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Wassermantelumhüllung mit Wärmhaube für Kochtöpfe o. dgl. Zusatz '-zum
Patent 33958o. Vorliegende Erfindung. hat eine weitere Verbesserung des Patents
3395$o nach, der Richtung zum Gegenstand, daß auf dne oberen Flächen der dlie Töpfe
und die Zwischenräume abschließendfen Deckel lotrechte niedere Zargen aufgesetzt
werden" welche die wagerechten Zwischenräume zwischen den Deckeln: und den Topfböden
in Felder-unterteifen, die mit den zwischen den Töpfen und Wassermänteln verbleibenden,
in, bekannter Weise durch eingesetzte senkrechte Zwischenwände gebildeten Kanälen
derart in Verbindung stehen, -daß die aufsteigenden Heizgase- gezwungen «-erden,
die Oberfläche dies Deckels und; die des Bodens des 4arüberliegenden Topfes zu bestreichen,
ohne mit dem Topfinhalt in, Berührung zu kommen; um alsdann .durch die senkrechten
Kanäle weiter aufwärts oder abwärts zu ziehen. Durch die Auf- und Ab= wärtsführung
der Heizgase und Dämpfe zwischen ,dien oberen Wassermänteln und Kochgefäßen können
die Isoliermäntel dl und; na- wegfallen. Es kann:, wenn wenig Wasser gebraucht wird,
sowohl der obere Wassermantel als auch der mittlere nur als Isoliermantel verwendet
werden, also leer bleiben, was, da dann die Heizgase oben weniger abgekühlt -werden,-den.
sämtlichen Isßchgefäßen n:ebst-d:em unteren Wassermantel und: am Ende auch :der
Erwärmung des Isolierraumes unter en Platten C, 2t, p zugute kommt.
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Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in den Abb. i bis 13
dlargestellt, A'bb. i zeigt einen mittleren. Längsschnitt durch drei Sätze von :Kochgefäßen
und '\Vassermänte@ln., Abb. a den Grundriß dazu. Abb.3 bis 6 wagerechte Querschnitte
dazu, Abb.7 eine einfache Forme mit nur einem Kochgefäß nebst Wassermantel, Abb.
8 einen senkrechten Schnitt :,durch eine andere Form, Ab:b. 9 und,- i o Einzelheiten,
Abb. i i bis 13 die neuen Zwischendeckel.
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Abb.7 zeigt die gleiche senkrechte Heizgas. und; Dampfführung zwischen
Kochgefäß I und Wassermantel Ia wie bisher, dagegen teilt jetzt :der neue Rückleitungsdeckel
g" (Abb.7 und 13) .die von unten heraufkommenden Heizgase und Dämpfe durch acht
radiale Zargen t in vier Teile, welche erst der Mitte zugeführt werden, um dann
von-hieraus durch die vier andern Felder über Wassermantel Iu- hinweg nach außen
und abwärts zu gelangen. Bei Verwendung der neuen Rückleitungsdeckel können in -bekannter
Weise umlegbare Handgriffe (Abb.5) oder feststehende (Abb. 7) benutzt werden.
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Werden #c he Töpfe I, II und III verwendet,
so m-uß
zwischen I und Ir an, Stelle des Rückleitungsdeckels g1 der Deckel g (Abb..1, 8
und 12) eingesetzt werden. Dieser Teilungsdeckel g leitet die von unten heraufsteigenden
Heizgase durch zwei am Rand-. eingesetzte Kegelmantelstücke l (Abb.8 und 12) zuerst
wagerecht durch .il, um sie dann .beim Abwärtsströmen vom senkrechten Heizzwischenraum
.r durch die schräge Oberfläche der Kegelmantelstücke Z nach auswärts und abwärts
weiterzuleiten. Durch die Teilung des Ringzwischenraumes x (Abb. i) oberhalb der
Töpfe II und III in vier lotrechte Kanäle, welche mit den durch die Zargen t des,
obersten Heizgasführungsdeckels gebildeten wagerechten Heizzellen derart in! Verbindung
stehen, daß die in dier einen Gruppe der Kanäle und Zwischendeckel aufwärtsströmenden
Heizgase und Dämpfe durch den obersten Deckel in. die Gruppe der abwärtsführenden
Kanäle geleitet «-erden, ist es möglich;, die Isoliermäntel d' und iri wegfallen
zu lassen.
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Abb. 5 und i i zeigen den Rücklau£deckel zwischen II und III, bei
welchem durch zwei konzentrische Zargen t1 sowohl das wagerechte als auch das senkrechte
Durchstreichen der Heizgase ermöglicht wird. Der obere Rückleitungsdeckel f in Verbindung
mit dein Isolierdeckel d ist so gebaut, daß er sowohl über Satz 1 und ja, Satz 1I
und IIa als auch über Satz III und Ma verwendiet werden kann, ebenso können die
Sätze II und IIa mit 111 und. Ma vertauscht werden.
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Durch den aus einem wagerechten Flachring mit vier Ansätzen nach innen
und einem senkrechten Reif nnit zwei Handgriffen bestehendien Ring Ii ( Abb. 8)
ist es möglich, sowohl Satz 111 und IIIa -als auch Satz 11
und IIa
je für sich auf einmal abheben zu können, außerdem kann auch .der Rückleitedeckel
h mit dem Ring lt verbunden sein. Ferner greift der senkrechte Reif, wie Abb. 8
zeigt, so weit über Wassermantel 11" herunter, d.aß .derselbe mit den Kochtöpfen
11 tuiKi 111 auch direkt auf die Platte C aufgesetzt werden kann und doch
den richtigen Abstand vom Gasbrenner hat.
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Die -dem oberen Teil der Vorrichtung angepaßte runde Form dies Unterbaues
des eigentlichen Gasherds ermöglicht durch @lie zentrale Lage des Brenners und die
gleich große Entferming der Ein- und, Ausström.ungsöffnungen für Frischluft und
Heizgase eine gleichmäßige Verteilung und möglichste Ausnutzung der Heizgase und
Dämpfe. Durch die hohe Lage des Brenners gegen die Platte C (Abb. 7) ist ein seitliches
Austreten der Heizgase ausgeschlossen. und die Erhitzung der Platte C von oben dient
.der Vorwärniung der Verl.rennungsluft. Die Gußherdplatte C ist hier als flacher
abgestumpfter Kegel ausgebildet; er ist außen nach aufwärts gebogen. wodurch eine
Rinne für das Nied.erschlagwasser entsteht, während er im Innern, nach abwärts geführt,
sich der Form der Gasflamme anschließt und in der für dlas richtige Brennen derselben
nötigen Entfernung aufhört. Die Außenwände des Wärtneschutzmantels irr und des `'Wassermantels
1a sitzen in den in die Platte- C eingedrückten Rinnen auf, wodurch zwar ein Auswärtsfließen
des Niederschlagwassersermöglicht, aber das Einströmen. von kaliter Luft vermieden
wird.
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A bb. i und 8 zeigen, wie durch die Platten C und p sowie die Ringe
R und i. die Hohlräume u und, x geschaffen werden. Durch den
zusammenhängenden Hohlraum u (Abb.2) wird- die durch ö einströmenrte Verbrennungsluft
dem Brenner zugeführt, wird dabei von oben durch" die Platte C seitwärts von dien
Zargen t2 und von. unten durch Platte p vorgewärmt und tritt so durch -den vom inneren
Rand der Platte C und dem Brenner gebildeten, der Gasflamme angepaßten Hohl--ing
zum Gasbrenner und dann erhitzt: in die Heizzw i schenräume.
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:Die von oben durch. die Räume x kommenden Heizabgase strömen. durch
Öffnungen o in den Hohlraum x2 (Abb.8), isolieren hier den Boden C von unten, erwärmen
die Zargen t1 von der Seite und die Platte p von oljen und treten dann durch Öffnung
k in den unteren Hohlraum x2, diesen im Ganzen noch erwärmend, um dann durch die
Öffnungen ü d'er Ringe R und r (Abb. 8) vollständig ausgenutzt auf gleicher Höhe
m:t den Einströinun,gsöffnungen durch die Schlitze d und ö oder aber, was einfacher
ist, etwas tiefer ,durch. v auszutreten.
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Um ein etwaiges Abkühlen der Platte C und dadurch, auch der Heizgase
von unten durch dlie Frischlufteinfu'hr zu verringern und zu vermeiden, können die
Hitzeellen .x' (Abb. ?) :größer und der zusammenhängen-3e Hohlraum ic hauptsächlich
gegen ,die :Mitte kleiner gemaclrf werden, oder es kann der ganze Hohlraum -ic zwischen
den Platten C und p und den Ringen R und r n,ur als Durchgangsraum für die ausströmenden
Heizgase und Dämpfe verwendet werden. In diesem Falle inüßte die Frischluft durch
Oitnungen ü und. cj, also unter der Platte p, einströmen und durchziehen. würde
von dieser von oben vorgewärmt ur:l unter dem bis zum inneren Plattenrand C hinaufgeschobenen
gekürzten Zvlinder i in leg den Brenner umgebenden Hohlraum j einströmen und in
diesem Falle von unten zum Gasbrenner emporsteigen. Die Öffnungen k (Abb. 8) wären
dann zu schließen. Bei dieser Ausführungsform ist die Vorwärmung der Verbrennungsluft
weniger stark, .dagegen werden die Heizgase über C weniger abgekühlt,
und
es ist immer eine Isolierungsschicht auch nach abwärts vorhanden.
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Die Regelung der Zuführung des Gases, ,die Zuströmung der Verbrennungsluft
zum Gasbrenner und der Austritt der verbrauchten Heizgase geschieht alles nur durch
eine Drehung des Hebels dies Gashahns : ,dieser ist verbunden mit dem drehbaren
Ring r, welcher hier, mit 16 Öffnungen versehen, dargestellt ist; diesen stehen
16 Üffnungen in dem: Ringsockel R gegenüber. Der drehbare Ring r ist durch: den
wagerechten Arm z und den senkrechtem Arm w so mit dem drehbaren Teil
v
,des Gashahnes verbunden, daß, wenn der Gashahn offen ist, auch die 16 Öffnungen
R und r so aufeinanderpassen, -daß sie geöffnet sind. In dem Maße, wie die Ringe
gegeneinander verschoben werden, schließen oder öffnen sich auch die Öffnungen ö,
und j.ed-e Öffnungsgröße wird immer im Verhältnis zur Öffnung des Gashahnes selbsttätig
.eingestellt.
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Es wird also immer durch. eine einzige Drehung des Gashahnhebels die
Gaszuführung, die Zuführung,der Verbrennungsluft und ,der Austritt der Heizgase
im richtigen Verhältnis zueinander geregelt. Mit Schluß des Gashahnes schließt sich
alles: von selbst und hört jeder Umlauf in der Vorrichtung auf; die Vorrichtung
wirkt jetzt als Kochkiste, hat aber dieser gegenüber den Vorteil, daß man jederzeit
den Inhalt wieder erhitzen kann, wozu sich,die Anbrin.gung eines Selbstzünders empfehlen
,dürfte.
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Abb. 9 zeigt d!ie Anordnung eines Isolierdeckels ohne Rückleitervorrichtung.
Diese Anordnung bezweckt, daß bei Verwendung von Satz I und Id allein die Heizgase
bei der AL:hebung desi Deckels nicht ,einfäch:' nach oben entweichen können, indem
dieselben nur durch den schmalen runden. Schlitz zwischen, diem tief herunterhängenden
Blechrand d' und dem Topfrande nach oben durchstreichen können, während sie durch
den Blechrand. dl in d-en Heizzwischenraum zwischen Wassermantel und' Isoliermantel
gewiesen werden.