DE3833309C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3833309C2 DE3833309C2 DE3833309A DE3833309A DE3833309C2 DE 3833309 C2 DE3833309 C2 DE 3833309C2 DE 3833309 A DE3833309 A DE 3833309A DE 3833309 A DE3833309 A DE 3833309A DE 3833309 C2 DE3833309 C2 DE 3833309C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- image
- images
- image processing
- processing device
- picture
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06T—IMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
- G06T5/00—Image enhancement or restoration
- G06T5/50—Image enhancement or restoration using two or more images, e.g. averaging or subtraction
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bildverarbeitungseinrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Speziell soll eine solche Bildverarbeitungseinrichtung dazu
dienen, medizinische Bildinformation abzuspeichern und zu
übermitteln.
In den vergangenen Jahren wurde durch Speichern und Übertragen
von medizinischer Bildinformation in digitaler Form eine
effiziente Speicherung und Bereitstellung von Information
realisiert. In solchen Anlagen befindet sich eine Datenbank
für digitale Bilder. Ein digitales Bild wird aus der Datenbank
recherchiert und dann zu Diagnosezwecken auf einer Anzeigevorrichtung
dargestellt. Unter derartigen Bildern sind
besonders zu erwähnen serielle, bewegte Bilder, z. B. Blutgefäß-Kontrastbilder,
die in Form einer Serie von Stehbildaufnahmen
gespeichert werden, um in ihrer Gesamtheit zur
Erzeugung bewegter Bilder zur Verfügung zu stehen.
Eine Bildverarbeitungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 ist z. B. bekannt, aus OVITT u. a.: "Intravenous
Angiography Using Digital Video Subtraction: X-ray Imaging
System" in AJR, Band 135, 1980, Seiten 1141 bis 1144. Bei
dieser Bildverarbeitungseinrichtung werden die von der
Bildaufnahmeeinrichtung vor und nach der Verabreichung eines
Kontrastmittels nacheinander aufgenommenen Bilder zu
Subtraktionsbildern verarbeitet, um die Wirkung der mit
Hilfe des Kontrastmittels aufgenommenen Bilder noch zu verstärken.
Die Bilder werden dann zur späteren Auswertung gespeichert.
Aus EP-02 24 253 A2 ist ein Verfahren zum Extrahieren eines
Bildes eines beweglichen Objekts aus Bilddaten bekannt.
Hierzu erfolgt eine Subtraktion von Hintergrund-Bilddaten
und anderen Bilddaten, wodurch die Hintergrund-Bilddaten
gleichsam herausgefiltert werden und das Bild eines bewegten
Objekts übrig bleibt. Von diesem Prinzip macht auch das
System nach der obengenannten Druckschrift Gebrauch. Man
erhält Bilder von bewegten Teilen, ohne daß die Übersichtlichkeit
der Bilder von Hintergrundinformation beeinträchtigt
wird.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel für eine Ausgestaltung eines
Bild-Archivierungs- und Übermittlungssystems (entsprechend
der englischen Bezeichnung auch abgekürzt unter "PACS" bekannt),
das hauptsächlich zur Aufbewahrung und Bereitstellung
medizinischer Bilder eingesetzt wird.
Das PACS umfaßt Bildaufnahmestationen IE1-IEm, Datenbanken
MDB1-MDBm für die einzelnen Bildaufnahmestationen IE1
-IEm, Netzwerk-Schnittstelleneinheiten NIU, einen Sternkoppler
SC, eine Netzwerk-Datenbank DB, eine Arbeitsstation
WS und eine der Arbeitsstation WS zugeordnete Datenbank
WDB.
Jede der Bildaufnahmestationen IE1 bis IEm kann aus herkömmlichen
bildgebenden medizinischen Geräten bestehen, z. B.
aus einem Röntgengerät, einem Kernspinresonanz-Gerät
oder einem Ultraschall-Diagnosegerät. Eine Reihe von Bildern
(diagnostischen Bildern eines untersuchten Patienten),
die von den Stationen IE1 bis IEm aufgenommen wurden, werden
in den zugehörigen Datenbanken MDB1-MDBm gespeichert.
Zentral befindet sich der Sternkoppler SC in dem sternförmigen
Netzwerk; er transferiert Bilddaten durch das sternförmige
Netzwerk. Die Arbeitsstation WS ist mit einem Bildschirm
und einer Bedienungskonsole ausgestattet. Über die
Konsole spezifizierte Bilder werden von den Stations-Datenbanken
MDB1-MDBm zur Arbeitsstation-Datenbank WDB transferiert
und in geeigneter Weise auf dem Bildschirm der Arbeitsstation
WS dargestellt. Der sich an der Arbeitsstation
befindende Arzt wertet dann die dargestellten Bilder zu
Diagnosezwecken aus.
Üblicherweise werden sämtliche diagnostischen Bilder eines
Patienten für eine Untersuchung herangezogen. Eine Folge
von Diagnosebildern kann zu speichernde Bilder und Bilder
umfassen, die nicht mehr benötigt werden, also nicht gespeichert
werden müssen. Das heißt: Wenn sich in einer
Reihe von bewegten Bildern mehrere Stehbilder befinden, die
für eine Untersuchung verwendet werden, so ist es wahrscheinlich,
daß nicht sämtliche Stehbilder gespeichert werden
müssen. In diesem Fall werden lediglich die Bilder, die
von dem Arzt einer Speicherung für würdig befunden werden,
von der Arbeitsstation-Datenbank WDB zu der Netzwerk-Datenbank
DB zur dortigen Speicherung übertragen.
Bewegte Bilder umfassen im Gegensatz zu einem Stehbild eine
große Datenmenge. Wenn z. B. 8 Sekunden lang ein Bild, welches
512 × 512 × 12 Bits umfaßt, mit einer Geschwindigkeit
von 30 Vollbildern pro Sekunde aufgenommen wird, erhält man
eine Datenmenge von bis zu 90 Mbits. Andererseits beträgt
bei einem Stehbild eines Röntgenfilms in digitalisierter
Form die Menge der Daten lediglich 2048 × 2048 × 12 Bits,
was einer Datenmenge von 6 Mbits entspricht. Wenn also bewegte
Bilder in digitaler Form gespeichert werden sollen,
so sollten vorzugsweise nur unbedingt benötigte Bilder gespeichert
werden.
Unter den derzeitigen Umständen erfolgt die Festlegung der
zu speichernden Bilder als Auswahl aus bewegten Bildern
seitens einer menschlichen Arbeitskraft.
Um einen Bereich von zu speichernden Bildern zu bestimmen,
muß eine Bedienungsperson, z. B. ein Laborant oder ein Arzt,
die bewegten Bilder auf dem Bildschirm anschauen und durch
Augenscheinnahme die Bildnummern des ersten und des letzten
der zu speichernden, bewegten Bilder bestimmen. Von einer
Anzahl Bildern IMG können die zu speichernden Bilder dadurch
gekennzeichnet werden, daß das jeweils erste Bild
IMGi und die Anzahl der daran anschließenden Bilder festgelegt
werden, oder aber das erste Bild IMGi und das letzte
Bild IMGi+j festgelegt werden, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Wie oben angedeutet, ist es für die Auswahl der zu speichernden
Bilder aus der gesamten Menge der vorhandenen Bilder
unerläßlich, auf eine menschliche Arbeitskraft zurückzugreifen,
die bei Auswertung einer sehr großen Anzahl von
Bildern stark belastet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bildverarbeitungseinrichtung
anzugeben, bei der das Auswählen von zu speichernder
Bildinformation aus bewegten Bildern vereinfacht und
mithin die Belastung der Bedienungsperson reduziert ist.
Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen angegebene
Erfindung gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Bildverarbeitungseinrichtung werden
die Auswahl und das Herausgreifen der gewünschten Bilddatengruppe
aus der Gesamtheit der Bilddatengruppen nach
Maßgabe der Änderung des sich zeitlich ändernden Elements
gesteuert. Dies gestattet eine einfache und rasche Auswahl
einer geeigneten Bilddatengruppe.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Bildarchivier-
und -übermittlungssystems (PACS);
Fig. 2 ein Diagramm zum Veranschaulichen der Arbeitsweise
beim Festlegen von zu speichernden Bildern
in einem herkömmlichen System;
Fig. 3 ein Blockdiagramm einer Bildverarbeitungseinrichtung
nach einer ersten Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 4 ein Flußdiagramm, das den Betrieb der Anlage
nach Fig. 3 veranschaulicht;
Fig. 5 eine Beziehung zwischen i und Si in der Anlage
nach Fig. 3;
Fig. 6 eine Beziehung zwischen den Größen i, Si und L
in der Anlage nach Fig. 3;
Fig. 7 ein Diagramm, das das Bildauswahlverfahren für
die Anlage nach Fig. 3 veranschaulicht;
Fig. 8 eine Anordnung eines Abschnitts, der eine arithmetische
Einheit und einen Selektor in der Anlage
nach Fig. 3 enthält;
Fig. 9A und 9B Flußdiagramme zum Erklären der Arbeitsweise
der Anlage beim Bestimmen des Vorhandenseins
oder des Fehlens eines Kontrastmittels in
einem Gesichtsfeld des Geräts nach Fig. 3;
Fig. 10 ein Diagramm, mit dessen Hilfe ein Verfahren
einer Arithmetikoperation in einer Bildverarbeitungseinrichtung
nach einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert wird;
Fig. 11 ein Diagramm zum Erläutern eines Verarbeitungsverfahrens
in einer Bildverarbeitungseinrichtung
nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 12A ein Blockdiagramm einer Bildverarbeitungseinrichtung
nach einem vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 12B eine Darstellung der Konsole in Fig. 12A;
Fig. 13 ein Beispiel für eine Anzeige in der Anlage nach
Fig. 12A;
Fig. 14 ein Diagramm, welches die Registrierflags in der
Anlage nach Fig. 12A erläutert;
Fig. 15 ein Diagramm, das die Zeitpunkte von Bildern in
einem Herzschlagintervall darstellt;
Fig. 16 eine EKG-Welle, anhand welcher die Arbeitsweise
der Anlage nach Fig. 12A erläutert wird;
Fig. 17 und 18 Diagramme zum Erläutern der Beziehung zwischen
registrierten Bildern und Speicherbereichen;
Fig. 19 und 20 Flußdiagramme eines Bildaufbereitungsalgorithmus
der Anlage nach Fig. 12; und
Fig. 21 ein Flußdiagramm, das die Prozedur zeigt, die in
der Anlage nach Fig. 12A durchgeführt wird.
Bei einer Art von Röntgenuntersuchung werden bewegte Röntgen-Durchleuchtungsbilder
mit Hilfe eines Röntgenstrahldetektors
und eines Bildverstärkers erzeugt. Solche bewegten
Röntgenbilder dienen zur visuellen Beobachtung des
Blutstroms in Blutgefäßen. In diesem Fall wird zum Kontrastieren
des Blutstroms ein Kontrastmittel mit einem geringen
Durchlässigkeitsfaktor für Röntgenstrahlen in die Blutgefäße
injiziert.
Bei einer solchen Blutstrom-Kontrastdarstellung, einer sogenannten
Angiographie, kann eine Bedienungsperson visuell
beobachten, daß das außerhalb des Gesichtsfeldes in die
Blutgefäße injizierte Kontrastmittel durch die Blutgefäße
strömt, um in das Gesichtsfeld zu gelangen und dann aus dem
Gesichtsfeld zu verschwinden. Zur Speicherung derartiger
bewegter Kontrastbilder in einer Bildspeichereinrichtung
ist es gängige Praxis, die Bilder aufzubewahren, die vor
dem Erscheinen des Kontrastmittels im Gesichtsfeld aufgenommen
wurden, sowie diejenigen Bilder, die aufgenommen
wurden, während sich das Kontrastmittel im Gesichtsfeld befand,
und diejenigen Bilder, die aufgenommen wurden, bis
das Kontrastmittel das Gesichtsfeld verlassen hatte. Die
Zeit, die notwendig ist, damit das Kontrastmittel den oben
beschriebenen Weg durchläuft, dauert für gewöhnlich einige
Sekunden. Allerdings werden für die Untersuchung nicht immer
sämtliche so aufgenommenen Bilder benötigt. In vielen
Fällen wird lediglich ein Abschnitt der aufgenommenen Bilder
benötigt.
Demgemäß werden nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung
die Bildaufnahmestation IEi und die Datenbank MDBi
(i = 1-m) ersetzt durch eine Bildverarbeitungseinrichtung
zum automatischen Auswählen notwendiger Bilder aus bewegten
Bildern, die sich ändernde Komponenten enthalten, z. B. aus
bewegten Röntgenbildern, die durch eine Angiographie aufgenommen
wurden.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, enthält die erste Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Bildverarbeitungseinrichtung
ein Röntgengerät 1, einen Speicher 2, einen Bildschirm 3,
eine arithmetisch-logische Einheit 4 und einen Selektor 5.
Diese Elemente bilden zusammen eine Station IEi. Weiterhin
ist eine Bildspeichereinrichtung 6 vorgesehen, die die zugehörige
Datenbank MDBi bildet.
Von dem Röntgengerät 1 erhaltene bewegte Bilder werden digitalisiert
und dann vorübergehend in einem Speicher 2 gespeichert,
und zwar in Form einer Reihe von Stehbildern,
die innerhalb einer Zeitspanne zwischen dem Beginn der Aufnahme
der Röntgenbilder bis zum Abschluß der Aufnahme
erhalten wurden. Eine solche Gruppe von Bilddaten kann aus
dem Speicher 2 bei Gelegenheit ausgelesen werden, so daß
die Bilder zur Beobachtung als bewegte Bilder auf dem Bildschirm
3 dargestellt werden können. Die arithmetische Einheit
4 liest sämtliche im Speicher 2 gespeicherten Daten
aus, macht eine Entscheidung bezüglich eines Bildes, welches
ein maximales Maß von Änderungen in der Bildinformation
enthält, z. B. durch eine maximale Menge an Kontrastmittel
im Gesichtsfeld gekennzeichnet ist (wenn es sich um
Kontrastbilder handelt), und bestimmt den Maximalwert des
Kontrastmittels und die Zahl oder Nummer des Bildes, welches
durch die maximale Menge an Kontrastmittel gekennzeichnet
ist. Der Selektor 5 wählt eine vorab festgelegte
Anzahl von Bildern aus und bestimmt den Bereich von zu
speichernden Bildern auf der Grundlage des durch die Arithmetikeinheit
4 bestimmten Maximalwert. Die vom Selektor 5
ausgewählten Bilder werden in einer Bildspeichereinrichtung
gespeichert, z. B. in einer optischen Speicherplatte.
Fig. 4 zeigt anhand eines Flußdiagramms den Betriebsablauf
bei der ersten Ausführungsform der Erfindung, der stattfindet,
nachdem die Bilddaten im Speicher 2 gespeichert sind.
Die speziellen arithmetischen Prozesse, soweit sie diesen
Ablauf betreffen, werden weiter unten erläutert. Nachstehend
wird von der Annahme ausgegangen, daß bewegte Bilder
erzeugt werden, nachdem ein Kontrastmittel injiziert wurde.
Zunächst wird im Schritt ST1 eine Subtraktion durchgeführt.
Diese Subtraktion geschieht zwischen zwei Bildern des gleichen
Ausschnitts, von denen das eine Bild ein Maskenbild
ist, in welchem kein Kontrastmittel im Gesichtsfeld vorhanden
ist, während das andere Bild ein Kontrastbild ist, also
ein Bild, bei dem sich Kontrastmittel im Gesichtsfeld befindet.
Als Ergebnis dieses Subtraktionsvorgangs werden
solche Bereiche ausgeschlossen, in denen keine Änderungen
zwischen Maskenbild und Kontrastbild vorhanden sind. Lediglich
diejenigen Bereiche, in denen eine Veränderung zwischen
Maskenbild und Kontrastbild stattfindet, verbleiben
für die anschließende Anzeige. Erfolgt die Subtraktion unter
Zugrundelegung eines Maskenbildes, das aufgenommen
wurde, bevor ein Kontrastmittel im Gesichtsfeld aufgetaucht
ist, und wird als Kontrastbild ein Bild hergenommen, bei
welchem das Kontrastmittel im Gesichtsfeld vorhanden ist,
wird durch das durch die Subtraktion gebildete Bild
ausschließlich das Kontrastmittel hervorgehoben.
Anschließend wird im Schritt ST2 eine Änderung des Kontrastmittels
als Graustufenänderung betrachtet, die beispielsweise
die Helligkeit des gesamten Bildes betrifft,
und für jedes der Bilder wird die Helligkeit berechnet. Die
Helligkeit des Bildes wird beurteilt auf der Grundlage
eines Bildelementwertes (Pixel-Wertes), der die Helligkeit
jedes Bildelements (Pixels) in einem Bild repräsentiert,
und eine Summe S von Bildelementwerten sämtlicher Bildelemente,
die einen Wert oberhalb eines Schwellenwerts aufweisen,
wird ermittelt. Die Summe S wird als quantitative
Größe für die Helligkeit jedes Bildes herangezogen. Die Beschränkung
auf Bildelementwerte oberhalb eines gewissen
Wertes ist deshalb sinnvoll, weil dadurch Einflüsse durch
Rauschen schwacher Bildelemente ausgeschlossen werden. Beispielsweise
werden lediglich positive Bildelemente berücksichtigt.
Der Schritt ST3 dient zum Herausfinden eines Bildes aus
sämtlichen aufgenommenen Bildern, welches einen maximalen
Summenwert S von Bildelementwerten aufweist, sowie eines
Bildes mit einem minimalen Summenwert S von Bildelementwerten.
Fig. 5 zeigt anhand eines Diagramms die Beziehung
zwischen i und Si, wobei Si eine Summe von Bildelementwerten
des i-ten Bildes nach dem Beginn der Aufnahme
von Röntgenbildern ist. Maximalwerte und Minimalwerte der
Summe Si der Bildelementwerte sind mit Smax bzw. Smin bezeichnet.
Im Schritt ST4 wird unter sämtlichen Bildern ein Bild herausgefunden,
dessen Bildelementwert-Summe S ansteigt (entsprechend
dem Punkt A in Fig. 6), und es wird ein Bild ermittelt,
dessen Bildelementwert-Summe S auf einen Wert abfällt,
der dem vor Beginn der Zunahme entspricht (Punkt C
in Fig. 6). Diese Bilder entsprechen einem Bild, das erhalten
wurde, als das Kontrastmittel im Gesichtsfeld erschien,
bzw. einem Bild, welches aufgenommen wurde, als das Kontrastmittel
gerade vollständig aus dem Gesichtsfeld herausströmte.
Die Feststellung eines Zeitpunkts, zu welchem das
Kontrastmittel zuerst im Gesichtsfeld erschien, und eines
Zeitpunkts, zu welchem das Kontrastmittel vollständig aus
dem Gesichtsfeld herausströmt, erfolgt auf der Grundlage
der Beziehung der Höhe zwischen dem Summenwert S und einem
Schwellenwert L, der vorab zwischen dem Maximalwert Smax
und dem Minimalwert Smin der Bildelementwert-Summe bestimmt
wurde. Es sei angenommen, daß an einer Stelle A in Fig. 6
der Wert Si zunächst größer wird als der Schwellenwert L
entsprechend einem Punkt, an welchem das Kontrastmittel zuerst
im Gesichtsfeld erscheint, während eine Stelle C, bei
der der Wert Si zum ersten Mal kleiner wird als der Schwellenwert,
einem Zeitpunkt entspricht, zu welchem das Kontrastmittel
vollständig aus dem Gesichtsfeld strömt. In
Fig. 6 ist B ein Zeitpunkt, zu welchem die Summe der Bildelementwerte
einen Maximalwert Smax annimmt. Dann ergibt
sich als Schwellenwert L:
L = α × (Smax-Smin) + Smin (1)
wobei α eine vorbestimmte Konstante zwischen 0 und 1 ist.
Im Schritt ST5 wird ein Bereich von zu speichernden Bildern
bestimmt auf der Grundlage des Bildes A, das erhalten wird,
wenn das Kontrastmittel zuerst sichtbar wird, des Bildes B,
das erhalten wird, wenn die Menge des Kontrastmittels im
Gesichtsfeld maximal ist, und des Bildes C, das erhalten
wird, wenn das Kontrastmittel vollständig außer Sicht
kommt. Es gibt einige Verfahren, um eine solche Bestimmung
durchzuführen. Jedes dieser Verfahren steht dem Anwender
zur Verfügung.
Gemäß Fig. 7 wird beispielsweise nach einem Verfahren I jedes
Bild gespeichert, welches zwischen einer Position A, an
der die Summe Si zum ersten Mal den Schwellenwert L übersteigt,
und der Position C, an der die Summe Si zum ersten
Mal unter den Schwellenwert L absinkt, liegt. Bei einer Methode
II werden diejenigen Bilder gespeichert, die während
einer vorbestimmten Zeitspanne aufgenommen wurden, deren
Mitte der Position B entspricht; oder es wird eine vorbestimmte
Anzahl von Bildern gespeichert, die um die Position
B zentriert sind, wo die Summe Si maximal ist. Bei einer
Methode III werden Bilder gespeichert, die während einer
vorbestimmten Zeitspanne im Anschluß an die Position A aufgenommen
wurden, oder es wird eine vorbestimmte Anzahl von
Bildern gespeichert, die im Anschluß an die Position A aufgenommen
wurden.
Im Schritt ST6 werden die Bilder, die in den im Schritt ST5
bestimmten Bereich fallen, im Bildspeicher 6 gespeichert.
Fig. 8 zeigt die Anordnung eines Abschnitts, der eine
arithmetische Einheit 4 und einen Selektor 5 der ersten
Ausführungsform umfaßt. Der Abschnitt enthält eine Steuerung,
die das System steuert, Bildspeicher IM1-IMn zum
sequentiellen und vorübergehenden Speichern von n Bildern,
die von dem Röntgengerät aufgenommen wurden, wobei ein Bild
in einem entsprechenden Speicher gespeichert wird, eine
arithmetische Einheit ALU1 zum Durchführen der Bild-Subtraktion,
einen Arbeitsbildspeicher zum vorübergehenden
Speichern eines Bildes, das sich durch die von der ALU1
durchgeführte Subtraktion ergibt, und eine arithmetische
Einheit ALU2 zum Berechnen einer Summe Si von Bildelementwerten
für jedes Bild. Die ALU1 und die ALU2 bilden zusammen
die arithmetische Einheit 4. Eine arithmetische Einheit
ALU3 dient zum Bestimmen eines Bereichs von zu speichernden
Bildern. Diese ALU bildet den Selektor 5.
Im folgenden sollen anhand der Fig. 8 die speziellen arithmetischen
Operationen erläutert werden.
Zunächst wird unter Verwendung eines ersten Bildes als Maskenbild
sowie eines zweiten Bildes als Kontrastbild ein
Subtraktionsbild für das zweite Bild hergestellt. Die in
den Bildspeichern IM1 und IM2 gespeicherten Bilddaten werden
dazu für die Subtraktion (IM1-IM2) in die arithmetische
Einheit ALU1 eingegeben, und das Substraktionsergebnis
wird zum Arbeitsbildspeicher übertragen. Als nächstes
werden die Subtraktionsbilddaten aus dem Arbeitsbildspeicher
ausgelesen, um in die arithmetische Einheit ALU2
eingegeben zu werden. Diese berechnet aus Bildelementwerten,
die oberhalb von "0" in dem Subtraktionsbild liegen,
eine Summe S2, und das Rechenergebnis wird in einem
speziellen Register innerhalb der ALU2 festgehalten. Anschließend
erfolgt eine Subtraktion für jedes dritte,
vierte . . . n-te Bild, die in den Bildspeichern IM3 bis IMn
gespeichert sind, und die Summen S3 bis Sn der Bildelementwerte
werden für das dritte bis n-te Subtraktionsbild ermittelt.
Die in der arithmetischen Einheit ALU2 festgehaltenen
Ergebnisse werden in die arithmetische Einheit ALU3
eingegeben, um ein Bild zu bestimmen, in welchem das Kontrastmittel
als erstes in das Gesichtsfeld gelangt, und um
ein Bild zu bestimmen, in welchem das Kontrastmittel gerade
vollständig aus dem Gesichtsfeld verschwunden ist. Die von
der arithmetischen Einheit ALU2 gelieferten Ergebnisse
werden nach einem Bild abgesucht, welches den Maximalwert
Smax der Bildelementewert-Summe Si aufweist, und es wird
ein Bild gesucht, das einen Minimalwert der Bildelementwert-Summe
Si besitzt. Es sei angenommen, daß das Bild mit
der maximalen Summe von Bildelementwerten das k-te Bild (2
k n) ist, während das Bild mit der minimalen Summe das
l-te Bild (2 l n) ist. Als nächstes wird gemäß dem in
Fig. 4 dargestellten Flußdiagramm ein Bild bestimmt, dessen
Summe Si von Bildelementwerten als erstes den Schwellenwert
L übersteigt, sowie ein Bild, dessen Summe Si von
Bildelementwerten als erstes unter den Schwellenwert L
fällt. Als erstes wird hierzu der Schwellenwert L ermittelt.
Wird α = 0,2 gesetzt, kann man den Ausdruck (1) folgendermaßen
präzisieren:
L = 0,2 × (Smax-Smin) + Smin (2)
Wie in Fig. 9A gezeigt ist, erfolgt eine Recherche von dem
k-ten Bild zu dem ersten Bild, dessen Summe Si von Bildelementwerten
unter den Schwellenwert L fällt. Das diesem Bild
unmittelbar folgende Bild (das s-te Bild) besitzt eine
Bildelementwert-Summe Si, die als erste den Schwellenwert L
überschreitet.
Anschließend wird nach Fig. 9B eine Suche von dem k-ten
Bild aus bis zum letzten Bild durchgeführt, um ein Bild zu
finden, dessen Wert Si unter den Schwellenwert fällt. Das
diesem Bild unmittelbar vorausgehende Bild (das e-te Bild)
besitzt eine Bildelementwert-Summe Si, die als erste unter
den Schwellenwert L fällt. Es wird angenommen, daß das s-te
und das e-te Bild die Bilder sind, die zu einem Zeitpunkt
aufgenommen wurden, als das Kontrastmittel zuerst in das
Gesichtsfeld gelangte, bzw. zu dem Zeitpunkt aufgenommen
wurde, als das Kontrastmittel das Gesichtsfeld verließ.
Erfindungsgemäß können die arithmetischen Operationen auch
unter Verwendung einer anderen arithmetischen Einheit
durchgeführt werden. Nach einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung beispielsweise wird anstelle der arithmetischen
Einheit ALU2 eine Histogramm-Verarbeitungseinheit verwendet.
Eine Arbeitsweise gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung
soll nun anhand der Fig. 10 erläutert werden. Wie
in dieser Figur gezeigt ist, wird unter Verwendung einer
Histogramm-Verarbeitungseinheit anstelle der arithmetisch-
logischen Einheit ALU2 die Entsprechung eines Bildelementwerts
P bezüglich der Anzahl Np von Bildelementen mit einem
Bildelementwert P für jedes der Bilder ermittelt. Auf diese
Weise ist es durch Festlegung eines Schwellen-Bildelementwerts
t möglich, die Summe von Bildelementwerten zu erhalten,
die gleich oder größer als t in jedem der Bilder sind,
und zwar unter Verwendung der Beziehung
Da bei diesem Verfahren die Anzahl von Bildelementen für
jeden der Bildelementwerte gefunden werden kann, lassen
sich die von dem Kontrastmittel beeinflußten notwendigen
Bildelementwerte und viele weitere Bildelementwerte, die
auf Hintergrundrauschen zurückzuführen sind, herausfinden.
Dadurch läßt sich ein Schwellenwert für die Bildelementwerte
bestimmen, der das Bereitstellen von von unnötigen
Anteilen freien Bildern gestattet.
Um bewegte Kontrastbilder des Herzens zu erzeugen, welches
sich im Vergleich zu anderen inneren Organen stark bewegt
und seine Form von Augenblick zu Augenblick deutlich ändert,
würde das bloße Hervorheben des Kontrastmittels durch
das Subtrahieren schwierig werden, wenn als Maskenbild eine
Momentaufnahme herangezogen würde. Daher werden nach einer
dritten Ausführungsform der Erfindung Maskenbilder über
eine Zeitspanne hinweg erzeugt, die einem oder mehreren
Herzschlagintervallen entsprechen, und für die Subtraktion
werden ein Maskenbild und ein Kontrastbild benutzt, die
einander im Zustand des Herzrhythmus entsprechen, so daß
dadurch deutliche Bilder erhalten werden.
Anhand der Fig. 11 soll nun eine Bildverarbeitung gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert werden.
Gleichzeitig mit bewegten Bildern wird von dem Patienten
ein EKG aufgenommen, und es erfolgt eine Vorabuntersuchung
derjenigen Positionen des EKG-Signals, denen die bewegten
Bilder entsprechen. Vor dem Injizieren des Kontrastmittels
werden m Bilder M0, M1 . . . Mm, die als Maskenbilder dienen,
während einer Zeitspanne aufgenommen, die gleich oder
größer ist als ein Herzschlagintervall. Nach dem Injizieren
des Kontrastmittels werden n Bilder C0, C1 . . .Cn erzeugt,
welche als Kontrastbilder dienen. Wenn das j-te Kontrastbild
Cj und das i-te Maskenbild Mi auf dem EKG-Signal einen
Zeitabstand von beispielsweise exakt einem Herzschlagzyklus
besitzen, so lassen sich diese beiden Bilder als im selben
Zustand der Herzform aufgenommen betrachten. In diesem Fall
erfolgt die Subtraktion Mi-Cj. Wie erwähnt, ist es durch
Herstellen von Maskenbildern während einer Zeitspanne, die
nicht kleiner als ein Herzschlag ist, und durch Subtrahieren
solcher Masken- und Kontrastbilder unter Zuhilfenahme
des EKG-Signals, welche sich hinsichtlich des Zustands des
Herzens entsprechen, möglich, deutliche Bilder zu erhalten,
die nicht durch das Pulsieren des Herzens beeinflußt sind.
Man kann entweder ein Kardiogrammsignal oder ein
Phonokardiogrammsignal anstelle des EKG-Signals verwenden.
Medizinische bewegte Bilder, insbesondere solche des Herzens,
werden häufig als Endlosdarstellung angezeigt, da die
Bildbewegung selbst umfangreiche Diagnoseinformation enthält.
Im Fall einer Endlosanzeige wird das erste Bild einer
Reihe von bewegten Bildern unmittelbar nach der Anzeige des
letzten Bildes erneut gezeigt. Wenn aber eine Reihe von bewegten
Bildern, die in der oben beschriebenen Weise bestimmt
wurden, im Endlosbetrieb dargestellt werden, könnte
man die Bildanzeige nur sehr mühsam beobachten, da das
erste Bild und das letzte Bild bezüglich der Phase der Herzaktivität
nicht kontinuierlich aneinander anschließen.
Dies wird in einer vierten Ausführungsform der Erfindung
berücksichtigt, die eine Endlosdarstellung mit hervorragender
Kontinuität ermöglicht.
Fig. 12A und 12B zeigen eine Bildverarbeitungseinrichtung
nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung. Diese
Ausführungsform betrifft den Fall, daß die Erfindung im Bereich
der Arbeitsstation des PACS eingesetzt wird. Wie Fig.
12A zeigt, enthält die Einrichtung eine Bildschirmanzeige
51, einen Digital/Analog-Umsetzer (DAU) 52, einen Bildspeicher
53, eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 54, eine
Konsole 55 und eine Schnittstelle 56.
Die Konsole 55 ermöglicht die Eingabe verschiedener Befehlssignale
durch eine Bedienungsperson. Die eingegebenen
Befehlssignale werden von der CPU 54 erkannt, die die gesamten
Abläufe der Einrichtung steuert. Die Auswahl von
Bildern gemäß der Erfindung ist funktionell in dieser CPU
54 realisiert. Der Bildspeicher 53 speichert mehrere Bilder,
die über die Konsole 55 spezifiziert worden sind. Die
Bilder werden über den DAU 52 dem Bildschirm 51 zugeleitet.
Der Bildschirm 51 zeigt die ihm zugeführten Bilder an. Die
Schnittstelle 56 übernimmt den Austausch von Bilddaten mit
der Netzwerk-Schnittstelle NIU gemäß Fig. 1. Die Arbeitsstations-Datenbank
WDB speichert eine Folge von über die
Schnittstelle 54 eingegebenen Bildern. Die in der Arbeitsstations-Datenbank
WDB gespeicherten Bilder werden in geeigneter
Weise unter Steuerung durch die CPU 54 zum Bildspeicher
53 übertragen.
Als nächstes soll anhand der Fig. 12B die Ausgestaltung der
Konsole erläutert werden. Wie aus Fig. 12B hervorgeht, besitzt
die Konsole 55 folgende Tasten: Eine Herzphasenfolge-
Taste 58, eine Taste "Bewegungsbildanzeige vorwärts" 59,
eine Taste "Bewegungsbildanzeige rückwärts" 60, eine "Vorwärts"-Taste
61, eine "Rückwärts"-Taste 62, eine Registriertaste
63, eine Löschtaste 64, eine Taste "Anzeige
der registrierten Bilder vorwärts" 65, eine Taste "Anzeige
der registrierten Bilder rückwärts" 66, eine Taste "Aufbereiten
und Speichern 1" 67, eine Taste "Aufbereiten und
Speichern 2" 68 und weitere Tasten 69.
Wird die "Vorwärts"-Taste 61 gedrückt, schaltet der Bildschirm
51 um, um das nächste Bild anzuzeigen, welches kontinuierlich
an das eben dargestellte Bild anschließt.
Wird die "Rückwärts"-Taste 62 gedrückt, schaltet der Bildschirm
51 um, um das dem gerade angezeigten Bild vorausgehende
Bild anzuzeigen.
Wird die Taste 59 gedrückt, so leuchtet eine in ihr befindliche
Lampe auf, und es folgt eine vorwärtsgerichtete und
kontinuierliche Wechselanzeige einer Folge bewegter Bilder
auf Endlosbasis (Bewegungsbildanzeige). Wird diese Taste 59
erneut gedrückt, verlöscht die Lampe, und das im Moment des
Drückens der Taste dargestellte Bild bleibt auf dem Bildschirm
stehen (Stehbildanzeige).
Wird die Taste 60 gedrückt, erfolgt wie beim Drücken der
Taste 59 eine Bewegungsbildanzeige mit anschließender Stehbildanzeige,
jedoch in Rückwärtsrichtung.
Wird die "Herzphasenfolge"-Taste 58 gedrückt, so leuchtet
eine in dieser Taste befindliche Lampe auf, und das Gerät
geht in einen Betriebszustand "Herzphasenfolge"-Anzeige
über. In diesem Fall wird als letztes anzuzeigendes Bild
der bewegten Bilder ein Bild ausgewählt, welches bezüglich
der Herzschlagphase auf das erste Bild folgt. Deshalb läßt
sich bei dieser Betriebsart der Bewegungsbildanzeige die
Bewegung des Herzens kontinuierlich und endlos beobachten.
Eine derartige Herzphasenfolge-Anzeige läßt sich gemäß Fig.
15 realisieren durch eine Bildauswahlsteuerung, die auf Daten
basiert, die die Zeitpositionen der Bilder innerhalb
eines Herzschlagintervalls repräsentieren. Das heißt: Wenn
man annimmt, daß der Herzschlagzyklus T beträgt und die
Zeit, wenn das n-te Bild erzeugt wird, tn ist, ergibt sich
die zeitliche Lage für das n-te Bild (n = 0, 1, 2 . . .) innerhalb
des Herzschlagzyklus zu
(tn-t 0)/T
Man betrachte dazu Fig. 16. Der Zeitpunkt tn kann irgendein
Zeitpunkt innerhalb des Herzschlagzyklus sein. Durch Auswahl
eines Bildes als letztes Bild, welches dem ersten Bild
am nächsten ist, läßt sich auf der Grundlage dieser Daten
erreichen, daß das erste und das letzte Bild einer Folge
von Bildern bezüglich der Herzschlagphase kontinuierlich
sind. Diese Bildauswahl geschieht durch die CPU 54.
Wird die "Herzphasenfolge"-Taste 58 erneut gedrückt, wird
diese Betriebsart beendet.
Wird die Registriertaste 63 gedrückt, so wird ein in diesem
Augenblick angezeigtes Bild als "zu speicherndes Bild" registriert.
Diese Registrierung wird gemäß Fig. 14 durchgeführt,
indem ein Registrierflag "1" zu der Bildnummer des
betreffenden Bildes gesetzt wird. Diese Registriersteuerung
wird von der CPU 54 wahrgenommen. Außerdem wird gemäß Fig.
13, wenn die Taste 63 gedrückt wird, eine Marke (*) 75, die
bedeutet, daß das gerade angezeigte Bild 71 registriert
wurde, in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt.
In Fig. 13 erkennt man eine Skala 70, die die Lage des derzeit
angezeigten Bildes 71 innerhalb einer Bilderfolge
kennzeichnet. Die Lage des angezeigten Bildes 71 läßt sich
mit Hilfe der Skala 70 und einem Pfeil 72 herausfinden. Die
Marken (*) 73 und 74, die eine Registrierung kennzeichnen,
werden gleichzeitig unter der Skala angezeigt. Die Marke
73, auf die der Pfeil 72 weist, entspricht der Marke 75,
während die Marke 74, auf die kein Pfeil zeigt, die vorausgehende
Registrierung kennzeichnet.
Wird die Löschtaste 64 gedrückt, wird das Registrierungsflag
"1" des gerade angezeigten Bildes auf "0" zurückgesetzt,
und gleichzeitig werden die Marken 73 und 74 nach
Fig. 13 gelöscht.
Wird die Taste 65 gedrückt, so wird das dem derzeit angezeigten
Bild in Vorwärtsrichtung am nächsten kommende registrierte
Bild auf dem Bilschirm 51 dargestellt. Jedesmal,
wenn die Taste 65 gedrückt wird, wird das in Vorwärtsrichtung
nächste registrierte Bild angezeigt. Eine derartige
Anzeigesteuerung erfolgt durch die CPU 54.
Wird die Taste 66 gedrückt, so erfolgt das Umschalten der
Anzeige zwischen den registrierten Bildern wie beim Drücken
der Taste 65, jedoch mit dem Unterschied, daß die Folge der
Anzeigebilder umgekehrt ist.
Wird die Taste "Aufbereiten und Speichern 1" 67 gedrückt,
so wird ein Satz von kontinuierlichen Bildern, die alle registrierten
Bilder enthalten und bezüglich der Herzschlagphase
kontinuierlich sind, zur Speicherung zu der Netzwerk-
Datenbank DB (Fig. 1) übertragen.
Wird die Taste "Aufbereiten und Speichern 2" 68 gedrückt,
werden viele Sätze von kontinuierlichen Bildern, die mehrere
registrierte Bilder enthalten und bezüglich der Herzschlagphase
kontinuierlich sind, zur Netzwerk-Datenbank DB
zwecks dortiger Speicherung übertragen. Weitere Tasten 69
umfassen Buchstabentasten, Kana-Tasten (Tasten für japanische
Silben), Zifferntasten und dergleichen. Die Bildbezeichnung
erfolgt mit Hilfe dieser Tasten 69.
Im folgenden soll die Funktion der Einrichtung mit dem oben
erläuterten Aufbau beschrieben werden.
Man nehme an, daß eine Folge von zu untersuchenden Bildern
bereits über das sternförmige Netzwerk und die Netzwerk-
Schnittstelle NIU zu der Arbeitsstations-Datenbank WDB
übertragen worden sei. Fig. 21 zeigt ein Flußdiagramm, welches
die von einer Bedienungsperson, z. B. einem Arzt, in
diesem Stadium abzuwickelnde Prozedur veranschaulicht.
Wenn die Bedienungsperson die ID-Zahl eines Patienten über
die Konsole 55 eingibt (Schritt OS1), werden relevante Bilder
von der Arbeitsstations-Datenbank WDS unter Steuerung
durch die CPU 54 zum Bildspeicher 53 übertragen. Es wird
hier angenommen, daß die übertragenen Bilder Röntgen-Kontrastbilder
von Koronaarterien des Herzens des Patienten
sind und die EKG-Daten enthalten.
Das erste Bild der in dem Bildspeicher 53 gespeicherten
Bildgruppe wird über den DAU 52 zum Bildschirm 51 übertragen,
um dort angezeigt zu werden. Dies wird durch die CPU
54 gesteuert (siehe Fig. 12A).
Wenn der Arzt die "Herzphasenfolge"-Taste 58 und die "Vorwärts"-Taste
59 für die Anzeige von Bewegungsbildern drückt
(Schritt OS2), werden die seriellen Bilder aus dem Bildspeicher
53 nacheinander ausgelesen und dann als bewegte
Bilder unter Steuerung durch die CPU 54 dargestellt. Bei
dieser Bewegungsbildanzeige bewegt sich ein in Fig. 13 gezeigter
Pfeil 77 unter einer EKG-Wellenform 76, um die jeweilige
Herzschlagphase für das gerade dargestellte Bild 71
zu kennzeichnen, wobei sich der Pfeil von links nach rechts
mit fortschreitender Bewegungsbildanzeige bewegt. Der oberhalb
der Skala 70 befindliche Pfeil 72 kennzeichnet die Position
des gerade angezeigten Bildes 71 auf der Skala, bewegt
sich also auch von links nach rechts mit fortschreitender
Anzeige. In diesem Fall wird ungeachtet der Tatsache,
daß die Bewegungsbilder endlos angezeigt werden, keine
Diskontinuität festgestellt, da die Kontinuität der Bilder
in der Herzschlagphase aufgrund des vorherigen Betätigens
der Taste 58 gegeben ist.
Wenn ein interessierendes Bild im Laufe der Beobachtung der
Bewegungsbilder auftaucht, drückt der Arzt die Taste 59 erneut
(Schritt OS3). Als Folge davon bleibt das Bild auf dem
Bildschirm stehen, welches beim Drücken der Taste 59 gerade
angezeigt wurde. Wenn das interessierende Bild nicht exakt
angehalten werden kann, läßt sich mit Hilfe der Vorwärtstaste
61 und/oder der Rückwärtstaste 62 das gewünschte
Bild zur Anzeige bringen. Als nächstes bestimmt der Arzt,
ob das relevante Bild zu speichern ist oder nicht und
drückt gegebenenfalls die Registriertaste 63, wenn das betrachtete
Bild gespeichert werden soll (Schritt OS4). Die
Marken (*) 73 und 75, die die Registrierung kennzeichnen,
werden auf dem Bildschirm angezeigt, und es wird das Registrierflag
"1" bei derjenigen Bildzahl gesetzt, die dem
derzeit angezeigten Bild 71 entspricht (siehe Fig. 14).
Dies wird durch die CPU 54 gesteuert. Damit ist die Registrierung
des Bildes 71 beendet.
Der Arzt wiederholt die Schaltvorgänge in den Schritten
OS2 bis OS4 so oft wie nötig.
Als nächstes muß der Arzt zum erneuten Anzeigen der registrierten
Bilder für die Erstellung eines Untersuchungsberichts
lediglich die Taste 65 für die Vorwärts-Anzeige registrierter
Bilder drücken, oder die Taste 66 für die Rückwärtsanzeige
von registrierten Bildern. Durch Betätigen der
Taste 65 ist es möglich, ausschließlich die registrierten
Bilder nacheinander anzuzeigen. Außerdem ermöglicht das
Drücken der Taste 66, daß die registrierten Bilder in Rückwärtsrichtung
nacheinander angezeigt werden. Diese Anzeigesteuerung
erfolgt durch die CPU 54. Die für einen Untersuchungsbericht
benötigten Bilder lassen sich also nochmal
einfach und sehr rasch anzeigen.
Gibt es irgendein registriertes Bild, welches gelöscht werden
soll, drückt der Arzt lediglich die Löschtaste 64, wenn
dieses Bild angezeigt wird. Als Folge davon wird das Registrierflag
für dieses Bild auf "0" zurückgesetzt und demgemäß
die Registrierung des Bildes gelöscht.
Die registrierten Bilder können durch Drücken der Taste
"Aufbereiten und Speichern 1" 67 oder der Taste "Aufbereiten
und Speichern 2" 68 gespeichert werden (Schritt OS6).
Wird die Taste 67 gedrückt, so werden sämtliche zu
speichernden Bilder einschließlich aller registrierten
Bilder derart aufbereitet, daß das erste und das letzte
Bild bezüglich der Herzschlagphase kontinuierlich sind, und
die aufbereiteten Bilder werden zu der Netzwerk-Datenbank
DB (Fig. 1) unter Steuerung durch die CPU 54 übertragen, um
dort gespeichert zu werden. Wie in Fig. 17 gezeigt ist, in
der jede Gruppe von Bildgruppen A und B für einen Herzschlagzyklus
ein registriertes Bild oder registrierte Bilder
enthalten, werden sämtliche Bilder im Bereich von dem
ersten Bild der Gruppe A bis zum letzten Bild der Gruppe B
gespeichert. (Das erste Bild der Gruppe A und das letzte
Bild der Gruppe B sind bezüglich der Herzschlagphase kontinuierlich.)
Zwischen dem ersten Bild der Gruppe A und dem
letzten Bild der Gruppe B können Bildgruppen für eine bestimmte
Anzahl von Herzschlagzyklen zwecks anschließender
Speicherung eingefügt werden.
Liegt eine Mehrzahl registrierter Bilder vor, so ist es
wünschenswert, die Taste 68 zu drücken, um die Netzwerk-Datenbank
DB effektiv auszunutzen. Wie zum Beispiel in Fig.
18 gezeigt ist, werden, wenn Bildgruppen A2 und B2 jeweils
ein oder mehrere registrierte Bilder enthalten, Bildgruppen
A1 und A3 vor und hinter der Bildgruppe A2 zusammen mit der
Bildgruppe A2 gespeichert, und es werden Bildgruppen B1 und
B3 vor und hinter der Bildgruppe B2 zusammen mit der Bildgruppe
B2 gespeichert. Weiterhin sind bezüglich der Herzschlagphase
das erste Bild der Gruppe A1 und das letzte
Bild der Gruppe A3, das letzte Bild der Gruppe A3 und das
erste Bild der Gruppe B1, das erste Bild der Gruppe B1 und
das letzte Bild der Gruppe B3 und das letzte Bild der
Gruppe B3 und das erste Bild der Gruppe A1 kontinuierlich
bzw. fortlaufend.
Im folgenden soll unter Bezugnahme auf die Fig. 19 und 20
die Bildaufbereitung, die durch die CPU 54 gesteuert wird,
erläutert werden.
Zuerst gibt der Arzt die Bildzahl oder Bildnummer N eines
gewünschten Bildes und die Herzgeschwindigkeit M über Zifferntasten
der Tastengruppe 69 ein (Schritte ST11 und
ST12). N und M sind jeweils ein natürliche Zahl. Nach dem
Erkennen von N und M berechnet die CPU 54 einen Mittelwert
einer Differenz zwischen relativen Positionen zweiter benachbarter
Bilder in einem Herzschlagzyklus (Schritt ST13).
Wenn man annimmt, daß der Mittelwert ist, kommen für
einen Herzschlagzyklus im Mittel (1/) Bilder in Betracht.
Als nächstes ermittelt die CPU 54 die Bildzahl S
des ersten Bildes der zu speichernden Bilder. Die Zahl S
läßt sich durch folgenden Ausdruck berechnen:
S = M - {(N/2) × (1/) }
Weiterhin schätzt die CPU 54 die Zahl des letzten Bildes in
einer zu speichernden Bildgruppe ab (Schritt ST15). Es wird
hier angenommen, daß die geschätzte Zahl E′ beträgt, welche
folgendermaßen berechnet werden kann:
E′ = S + {N × (1/) }
Anschließend findet die CPU 54 die korrekte Zahl E des
letzten Bildes auf der Grundlage des Schätzwertes E′.
Wenn die Zahl S des ersten Bildes und die Zahl E des letzten
Bildes gefunden sind, wird eine zu speichernde Bildgruppe
spezifiziert. Das heißt: Die zu speichernde Bildgruppe
umfaßt Bilder entsprechend den Bildzahlen S und E
und sämtliche dazwischen liegenden Bilder.
Als nächstes soll der Algorithmus zum Auffinden der Bildzahl
E im Schritt ST16 beschrieben werden.
Unter der Annahme, daß die relative Position des ersten
Bildes mit der Zahl S den Wert ts hat, erhält man im
Schritt ST21 eine Differenz T zwischen ts und . Es wird
bestimmt, ob T < 0 ist oder nicht (Schritt ST22). Falls T <
0, wird der Wert T im Schritt ST23 erhöht. Im Schritt ST24
wird i auf E′ gesetzt, den Schätzwert der Zahl des letzten
Bildes. Bei der Entscheidung "N" (Nein) im Schritt ST22
schließt sich der Schritt ST24 an. Im Schritt ST25 wird ein
Absolutwert td einer Differenz zwischen Ti und T ermittelt.
Es wird entschieden, ob td < 0,5 gilt oder nicht (Schritt
ST26). Ist td < 0,5, so wird im Schritt ST27 anschließend 1
- td eingestellt. Der Wert td wird im Schritt ST28 als
tdmax betrachtet. Beim Ergebnis "Nein" im Schritt ST26
schließt sich der Schritt ST28 an. Im Schritt ST29 wird der
Wert i um eins erhöht. Im Schritt ST30 wird ein Absolutwert
td einer Differenz zwischen ti und T ermittelt. Dann wird
entschieden, ob td < 0,5 oder nicht (ST31). Gilt td < 0,5,
so wird im Schritt ST32 als td der Wert 1-td eingestellt.
Es wird entschieden, ob die Beziehung tdmax < td gilt
(ST33). Beim Ergebnis "Nein" im Schritt ST31 schließt sich
der Schritt ST33 an. Wenn im Schritt ST33 die Beziehung
tdmax < td gilt, wird i um eins vermindert, und das Ergebnis
wird im Schritt ST34 für j eingesetzt. E′ wird im
Schritt ST35 als i eingestellt, und im Schritt ST36 wird i
- 1 als i eingesetzt. Im Schritt ST37 wird der Absolutwert
td der Differenz von ti und T ermittelt. Es wird entschieden,
ob die Beziehung td < 0,5 gilt (ST38). Falls ja, wird
im Schritt ST39 für td der Wert 1-td eingesetzt. Es wird
entschieden, ob die Beziehung tdmax < td gilt (Schritt
ST40), beim Ergebnis "Nein" im Schritt ST38 schließt sich
der Schritt ST40 an. Ist dort das Ergebnis "Nein", wird der
Wert td als tdmax eingestellt (ST41), und der Ablauf kehrt
zum Schritt ST36 zurück. Ist das Ergebnis im Schritt ST40
"Ja", so wird im Schritt ST42 für j der Wert i + 1 eingesetzt,
und im Schritt ST43 wird j als E gesetzt. Dieser
Wert E entspricht der korrekten Zahl im Schritt ST16 (Fig.
19).
Wenn bei der erfindungsgemäßen Bildverarbeitungseinrichtung
ein gewünschtes Bild unter Verwendung von Zifferntasten innerhalb
der Tastengruppe 59 festgelegt wird, wird eine
Folge von bewegten Bildern einschließlich des spezifizierten
Bildes von der CPU 54 derart ausgewählt, daß das erste
und das letzte Bild bezüglich der Herzschlagphase kontinuierlich
bzw. fortlaufend sind. Daher liefert die
Endlosanzeige dieser Bilder eine gute Kontinuität, was das
Beobachten erleichtert. Selbstverständlich kann nicht nur
ein gewünschtes Bild, sondern es können mehrere gewünschte
Bilder mit Hilfe der Zifferntasten ausgewählt werden. Durch
Drücken der Taste "Aufbereiten und Speichern 1" 67 oder der
Taste "Aufbereiten und Speichern 2" 68 ist es ferner
möglich, eine Gruppe von Bildern zu speichern, die
spezifizierte Bilder enthält und in der das erste und das
letzte Bild bezüglich der Herzschlagphase kontinuierlich
sind.
Anstelle des EKG-Signals kann auch ein Phonokardiogrammsignal
oder ein Kardiogrammsignal verwendet werden.
Anwendbar ist das vorliegende Ausführungsbeispiel der Erfindung
auch bei anderen Stationen als der Arbeitsstation
des PACS. Zu verarbeitende Bilder können selbstverständlich
auch andere als Herz-Bilder sein. Handelt es sich bei den
Bildern um solche, die sich mit der Atmung verändern, so
kann ein Respirationssignal dazu herangezogen werden, eine
Kontinuität der Respirationsphase zu erreichen.
Claims (11)
1. Bildverarbeitungseinrichtung umfassend folgende
Merkmale:
mindestens eine Bilddatenaufnahmeeinrichtung (WDB) zum Aufnehmen mehrerer sich zeitlich ändernder Bilder von einem Patienten vor und nach dem Verabreichen eines Kontrastmittels,
eine Subtrahiereinrichtung (4; WDB, 54) zum Durchführen einer Subtraktion zwischen den Bildern, um mehrere sich zeitlich ändernde Subtraktionsbilder zu erzeugen und so die Wirkung des dem Patienten verabreichten Kontrastmittels zu verstärken, und
eine Speichereinrichtung (6; DB) zum Speichern der Subtraktionsbilder, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildverarbeitungseinrichtung zum Auswählen von Bildern eines Patienten zur automatischen Speicherung gewünschter Bilder dient, und
daß eine Auswahleinrichtung (5) vorgesehen ist, die die von der Subtrahiereinrichtung gelieferten Subtraktionsbilder zur Speicherung in der Speichereinrichtung nach Maßgabe eines Wertes auswählt, der durch Summierung von Bildelementwerten für jedes Subtraktionsbild gewonnen wird.
mindestens eine Bilddatenaufnahmeeinrichtung (WDB) zum Aufnehmen mehrerer sich zeitlich ändernder Bilder von einem Patienten vor und nach dem Verabreichen eines Kontrastmittels,
eine Subtrahiereinrichtung (4; WDB, 54) zum Durchführen einer Subtraktion zwischen den Bildern, um mehrere sich zeitlich ändernde Subtraktionsbilder zu erzeugen und so die Wirkung des dem Patienten verabreichten Kontrastmittels zu verstärken, und
eine Speichereinrichtung (6; DB) zum Speichern der Subtraktionsbilder, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildverarbeitungseinrichtung zum Auswählen von Bildern eines Patienten zur automatischen Speicherung gewünschter Bilder dient, und
daß eine Auswahleinrichtung (5) vorgesehen ist, die die von der Subtrahiereinrichtung gelieferten Subtraktionsbilder zur Speicherung in der Speichereinrichtung nach Maßgabe eines Wertes auswählt, der durch Summierung von Bildelementwerten für jedes Subtraktionsbild gewonnen wird.
2. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bilddaten
repräsentativ sind für eine Röntgenaufnahme des untersuchten
Patienten.
3. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahleinrichtung
aus den Bilddatengruppen eine vorbestimmte
Anzahl von Bildern auswählt, welche ein Bild umfassen, das
einen Maximalwert der Bildelementwert-Summe besitzt, sowie
Bilder umfassen, die vor und nach dem den Maximalwert aufweisenden
Bild aufgenommen wurden.
4. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahleinrichtung
eine vorbestimmte Anzahl von Bildern auswählt,
welche an ein Bild anschließen, in welchem die Bildelement-Summe
einen vorbestimmten Wert erreicht.
5. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahleinrichtung
eine Gruppe fortlaufender Bilddaten auswählt,
beginnend mit einem Bild, in welchem die Bildelementwert-Summe
einen vorbestimmten Wert erreicht, und endend
mit einem Bild, in welchem die Summe den vorbestimmten
Wert als nächstes erreicht.
6. Bildverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahleinrichtung die Summe von Bildelementen bildet
aus Bildelementen, deren Helligkeit in einen vorbestimmten
Bereich fällt.
7. Bildverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Subtrahiereinrichtung für jede Phase einer Körperbewegung
des untersuchten Patienten ein Maskenbild und für
jeden Satz von Masken- und Kontrastbildern, die einander in
der Phase der Körperbewegung des untersuchten Patienten
entsprechen, ein Subtraktionsbild erzeugt.
8. Bildverarbeitungseinrichtung, nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahleinrichtung (5) eine gewünschte Bilddatengruppe
aus den Bilddatengruppen derart auswählt, daß die
ersten Bilddaten und die letzten Bilddaten der gewünschten
Bilddatengruppe hinsichtlich der Phase einer periodischen
Änderung eines von dem Patienten abgeleiteten periodischen
Signals kontinuierlich sind, wobei die Auswahl auf der
Grundlage der festgestellten Änderung des sich ändernden
Signals ist.
9. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein EKG-Signal
als das periodische Signal zugrundegelegt wird.
10. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das periodische
Signal ein Phonokardiogramm-Signal ist.
11. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das periodische
Signal ein Respirations-Signal ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP24728987A JPS6488882A (en) | 1987-09-30 | 1987-09-30 | Image editing processor |
| JP63032633A JPH01209577A (ja) | 1988-02-17 | 1988-02-17 | 動画像記憶装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3833309A1 DE3833309A1 (de) | 1989-04-20 |
| DE3833309C2 true DE3833309C2 (de) | 1992-03-12 |
Family
ID=26371218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3833309A Granted DE3833309A1 (de) | 1987-09-30 | 1988-09-30 | Bildverarbeitungseinrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5095906A (de) |
| DE (1) | DE3833309A1 (de) |
Families Citing this family (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0567160A (ja) * | 1991-09-06 | 1993-03-19 | Toshiba Corp | データベース共用ネツトワークにおける資料識別情報の利用方法 |
| US5636631A (en) * | 1992-05-12 | 1997-06-10 | Advanced Technology Laboratories, Inc. | Ultrasonic image data formats |
| US6847933B1 (en) * | 1997-12-31 | 2005-01-25 | Acuson Corporation | Ultrasound image and other medical image storage system |
| US6496716B1 (en) * | 2000-02-11 | 2002-12-17 | Anatoly Langer | Method and apparatus for stabilization of angiography images |
| US20020154822A1 (en) * | 2001-03-07 | 2002-10-24 | Medcon Telemedicine Technology | Process for compression of digital image data |
| US20030013972A1 (en) * | 2001-05-29 | 2003-01-16 | Makin Inder Raj. S. | Treatment of lung lesions using ultrasound |
| US7211044B2 (en) * | 2001-05-29 | 2007-05-01 | Ethicon Endo-Surgery, Inc. | Method for mapping temperature rise using pulse-echo ultrasound |
| US7846096B2 (en) * | 2001-05-29 | 2010-12-07 | Ethicon Endo-Surgery, Inc. | Method for monitoring of medical treatment using pulse-echo ultrasound |
| JP2002359786A (ja) * | 2001-05-31 | 2002-12-13 | Canon Inc | 撮像装置および撮像制御方法 |
| DE10214763A1 (de) * | 2002-04-03 | 2003-10-30 | Philips Intellectual Property | Verfahren zur Bestimmung eines Bildes aus einer Bildsequenz |
| US7883468B2 (en) * | 2004-05-18 | 2011-02-08 | Ethicon Endo-Surgery, Inc. | Medical system having an ultrasound source and an acoustic coupling medium |
| US7951095B2 (en) * | 2004-05-20 | 2011-05-31 | Ethicon Endo-Surgery, Inc. | Ultrasound medical system |
| US7473250B2 (en) * | 2004-05-21 | 2009-01-06 | Ethicon Endo-Surgery, Inc. | Ultrasound medical system and method |
| US7806839B2 (en) * | 2004-06-14 | 2010-10-05 | Ethicon Endo-Surgery, Inc. | System and method for ultrasound therapy using grating lobes |
| DE102006018413A1 (de) * | 2006-04-20 | 2007-10-25 | Siemens Ag | MR-Tomograph mit einem System zur Kontrastoptimierung von MRT-Bildern |
| JP5523658B2 (ja) * | 2007-03-23 | 2014-06-18 | 株式会社トプコン | 光画像計測装置 |
| WO2009008069A1 (ja) * | 2007-07-11 | 2009-01-15 | Kabushiki Kaisha Toshiba | グループ署名システム、装置及びプログラム |
| FR2924255A1 (fr) * | 2007-11-27 | 2009-05-29 | Gen Electric | Procede de traitement d'images cardiaques radiographiques en vue d'obtenir une image soustraite et recalee |
| DE102008035549A1 (de) * | 2008-07-30 | 2010-02-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Erstellung von Angiographieaufnahmen |
| US8488910B2 (en) * | 2008-11-25 | 2013-07-16 | Koninklijke Philips N.V. | Image provision for registration |
| DE102011086369B4 (de) * | 2011-11-15 | 2022-08-11 | Siemens Healthcare Gmbh | Verfahren zur Erstellung von MR-Angiographiebildern und entsprechende Magnetresonanzanlage |
| EP2822469A2 (de) * | 2012-03-03 | 2015-01-14 | ControlRad Systems, Inc. | Röntgenstrahlenreduktionssystem |
| JP6878438B2 (ja) * | 2015-12-30 | 2021-05-26 | コーニンクレッカ フィリップス エヌ ヴェKoninklijke Philips N.V. | 医療報告装置 |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4548204A (en) * | 1981-03-06 | 1985-10-22 | Siemens Gammasonics, Inc. | Apparatus for monitoring cardiac activity via ECG and heart sound signals |
| US4436095A (en) * | 1981-12-22 | 1984-03-13 | Thomson-Csf Broadcast, Inc. | Method and apparatus for imaging a body |
| JPS58152540A (ja) * | 1982-03-09 | 1983-09-10 | 株式会社東芝 | X線診断装置 |
| JPS58216039A (ja) * | 1982-06-11 | 1983-12-15 | 株式会社東芝 | 放射線画像処理装置 |
| US4444196A (en) * | 1982-06-21 | 1984-04-24 | Diagnostic Technology, Inc. | Digital intravenous subtraction angiography |
| US4689562A (en) * | 1983-10-11 | 1987-08-25 | Elscint Ltd. | NMR Imaging method and system |
| JPH0614746B2 (ja) * | 1984-09-13 | 1994-02-23 | 株式会社東芝 | X線画像処理装置 |
| JPS61249452A (ja) * | 1985-04-30 | 1986-11-06 | 株式会社東芝 | X線診断装置 |
| JPH0766446B2 (ja) * | 1985-11-27 | 1995-07-19 | 株式会社日立製作所 | 移動物体像を抽出する方法 |
| JPH0657208B2 (ja) * | 1985-12-27 | 1994-08-03 | 株式会社東芝 | デイジタル・フルオログラフイ−装置 |
| US4739766A (en) * | 1986-08-18 | 1988-04-26 | Duke University | NMR blood vessel imaging method and apparatus |
| JPS63125241A (ja) * | 1986-11-14 | 1988-05-28 | 株式会社東芝 | 画像処理装置 |
-
1988
- 1988-09-30 DE DE3833309A patent/DE3833309A1/de active Granted
-
1991
- 1991-01-02 US US07/635,374 patent/US5095906A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3833309A1 (de) | 1989-04-20 |
| US5095906A (en) | 1992-03-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3833309C2 (de) | ||
| DE69522844T2 (de) | Bildverarbeitungsverfahren zur örtlichen Bestimmung des Zentrums und der Objekte, die sich gegen einen Hintergrund abheben, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE602004002939T2 (de) | Methode zur dreidimensionalen modellierung von rohrförmigen strukturen | |
| DE102005059209B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Visualisierung einer Folge von tomographischen Bilddatensätzen | |
| DE102008040807B4 (de) | Verfahren zur Korrektur von den Blutfluss darstellenden Bilddaten, Medizinisches Gerät und Analysesystem | |
| DE10064768B4 (de) | Verfahren zur Untersuchung eines Lebewesens mittels eines bildgebenden Verfahrens | |
| DE10247299A1 (de) | Bildverarbeitungseinheit und Verfahren für die Zuordnung von gespeicherten zu aktuellen Aufnahmen | |
| DE102005039189B4 (de) | Bildauswertungsverfahren für zweidimensionale Projektionsbilder und hiermit korrespondierende Gegenstände | |
| DE10144630A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Visualisierung eines Körpervolumens und Computerprogrammprodukt | |
| EP0801361A2 (de) | Automatisches Bildauswertungsverfahren | |
| DE10156215A1 (de) | Verfahren zur Verarbeitung medizinisch relevanter Daten | |
| DE102005037427A1 (de) | Verfahren zur Erfassung und Auswertung von vaskulären Untersuchungsdaten | |
| DE10214763A1 (de) | Verfahren zur Bestimmung eines Bildes aus einer Bildsequenz | |
| DE10100572A1 (de) | Verfahren zur Darstellung des Blutflusses in einem Gefäßbaum | |
| DE102005018327A1 (de) | Betriebsverfahren für einen Rechner, Betriebsverfahren für eine bildgebende medizintechnische Anlage und hiermit korrespondierende Gegenstände | |
| DE102005023907A1 (de) | Verfahren zur Ermittlung von Positronen-Emissions-Messinformationen im Rahmen der Positronen-Emissions-Tomographie | |
| DE102005026220A1 (de) | Verfahren zur Aufnahme, Analyse und Darstellung eines medizinischen Bilddatensatzes | |
| DE102008003945B3 (de) | Verfahren zur Erstellung von auf das Blutgefäßsystem eines Patienten bezogenen Bildaufnahmen mittels eines in seiner Position veränderbaren Detektors einer Einrichtung zur digitalen Subtraktionsangiographie | |
| EP1253556A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bildverarbeitung von Röntgenaufnahmen | |
| DE102004003381B4 (de) | Verfahren zur Bestimmung der Lage einer Schicht in einem Untersuchungsgebiet, in welcher Schicht eine Schichtbildaufnahme erfolgen soll | |
| DE10312193A1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines bildgebenden medizinischen Untersuchungsgeräts | |
| DE102007005376A1 (de) | Verfahren zum Bestimmen von EKG-getriggerten Aufnahmezeitpunkten für die Bildgebung zur Unterstützung von interventionellen und diagnostischen Eingriffen am Herzen | |
| WO2008017493A2 (de) | Vorrichtung und verfahren zur bestimmung der optimalen bildrekonstruktionsphase für sich quasiperiodisch bewegende objekte | |
| DE102009000376B4 (de) | Verfahren zur quantitativen Darstellung des Blutflusses | |
| DE10210644B4 (de) | Verfahren zum Erstellen einer Sequenz |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |