DE380708C - Maschine zur Umformung von Wechselstroemen verschiedener Frequenz mit synchron ausgefuehrtem Motor- und Generatorteil und gemeinsamer Induktorwicklung - Google Patents

Maschine zur Umformung von Wechselstroemen verschiedener Frequenz mit synchron ausgefuehrtem Motor- und Generatorteil und gemeinsamer Induktorwicklung

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DE380708C
DE380708C DEB81506D DEB0081506D DE380708C DE 380708 C DE380708 C DE 380708C DE B81506 D DEB81506 D DE B81506D DE B0081506 D DEB0081506 D DE B0081506D DE 380708 C DE380708 C DE 380708C
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alternating currents
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/18AC/AC converters
    • H02K47/22Single-armature frequency converters with or without phase-number conversion
    • H02K47/24Single-armature frequency converters with or without phase-number conversion having windings for different numbers of poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Maschine zur Umformung von Wechselströmen- verschiedener Frequenz mit synchron ausgeführtem Motor- und Generatorteil und gemeinsamer Induktorwicklung. Nach dein Hauptpatent 372390 soll unter Umständen Motor- und Generatorteil einer Maschine zur Umformung von Wechselströnien verschiedener Frequenz synchron ausgeführt und für beide- Teile eine gemeinsame Induktorwicklung-verwendet werden. Bei einer Synchronmaschine ändert sich nun der resultierende Magnetisierungstrom nach Lage und Größe unter dem Einfluß des von der Ständerwicklung erzeugten Feldes in Abhängigkeit von der Belastung. Die Leistung der Maschine ist dabei proportional dem Produkte aus Magnetisierungstrom und Ständerstrom. Sie erreicht einen. Höchstwert, wenn 'der Verschiebungswinkel zwischen dem Magnetisierungstrom und dem Induktorstrom 45° beträgt. Wird die Maschine als Motor darüber hinaus belastet, so fällt sie außer Tritt.
  • Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Mittel, durch das bei Umformern der gekennzeichneten Art eine Überschreitung des zulässigen Höchstmomentes .des Motors vermieden werden soll. Dieses neue Mittel besteht darin, die elektrischen Verhältnisse, wie Windungszahl und Feldstärke, so zu wählen, dar der Verschiebungswinkel zwischen dem resultierenden Feld und dem Induktorströmanteil des Motorteiles kleiner oder- höchstens gleich groß ist, wie der entsprechende Verschiebungswinkel im Generatorteil.
  • Die Erfindung soll an Hand der Abb. i bis 5 näher erläutert werden.
  • Abb. i stellt das Stromdiagramm des Generatorteiles - dar. 1,g ist dabei der Induktorstrom, Jag der abgegebene Ständerstrom. Die Resultierende aus beiden gibt den Magnetisierungstrom ig, der das resultierende Feld erzeugt und gegen die erzeugte elektromotorische Kraft um ungefähr 9o° voreilt. In gleicher `:`eise bedeutet in Abb.2 J2", den Induktorstrotn des Motorteiles, J,", den vom Ständer aufgenommenen Strom. i," ist wieder der als Resultierende aus beiden sich ergebende Magnetisierungsstronr, gegen den die aufgedrückte Spannung um 9o° voreilt. J"", und J,8, also der Induktorstromanteil des Motors und des Generators, stehen dabei immer in einem festen Verhältnis zueinander.
  • Es muß hun die (lern Motorteil des Umformers zugeführte Leistung - abgesehen von den Verlusten - stets gleich der vom Generatorteii abgegebenen ; Leistung sein. Die Motorleistung ist aber dein Produkt aus dem Magnetisierungsstrom i", und der Wattkomponente J',", des Ständerstromes J,", proporrional, während die Generatorleistung dem Produkt aus dein Magnetisierungstrom i8 und der Wattkomponente.l'1g des Ständerstroines J,8 entspricht. Da die Spannungen von Motor und Generator im allgemeinen konstant sind und mit ihnen auch die MagnetisierungsstrFtne, kann man vereinfachend die Leistungen vorn Motor- und Generatorteil direkt proportiönal den Wattkomponenten der Ständerströtne ansetzen. Dann sind aber auch die Momente des Motorteiles und des Generatorteiles diesen Wattkomponenten des Ständerstroines proportional, Der zulässige 'Höchstwert des Motormomentes wird erreicht, wenn der Induktorstrom Jz. auf dem Magnetisierungstrom i", senkrecht steht, also die Wattkomponente J',", des Ständerstromes gleich dem Induktorstrom J,. wird. Es kommt also darauf an, daß das mögliche Generatormoment diesen Höchstwert des Motormomentes nicht überschreitet.
  • Uin die Verhältnisse leichter zu überblicken, ist in den Abb.3 bis 5 das Stromdiagramm des Motors nach unten umgeklappt und in solchem Maßstabe dargestellt, daß der Vektor J',", ebenso groß wird wie J',8.
  • Abb. 3 stellt dabei den besonders einfachen Fall dar, daß der Verschiebungswinkel a zwischen dem Induktorstrom und dem resultierenden Magnetisierungstrom für Motor- und Generatorteil derselbe ist. Die Ma-netisierungströ me i", und i8 laufen dann in dem Diagramm parallel, ohne jedoch gleich große sein zu müssen. Dagegen sind die -Wattkomponenten J',", und J',8 der Ständerströme J,", und J,8 stets gleich groß. Motorteil und Generatorteil weisen demgemäß immer die gleiche Leistung auf. Wächst die Generatorbelastung, so verschiebt sich der Punkt 3, und für einen anderen Belastungsfall ergeben sich z. B. die durch gestrichelte Linien veranschaulichten Verhältnisse. Ein Überschreiten des Motorhöchstmomentes ist dabei vollkommen ausgeschlossen.
  • In Abb. d. ist der Fall angenommen, daß der Verschiebungswinkel a", beim Motorteil kleiner ist als der Verschiebungswinkel a. beim Generatorteil. Die Magnetisierungströme i", und i8 sind wieder parallel, und der Punkt 3 ist wieder gemeinsamer Eckpunkt für die beiden Stromdreiecke. Ist dabei die Motorleistung der Gerieratorleistung gleich, so würde bei steigender Belastung der Punkt 3 als Eckpunkt des Generatorstrotrrdreiecks auf einem Kreisbogen um den Punkt i mit dem Induktorstromvektor J_8 als Radius wandern, als Eckpunkt des Motordreiecks hingegen auf einem um Punkt 5 mit dein ' Radius J2", geschlagenen Kreisbogen. Das Höchstmoment des Generators ist dabei durch den strichpunktiert gezeichneten Vektor J28 gegeben, das Höchstmoment des Motors durch den strichpunktiert gezeichneten Vektor J2,. Das mögliche Motorhöchstmoment ist also stets größer als das des Generators, und ein Überschreiten dieses Höchstmomentes ist auch in dieseln Falle ausgeschlossen.
  • Den umgekehrten Fall veranschaulicht das Diagramm Abb.5. Dort ist der Verschiebungswinkel a", beim Motorteil größer als der Verschiebungswinkel «g beim Generatorteil. Die Höchstmomente des Generatorteiles und des Motorteiles sind wieder durch die strichpunktierten Vektoren Jag und J._", dargestellt. Es .zeigt sich nun, wenn wieder die Motor- und Generatorleistung beim Zusammenfallen der Eckpunkte der beiden Stromdreiecke im Punkt 3 als gleich angenommen werden, daß das mögliche Generatorhöchstmornent größer ist als das Motorhöchstmoment. Wenn also der Verschiebungswinkel beim Motorteil größer ist als beim Generatorteil, ist auch ein Überschreiten des Motörhöchstmomentes und damit ein Außertrittfallen der Maschine möglich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Maschine zur Uinfornrung von Wechselströmen verschiedener Frequenz mit synchron ausgeführtem Motor- und Generatorteil und gemeinsamer Induktorwicklung nach Patent 372390, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebungswinkel (a",) zwischen deal resultierenden Magnetisierungstrom (i",) und dem Induktorstromanteil (J",) des Motorteiles kleiner oder höchstens gleich groß gemacht wird, wie der Verschiebungswinkel («g; zwischen (lern resultierenden Magnetisierungstrom (i8) und dem Induktorstromanteil (J2g) des Generatorteiles.
DEB81506D 1916-04-23 1916-04-23 Maschine zur Umformung von Wechselstroemen verschiedener Frequenz mit synchron ausgefuehrtem Motor- und Generatorteil und gemeinsamer Induktorwicklung Expired DE380708C (de)

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