DE376490C - Faedeleinrichtung an Operations- oder Instrumententischen - Google Patents

Faedeleinrichtung an Operations- oder Instrumententischen

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DE376490C
DE376490C DER55867D DER0055867D DE376490C DE 376490 C DE376490 C DE 376490C DE R55867 D DER55867 D DE R55867D DE R0055867 D DER0055867 D DE R0055867D DE 376490 C DE376490 C DE 376490C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B50/00Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
    • A61B50/10Furniture specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Fädeleinrichtung an Operations- oder Instrumententischen. Die übliche, meist angewandte Fädeleinrichtung besteht heute darin, d'aß Gläser auf einen Instrumententisch gestellt werden, die in steriler Lösung die Fäden enthalten. Die Gläser sind außen unsteril und werden daher mit sterilen Mullbinden umwickelt. Dieses Verfahren ist nicht nur umständlich und erfordert unnötig viel Arbeit und Sorgfalt, sondern es ist auch nicht einmal ein ganz sicherer Schutz; die umgewickelte Mullbinde kann rutschen, und ehe dies beachtet wird, können Nadeln und Faden mit der unsterilen Glaswand in Berührung kommen.
  • Dieser allgemein empfundene Übelstand «-ar denn auch die Veranlassung, daß .man besondere Fädeltische konstruierte, in denen die Fädeleinrichtung mehr oder weniger versenkt hineingebaut war. So praktisch diese Einrichtung an sich. ist, sie konnte sich nicht allgemein einführen, einmal weil sie sehr teuer wird, dann aber auch, weil ein besonderer Tisch vorhanden sein, muß, wodurch die bei jeder Operation so wichtige Übersichtlichkeit und Raschheit der Bedienung erschwert wird.
  • Die Erfindung betrifft nun demgegenüber eine Einrichtung, die es gestattet, die Fädelgläs.er unmittelbar am Operations- oder Instrumententisch ebenfalls versenkt anzuhängen. Wesentlich bei der Erfindung ist, daß das Anhängegestell so durchgebildet werden kann, daß es ohne weiteres an alle gewöhnlichen Formen von Operations- oder Instrumententischen angehängt «-erden kann. Außerdem ist die Einrichtung so getroffen, daß das Anhängegestell die Gläser nicht unmittelbar aufnimmt, sondern einen Kasten aus Holz, Blech oder sonst einem geeigneten Material, der seinerseits erst die Gläser enthält. Durch Einlagen im Kasten oder durch einen gegebenenfalls verstellbaren Anschlag im Gestell für den Kasten ist es ein leichtes, die Gläserdeckel auf gleiche Höhe mit der Tischplatte zu bringen, ein für ein. flottes Arbeiten am; Fädeltisch sehr wesentlicher Vorteil. Ein weiterer Vorteil .der neuen Anordnung besteht darin, daß die Gläser mit einer leicht zu sterilisierenden Blechplatte (oder Glasplatte) abgedeckt werden können. Diese Platte enthält die für den Austritt der Fäden erforderlichen Löcher, nötigenfalls auch flache konische Vertiefungen. Endlich ist es noch von großem Vorteil, daß die zusammengehörigen Gläser auch. beisammen in einem Kasten stehen: und leicht und rasch herbeigeschafft, fortgenommen oder umgewechselt werden können.
  • Das Aufbauen dieser Einrichtung ist ungemein einfach; mit einem Handgriff sind die Gläser angehängt, mit einem zweiten ist die Platte aufgelegt und der Fädeltisch ist fertig. Es ist kein Höhenunterschied vorhanden, die Gläser können nicht vom Tisch gestoßen werden, die Fäden liegen unmittelbar vor den Instrumenten, wo sie gebraucht werden, so (laß ein sauberes, einwandfrei steriles und rasches leichtes Arbeiten möglich ist.
  • Die Abb. r zeigt den fertig hergerichteten Fädeltisch. a ist ein üblicher Instrumententisch, an dessen obere Querverbindung das Gestell b angehängt ist. In diesem Gestell b steht der Gläserkasten c; über die .Gläser ist clie Blechplatte d gelegt. A=bb. 2 zeigt eine Ausführungsform ades Anhängegestelles, Abb.3 den da hineingehörigenKasten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Fädeleinrichtung an. Operations- oder Instrumententischen, gekennzeichnet durch einen mittels Haken, Schrauben o. dgl. anhängbaren Kasten o. dgl., in dein die Fädelbehälter derart aufstellbar sind, daß ihre Oberfläche ungefähr auf gleicher Höhe mit der Tischoberfläche ist.
  2. 2. Fädeleinrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch Unterlagsplatten. Einstellschrauben o. dgl., mittels deren die Höhe der Fadenbehälter im Kasten ein.-stellbar ist.
  3. 3. Fädeleinrichtung nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch eine Deckplatte, die die Oberfläche der Fadenbehälter finit derjenigen des Tisches verbindet und so eine einheitliche Fläche mit der letzteren bildet.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2484927A (en) * 1946-11-27 1949-10-18 Northco Insulating And Ventila Droppings catcher
US2488326A (en) * 1948-01-27 1949-11-15 Arthur E Pratt Auto cleansing tissue holder
US20180213932A1 (en) * 2017-01-31 2018-08-02 Drägerwerk AG & Co. KGaA Flexible bracket system for medical apparatuses

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US11553976B2 (en) * 2017-01-31 2023-01-17 Drägerwerk AG & Co. KGaA Flexible bracket system for medical apparatuses

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