DE379834C - Vorrichtung zur Aufhebung des Unterdruckes in Lokomotivzylindern bei Leerfahrt der Maschine - Google Patents

Vorrichtung zur Aufhebung des Unterdruckes in Lokomotivzylindern bei Leerfahrt der Maschine

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DE379834C
DE379834C DEF52750D DEF0052750D DE379834C DE 379834 C DE379834 C DE 379834C DE F52750 D DEF52750 D DE F52750D DE F0052750 D DEF0052750 D DE F0052750D DE 379834 C DE379834 C DE 379834C
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steam
machine
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locomotive
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Aufhebung des Unterdruckes in Lokomotivzylindern bei Leerfahrt - der IVtaschine. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht in einem einen Dampfweg zu den Lokomotivzylindern beherrschenden Abschlußorgan, das während der Fahrt der Maschine geöffnet ist und bei deren Stillstand sich selbsttätig schließt. Das Öffnen des Abschlußorganes erfolgt durch den Druck des Dampfes, der sich in einem Raume befindet, der von einer Dampfschleuse gespeist wird und durch eine Öffnung mit der Außenluft oder einem Raume geringeren Druckes verbunden ist. Das Schließen dieses Abschlußorganes erfolgt durch den vom Kessel oder vom Einströmrohr oder von beiden kommenden Dampf. Hierbei ist unter Dampfschleuse eine Vorrichtung verstanden, durch die ein Raum mit zwei anderen Räumen abwechselnd in abschließbare Verbindung gebracht werden kann. In der Zeichnung veranschaulicht Abb. z eine mit der Vorrichtung versehene Lokomotive; Abb. 2, 3 und4 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Abb. i bezeichnet i die vorn Kessel kommende Dampfleitung, a die Vorrichtung, die den Zustrom des Dampfes zu den Zylindern vermittelt, 3 die Dampfleitung nach den Zylindern. Diese Leitung kann in das Dampfeinströmrohr, wie dies Abb. i veranschaulicht, aber auch in die Schieberkasten oder in die Dampfzylinder der Lokomotive einmünden. In Abb. a, welche eine Ausführungsform der Einrichtung veranschaulicht, bezeichnet ;f das Gehäuse der Vorrichtung, das einen Raum 5 enthält, der mit einem Dampfeintrittskanal 6 und mit dem Raum 8 abwechselnd in abschließbarer Verbindung steht. --Diese abwechselnde Verbindung erfolgt durch die beiden Abschlußorgane 7 und 7a, welche zu diesem Zweck von einem bewegten Teil der Lokomotive gesteuert werden.
  • In Abb. 2 sind diese Abschlußorgane zwei Drehschieber 7 und 7a, die durch den Hebel g hin und her geschwenkt oder gedreht werden und mit Öffnungen io versehen sind. Das Gehäuse 4 besitzt zwei ebenfalls mit Öffnungen versehene Wände ii und 12, die als Schieberspiegel dienen und ebenso wie die Schieber selbst mit Löchern versehen sind. Dabei ist die Stellung der beiden Schieber 7 und 7a oder die Stellung der Öffnungen im Schieber und im Schieberspiegel derart angeordnet, daß der Dampfaustritt aus dem Raum 5 in den Raum 8 durch den Schieber 7 a geschlossen ist, wenn der Schieber 7 den Eintritt des Dampfes aus dem Kanal 6 nach dem Raume 5 freigibt. Der Raum 8 ist durch die enge Öffnung 13 mit der Außenluft verbunden. Er kann aber auch durch eine ,Rohrleitung mit dem Schieberkasten oder einem Zylinder in Verbindung stehen. Dieser Raum 8 ist durch eine :Membran 14 abgeschlossen, die auf ein Ventil 15 einwirkt. Das Ventil 15, das zweckmäßig durch eine Feder 16 auf seinen Sitz gedrückt wird, sperrt den nach dem Einströmrohr der Maschine führenden Dampfweg 3, 3a, gegen die vom Kessel herführende Dampfleitung i, 6 ab. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Ist die Lokomotive in Bewegung, so wirkt der im Raum 8 befindliche, aus dem Raum 5 jeweilig austretende Dampf auf die Membran 14 und hebt das Ventil 15. Fährt die Maschine dabei unter Dampf, so wird die Dampfströmung durch die Leitung i, 3 sehr gering oder gleich Null sein, weil der Dampfdruck vor und hinter dem Ventil nahezu gleich ist. Wird der Absperregler geschlossen, fährt also die Maschine, wie bei Talfahrt oder Einfahrt in Stationen, ohne Dampf, dann strömt der Dampf durch die Leitung 1, 3 in die Zylinder so lange, als das Ventil 15 offen gehalten ist, d. h. so lange, als im Raum 8 der erforderliche Dampfdruck herrscht. Dieser Dampfdruck kann jedoch nur so lange aufrecht erhalten bleiben, als durch die Bewegung der Dampfschleuse mehr Dampf geliefert wird als durch die Öffnung 13 austreten kann. Bei Stillstand der Maschine hört der Zustrom des Dampfes nach dem Raum 8 auf, der Druck fällt infolge des Austrittes des Dampfes durch die Öffnung 13 und bewirkt den Schluß des Ventils 15.
  • Abb. 3 zeigt. eine Ausführungsform bei der statt zweier Flachschieber ein drehender hohler Kolben 17 angeordnet ist, dessen innerer Raums bei Drehung oder Schwingung des Kolbens abwechselnd mit der Eintrittsöffnung 6 und mit dem Raum 8 in Verbindung steht. Der Raum 8 ist bei dieser Ausführung durch einen Kolben 18 begrenzt, der auf das Ventil 15 einwirkt und durch eine Feder ig herabgedrückt wird.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 4 sind statt der Schieber zwei Ventile 2o und 21 als Abschlußorgane angeordnet, die durch den schwingenden Hebel g gesteuert werden. Der Raum 8 ist durch den Kolben 18 begrenzt, wobei der Raum über dem Kolben durch den Kanal aa mit dem Einströmrohr 3 in Verbindung und damit unter dem Drucke des im Einströmrohr befindlichen Dampfes steht. Bei dieser Ausführungsform ist die Wirkungsweise der Vorrichtung insofern eine andere, als das Ventil geschlossen ist, wenn die Maschine unter Dampf fährt. Da der Druck dann im Raum 8 etwas kleiner ist als der Kesseldruck, wird sich der Kolben in der untersten Lage befinden und das von ihm beherrschte Ventil 15 geschlossen sein. Bei Leerlauf der Maschine fällt der Druck in der Leitung 3, der Kolben hebt sich, öffnet das Ventil 15 und hält es so lange offen, als die Maschine in Bewegung ist. Um den Raum 5 abwechselnd mit dem Zuströmraum 6 und dem Raum 8 in Verbindung zu bringen, können auch andere Absperrorgane, wie hin und her gehende Kolben, Flach- oder Rundschieber, Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Aufhebung des Unterdruckes in Lokomotivzylindern bei Leerfahrt der Maschine durch ein einen Dampfweg zu den Lokomotivzylindern beherrschendes Abschlußorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußorgan (i5) durch mit einer kleinen Abströmöffnung (13) einen Kolben (18) oder eine Membran (14) unter dem Einfluß des in einem Raum (8) befindlichen Dampfes gehoben wird, welcher aus einer Kammer (5) übertritt, die mit dem Dampfzuströmkanal (6) und zeitlich verschieden mit dem Raum (8) durch ein von einem bewegten Teil der Lokomotive gesteuertes Abschlußorgan (7, 7a oder 17 oder 2o, 21) in Verbindung steht, so daß bei Stillstand der Maschine der Dampfzustrom nach dem Raum (8) aufhört und das Abschlußorgan (15) schließt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch i gekennzeichnet, daß der das Abschlußorgan (15) steuernde Kolben (18) auf der einen Seite unter Einwirkung des im Raume (8) und auf der anderen Seite unter Einwirkung des in der Dampfleitung (3) herrschenden Dampfdruckes steht (Abb. 4).
DEF52750D 1922-10-22 1922-10-22 Vorrichtung zur Aufhebung des Unterdruckes in Lokomotivzylindern bei Leerfahrt der Maschine Expired DE379834C (de)

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