DE384081C - Sicherheitsanlage unter Benutzung drahtloser Wellen - Google Patents

Sicherheitsanlage unter Benutzung drahtloser Wellen

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DE384081C
DE384081C DEL52334D DEL0052334D DE384081C DE 384081 C DE384081 C DE 384081C DE L52334 D DEL52334 D DE L52334D DE L0052334 D DEL0052334 D DE L0052334D DE 384081 C DE384081 C DE 384081C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/18Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Es ist ein Meldeverfahren zu Schutzzwekken bekannt geworden, bei welchem von drahtlosen Sendern ausgesandte Energie durch Handlungen Unbefugter geändert und die Änderung dazu benutzt wird, eine Relaiswirkung herbeizuführen.
Die vorliegende Erfindung beseitigt einen Mangel der bekannten Einrichtung, welcher darin besteht, daß die Einrichtung auch anspricht, wenn der oder die Sender infolge einer Betriebsstörung versagen.
Erfindungsgemäß werden auf der Empfangsstelle zwei Kontakte in .Serie geschaltet, von denen der eine nur den Zweck hat, den Alarm zu verhindern, falls die Störung, auf eine Betriebsstörung des Senders zurückzuführen ist.
Die Erfindung mag an Hand der AbbiU düngen erläutert werden.
In der beiliegenden Zeichnung bedeutet 1 den zu sichernden Raum, in welchem sich ein Sender befindet, 2 den Wächterraum, in welchem sich der Empfänger befindet. Der Sender besteht beispielsweise aus einem durch eine Summereinrichtung 3 mit Batterie 4 erregten Schwingungskreis S, an welchem kapazitätsempfindliche Drähte 11 angeschlossen sind. Eine Annäherung an diese Drähte bewirkt eine merkliche Änderung der Frequenz. Im Empfängerraum befindet sich erstens ein abgestimmter Empfänger 6 mit Detektor 7, Relais 8, Kontakt 9 und Alarm
10. Solange Sendeenergie der richtigen Wellenlänge ankommt, mag der Kontakt 9 offen gehalten und der Alarm verhindert sein. Bei unbefugtem Betreten des Raumes r ändert sich die ausgestrahlte Wellenlänge, der Strom im Resonanzkreis 6 sinkt, der Kontakt 9 schließt sich und der Alarm 10 ertönt.
Das gleiche tritt aber auch ein, wenn etwa die Batterie 4 erschöpft ist und der Sender aus diesem Grunde nicht mehr arbeitet. Um in solchen praktisch häufig vorkommenden Fällen einen falschen Alarm zu verhindern, wird erfindungsgemäß die Auslösung des Alarms nicht nur von einem 'Kontakt, sondern von zwei in Serie liegenden Kontakten abhängig gemacht. Der Alarmstromkreis ist vom Kontakt 9 über einen Kontakt 16 geführt, welcher seinerseits nur so lange geschlossen bleibt, als überhaupt Energie vom Sender ausgestrahlt wird. Tritt am Sender irgendeine andere Änderung ein als eine Wellenänderung, so öffnet sich dieser Kontakt und verhindert den Alarm.
Der zweite Kontakt 16 kann z. B. gesteuert werden durch einen aperiodischen Kreis, bestehend aus Spule 12, Detektor 13, Block- ' kondensator 14 und Relais 15. Infolge der Aperiodizität dieses Kjreises bleibt der Kontakt 16 geschlossen, wenn eine •Wellenveränderung infolge_^unbefugter Annäherung einer Person eintritt. Diese Wellenänderung hat nach wie vor die ,Schließung des Kontak-
tes 9 zur Folge und der Alarm ertönt, da beide Kontakte geschlossen sind.
Versagt;, dagegen der Sender, strahlt also keine Energie mehr aus, so erhält auch der aperiodische Kreis 12 keine Energie mehr und öffnet den Kontakt i6. Zwar schließt sich gleichzeitig der Kontakt g, der Alarm kann jedoch nicht ertönen, da der Kontakt i6 geöffnet ist.
ίο Natürlich ist das gewählte Ausführungsbeispiel rein schematisch aufzufassen. In der Praxis macht man von den modernen drahtlosen Einrichtungen mit Vakuumröhren, Verstärkern, Interferenzsendern und Empfängern
u. dgl. Gebrauch, welche an sich bekannt sind. Der allgemeine Gedanke der vorliegenden Erfindung läßt sich dahin aussprechen, daß die Auslösung des Alarms von einer Kontrollvorrichtung abhängig gemacht ist, welche
so feststellt, ob nicht eine zufällige Störung des Senders eingetreten ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Sicherheitsanlage unter Benutzung drahtloser Wellen, bei welcher die vom Sender ausgesandte Energie durch Handlungen Unbefugter eine Änderung erfährt, durch welche beim Empfänger eine Relaiswirkung zur Auslösung des Alarms herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfänger ein Kontrollorgan vorgesehen ist, welches die Auslösung des Alarms verhindert, wenn der Sender versagt, also keine Energie mehr ausgestrahlt wird.
  2. 2. Sicherheitsanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Serienschaltung zweier beim Empfänger angeordneter, im Alarmstromkreis liegender Kontakte, von denen der eine in Abhängigkeit von der Sendewellenlänge, der andere dagegen aperiodisch gesteuert wird.
DEL52334D 1921-02-08 1921-02-08 Sicherheitsanlage unter Benutzung drahtloser Wellen Expired DE384081C (de)

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