DE381289C - Azetylenentwickler - Google Patents

Azetylenentwickler

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DE381289C
DE381289C DEF50271D DEF0050271D DE381289C DE 381289 C DE381289 C DE 381289C DE F50271 D DEF50271 D DE F50271D DE F0050271 D DEF0050271 D DE F0050271D DE 381289 C DE381289 C DE 381289C
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Germany
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gas
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Expired
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DEF50271D
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BRUNO VON FESTENBERG PAKISCH
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BRUNO VON FESTENBERG PAKISCH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H1/00Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

  • Azetylenentwickler. Die Erfindung betrifft einen Azetylenentwickler, bei welchem die Wasserzufuhr zum Karbidraum durch Druckluft bewirkt wird und bei welchem daher mindestens drei Räume, nämlich für Karbid, Wasser und Luft %-orhanden sind. Die gebräuchlichen Entwickler haben den Nachteil, daß der Glühstrumpf oder Brenner verrußt bzw. die Glühstrümpfe verrußen, sobald infolge Erschöpfung des Karbids die Gasentwicklung unzureichend wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine derartige Ausgestaltung des Entwicklers, daß das Verrußen des Strumpfes unmöglich ist, da die Druckluft, welche die Wasserzufuhr bewirkt, in diesem Falle die Flamme selbsttätig ausbläst.
  • Es sind Azetylenentwickler bekannt (deutsche Patentschrift 2137,39), bei denen das Gas voni Reiniger aus direkt in die Verbrauch.-leitung oder falls nicht genügend Gas entnommen wird in einen Gasraute strömt. Iliur l4tnn der Druck des im Gasraum befindlichen Gases dazu benutzt werden, das Entwicklungswasser, welches den Gasraum unten absperrt, in den Entwickler zu treiben. Nach Vorliegender Erfindung wird jedoch das Wasser durch Druckluft in den Entwickler gedrückt, wobei das Volumen des Wasserbehälters so bemessen ist, daß bei Erschöpfung des harbidvorrates das Wasser auch nahezu erschöpft ist, so daß rlie Druckluft den Rest des Wassers in den Entwickler treiben und selbst hinter dem Wasser herströmend das letzte Gas vor sich her treiben und die träge brennende Flamme auslöschen kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung.,;-21 form dargestellt.
  • Der Entwickler bestellt aus einem Gefäß (las durch Querwände b und i in drei Kaniinern geteilt ist, so daß der Karbidraum d, der Wasserraum e und der Luftraum t entstehen. Der Karbidraum ist oben, der Luftraum in der Mitte und der Wasserraum unten angeordnet. Der Kabidraum d ist durch einen Deckel g, zum Füllen zugänglich. Der Deckel g wird durch Schrauben i befestigt, die in Schlitzen der Flanschen j drehbar angeordnet sind. Der Luftratun ist mit einer Pumpe 1e verbunden und mit einem 'Manoineter in versehen sowie durch eine im Boden desselben angebrachte Öffnung 1 mit dein Wasserrauen verbunden. Der Wasserraum steht durch das mit einer Verteilvorrichtung versehene Wasserrohr ia mit dem Karbidraum d in Verbindung und ist mit dem Einfüllstutzen o versehen, der durch die `-erschraubung p dicht geschlossen wird. Der Karbidrauln ist schließlich noch mit derii Sicherheitsventil q versehen. Es ist hierbei der Wasserraum so bemessen, daß sein Inhalt kleiner ist als der des Karbidraunies.
  • Die Wirkung des Entwicklers ist derart. daß bei Gasentnahme die Druckluft ein energisches N achtröpfeln des Wassers vertirsacht. Wird dagegen Gas im f lberfluß entwickelt bzw. weniger Gas entnommen, @) drängt der Gasdruck das Wasser im Wasserrohr zurück, bis sich die Drucke das Gleichgewicht halten. Wenn der Karbidvorrat erschöpft ist, so daß die Flamme träge brennen würde und das Verrußen des Strumpfes lüvorsteht, preßt der überwiegende Luftdruck jetzt das Wasser energisch durch die Leitung n und drückt schließlich alles Wasser in den Karbidraum. Hierbei wird (las letzt Gas aus dem Karbid herausgeholt und nach dem Brenner gedrängt. Schließlich drängt die Luft selbst nach, treibt das letzte Gas vor sich her, bläst die Flamme aus und entweicht durch den Brenner ins Freie. Das Verrußen eines Glühstrumpfes, Kochers o. dgl. wird dadurch vermieden.

Claims (1)

  1. PATEN T-A,N SPRUCH: Azetylenentwickler, bei welchem da Wasser durch Druckluft zum Karbidbehälter gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Wasserbehälters kleiner ist als das des Karbidbehälters, so daß nach völliger 1--,rsclii'>llfung des Karbids das ganze Wasser in den Karbidbehälter gepreßt wird und die Luft über dem Wasserspiegel durch (las Gasrohr entweichen kann, wodurch die träge brennende Flamme ausgelöscht und ein Verrußen des Glühstrumpfes verhindert wird.
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