DE385391C - Elektrisches Widerstandsschweissverfahren zum Zusammenschweissen von Werkstuecken - Google Patents

Elektrisches Widerstandsschweissverfahren zum Zusammenschweissen von Werkstuecken

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DE385391C
DE385391C DEM75182D DEM0075182D DE385391C DE 385391 C DE385391 C DE 385391C DE M75182 D DEM75182 D DE M75182D DE M0075182 D DEM0075182 D DE M0075182D DE 385391 C DE385391 C DE 385391C
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welding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum elektrischen Widerstandschweißen von Werkstücken, die durch Stumpfschweißung untereinander zu vereinigen sind, und die aus drei und mehr Teilen bestehen. Es ist bereits bekannt, bei zwei in den Schweißstromkreis in Serie geschalteten Punktschweißstellen einen Hilfsleiter zwischen den Schweißstellen vorzusehen, zu dem Zweck, den Sekundärkreis so klein wie
ίο möglich zu gestalten. Das bekannte Verfahren ist aber bei Werkstücken, die stumpf aneinander stoßen, in achsialer Richtung gestaucht werden sollen und aus mindestens drei Teilen bestehen, nicht anwendbar. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß bei einer elektrischen Widerstandsschweißung von aus drei oder mehr Teilen bestehenden Werkstücken unter Benutzung von stromleiteiidem Verstärkungsmaterial in achsialer Richtung beim Schweißen auf die einzelnen Teile des zusammenzuschweißenden Materials ein Stauchdruck ausgeübt wird.
Die Zeichnung stellt in den Abb. 1 und 2 in schematischer Weise eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dar.
Es bezeichnen a, b Werkstücke, z. B. Teile einer Fahrradnabe, c die Schweißelektroden in Form von Wellen; d ist der Hilfsstromleiter in Form aufklappbarer Klemmbacken, die es ermöglichen, daß das Werkstückteil α eingelegt und nach Zusammenschweißen das Ganze wieder herausgenommen werden kann. Es bezeichnen ferner e (Abb. 2) Werkstücke in Wellenform, g eine stromleitende Klemmbacke, die feststeht und auf dem Grundgestell der Maschine befestigt zu denken ist; h ist eine bewegliche stromleitende Klemmbacke, auch Stauchschlitten genannt, i ein supportartig geführter Hilfsstromleiter, k sind Stehbolzen zum Tragen und zur Führung der Stromleiter h, i. Es bezeichnen I eine Gewindespindel mit Handrad m ■ zur Ausübung des Stauchdruckes, η die Sekundärkreiswicklung, \o Isoliermaterial zur metallischen Trennung der Stehbolzen von dem
Stromleiter g einerseits und von dem Stromleiter i anderseits, p Ansätze der Stromleiter g, h, i zu dem Zweck, die Ineinanderstauchung einer Schweißstelle durch starren Anschlag zu begrenzen und den durch das Werkstückmaterial bzw. die Schweißstellen fließenden Strom kurzzuschließen ; q ist eine Traverse zur Befestigung der Stehbolzen k und als Gegenlager für die Stauchspindel I, und schließlich veranschauliehen r die Schweißstellen.
Bei näherer Betrachtung der Werkstückteile a, b bzw. e, f sind die Vorteile, die sich durch das Verfahren gemäß der Erfindung ergeben, erkennbar. Bei dem Werkstück a, b (Abb. 1) handelt es sich z. B. um eine sonst aus einem vollen Stück Material gefertigte Nabe für Fahrräder, die nunmehr aus drei Teilen an den Schweißstellen r zu einem Ganzen in einem Arbeitsgang zusammengeschweißt wird, woraus erhebliche Material- und Arbeitszeitersparnisse sich ergeben. Der Verlauf des Schweißstromes erfolgt gemäß der strichpunktierten Linie (Abb. 1) derart, daß dieser gleichzeitig durch beide Schweißstellen zu fließen gezwungen wird. »5 Um jedoch die Stromwärme mit absoluter Sicherheit auf beide Schweißstellen zu gleicher Zeit und in gleicher Stärke zu verteilen, sind die stromleitenden Klemmbacken d derart angeordnet, daß durch sie das Werkstückteil a in der richtigen Lage festgeklemmt und dessen elektrischer Leitungswiderstand zwischen den Schweißstellen auf ein brauchbares Maß verringert wird. Auf die vorbeschriebene Weise wird erreicht, daß alle vier die Schweißstellen bildenden Stoßenden gleichmäßig auf Schweißtemperatur gebracht werden können.
Die Abb. 2 stellt ein weiteres Beispiel einer Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens dar. Es soll ein Werkstück e, e, f durch Schweißung gebildet werden. Während die Teile e, e in der bekannten Weise an den Polen der Schweißstromleiter g, h festgeklemmt werden, wird hier Werkstückteil f in einem besonderen, zunächst von den Polen g, h getrennten Stromleiter im Sinne der Abb. 1 festgehalten. Der Schweißstromfluß erfolgt in der strichpunktierten Linie. Der übliche Stauchdruck wird vermittels der Spindel I und des Handrades m bewirkt. Der Stauchweg wird für jede Schweißstelle durch die Anschläge bzw. Ansätze p begrenzt. Letztere Ansätze sind aus stromleitendem Material und sind auch dazu vorgesehen, in dem Augenblick, wo die Stauchung beendet ist, also die Anschläge einander berühren, den Schweiß-Stromkreis in an sich bekannter Weise kurzzuschließen, d. h. den Strom von den Schweißstellen abzuleiten. Da im Augenblick des Kurzschlusses die Stromstärke im Primär- und Sekundärkreis zunimmt, der Schweißstrom jedoch überhaupt unterbrochen werden soll, wird hierzu die bekannte Schaltvorrichtung verwendet, die bei Überschreitung einer bestimmten Stromgrenze den Schweißstrom selbsttätig unterbricht. Die Klemmbacken h und i sind, um dem Stauchweg folgen zu können, auf dem Stehbolzen k beweglich angeordnet. Klemmbacke i ist durch Isoliermaterial 0 von den Stehbolzen k ebenso wie diese selbst von Backe g metallisch getrennt, so lange wie Anschläge j> nicht in Wirkung getreten sind.
In der Praxis kommen natürlich auch Fälle vor, wo ein zweites oder mehr Paare Klemmbacken mit gleichem Vorteil angewendet werden können.
An Stelle der Gewindespindel I mit Handrad m kann man bei derartigen Schweißeinrichtungen mit selbsttätiger Stromauslösung auch selbsttätige Stauchvorrichtungen unter Anwendung von Federn, Gewichten o. dgl. vorsehen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Elektrisches Widerstandsschweißverfahren zum Zusammenschweißen von Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schweißen von aus drei oder mehr Teilen bestehenden Werkstücken das zwischen den Schweißstellen angeordnete Werkstück durch stromleitendes Material verstärkt wird, wo- go bei auf die einzelnen Teile des zusammenzuschweißenden Materials ein Stauchdruck in achsialer Richtung ausgeübt wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das Werkstück verstärkende stromleitende Material die Form einer geteilten Klemmbacke hat und diese in gleicher Weise wie der bewegliche Stromleiter geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für den Stauchsupport, als auch für die Verstärkungsbacken die gleichen Führungsflächen dienen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stromleitenden Klemmbacken mit Anschlägen (j>) versehen sind, durch die im Augenblick der Beendigung des Stauchweges der Schweißstromkreis kurzgeschlossen wird und daß gleichzeitig ein Ausschalter vorgesehen ist, der im Augenblick des Kurzschlusses den Schweißstrom infolge rascher Zunahme der Stromstärke selbsttätig unterbricht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEM75182D 1921-09-23 1921-09-23 Elektrisches Widerstandsschweissverfahren zum Zusammenschweissen von Werkstuecken Expired DE385391C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2473245A (en) * 1945-05-26 1949-06-14 Hanna Merrill Oliver Forging or upsetting of metal rods or bars using electric resistance heating
US2669637A (en) * 1950-08-31 1954-02-16 Massey Harris Co Ltd Method and apparatus for forming crankshafts
US2824211A (en) * 1955-07-06 1958-02-18 Fairchild Engine & Airplane Resistance welding
US3375344A (en) * 1964-05-07 1968-03-26 American Mach & Foundry Welding assemblies of elongated members

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