DE38586C - Achslagerung für Wagenräder - Google Patents
Achslagerung für WagenräderInfo
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- DE38586C DE38586C DENDAT38586D DE38586DA DE38586C DE 38586 C DE38586 C DE 38586C DE NDAT38586 D DENDAT38586 D DE NDAT38586D DE 38586D A DE38586D A DE 38586DA DE 38586 C DE38586 C DE 38586C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B27/00—Hubs
- B60B27/0005—Hubs with ball bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVS 33586 -
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbatj.
JOHANN PUSTOWKA in TESCHEN. Achslagerung für Wagenräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1886 ab.
.Um bei Fuhrwerksrädern die einseitige Abnutzung des ruhenden Theiles der Lagerung,
d. h. der Lagerbüchse oder des Achsstummels auf der dem Drucke direct ausgesetzten Seite,
sowie auch die bedeutende Reibung an den das Abfallen des Rades verhindernden Vorsteckscheiben
zu vermeiden, werden auf die Achse ein oder mehrere unverschiebliche Lagerringe
aus hartem Material aufgeschoben, auf welchen die Lagerbüchse läuft und gegen die
axiale Verschiebung durch Kugeln aus hartem Material festgehalten wird, welche in correspondireriden,
sich gegenseitig zu einem kreisförmigen Querschnitt ergänzenden Nuthen der Lagerbüchse bezw. der Lagerringe laufen.
Diese Kugeln können event, durch Stellschrauben ersetzt werden, die durch die Lagerbüchse
in entsprechende Nuthen der Lagerringe reichen und auf diese Art das Abfallen des Rades
.bezw. die Längsverschiebung der Achse verhindern.
Bei Anwendung von Kugeln kann man den lichten Durchmesser der Büchse etwas gröfser
machen als den der Lagerringe, so dafs die Lagerung auf den Kugeln allein stattfindet,
wodurch die gleitende Lagerreibung in rollende verwandelt und der Schmierölverbrauch auf
ein Minimum reducirt wird.
Die Lagerringe sind auf der Achse verstellbar, so dafs man die ausgearbeitete Stelle durch
verstelltes Aufstecken des Ringes sehr oft durch eine neue, vollkommen runde ersetzen kann,
und zwar so lange, bis der Lagerring durch fortgesetztes Umstellen am ganzen Umfange
abgenutzt ist, \ in welchem Falle er einfach durch einen neuen ersetzt wird.
Die Zeichnung zeigt eine der Erfindung gemäfs construirte Lagerbüchse, auf welche die
Nabe eines beliebigen Fahrrades aufgeschoben werden kann, in Fig. 1 im Längenschnitt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach x-x der Fig. 1.
Der Achsstummel A ist an den Stellen aax
sechseckig geformt, so dafs die auf diese Sechskante aufgeschobenen Lagerringe B B 1 sich
nicht verdrehen können, während die Schraube a2 ein Abfallen des Ringes B1 verhindert. Die
auf den Lagerringen laufende Lagerbüchse C besitzt zwei Nuthen c von halbkreisförmigem
Querschnitt, welche mit analogen Nuthen b b x der Lagerringe correspondiren. In diese Nuthen
werden bei den durch die Verschlufsschrauben C1 geschlossenen Oeffhungen die Kugeln d eingebracht,
welche den gesammten Längsdruck der Büchse mit äufserst geringer Reibung aufnehmen.
Diese Kugeln können, wie eingangs erwähnt, durch Stellschrauben ersetzt werden, welche durch die Büchse C in die Nuthen bbx
ragen. Ist der dem Drucke direct ausgesetzte Theil des Lagerringes, hier der untere, abgenutzt,
dann wird die Büchse abgenommen, die Lagerringe werden auf den Sechskanten α αλ
verstellt aufgeschoben und die neu einmontirte Büchse läuft wieder auf einem vollkommen
runden Theil des Lagerringes. Ueberdies kann man die Lagerung sehr einfach in eine Kugellagerung
verwandeln, wenn der Durchmesser der Lagerringe kleiner gemacht wird als die lichten Weiten der correspondirenden Büchsentheile,
so dafs die Büchse blos auf den Kugeln läuft. Die Umstellbarkeit der Lagerringe ist
in diesem Falle natürlich ebenso wichtig.
Die auf die Büchse C aufgeschobene Rad-
Claims (1)
- nabe wird mittelst der Längskeile C2 mitgenommen und durch die Schlufsschraube C3 festgehalten.PatenT-Aνsprüch:Bei der drehbaren Verbindung von Nabenbüchsen mit Achsschenkeln oder von rotirenden Achsen mit Halslagern:
a) die Herstellung zweier Längentheile der Achsschenkel oder der Halslager - Innenflächen mit regelmä'fsig polygonalem Querschnitt, wobei correspondirend geformte Ringe auf diese polygonal geformten Theile aufgesteckt oder in dieselben eingeschoben werden, so dafs diese Ringe, welche allein mit dem beweglichen Theil in Berührung stehen, so oft verstellt werden können, als es die Seitenanzahl des Querschnittpolygons erlaubt;b) zur Verhinderung von Längenverschiebungen zwischen den drehbaren und festen Theilen, welche in der unter a) angegebenen Weise mit einander verbunden sind, die Anbringung von Ringnuthen von halbkreisförmigem Querschnitt in den unter a) angegebenen Ringen und von correspondirenden Ringnuthen von gleichem Querschnitt in dem mit den Ringen .in Contact stehenden Theile, wobei in den durch zwei correspondirende Nuthen gebildeten Ringkanal von kreisförmigem Querschnitte Stahlkugeln eingesetzt werden, die auch durch radial gestellte Schrauben ersetzt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38586C true DE38586C (de) |
Family
ID=314276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38586D Expired - Lifetime DE38586C (de) | Achslagerung für Wagenräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38586C (de) |
-
0
- DE DENDAT38586D patent/DE38586C/de not_active Expired - Lifetime
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