DE3786751T2 - Zweimengen-Spülkastenmechanismus. - Google Patents
Zweimengen-Spülkastenmechanismus.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spülkastenmechanismus und insbesondere einen Zweimengen-Spülmechanismus für einen Spülkasten.
- Zweimengen-Spiilmechanismen für Spülkästen sind an sich bekannt, um den vorteilhaften Betrieb mit einer kleinen Spülmenge oder mit einer "normalen" großen Spülmenge zu ermöglichen. Dadurch sind beträchtliche Einsparungen am Wasserverbrauch möglich.
- Um hinsichtlich der Kosten wettbewerbsfähig zu sein, ist es erforderlich, daß Zweimengen-Spülmechanismen mit kostengünstigen Verfahren, wie z.B. Gießen von Kunststoff, herstellbar sind, und sie sollten einfach montierbar sein. Diese beiden Wunschziele können erreicht werden, wenn ein oder mehrere Bestandteile des Spülkastenmechanismus mindestens zwei Funktionen haben.
- Die britische Patentanmeldung 2 ()77 790A offenbart einen Zweimengen-Spülmechanismus für einen Spülkasten der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art. Er ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß er verschiedene Bauteile erfordert, die jeweils einem eigenen Zweck dienen. Beispielsweise ist ein ortsfestes hohles Rohr 5 als Lufteinlaßrohr vorgesehen, und ein getrennter Schaft 8 ist längs des Rohres 5 verschiebbar, um das Spülventil zu öffnen. Der Schaft 8 trägt einen Anschlag 11, an dem ein Schwimmer 14 zur Anlage gelangt, um eine verringerte Spülmenge zu bewirken.
- Die DE-A-26 01 282 offenbart einen orstfesten Support 22 der als oberer Bereich eines Überlaufrohres wirkt. Ein hohler Schaft 12 gleitet in diesem Support 22 und trägt die Anschlagvorsprünge 17, an denen der Schwimmer 19 zur Anlage gelangt, um eine verringerte Spülmenge zu bewirken. Hier wird die Überlauffunktion auf die Bauteile 12 und 22 aufgeteilt, und es erfolgt ebenfalls eine Verdopplung der sich vertikal erstreckenden Bauteile von beträchtlicher Länge.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vereinfachten Zweimengen-Spülmechanimus für einen Spülkasten zu schaffen, umfassend einen im wesentlichen vertikalen Schaft, der zu einer im wesentlichen vertikalen Bewegung über einem ringförmigen Spülventil des Spülkastens gelagert ist und eine Spülventildichtung aufweist, die an seinem unteren Ende angeordnet ist; einen Schwimmer, der auf dem Schaft zwischen den Enden desselben verschiebbar gelagert ist; einen ersten Hebelarm, der mit dem Schaft an einer Stelle schwenkbar verbunden ist, die von einem ersten Gelenkzapfen in dem Spülkasten für den ersten Hebelarm einen Abstand aufweist, und der sowohl durch einen ersten als auch durch einen zweiten Betätigungsmechanismus verschwenkbar ist, um den Schaft zum öffnen des Spülventils anzuheben; einen zweiten Hebelarm, der durch den zweiten Betätigungsmechanismus durch einen zweiten Gelenkzapfen in dem Spülkasten verschwenkbar ist und der ein Riegelteil trägt, das mit dem Schwimmer lösbar in Eingriff bringbar ist, um den Schwimmer in einer ersten, oberen Betriebsstellung zu halten; und einen von dem Schaft abstehenden Vorsprung zur Begrenzung der Bewegung des Schwimmers auf eine zweite, untere Betriebsstellung, wobei der erste Betätigungsmechanismus betätigbar ist, um den Schaft anzuheben, wobei der Schwimmer von dem Riegelteil in der oberen Betriebsstellung gehalten ist, um das Spülventil zu öffnen, bis das Wasser in dem Spülkasten einen unteren Pegelstand erreicht, und wobei der zweite Betätigungsmechanismus betätigbar ist, um im wesentlichen gleichzeitig den Schaft anzuheben und das Spülventil zu öffnen, um Wasser aus dem Spülkasten abzulassen, und das Riegelteil freizugeben, wodurch der Schwimmer zusammen mit dem Wasserspiegel in dem Spülkasten absinkt, bis der Schwimmer mit dem Schaftvorsprung in Eingriff gelangt, um den Schaft nach unten zu bewegen, um das Spülventil zu schließen, bevor das Wasser in dem Spülkasten den besagten unteren Pegelstand erreicht, wobei der Schwimmer durch Auftriebskraft von der besagten unteren in die besagte obere Stellung bewegbar ist, damit das Riegelteil wieder mit dem Schwimmer in Eingriff gelangt, wenn der Spülkasten erneut mit Wasser gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaft hohl ist, um allein den Überlaufauslaß zu bilden und die Funktionen des Überlaufauslasses und der Gleitführung für den Schwimmer in einem einzigen Teil zu kombinieren, das das Spülventil betätigt, wobei der erste Hebelarm zwei Hebel umfaßt, die auf beiden Seiten des Schaftes angeordnet sind, wobei ein Ende dieser Hebel mit dem Schaft schwenkbar verbunden ist und wobei der Gelenkzapfen eine Längsachse hat, die in Bezug auf den Spülkasten ortsfest ist, wobei die Bewegung des Schaftes in Längsrichtung der Hebel durch die Schwenkverbindungen der Hebel mit dein Schaft begrenzt ist.
- Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine schematische Perspektivische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform, wobei ein Teil des Schwimmers weggeschnitten und nur ein Teil des Spülkastenbodens gezeigt ist,
- Fig. 2A bis 2C identische Längsschnitte durch den Spülkasten der bevorzugten Ausführungsform, wobei ein Betätigungsmechanismus mit voller Spülmenge für einen den Mechanismus nach Fig. 1 umfassenden Spülkasten dargestellt ist, und
- Fig. 3A bis 3B Darstellungen ähnlich wie die Fig. 2A bis 2C, aber in einer gegenüber diesen versetzten Schnittlinie, wobei eine Betätigungsfolge des Mechanismus von Fig. 1 für eine Teilspülmenge dargestellt ist.
- Wie am besten aus den Fig. 2A bis C und 3A bis B ersichtlich, ist der Spülkastenmechanismus 1 in einem im wesentlichen herkömmlichen Spülkasten 2 angeordnet, der einen Boden 3 hat. Der Spülkasten 2 hat ferner einen Deckel 4 mit zwei Ausnehmungen 5, 6, in denen jeweils eine von zwei federbelasteten Betätigungstasten 7, 8 angeordnet ist.
- Der Spülkastenboden 3 ist im wesentlichen auf herkömmliche Weise mit einem Auslaß 9 versehen, der mit einer im allgemeinen ringförmigen Dichtung 10 verschließbar ist, die am unteren Ende eines hohlen Schaftes 11 angeordnet ist. Die Dichtung 10 und der Auslaß 9 bilden zusammen ein Spülventil 12, während der hohle Schaft 11 ein Überlaufrohr bildet, durch das Wasser zum Auslaß 9 gelangen kann, falls der Wasserspiegel im Spülkasten den gewünschten Höchststand 31 (Fig. 2A) übersteigen sollte. Der Schaft 11 trägt zwei Vorprünge 13 nahe seinem unteren Ende.
- Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein im allgemeinen rechteckiger Schwimmer 15 auf dem Schaft 11 verschiebbar gelagert. Der Schwimmer 15 ist in Fig. 1 in seiner höheren Betriebsstellung gezeigt, in der ein Vorsprung 16 am oberen Rand des Schwimmers mit einem Riegelteil 17 lösbar in Eingriff steht. Während das Riegelteil 17 die Abwärtsbewegung des Schwimmers 15 begrenzt, wenn es mit dem Vorsprung 16 in Eingriff steht, wird die Aufwärtsbewegung des Schwimmers 15 durch den Eingriff des Schwimmers 15 mit zwei Hebelarmen 18 begrenzt, die um ortsfeste Gelenkzapfen 19 verschwenkbar und mit dem Schaft 11 bei 20 schwenkbar verbunden sind.
- Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Hebelarme 18 an ihren von dem Schaft 11 abliegenden Enden durch ein V- förmiges Profilteil 21 miteinander verbunden, das die unteren Enden von zwei Verbindungsstangen 22 und 23 aufnimmt. Die oberen Enden der Verbindungsstangen 22, 23 sind mit der Betätigungstaste 7 bzw. 8 verbunden.
- Wie auch am besten aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein im allgemeinen rechteckiger Rahmen 25, von dem das Riegelteil 17 nach unten ragt, bei 26 schwenkbar gelagert, und er weist einen Kragarm 27 auf. Das Riegelteil 17 weist eine Rampe oder Schrägfläche 24 auf. Die Verbindungsstange 23 weist eine Nase 28 auf, die über einen bei 30 angelenkten Schwenkhebel 29 mit dem Arm 27 in Eingriff gelangen kann. Die Arme 18, der Rahmen 25 und der Schwenkhebel 29 sind mit Gelenkzapfen 19, 26 bzw. 30 an dem Spülkasten 2 angelenkt, die mit dem Inneren des Spülkastens im wesentlichen auf herkömmliche in Eingriff stehen.
- Die Betätigungsfolge des Spülkastenmechanismus 1 wird nachfolgend anhand der Fig. 2A bis 2C erläutert, die den vollen oder normalen Spülvorgang veranschaulichen. In der in Fig. 2A gezeigten Situation ist der Spülkasten 2 bis zu dem vorgesehenen Höchststand 31 mit Wasser gefüllt. In diesem Zustand ist der Schwimmer 15 eingetaucht, aber der Vorsprung 16 wird von dem Riegelteil 17 gehalten.
- Wenn jetzt die Betätigungstaste 7 gedrückt wird, wie in Fig. 2B gezeigt, dann drückt die Verbindungsstange 22 das V- förmige Profilteil 21 nach unten, wodurch der Hebelarm 18 um den Gelenkzapf en 19 verschwenkt wird, um den Schaft 11 anzuheben. Infolgedessen fließt Wasser an der Dichtung 10 vorbei und in den Auslaß 9, weil das Spülventil 12 durch das Anheben des Schaftes 11 wirksam geöffnet wird.
- Wie in Fig. 2C gezeigt, wird die Betätigungstaste 7 von der zugeordneten Feder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt. Wenn der Wasserstand in dem Spülkasten 2 auf die in Fig. 2C gezeigte Höhe abgesunken ist, dann reicht die Kraft des durch das Spülventil 12 fließenden Wassers nicht mehr aus, um die Dichtung 10 und den Schaft 11 in der angehobenen Stellung zu halten. Der Schaft 11 bewegt sich daher unter seinem Eigengewicht nach unten, wodurch die Dichtung 10 am Auslaß 9 zur Anlage gelangt, um das Spülventil 12 zu schließen. Der Spülkasten 2 wird dann durch irgendeinen herkömmlichen Mechanismus, wie z.B. ein (nicht gezeigtes) Schwimmerventil selbsttätig nachgefüllt.
- Wenn eine geringe Spülmenge erforderlich ist, dann wird die Betätigungstaste 8 aus der in Fig. 2A gezeigten Ausgangsstellung nach unten gedrückt, wie in Fig. 3A gezeigt. Infolgedessen wird die Verbindungsstange 23 nach unten bewegt, wodurch das V-förmige Profilteil 21 und die Hebelarme 18 um den Gelenkzapfen 19 wie zuvor verschwenkt werden, um den Schaft 11 anzuheben. Außerdem drückt die an der Verbindungsstange 23 angeordnete Nase 28 über den Schwenkhebel 29 das freie Ende des Kragarms 27 nach unten, der den Rahmen 25 um den Gelenkzapfen 26 kippt. Infolgedessen bewegt sich das Riegelteil 17 im Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 3A gezeigt, wodurch der Vorsprung 16 des Schwimmers 15 freigegeben wird.
- Durch das Anheben des Schaftes 11 öffnet sich das Spülventil 12 wie zuvor, und Wasser strömt aus dem Spülkasten 2 durch den Auslaß 9, bis die oberen Bereiche des Schwimmers 15 nach oben über den Wasserspiegel in dem Spülkasten 2 hinausragen.
- Dann ist der in Fig. 3B gezeigte Zustand erreicht, wo die Nase 28 und die Verbindungsstange 23 in ihre Ausgangsstellungen zurückbewegt wurden, so daß der Rahmen 25 und das Riegelteil 26 (richtig: 17) in ihre Ausgangsstellungen zurückschwenken können. In ähnlicher Weise schwenkt der Schwenkhebel 29 in seine Ausgangsstellung zurück. Wenn der Wasserstand im Spülkasten 2 absinkt, dann gleitet der Schwimmer 15 auf dem Schaft 11 nach unten, bis das untere Ende des Schwimmers an den vom Schaft 11 vorstehenden Vorsprüngen 13 anliegt. Durch diese Anlage wird die Abwärtsbewegung des Schwimmers 15 relativ zu dem Schaft 11 begrenzt, und stattdessen bewegt sich der Schaft 11 nach unten, so daß er die in Fig. 3C gezeigte Stellung vorzeitig erreicht, wo das Spülventil 12 geschlossen wird.
- Aus Fig. 3C ist ersichtlich, daß der Spülvorgang abgeschlossen ist, daß aber ein wesentlicher Anteil des in dem Spülkasten 2 ursprünglich vorhandenen Wassers zurückbleibt. Infolgedessen ist die Menge der durch die Betätigungstaste 8 bewirkten Teilspülung wesentlich kleiner als die durch die Betätigung der Taste 7 bewirkten Vollspülung.
- Für den Fachmann ist erkennbar, daß der Schwimmer 15 beim erneuten Füllen des Spülkastens 2 längs des Schaftes 11 nach oben wandert, so daß sich der Vorsprung 16 an der Schrägfläche 24 des Riegelteils 17 vorbeibewegt. Infolgedessen gelangen der Vorsprung 16 und das Riegelteil 17 wieder in Eingriff, und der Spülkasten 2 befindet sich daher wieder in dem in Fig. 2A gezeigten Ausgangszustand.
- Wie am besten aus den Fig. 3A bis C ersichtlich, ist der Schwimmer 15 mit einem im allgemeinen horizontalen Steg 35 versehen, der die inneren und äußeren Wände des Schwimmers 15 verbindet. Da das über dem Steg 35 befindliche Volumen Wasser enthält, während das unter dem Steg 35 befindliche Volumen Luft enthält und demzufolge den Auftrieb des Schwimmers 15 bewirkt, kann durch Verändern der Lage des Steges 35 in Bezug auf das obere Ende des Schwimmers 15 sowie durch Verändern der Länge des Schwimmers 15 die von dem Schwimmer 15 über den Vorsprung 16 auf das Riegelteil 17 ausgeübte Auftriebskraft und die von dem Schwimmer 15 auf die Vorsprünge 13 ausgeübte Schwerkraft auf einen optimalen Wert eingestellt werden.
- Ferner ist ersichtlich, daß der Schaft 11 drei Aufgaben erfüllt. Erstens als Betätigungsteil für die Dichtung 10, zweitens als Gleitführung für den Schwimmer 15 und drittens als Überlaufrohr. Durch dieses Multifunktionsbauteil kann eine Einsparung an Einzelbauteilen und demzufolge sowohl der Herstellungskosten als auch der Montagedauer erreicht werden. Ferner ermöglicht die Ausbildung des Schaftes 11 eine zentrale Anordnung der Betätigungstasten 7, 8 im Deckel 4, was ansprechend aussieht.
- Vorstehend ist lediglich eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben, und es sind dem Fachmann geläufige Abwandlungen möglich, ohne den Rahmen der beanspruchten Erfindung zu verlassen.
- Beispielsweise könnte jeder der das Riegelteil 17 und die Hebelarme 18 mit den Betätigungstasten 7, 8 verbindenden Betätigungsmechanismus aus ästhetischen Gründen in der gewünschten Weise abgewandelt werden. Ferner können die Gelenkzapfen 19, 26 und 30 entweder von Stangen gebildet werden, die von den inneren Seitenwänden des Spülkastens abstehen, oder durch Verwendung eines getrennten Rahmens.
Claims (8)
1. Zweimengen-Spülmechanismus für einen Spülkasten (2),
umfassend einen im wesentlichen vertikalen Schaft (11), der zu
einer im wesentlichen vertikalen Bewegung über einem
ringförmigen Spülventil (12) des Spülkastens (2) gelagert ist und eine
Spülventildichtung (10) aufweist, die an seinem unteren Ende
angeordnet ist; einen Schwimmer (15), der auf dem Schaft (11)
zwischen den Enden desselben verschiebbar gelagert ist; einen
ersten Hebelarm (18), der mit dem Schaft (11) an einer Stelle
(20) schwenkbar verbunden ist, die von einem ersten
Gelenkzapfen (19) in dem Spülkasten (2) für den ersten Hebelarm (18)
einen Abstand aufweist, und der sowohl durch einen ersten als
auch durch einen zweiten Betätigungsmechanismus (22, 23)
verschwenkbar ist, um den Schaft (11) zum Öffnen des Spülventils
(12) anzuheben; einen zweiten Hebelarm (27), der durch den
zweiten Betätigungsmechanismus (23) um einen zweiten
Gelenkzapfen (26) in dem Spülkasten verschwenkbar ist und der ein
Riegelteil (17) trägt, das mit dem Schwimmer (15) lösbar in
Eingriff bringbar ist, um den Schwimmer in einer ersten, oberen
Betriebsstellung zu halten; und einen von dem Schaft
abstehenden
Vorsprung (13) zur Begrenzung der Bewegung des Schwimmers
auf eine zweite, untere Betriebsstellung, wobei der erste
Betätigungsmechanismus (22) betätigbar ist, um den Schaft (11)
anzuheben, wobei der Schwimmer (15) von dem Riegelteil (17) in
der oberen Betriebsstellung gehalten ist, um das Spülventil
(12) zu öffnen, bis das Wasser in dem Spülkasten einen unteren
Pegelstand erreicht, und wobei der zweite
Betätigungsmechanismus (23) betätigbar ist, um im wesentlichen gleichzeitig den
Schaft (11) anzuheben und das Spülventil (12) zu öffnen, um
Wasser aus dem Spülkasten abzulassen, und das Riegelteil (17)
freizugeben, wodurch der Schwimmer (15) zusammen mit dein
Wasserspiegel in dem Spülkasten absinkt, bis der Schwimmer (15)
mit dem Schaftvorsprung (13) in Eingriff gelangt, um den Schaft
(11) nach unten zu bewegen und das Spülventil (12) zu
schließen, bevor das Wasser in dem Spülkasten den besagten unteren
Pegelstand erreicht, wobei der Schwimmer (15) durch
Auftriebskraft von der besagten unteren in die besagte obere Stellung
bewegbar ist, damit das Riegelteil (17) wieder mit dem
Schwimmer (15) in Eingriff gelangt, wenn der Spülkasten erneut mit
Wasser gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche
Schaft (11) hohl ist, um allein den Überlaufauslaß zu bilden
und die Funktionen des Überlaufauslasses und der Gleitführung
für den Schwimmer (15) in einem einzigen Teil zu kombinieren,
das das Spülventil (12) betätigt, wobei der erste Hebelarm zwei
Hebel (18) umfaßt, die auf beiden Seiten des Schaftes (11)
angeordnet sind, wobei ein Ende dieser Hebel (18) mit dem Schaft
(11) schwenkbar verbunden ist und wobei der Gelenkzapfen (19)
eine Längsachse hat, die in Bezug auf den Spülkasten (2)
ortsfest ist, wobei die Bewegung des Schaftes in Längsrichtung der
Hebel (18) durch die Schwenkverbindungen der Hebel mit dem
Schaft begrenzt ist.
2. Mechanismus nach Anspruch 1, wobei die anderen Enden
der beiden Hebel ein sich quer zu diesen erstreckendes, nach
oben offenes, V-förmiges Profilteil (21) haben und wobei der
Gelenkzapfen (19) zwischen den Enden der beiden Hebel
angeordnet ist.
3. Mechanismus nach Anspruch 2, wobei der Spülkasten (2)
einen Deckel (4) hat und wobei der erste Betätigungsmechanisinus
eine erste federbelastete Taste (7), die in dem Deckel (4)
gelagert ist, und eine erste Verbindungsstange (22) umfaßt, die
sich zwischen der ersten Taste (7) und dem Profilteil (21)
erstreckt, wobei ein Niederdrücken der ersten Taste (7) die
beiden Hebel (18) zum Anheben des Schaftes (11) verschwenkt.
4. Mechanismus nach Anspruch 3, wobei der zweite
Betätigungsmechanisinus eine zweite federbelastete Taste (8), die in
dem Deckel (4) gelagert ist, und eine zweite Verbindungsstange
(23) umfaßt, die sich zwischen der zweiten Taste (8) und dem
Profilteil (21) erstreckt, wobei die zweite Verbindungstange
eine Nase (28) aufweist, die beim Niederdrücken der zweiten
Taste mit dem besagten zweiten Hebel (27) in Eingriff bringbar
ist, um den zweiten Hebel um den zweiten Gelenkzapfen (26) zu
verschwenken und das Riegelteil (17) auszurücken.
5. Mechanismus nach Anspruch 4, wobei die Nase (28) mit
dem zweiten Hebelarm (27) über einen Schwenkhebel (29) in
Eingriff gelangt, der nahe seinem Mittelpunkt (30) angelenkt ist,
wobei die Nase (28) eine Hälfte des Schwenkhebels (29) nach
unten drückt, um den zweiten Hebelarm (27) zu bewegen, und
wobei der Schwenkhebel (29) unter dem Gewicht der anderen Hälfte
dieses Hebels in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
6. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der
Schaft (11) einen rechteckigen Querschnitt hat.
7. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der
Schwimmer (15) ein Rohr mit offenem Ende ist, das eine innere
Hülse aufweist, durch die sich der Schaft (11) erstreckt, und
einen Steg (35) aufweist, der die Hülse mit dem Rohr verbindet,
um zwei Räume zu bilden, von denen ein oberer Wasser enthält
und ein unterer Luft enthält, um entgegengesetzt gerichtete
Schwer- und Auftriebskräfte zu schaffen.
8. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die
ersten und zweiten Gelenkzapfen an der Innenseite des
Spülkastens festgelegt sind.
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