröße zu erzielen, wird gemäß der Erfindung jeder der beiden Bildnießkammern ein weiteres Objektiv zwischen dem Kammerobjektiv und dein Devilleschen Würfel zugeordnet, welches sich in fester Lage zum Dev illeschen Würfel befindet, unabhängig von der jeweiligen Einstellung der Bildnießkammern.
  • Ein Ausführungskeispiel des neuen Übertragungsgerätes ist auf der Zeichnung wesentlieh schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Schrägansicht der Gesamtanordnung und Abb. 2 eine Einzelheit.
  • Die beiden Bildmeßkammern, welche zur Aufnahme der Teilbilder des Raumbildes bestimmt sind, sind mit al, a. bezeichnet. Die Objektive dieser Kammer tragen die Bezeichnung b" b,. jeder der beiden BilrIineßkaminern ist ein Devillescher Würfel c" c. zugeordnet, d. h. ein Verbundprisma, in dessen Trennungsebene eine halb durchsichtige Spiegelschicht liegt. Zwischen den Kammerobjektiven bl, b_ und den Devilleschen Würfeln c" c.; liegen fest mit diesen Würfeln verbundene Projektionsobjektive d" d_.
  • An die Devilleschen Würfel c- setzen sieh Kammern e" e, an; deren Bildebenen eine Optik für zweiäugige Betrachtung vorgelagert ist. Die Teilbilder des Raumbildes werden aus den Bildmeßkammern a" a._ durch Vermittlung der Objektive b und d und der Devilleschen Würfel c in die Betrachtungsebene des Betrachtungsgerätes f projiziert, so daß l:ei entsprechender Einstellung der Bildmeßkammern .-furch das Betrachtungsgerät f ein Raumbild wahrgenommen wird, welches dein Naturbild entspricht.
  • Außer den Bildmeßkammern a1, a. sind den Devilleschen Würfeln c" c_ Kollimatoren gl, g_ vorgelagert, welche Marken h" lt, tragen, deren Bildstrahlen den Devilleschen Würfeln durch Vermittlung von Objektiven il, i_ zugeführt wenden. Infolge dieser Markenprojektionseinrichtung g nimmt der Beo"achter durch das Betrachtungsgerät f in seinem Gesichtsfelle, 1-ei entsprechender Einstellung der Kollimatoren g, eine räumliches 'Markenbild wahr, mit dem er das Naturraumbild abzutasten vermag, wenn er die Kollimatoren g entsprechend verschwenkt.
  • Die Bildmeßkammern a und die Kollimatoren g sind vor den Devilleschen Würfeln nach allen Richtungen verschwenkbar. Dies ist hei den Bildmeßkammern nach der schematischen Darstellung der Zeichnung dadurch erreicht, daß jede Bildmeßkammer auf einem Kreuzgelenk (Kardangelenk, Theodolitkopf o. dgl.) gelagert ist, dessen beide zueinander senkrechten Drehachsen bei k und. l (Abb.2) angedeutet sind. Außerdem ist der Kreuzgelenkträger m um eine zu den beiden Achsen senkrechte dritte Achse einstellbar. Die Einstellungen um sämtliche drei Achsen sind an Teilungen abzulesen. Von diesen sind auf der Zeichnung nur zwei, n,_ und n2, veranschaulicht.
  • Die Einstellung der Kollimatoren g erfolgt einerseits durch Drehung um zueinander konachsiale Achszapfen o1, o; und anderseits durch Drehung um parallele Achsen p1, p2 (Abb. i).
  • Die Röhre der Kollimatoren g sind durch Parallelogrammführungen, deren Glieder einerseits von den Achszapfen öl, o, und anderseits von Gabelstangen r1; r2 gebildet werden, mit Lenkern q1, q2 verbunden. Die Lenker q1, q2 greifen an Schratibenholzen s1, s2 an, «-elche einen den Zeichenstift t tragenden Schlitten it durchsetzen. Die Angriffspunkte der Lenker können an dem Schlitten ic in zwei zueinander senkrechten Richtungen verstellt werden. Nach der Darstellung der Zeichnung erfolgt die Verstellung des Angriffspunktes jedes Lenkers einerseits durch Höhenverstellung des mit ihm verbundenen Schraubenl:olzens s1, s_ und anderseits idurch Verschiebung .des in einem Führungsschlitz v des Schlittens ic gleitenden Schiebers v1, v2.
  • Der Zeichenstiftträger ic ist zwischen Schienen w quer verschiebbar. Der die Schienen a, enthaltende .Körper selbst kann mittels der Gleitschuhe x an einem weiteren Schienenpaar y in der Längsrichtung bewegt werden. Die Benutzung und Wirkungsweise ist folgende Die Teilbilder des Raumbildes wenden in die Bildmeßkammern a eingesetzt und diese darauf so verstellt, daß die Bilder zueinander die gleiche Lage haben wie hei der Aufnahme. Diese Lage sei hier als bekannt vorausgesetzt. Bei Beobachtung durch das Gerät f zeigt sich dann demBeobachter einRaumbild desiNaturgegenstandes. Die Einstellung der Meßbil'dkammern in der angegehenen Weise bewirkt also ein Überführen der windschiefen Aufnahme zu einer parallelachsigen Aufnahme. Man verschiebt jetzt. den Zeichenstift, indem man - dessen Träger u zwischen den .Schienen w und den Geräteteil, zu dem: die Schienen gehören, mittels der Gleitschuhe x auf den Schienen y verschiebt und markiert mit dem Stift auf der Ebene diejenigen Punkte, bei welchen das Raumbild der Marken hl, h2 in der Oberfläche des Raumbildes des Naturgegenstandes liegt. Auf diese Weise kann man eine Schnittlinie des Raumbildes zeichnen. Damit diese Schnittlinie jeweilig den gewünschten Schnitt durch den Gegenstand darstellt, 'ist das .ganze Gerät passend zur Zeichenebene einzustellen. Hat beispielsweise die Aufnahme ungefähr senkrecht zur Wagerechten stattgefunden und sind Schichtlinien zu zeichnen, dann stellt man die Kammern e1, e; so ein, daß ihre Bildebenen parallel zur Zeichenebene liegen. Dies geschieht durch Drehen der Kammern e um die Achse o1, o2, um welche auch, wie oben angegeben wurde, die Kollimatoren g drehbar sind.
  • Im allgemeinen wird der Neigungswinkel zur Wagerechten für jede der beiden Aufnahmekammern verschieden sein. Man stellt dann zweckmäßig die Betrachtungskammern el, e. so ein, daß ihre zusammenfallenden oder zueinander parallelen Bildebenen eine Mittelstellung zu den beiden Aufnahmestellungen einnehmen. Die Bildmeßkammern a1, a_ werden jedesmal richtig zu der Bildebene eingestellt, auf welche die Betrachtungskammern e1, e2 eingestellt sind.
  • Um eine Kartenzeichnung in einem bestimmten Maßstahe auszuführen, ist eine Einstellung der Schieber v1, v2 entsprechend dem gewünschten Maßstäbe vorzunehmen. Durch ein Verstellen der Schraubenbolzen s1, s2 gegenüber den Schiebern v1, v2, wird eine Änderung der jeweilig auf dem Kartenblatt zur Verzeichnung gelangenden Schichthöhe bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Übertragungsgerät für Meßbilder mit zwischen der Betrachtungsvorrichtung und den Teilbildern des Raumbildes eingeschalteten, teilweise spiegelnden und teilweise lichtdurchlässigen Flächen (Devilleschen Würfel) unter Verwendung von mit Objektiven versehenen kammerförmigen Bildträgern (Bildmeßkammern), dadurch gekennzeichnet, @daß dem zur Betrachtungsebene einer Bildmeßkammer gehörigen Devilleschen Würfel (c1, c2) zwei zum Würfel verschieden angeordnete Objektive (dl, d2 und il, i2) vorgelagert sind, von denen das eine (dl, d2) zwischen dem Würfel (cl, c2) und dem Objektiv (b1, b2) der Bildmeßkammer (a1, a2) gelagert ist und das andere (il, i2) dazu dient, ein von einem durch Lenker (q1, q2) gesteuerten Kollimator (g1, g2) kommendes Markenbild (hl, h2) ebenfalls in der Betrachtungsebene zu entwerfen.
DEO11947D UEbertragungsgeraet fuer Messbilder Expired DE387472C (de)

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